Welche Software als Alternative zu Navigon?

  • Hallo,


    gibt es Alternativen zur Navigonsoftware? Wichtig ist vor allem, dass sich ausser Autobahnen, auch Bundesstrassen und längere Ortsdurchfahrten vermeiden lassen.
    Wenn dafür ein Eingriff in diverse Konfigdateien von Nöten ist, dann ist dies kein Problem, solange sich Anleitungen dazu finden lassen.


    Gruss

  • Mir ist kein anderes Programm bekannt, das "Vermeiden" kennt - nur "Verbieten".

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

    Einmal editiert, zuletzt von HSVMichi ()

  • Zitat

    Original von HSVMichi
    Mir ist kein anderes Programm bekannt, das "Vermeiden" kennt - nur "Verbieten".


    Wenn "Verbieten" funktioniert wäre dies auch ok. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein Routing mit verbotenen Bundesstrassen und Ortsdurchfahrten überhaupt machbar ist. In MN5 führte dies nämlich dazu, das viele Strecken nicht berechnet werden konnten.


    Gruss

  • Ich bin von natur aus neugierig und daher die Frage: Welchen Sinn würde es machen, ein Navi dergestalt zu verbiegen?


    Entweder ich suche einen individuellen mir bekannten Schleichweg, dann brauche ich i.d.R. kein Navi, denn ich weiß wie man den Hardcore-Stau umfährt. Oder ich will die Navi-Unterstützung und dann sage ich ihm: Autobahnen bevorzugt" und es kommt nicht auf Die Idee, auf der Fahrt von Düsseldorf nach Bremen die "Abkürzung" quer durch Essen zu nehmen.


    Zur Frage "gibt es Alternativen zur Navigonsoftware?" ein klares JEIN. Ja, bei PocketPC, das ist ja ein Standard. Nein, bei WinCE-Systemen, dort muss die Software immer auf die Hardware angepasst sein, sonst läuft es nicht oder nur sehr eingeschränkt. Das Adaptieren fremder Software erfordert in der Tat ein paar "kleine" Eingriffe . . . Ein Programmierer, der die Software und die Hardware kennt, kann das ab ein paar Wochen oder Monate hinbekommen . . . ca. 50% der Entwicklungsabteilungen bei den Naviherstellern haben nur damit zu tun . . .

  • Zitat

    Welchen Sinn würde es machen, ein Navi dergestalt zu verbiegen?


    Der Sinn erschliesst sich sicher dem PKW-Fahrer sicher schwer, aber auf dem Motorrad ist man froh auch fernab des Heimatortes abseits beliebter Fernstrassen fahren zu können und neue Wege zu entdecken. Bekanntlich ist für Motorradfahrer der Weg das Ziel und vielbefahrene Bundesstrassen sind wahrlich nicht besonders gut fürs Herz und zudem oft von jeglichen Kurven befreit.. :D


    Zitat

    Zur Frage "gibt es Alternativen zur Navigonsoftware?" ein klares JEIN. Ja, bei PocketPC, das ist ja ein Standard. Nein, bei WinCE-Systemen, dort muss die Software immer auf die Hardware angepasst


    Ein Hardwarewechsel wäre kein Problem, welches wäre denn die Alternative im PPC-Bereich?


    Gruss

  • Oder am Freitag bei mir: Stuttgart, auf dem Weg nach Mannheim.
    Da gibts entweder die A8/A5 oder die A81/A6. Auf beiden extrem viel Staus.
    Ich also TT6 drum gebeten, mich abseits der Autobahnen zu leiten und ich hab etwa 30 Minuten länger gebraucht als über freie Autobahn. Soviel Zeit hätte mich schon der 1. Stau gekostet. Extrem sinnvolles Feature also.

  • Zitat

    Original von NavMobile
    Ja, bei PocketPC, das ist ja ein Standard. Nein, bei WinCE-Systemen, dort muss die Software immer auf die Hardware angepasst sein, sonst läuft es nicht oder nur sehr eingeschränkt. . . .



    Einspruch euer Ehren - es ist genau umgekehrt


    die WinCECore-Systeme sind sich so was von ähnlich, um nicht gleich zu sagen - da müssen die Hersteller von Navisoftware schon in die Trickkiste greifen, damit Navisoft "A" nicht so einfach auf Gerät "B" läuft
    und natürlich hatte ich schon mal Navisoft "B" auf Gerät "A" und umgekehrt - mit sehr kleinen Tricks überall möglich


    auch habe ich mit meinen PDAs etliche PNA-Programm am Laufen gehabt, bevor die von den Herstellern für PDAs umgestrickt wurden


    denn genau da liegt das Problem: Kein WM5-Gerät gleicht auch nur in etwa dem Anderen, WM5 ist kein Standard (war WinMobile2003 ja auch nicht) - WM5 ist nichts anderes als ein WinCE mit einigen zusätzlichen Laufzeitbibliotheken, Funktionen und Programmen
    nur mit welchen, das entscheidet der Gerätehersteller, der dann WM5 auch noch an die Hardwarespecs seines Gerätes anzupassen hat


    mit dieser Aussage berufe ich mich auf Mort, der dies mal erläutert hat, als es um die Verwendung von MortScript aug WM5-Geräten ging

  • Zitat

    Original von Klaubi
    Kein WM5-Gerät gleicht auch nur in etwa dem Anderen, WM5 ist kein Standard (war WinMobile2003 ja auch nicht) - WM5 ist nichts anderes als ein WinCE mit einigen zusätzlichen Laufzeitbibliotheken, Funktionen und Programmen
    nur mit welchen, das entscheidet der Gerätehersteller, der dann WM5 auch noch an die Hardwarespecs seines Gerätes anzupassen hat


    Was? Ausser Helligkeitssteuerung und Sound hat weder WM2003 noch WM5 viel hardwarespezifisches (siehe Ralf und sein TTN5/6 Twilight). Nur die COMs sind verschieden, speziell bei Geräten mit internem GPS-Empfänger.


    Achim

    Einmal editiert, zuletzt von Achim ()

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    Original von heross
    Wichtig ist vor allem, dass sich ausser Autobahnen, auch Bundesstrassen und längere Ortsdurchfahrten vermeiden lassen.


    Hallo


    Diese Diskussion gab es in ähnlicher Form schon einmal hier im Forum. Ausgangspunkt war dabei die Frage, ob es speziell für Kleinkrafträder mit 50ccm eine Navi gibt, die neben AB's auch Bundesstraßen bzw. Kraftfahrstraßen vermeiden kann. Antwort: Nein gibt es nicht; zumindest nicht in verläßlicher Form.


    Wenn AB's und Kraftfahrstraßen vermieden werden sollen, hilft ggf. ein Navi mit dem Routingprofil "Fahrrad". Wobei Bundesstraßen dann generell in die Routenplanung mit einbezogen werden.


    Was AB's meiden angeht, hat Garmin eine recht geschickte Lösung bei den Geräten, die Routen abspeichern können und damit eine Routenplanung mit der PC-Software MapSource zulassen. In MapSource/PC kann per Schieberegler zwischen "wenig befahrenen Straßen" und "Autobahnen vorziehen" gewählt werden. Das kommt einem - je nach Einstellung - "Vermeiden" bzw. "Verbieten" gleich. Darüber hinaus kann so natürlich auch eine Route ganz gezielt am PC abgesteckt und auf das mobile Gerät übertragen werden.


    Ein reines AB verbieten kennen sonst noch einige Naviprogramme; so z.B. Route66. Und ich meine, da werden dann auch ganz ordentliche Routen berechnet.


    MfG

  • Zitat

    Original von Klaubi
    Einspruch euer Ehren - es ist genau umgekehrt


    die WinCECore-Systeme sind sich so was von ähnlich, um nicht gleich zu sagen - da müssen die Hersteller von Navisoftware schon in die Trickkiste greifen, damit Navisoft "A" nicht so einfach auf Gerät "B" läuft
    und natürlich hatte ich schon mal Navisoft "B" auf Gerät "A" und umgekehrt - mit sehr kleinen Tricks überall möglich.


    Nun da muss ich doch widersprechen. Bei WinCE Systemen, die in der Hardware ähnlich sind, gibt es keine oder wenig Probleme, so habe ich das ja auch formuliert. Allerdings verlieren Systeme, die für besondere Funktionen Tasten oder Schnittstellen haben, genau diese Funktionen.


    Und da die Hersteller sehr unterschiedliche Systeme haben, mit vielen, mehreren, wenigen oder gar keinen Tasten, Übergänge zur Bluetooth-Freisprechschnittstelle, zum TMC-Empfänger oder zur integrierten Cam, müssen sie die Firmware auf genau diese Vielfalt abstimmen. Dazu kommt noch, dass Hardware mit geringer Prozessor- und Speicherleistung mit abgespecktem Datenmaterial versorgt werden müssen. Da hilft es auch nicht viel, dass die Hardware in aller Häufigkeit von Mitac als OEM hergestellt wird. Die Hersteller haben keine besondere Veranlassung zu verhindern, dass die Software nicht transportiert werden kann, wozu auch? Der einzige Aufwand der getrieben wird ist der Lizenzschutz des Kartenmaterials und der ist unumgehbar.


    Insofern rate ich davon ab, die Hardware X mit der Software Y auszustatten. Auch aus anderem Grund: neue oder jüngere Software verlangt i.d.R. auch mehr Hardwareressourcen. So wie ein WinXP oder Vista halt schlecht bis gar nicht auf einem Pentium I läuft. Das alles kan man jetzt glauben oder nicht.

  • Zitat

    Original von heross . . . aber auf dem Motorrad ist man froh auch fernab des Heimatortes abseits beliebter Fernstrassen fahren zu können und neue Wege zu entdecken. Bekanntlich ist für Motorradfahrer der Weg das Ziel und vielbefahrene Bundesstrassen sind wahrlich nicht besonders gut fürs Herz und zudem oft von jeglichen Kurven befreit.. :D


    Alles klar, das ist verständlich. Da würde ich auch zu Garmin raten, was ja hier schon erfolgte. Dort kann nicht nur sehr fein nachjustiert werden, es gibt auch Spezialanwendungen für das Motorrad. TouraTech ist ein extrem kompetenter Anbieter, die modifizieren auch die Garmin-Geräte so, dass nach 10.000 km Offroad noch jedes Bauteil da sitzt, wo es sein sollte. www.touratech.de.

  • Zitat

    Original von Klaubi
    denn genau da liegt das Problem: Kein WM5-Gerät gleicht auch nur in etwa dem Anderen, WM5 ist kein Standard (war WinMobile2003 ja auch nicht) - WM5 ist nichts anderes als ein WinCE mit einigen zusätzlichen Laufzeitbibliotheken, Funktionen und Programmen
    nur mit welchen, das entscheidet der Gerätehersteller, der dann WM5 auch noch an die Hardwarespecs seines Gerätes anzupassen hat


    Das ist soweit richtig. Nur: Bei Windows CE ist das ganz genauso, nur dass der Hersteller dort sogar noch viel weniger Vorgaben hat. Bei WinCE können z.B. auch völlig andere Prozessoren verwendet werden - wer einen Thompson-Receiver hat, hat darauf z.B. ein WinCE auf x86-Basis. Warum sollte auch eine spezialisierte WinCE-Version (Windows Mobile) weniger offen sein als die zugrunde liegende Basisversion?


    Dass die PNAs von der Hardware her größtenteils "abgespeckte PPCs" (ARM-Prozessor, ähnliche Keycodes, Touchscreen, ...) sind, dürfte eher daran liegen, dass die Programmierer dort den Aufwand fürs "zweigleisig fahren" möglichst gering halten wollen und es schon Treiber für die Hardware gibt (wenn die PPC-Treiber nicht 1:1 laufen, dürfte es zumindest nicht allzuviel Anpassungsaufwand geben).