Hallo!
Ich bin ja normalerweise nicht als "Dummschwätzer" hier im Forum unterwegs. Das bilde ich mir zumindest ein - andere sollten sich mehr Gedanken darüber machen. Doch heute muß ich leider folgende sehr naive Frage stellen:
Ist es möglich, daß ein GPS-Empfänger mitten in einem längeren Tunnel GPS-Sats empfängt?
Mit "Tunnel" meine ich nicht so einen 1000 Meter langen "Aushilfs-Tunnel" wie meinetwegen westlich von Freiburg, sondern "richtige" Tunnel, wie beispielsweise den "Arlberg-Straßentunnel" mit seinen gut 15km Länge in Osterreich.
Meine Antwort auf diese Frage wäre natürlich auch ein sehr klares "Nein". Es ist praktisch unmöglich, daß elektromagnetische Wellen durch den eigentlichen Tunnel bzw. durch das Gestein über dem Tunnel einstrahlen.
Und selbstverständlich reagiert ein GPS-Empfänger nur auf das "Rauschen" der GPS-Sats. Das ist zwar ein Rauschen, aber natürlich kein zufälliges Rauschen, sondern künstlich mit pseudo-zufälligem "Muster".
Soweit die Tatsachen und Grundlagen.
Doch wie interpretiere ich bitte dieses Log aus dem Arlberg-Tunnel? Natürlich gab es keinen Fix, doch woher stammen die sporadisch auftauchenden markanten "Feldstärke-Peaks" gut 3 km vom Tunneleingang entfernt? Theoretisch geht das nicht.
Damit wir uns nicht mit Voodoo auseinandersetzen müssen, würde ich zunächst alle Logfilesammler bitten mal im Archiv nachzugucken, ob sich in den Logfiles mit einer längeren Tunnelduchfahrt ähnliche Hinweise finden. Wenn ja, erspart uns das sicher einige sinnfreie Postings.
bfn hevo2