Notladegerät zieht Akku N560 leer?

  • Hallo liebe Helfer.
    Ich habe da ein Problem, dass ich nicht so recht verstehe. Habe mir für meinen N560 ein "Not"-Batterie-Ladegerät zugelegt. Laut Angabe mit 4 AA Batterien oder Akku´s zu betreiben.
    Erster Versuch mit 4 AA der Marke TDK (1,5V) ohne Ergebniss. Batterien sind voll und LED Leuchte des Laders leuchtet auch, aber es erfolgt keine Aufladung des PDA. ?(
    Zweiter Versuch mit 4 AA Akku´s (zugegeben, irgendwelche Nonames-1,2V-1200mAh) scheint zunächst zu klappen. LED Leuchte Lader brennt, Ladeanzeige PDA blinkt. :)
    Doch bereits nach ca. einer halben Stunde hört das Laden auf und viel schlimmer der PDA Akku wird komplett leergezogen. Die Akku´s haben aber noch Saft. ?(
    Daher die Frage- kann ich nur bestimmte Batterien/Akku´s nutzen und wenn ja welche? Oder ist Einfach der Lader Schrott?
    Dank Euch vorab.
    Gruß Kropatschek

  • Hallo,


    ähnliche Erfahrung habe ich auch gemacht.


    Die Batterien funktionieren nicht, da die Spannung mit ca. 6V zu hoch ist, der Loox macht da wohl dicht, was auch gut ist, denn der Spannungsregler am Eingang - sofern einer da ist - dürfte nur sehr rudimentär sein.


    Bei den Akkus scheint es so zu sein, dass, wenn die Akkuspannung des Laders unter der Akkuspannung der PDAs liegt, dieser die Akkus im Lader lädt. Da fehlt dem Notlader irgendwie eine passende Schutzschaltung. Wenn der PDA sehr leer ist und die Akkus sehr voll - dann liefern die ca. 4,8-5V - funktioniert es.


    Das Teil ist IMO wirkliche eher als Notlader zu sehen, d.h. verhindern, dass Datenverlust passiert, was ja unter WM5 aufgrund der Speicherstruktur schon deutlich besser ist als bei WM2003(SE).


    Gruss, Snoopy

    Einmal editiert, zuletzt von Snoopy63 ()

  • Also ich hab mal so einen Notlader aufgeschraubt: Darin findet sich ein Einschalter, eine LED und ein zugehöriger Vorwiderstand. DAS WARS.
    Von daher dürften sich die verschiedenen Notlader in der Praxis wohl nicht sehr unterscheiden...


    Interessanter sind da schon die Akkus. Die sollten möglichst lange eine möglichst hohe Spannung liefern. Das ist gerade bei Noname Akkus leider nicht der Fall. Denn die Leute wollen Akkus haben, auf denen eine möglichst grosse Kapazität draufsteht. Für einen optimierten Spannungsverlauf bleibt da kein Platz.


    Wenn Du nicht knauserig bist kannst Du ja mal die Eneloop von Sanyo probieren (4Stk kosten 14 Eur). Die haben eine etwas höhere Spannung und einen optimierten Spannungsverlauf (aber dafür eine etwas niedrigere Nennkapazität)... Quelle
    www.eneloop.de
    Eneloop beim Mädchenmarkt
    Eneloop bei Amazon

    2 Mal editiert, zuletzt von muggle ()

  • Hallo zusammen,


    ich bin der Initiator des von Polarstern erwähnten Postings im FuSi-Forum.


    Ich vermute, der Notlader ist defekt, die Batterien sind verpolt oder dieses Verhalten hängt generell von der Pinbelegung des Loox-Steckers ab.


    Ich verwende in meiner Lösung den +5 V USB-Pin zur Stromversorgung und kann die oben beschriebenen Probleme nicht feststellen (siehe FuSi-Forum Posting).
    Wenn der Notlader die +5 V Charge-Pins benutzt könnte es bei zu geringer Notladerspannung zu einer Stromumkehr kommen und der Notlader wird aus dem Loox-Akku geladen. Theoretisch passiert dies erst unterhalb von 3,7 V.


    Ein solches Verhalten sollte aber von Seiten des Loox verhindert werden. Das lässt sich aber nur mit Sicherheit sagen, wenn mal jemand den Schaltplan der Stromversorgung des Loox veröffentlicht. Also niemals!
    Einen Verpolungs- und Kurzschlussschutz wird FuSi ja wohl integriert haben.

  • Zitat

    Original von High
    ...
    Ein solches Verhalten sollte aber von Seiten des Loox verhindert werden. Das lässt sich aber nur mit Sicherheit sagen, wenn mal jemand den Schaltplan der Stromversorgung des Loox veröffentlicht. Also niemals! ...


    Hallo High


    Das wuerde ich so nicht unterschreiben. Die Aussagen des ersten Postings lassen fuer mich nicht den eindeutigen Schluss zu, das hier tatsaechlich "rueckwaerts" gespeist wird. Auch ohne einen Schaltplan zu haben koennte man das "Rueckwaertsspeisen" ganz einfach mit einem Amperemeter nachmessen.

  • Zitat

    ... ganz einfach mit einem Amperemeter nachmessen.


    @kropatschek:
    Also nachmessen!

  • Hehe, wer nicht alles so einen Notlader hat. :D
    Ich auch. :-D)
    Zuerst Akkus reingetan, aber obwohl voll geladen, da blinkte noch nicht einmal die Loox-Lampe. ?( :-D)


    Auch ich habe das Ding aufgeschraubt.
    LED, Vorwiderstand für die LED und ein Schalter. Hm, da sollte mal einer ne kleine Schaltung entwerfen. Jetzt hab ich mir mal 4 neue NiCD Akkus geholt (denn die verträgt nur mein Blitzgerät). Mal sehen ob man damit Notladen kann.

    Katzen landen auf ihren Füßen.
    Toast landet auf der Marmeladenseite.
    Eine Katze mit einem Toast auf ihrem Rücken schwebt über dem Boden in einem Zustand von Quantenunentschlossenheit.

    Einmal editiert, zuletzt von Familievierfuss ()

  • Hi,
    habt Ihr einen Notlader mit Loox-Systemstecker oder mit 3,5 mm Rundstecker?


    Bei PDAmax gibt es ein Gerät mit Rundstecker und USB.



    Gruß
    Günther

  • Hallo zusammen,


    das Problem mit 'rückwärts entladen' (also vom PDA-Akku in die Notstromversorgung) ließe sich einfachst verhindern: ihr müsst nur eine Diode in den Notlader integrieren; siehe Anlage.


    Zur 'Diode': sie muss den max. Ladestrom auf jeden Fall dauerhaft verkraften. Betreibt man den Notlader mit Batterien (4x 1,5 V = 6 V) könnte man beispielsweise eine '1 N 400x' testen, deren Spannungsabfall (UF) ca. 1 Volt beträgt, so dass am Notladerausgang zum PDA ca. 5 Volt anstehen.
    Bei Verwendung von Akkus (4x 1,2 V = 4,8 Volt) sollte eine Diode mit möglichst geringem UF gewählt werden.
    Im Übrigen stehen seit geraumer Zeit auch 1,5 Volt Akkus - sogenannte RAM-Zellen (Rechargeable Alkali Mangan) - zur Verfügung; siehe beispielsweise bei ELV.

  • Erst mal danke für Eure Antworten und Sorry wenn ich erst so spät eine Rückmeldung geben kann. Werde mal zunächst den Tipp mit den "besseren Akku´s testen. Etwaige Lotarbeiten spare ich mir für später auf :D. Geb´ne Info wenn was klappt.
    Gruß
    Kropatschek

  • Zitat

    Original von Joachim_PDA
    ...
    das Problem mit 'rückwärts entladen' (also vom PDA-Akku in die Notstromversorgung) ließe sich einfachst verhindern: ihr müsst nur eine Diode in den Notlader integrieren; siehe Anlage. ...


    Hallo Joachim


    Hast Du denn mal gemessen ob ueberhaupt ein Entladevorgng auf diese Weise zu Stande kommt? Denn wenn die Antwort Nein ist, dann geht ja etwas von der Theorie die hier aufgestellt wurde verloren.

  • Zitat

    Original von 900SS-97
    Hast Du denn mal gemessen ob ueberhaupt ein Entladevorgng auf diese Weise zu Stande kommt?


    Nein, habe ich nicht, da ich kein 'Notladegerät' im Einsatz habe. Aber die obigen Schilderungen, auf die ich mich verlassen habe, scheinen plausibel.


    Wenn der PDA-Hersteller nicht selbst meine 'Diode' im PDA eingebaut hat, wofür es eigentlich keine Gründe gäbe, ist eine Entladung in das Notladegerät (mit nur einem Schalter, einem Vorwiderstand und einer LED) zwangsläufig, wenn die Ausgangsspannung des Notladers unter die des Akkus im PDA sinkt. Und zum Verhindern dieser Entladung ist nur ein Cent-Artikel nötig.

  • Zitat

    Original von Joachim_PDA
    ...
    Nein, habe ich nicht, da ich kein 'Notladegerät' im Einsatz habe. Aber die obigen Schilderungen, auf die ich mich verlassen habe, scheinen plausibel.


    Wenn der PDA-Hersteller nicht selbst meine 'Diode' im PDA eingebaut hat, wofür es eigentlich keine Gründe gäbe, ist eine Entladung in das Notladegerät (mit nur einem Schalter, einem Vorwiderstand und einer LED) zwangsläufig, wenn die Ausgangsspannung des Notladers unter die des Akkus im PDA sinkt. Und zum Verhindern dieser Entladung ist nur ein Cent-Artikel nötig.


    Hallo Joachim


    Also es ist auch ohne den betrieb eines Notladegeraet ein Thema. Ich bin im Moment immer noch davon ueberzeugt das die Hersteller die "rueckwaertige" Speisung verhindern. Bei meinen PDAs ist das so.


    Einfaches Denkmodell (nicht an Dich persoenlich, denn ich lese auch Deine Beitraege, sondern an die Allgemeinheit):
    Wenn der PDA diese "rueckwaertige" Speisung nicht verhindern wuerde, was wuerde dann passieren wenn ein kabelgebundener Empfaenger angeschlossen wuerde.
    Und nun warte ich auf die Moeglichkeiten

  • Zitat

    Original von 900SS-97
    Wenn der PDA diese "rueckwaertige" Speisung nicht verhindern wuerde, was wuerde dann passieren wenn ein kabelgebundener Empfaenger angeschlossen wuerde.


    Was meinst Du mit kabelgebundenem Empfänger?
    GPS-Maus, Festplatte über USB-Host?