Notladegerät zieht Akku N560 leer?

  • Hallo Alfred,


    schön, wenn es so ist. Ich kann es eh nicht testen. Aber wieso entläd der 'Notlader' dann den PDA-Akku, wie oben beschrieben, wenn "ein Schutz" doch integriert ist ?

    Einmal editiert, zuletzt von Joachim_PDA ()

  • So. Ich hab eben mal gemessen, ob zwischen den Polen 6 (Masse) und 7 (USB 5V+ IN) eine Spannung anliegt: Sowohl im Standby als auch im eingeschalteten Zustand liegt dort keine Spannung an.


    Das heisst allerdings noch nicht zwangsläufig, dass es keine Rückfluss gibt, wenn die Ladespannung geringer ist als die Spannung des PDA-Akkus.


    Ich überlege gerade, ob ich einen solchen Test meinem PDA antuen will oder eher nicht und wenn ja mit welcher Spannung. 2-3 Volt wären wohl sinnvoll, meine ich (der PDA-Akku sollte ja etwas mehr haben als 3 Volt): Also 2 angebrauchte Alkaline-Batterien (Akkus haben mir eine zu grosse Hochstromfähigkeit (ängstlich bin))....


    Aber wie stellt man den Rückfluss fest: Amperemeter dazwischenklemmen und kucken ob ein Strom fliesst?? Sollte ja normalerweise nicht, da ja das "Ladegerät" eine zu niedrige Spannung hat? q.e.d. ???


    Need beackup!
    Vielleicht ist ja aber auch vor mir wer anders mutiger: Freiwillige???

    Einmal editiert, zuletzt von muggle ()

  • Zitat

    Original von Joachim_PDA
    Hallo Alfred,


    schön, wenn es so ist. Ich kann es eh nicht testen. Aber wieso entläd der 'Notlader' dann den PDA-Akku, wie oben beschrieben, wenn "ein Schutz" doch integriert ist ?


    Hallo Joachim


    Gute Frage, naechste Frage. Habe schon lange darauf gewartet, weil das ja im Prinzip die Eingangsfrage war.
    Ich kenne das Teil und den PDA nicht im Detail. Daher stehe ich im Moment etwas auf dem Schlauch. Hier waere also tatsaechlich messen angesagt.


    Was allerdings noch komplett offen steht ist die Frage nach der Dauer bis sich der PDA von @kropatschek total entladen hatte. Waren das wenige Minuten oder mehrer Stunden. Die Akkus im Notladegeraet waren nach seiner Aussage noch voll, oder zumindest noch teilweise voll. Wie voll waren sie tatsaechlich.


    Also noch einiges an Fragen.

  • Zitat

    Original von muggle
    ...
    Aber wie stellt man den Rückfluss fest: Amperemeter dazwischenklemmen und kucken ob ein Strom fliesst?? Sollte ja normalerweise nicht, da ja das "Ladegerät" eine zu niedrige Spannung hat? q.e.d. ???


    Need beackup!
    Vielleicht ist ja aber auch vor mir wer anders mutiger: Freiwillige???


    Hallo muggle


    Doch, wenn tatsaechlich eine "rueckwaertige" Speisung erfolgen sollte, dann fliesst ein Strom in die andere Richtung. Kann man mit einem Amperemeter gut erkennen. Aber lass das mal besser sein wenn Du Dir nicht sicher bist was Du machst.


    Das bringt aber fuer das gepostete Eingangsproblem keine neuen Erkenntsnisse. Denn die Ausgangssituation ist hier eine ganz andere. Damit kann das Problem nicht geloest werden.

  • Hallo muggle,


    auch wenn @900SS-97 schneller war ...


    Zitat

    Original von muggle
    So. Ich hab eben mal gemessen, ob zwischen den Polen 6 (Masse) und 7 (USB 5V+ IN) eine Spannung anliegt: Sowohl im Standby als auch im eingeschalteten Zustand liegt dort keine Spannung an.


    Wenn Du an der richtigen Pins gemessen hast, sollte ein 'Rückwärtsstrom' ausgeschlossen sein, da Du sonst die PDA-Akku-Spannung hättest messen müssen.


    Zitat

    Original von muggle
    Das heisst allerdings noch nicht zwangsläufig, dass es keine Rückfluss gibt, wenn die Ladespannung geringer ist als die Spannung des PDA-Akkus.


    Doch heißt es, da vereinfacht gesagt, ein Spannungsausgleich zwischen dem höheren und niedrigerem Spannungspotential stattfindet - und wie oben gesagt, die PDA-Akku-Spannung hätte messbar sein müssen. (Eine in Deinem PDA integrierte Schutzdiode ist wahrscheinlich, da mit einer solchen 'Diode' Dein Messergebnis stimmt.)


    Zitat

    Original von muggle
    Ich überlege gerade, ob ich einen solchen Test meinem PDA antuen will oder eher nicht und wenn ja mit welcher Spannung. 2-3 Volt wären wohl sinnvoll, meine ich (der PDA-Akku sollte ja etwas mehr haben als 3 Volt): Also 2 angebrauchte Alkaline-Batterien (Akkus haben mir eine zu grosse Hochstromfähigkeit (ängstlich bin))....
    Aber wie stellt man den Rückfluss fest: Amperemeter dazwischenklemmen und kucken ob ein Strom fliesst?? Sollte ja normalerweise nicht, da ja das "Ladegerät" eine zu niedrige Spannung hat? q.e.d. ???


    Ein Test sollte sich erübrigen, aber wenn Du dennoch testen möchtest ...
    Bei einer Akku-Spannung von beispielsweise 3,7 V kannst Du 2x 1,5 V Batterien nehmen. Die Massen (-) verbinden und im Plus-Zweig ein Amperemeter einschalten. Das Pluskabel vom Amperemeter an der Batterie und das Minuskabel am PDA-Eingang (+) ... wenn ein positiver Strom angezeigt wird (Batteriespannung höher als Akku-Spannung), fließt er zum PDA, wird ein negativer Strom angezeigt (Batteriespannung niedriger als Akku-Spannung), fließt der Strom vom PDA zur Batterie.
    Wenn Du aus Vorsichtsgründen auf Nummer Sicher gehen willst, kannst Du beispielsweise einen Widerstand in Reihe zu Deinem Messkabel schalten; mit diesem Widerstand wird der mögliche Strom begrenzt (beispielsweise 100 Ohm, bei einer Spannungsdifferenz von 0,7 Volt => 7 mA).
    Alternativ könntest Du auch den Widerstand statt des Amperemeters zwischen (+) der Batterie und dem (+) des PDA schalten und mit einem Spannungsmesser die Spannung über dem Widerstand messen; je nach positiver / negativer Spannung ergibt sich wieder die Stromflußrichtung.

  • @Joachim_PDA


    Also, dass ich an den richtigen Polen gemessen habe ist ca 99.95% sicher. Ich habe einen Adapter "Loox-Sync an USB-Stecker" (selbstgelötet und funktioniert!). An den USB-Stecker habe ich ein Kabel mit USB-Buchse angeschlossen. An diesem Kabel habe ich dann die Spannung gemessen. Nicht an dem weissen und dem grünen (die beiden Datenleitungen), sondern an den beiden anderen. Viel falsch kann ich dabei eigentlich nicht gemacht haben.


    Aber eine Bestätigung eines anderen "unabhängigen Labors" könnte natürlich nicht schaden....


    Ich habe den Satz "Das heisst allerdings noch nicht zwangsläufig, dass es keine Rückfluss gibt..." geschrieben, weil ich meine, dass sich der Loox (theoretisch) beim Anliegen einer Spannung anders verhalten könnte, als wenn garkeine Spannung anliegt...


    "High" hat nämlich im FSC-Forum so in etwa geschrieben, dass der Loox sich wohl darauf verlässt, dass der USB-Port die 5 Volt liefert und das wohl nicht grossartig überprüft. Denn er schreibt dort, dass der Loox als die Notlader-Akkus leer waren irgendwann abgestürzt ist, statt sich selbst runterzufahren (wie er es üblicherweise bei leerem internen Akku macht).


    Daher meine Hypothese mit dem eventuellen anderen Verhalten bei Anliegen einer Spannung.


    Deine vorgeschlagener Testaufbau verwirrt mich etwas. Ich weiss nicht ob ich meinen PDA dafür unbedingt riskieren sollte: Zumal wir ja erst eine Meldung über einen "eventuellen Rückfluss" vorliegen haben. Es könnte also sein, dass in diesem Einzefall ein anderer Fehler vorlag (Akkus verpolt, Kabel beschädigt, Kontaktprobleme). Wir wissen ja noch nichtmal in welchem Zustand die Akkus im Notlader in diesem Fall hinterher waren (leer oder voll).


    Ich warte also erstmal noch ab.
    Trotzdem danke für die detaillierte Anleitung. Vielleicht mag es jmd. anders probieren. :D

    Einmal editiert, zuletzt von muggle ()

  • @muggle,


    wenn Du selbst lötest, wirst Du höchstwahrscheinlich meine 'Messanleitung' auch gar nicht benötigen. ;)


    Vermutlich liegt die größte Gefahr für den PDA auch nicht beim Messen selbst - zumindest nicht in Bezug auf den Notlader - sondern vielmehr bei versehentlichen Kurzschlüssen bei der Kontaktnahme an den Steckern. Deshalb wäre ein 'offener Stecker' oder ein mal eben abgetrenntes Kabel sicherlich hilfreich.


    Aber wie schon gesagt, warten wir mal weitere Meldungen über entladene PDA-Akkus ab.
    Ich persönlich würde, falls mir die Zusatzkapazität eines zweiten Akkus reicht, eher zum Cradle mit zweitem Akku greifen; zumindest die Dockingstation für die A63x haben eine Lademulde für einen zweiten Akku.

  • Hallo,


    bei mir funktioniert das Notladegerät mit dem N560 sowohl mit billig (300 mAh) und Marken Akkus (2300MAh) ohne Probleme. Die 4 Akkus ergeben eine Spannung von ca. 5.3V.


    Bei geladenen Akkus läd der Loox ohne Probleme, mit leeren Akkus tut sich nichts (auch keine Entladung).

  • Zitat

    Original von com^1
    ... bei mir funktioniert das Notladegerät mit dem N560 sowohl mit billig (300 mAh) und Marken Akkus (2300MAh) ohne Probleme. Die 4 Akkus ergeben eine Spannung von ca. 5.3V.


    Bei geladenen Akkus läd der Loox ohne Probleme, mit leeren Akkus tut sich nichts (auch keine Entladung).


    Hallo com^1


    Danke fuer das Feedback. Also funktioniert es so wie es sein sollte.