Empfehlung für Farblaserdrucker gesucht

  • Moin,


    da ich von dem ganzen Tintenstrahl-Gedöns die Nase voll hab (austrocknen, da er nicht regelmäßig benutzt wird, eine Seite immer 4 mal drucken, bis alles lesbar ist...), trage ich mich mit dem Gedanken, eien Farblaserdrucker anzuschaffen.


    Anforderungen:


    - muß funktionieren, wenn er auch nur unregelmäßig benutzt wird
    - Geschwindigleit absolut zweitrangig
    - leise ist auch nicht wichtig, steht im Keller
    - 10/100 Ethernet-Anschluß mit intergriertem Printserver ist Pflicht
    - zweiseitiger Druck wünschenswert
    - Preis unter 400.-


    Die beiden hab ich schon entdeckt:
    HP Laserjet 2600N
    Samsung CLP-510N


    Hat jemand Erfahrungen mit einem der beiden Drucker oder eine Alternative?

    Kaum bist mal kurz weg sieht alles gleich ganz anders aus ??

    Einmal editiert, zuletzt von Bogi100 ()

  • Also der Samsung ist auf jeden Fall empfehlenswert. Allerdings hat man da Probleme mit Nachfülltoner, weil die Toner einen Zählchip haben. dieser muss beim Nachfüllen immer gewechselt werden. Ansonsten isser leise und schnell. die Druckqualität ist nach dem Anpassen des Treibers auch in Ordnung

  • Ich hatte das gleiche problem wie Du, bogi.


    Mit merinem Brother MFC820CW kenne ich diese Probleme nicht mehr. Kann wochenlang ausgeschaltet sein und druckt danach ohne jegliche Qualitätsverluste. Mit dem Vorgängermodell sah es schon nach paar Tagen düster aus.


    Was ich damit sagen wollte: es muss nicht unbedingt ein Laser sein. Musst halt mal Anschaffungs- und Betriebskosten gegenseitig aufrechnen.

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Hi Bogi,


    schau mal wo ich arbeite... HP ist nicht umsonst Marktführer bei Druckern, und diese Serie ist gut, vor allem für "gelegentliche" Drucke.


    Ich hab den 2550Ln mit zusätzlicher Schublade daheim (der hat Netzwerk und USB), funktioniert super und liefert gute Drucke, auch gute Fotodrucke (darf aber sicher nicht mit einem auf Fotodruck spezialisiertem Gerät verglichen werden). Ein Kumpel von mir hat den auch und ist auch zufrieden.


    Der 2600 hat den Kartuschenrevolver nicht mehr (sollte also leiser sein), dafür ist es ein GDI Drucker, und Treiber könnten ein Problem sein wenn er nicht unter Windows genutzt werden soll.

  • Schonmal ein erstes Danke


    Meine beiden Rechner laufen mit Win XP SP2 und der Drucker direkt ans Netz angeschlossen werden.


    @Holger: der 2550LN ist nicht mehr lieferbar und über meinem Budget, ist der 2600N sowas wie der Nachfolger ?


    @michi: Danke für die Empfehlung, aber jetzt will ich nen Laser :D


    @Steffen: auch Dir erstmal Danke

    Kaum bist mal kurz weg sieht alles gleich ganz anders aus ??

  • Hi,


    ich rate auch dringend zu einem HP, auch wenn der etwas teurer sein sollte.


    Ich habe privat den 2550, und dienstlich einen 3550, und ich würde beide nicht mehr hergeben.
    Bei einem Bekannten habe ich ein Schnäppchen von Samsung in Betrieb genommen, und muss sagen, dass der im Gegensatz zum HP ein richtiger Plastikbomber ist, und der Druck ist auch ziemlich unscharf. Das Teil kann zwar Duplex, aber insgesamt hat mich das Gerät nicht überzeugt.


    Von GDI-Druckern solltest Du aber auf jeden Fall die Finger lassen. Denn wenn es dazu auch für XP Treiber gibt, heisst das noch lange nicht, dass es für den Windows-Nachfolger auch noch Treiber geben wird.


    Gruß
    H.-J.

    Bitte keine Supportanfragen per PN oder Mail, dafür ist das Forum da.

  • Graphical Device Interface
    GDI ist eine von Microsoft entwickelte Programmierschnittstelle zur grafischen Darstellung.



    GDI-Drucker ist ein Drucker der nur unter der Betriebssystemversion, für die ein Treiber mitgeliefert wurde, läuft.

  • Zitat

    Bei GDI-Druckern (Graphics Device Interface) übernimmt der Rechner die Umsetzung der Druckdaten in direkte Steuerdaten für das Druckwerk, weshalb einige Hersteller diese Steuerungsmethode auch treffen-der Host-based nennen. Beim Druckvorgang wird folglich die Rechenleistung des Host-Systems beansprucht. Während dies bei aktuellen Rechnergenerationen heute kaum noch stört, hat ein wesentlicher Nachteil des GDI-Verfahrens weiter Bestand: Ein GDI-Drucker kann nur mit einem Betriebssystem verwendet werden, für das der Druckerhersteller eigene Treibersoftware bereitstellt. Da der Treiber direkt mit dem Druckwerk kommuniziert, folgt dieser Datenaustausch keinerlei Standards, was den Einsatz eines generischen Treibers erschwert. Die Steuerbefehle sind von Hersteller zu Hersteller und sogar von Modell zu Modell gänzlich verschieden.


    Ein weiterer Nachteil: Die Drucker funktionieren in aller Regel nur an einem PC mit lokaler Schnittstelle (parallel, USB) und nicht im Netz etwa via Printserver [4]. Von einem Host-Rechner aus können GDI-Drucker zwar über die Druckerfreigabe im Netz zur Verfügung gestellt werden. Der lokale Host-Rechner muss dabei aber immer laufen, was mitunter lästig weil laut ist und auf jeden Fall Strom kostet.


    Ein GDI-Drucker ist grundsätzlich nicht netzwerkfähig. Wenn es die Dinger trotzdem mit Printserver gibt, ist der mit heißer Nadel gestrickt.


    Siehe auch hier:
    http://www.heise.de/ct/03/26/130/


    Der Artikel ist von 2003, da waren Farblaser noch unbezahlbar, aber die grundsätzlichen Aussagen stimmen heute auch noch.


    Gruß
    H.-J.

    Bitte keine Supportanfragen per PN oder Mail, dafür ist das Forum da.

  • Denk daran, daß Du die Folgekosten im Auge behältst.
    Also immer schon die Tonerpreise und -reichweite mit einbeziehen.


    Was nutzt ein günstiger Anschaffungspreis, wenn Dir der Toner die Haare vom Kopf frißt. :D

  • Zitat

    Original von flipper500
    Denk daran, daß Du die Folgekosten im Auge behältst.
    Also immer schon die Tonerpreise und -reichweite mit einbeziehen.


    Was nutzt ein günstiger Anschaffungspreis, wenn Dir der Toner die Haare vom Kopf frißt. :D


    Ja, ich weiß, es lohnt sich fast nicht, ne Druckerpatrone zu kaufen, der neue Drucker ist fast günstiger.....

    Kaum bist mal kurz weg sieht alles gleich ganz anders aus ??

  • Zitat

    Original von flipper500
    Ist doch bei den Tintenpis*** nicht besser :-D)


    Kommt darauf an. Es gibt welche mit voll befüllten Tanks (so wie meiner; drucke schon seit Tagen Fotos mit dem ersten Satz), und es gibt die, die gerade mal ein erstes Drucken zulassen :)

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Hi zusammen!


    Sorry H.-J., selten soviel Schwachsinn gelsen wie in einem Blatt das noch unter dem Niveau der Bild schreibt. Ja, Computerbild schreibt fundierter als c't, zumindest seit letztere alle 2 Wochen erscheint.


    Zitat: "Ein GDI-Drucker ist grundsätzlich nicht netzwerkfähig. Wenn es die Dinger trotzdem mit Printserver gibt, ist der mit heißer Nadel gestrickt."


    Das mag 2003 gestimmt haben, heute ist es definitiv anders.


    So, zu der Frage: Woran erkennt man den GDI-Drucker?


    Hier stehts:
    Standarddruckersprachen: Host-basiert


    Mit anderen Worten, die Seite wird am PC in das Druckbild übersetzt, und von dort als Grafik an den Drucker gekübelt. Deswegen Host-based. Die erwähnten 16MB Speicher sind nur Kommunikationspuffer, mehr brauchts da auch ned.


    Standardkonnektivität
    1 Hi-Speed USB-Schnittstelle (kompatibel mit den USB 2.0 Spezifikationen),
    ein integrierter Fast Ethernet Printserver (10/100Base-TX, RJ-45)


    Und per default ist eine Netzwerkschnittstelle und Printserver drin, das funktioniert also, denn sonst würde das HP nicht in den Massenmarkt bringen (nein, nicht wegen Menschenfreundlichkeit, sondern wegen zu hoher Unterstüzungskosten der Anwender).


    Und da sind die Treiber:


    Kompatible Netzwerkbetriebssysteme
    Microsoft® Windows® 98 SE und Me (nur Treiber); Microsoft® Windows® 2000, XP 32 Bit, Server 2003; Mac OS X v 10.2 oder höher


    Soviel ich weiß gibt es auch Treiber für Linux, habe das aber selber nicht probiert.


    HP wird sehr sicher einen Treiber für Vista haben werden, wenn der nicht schon im System integriert ist. Schau mal wieviele Laserdrucker von HP bei Win XP eh schon dabei sind. Kann da mal jemand mit aktueller Vista-Beta schauen?


    Zu den Folgekosten: Klar, irgendwo muß auch meine Firma was verdienen, denn sonst lohnt es sich nicht zu produzieren. Ist das irgendwo anders? Es ist bekannt daß der Verdienst über das Verbrauchsmaterial kommt, denn die "Geiz ist Geil" Mentalität vieler Anwender fordert heute einen niedrigen Einstiegspreis für ein super Gerät (vergleiche mal Druck und Kosten mit einem 9-Nadel-Drucker von 1980 / Mein erster Epson hatte damals um die 1000 Mark gekostet!). Andererseits halten die Patronen ja auch 2500 Seiten, das ist sehr viel (ein Karton voll Papier oder 5 Packs), vor allem bei der angedachten gelegentlichen Nutzung. Für gute Ergebnisse nimmst Du bitte passendes Papier (HP Office paper bietet sich dazu an, das ist auch ned teurer wie anderes gutes Papier), und nimm nur soviel wie Du brauchst - auch Papier altert und ist dann nicht mehr so gut bedruckbar.