navi gerät beim moppedfahren

  • @nichtsnutz2006



    Ich weiß nicht ob Du das absichtlich machst oder nicht:


    Absätze und Großschreibung erleichtern einfach die Lesbarkeit!!!!!!!!!!!


    Ändere das doch Bitte!!!!!!!!!!


    Ob dadurch der Sinn Deiner Worte deutlicher wird kann ich Dir aber nicht sagen.............



    gruß
    jürgen

  • Zitat

    Original von nichtsnutz2006


    kurven werden nicht gefahren indem man das vorderrad in richtung lenkt .sondern nur, in dem man das einspurige fahrzeug in eine schräglage bringt. auch in diesem fall bildet vorder und hinterrad ein linie.



    Also ganz so ist das auch nicht denn ohne leichtem Lenkeinschlag in Schräglage würdest Du aber ganz schnell absteigen.


    in Schräglage bilden die Flucht des Vorderrades und des Hinterrades sicher keine Linie.

  • Zitat

    Also ganz so ist das auch nicht denn ohne leichtem Lenkeinschlag in Schräglage würdest Du aber ganz schnell absteigen.


    Genau. Hierzu mein Buchtipp:


    Die obere Hälfte des Motorrades von Bernt Spiegel


    und der Besuch eines Sicherheitstrainings.


    1. Leichter Lenkimpuls in Gegenrichtung
    2. Hinterrad befährt den geringfügig engeren Kreis

  • Moin!


    Weil wir hier vom hundertsten ins tausendste kommen, mache ich jetzt den Klugscheißermodus an :gap :gap :gap


    Das Kurvenfahren


    Somit ist hier die nächste zu betrachtene Eigenart beim Einspurfahrzeug angesprochen, die lohnenswert zu betrachten ist, nämlich das Kurvenfahren. Wer selbst schon einmal in den Genuß gekommen ist mit einem Motorrad über kurvige Landstraßen zu fahren, der weiß welche Freude jede enge Kurve mit sich bringt. Allerdings kann diese Freude bei unvorsichtiger (sprich zu schneller) Fahrweise sehr schnell ins Gegenteil umschlagen, da die komplizierten physikalischen Gesetze der Krafteinflüsse auch an einem schönen Sommertag und einem freudig erregten Fahrer keine Ausnahme machen.
    Für das Kurvenfahren gilt im Prinzip das gleiche wie für das Geradeaus- und Aufrechtfahren: Die Flieh- und Kreiselkräfte, unterstützt durch die Körperneigung des Fahrers, sorgen für eine stabile Lage des Kraftrades. Betrachtet man das Fahrverhalten beim Kurvenfahren jedoch etwas genauer, stellt man wie oben schon angedeutet fest, dass durch die komplizierten Zusammenhänge zwischen Kreisel- und Fliehkräften eine unbewußte und vom Fahrer kaum wahrgenommene Handlung durchgeführt wird: zum Einleiten einer Rechtskurve schlägt der Fahrer nämlich die Lenkung erst nach links ein. Durch den leichten Linksbogen greift dadurch die Fliehkraft von links an, so dass die Maschine die gewünschte Neigung nach rechts erhält. Erst jetzt erfolgt durch die Kreiselkräfte der Lenkeinschlag nach rechts. Unterstützt durch den Rollwiderstand im Latschmittelpunkt (Latsch = Aufstandsfläche des Reifens) des geneigten Reifens, erfolgt nun die gewünschte Rechtskurve. Die Neigung des Fahrzeugs zum Kurvenmittelpunkt muß dabei so groß sein, dass die Resultierende aus Fliehkraft und Gewicht durch die Verbindungslinie der Latschmittelpunkte von Vorder- und Hinterrad geht, so dass ein Gleichgewicht existiert. Zum Beenden der Rechtskurve zieht der Fahrer dann am rechten Lenkergriff, so dass sich das Fahrzeug wieder aufrichtet.
    Die eben beschriebene Vorgehensweise beim Kurvenfahren ist eine physikalische Tatsache, die selbst von Fachleuten noch immer unglaubwürdiges Erstaunen und zunächst Protest hervorruft. Fahrer von Motorrädern mit Beiwagen können allerdings am ehesten aus eigener Erfahrung die Richtigkeit dieser Aussage bestätigen, denn beim Umsteigen von der Solomaschine auf das Gespann wird die tausendmal schon durchgeführte unbewußte Handlung beim Kurvenfahren erst registriert, weil beim Gespann ein Rechts-am-Lenker-ziehen nun auch eine Rechtskurve zur Folge hat.


    Klugscheißermodus wieder aus :gap : drink
    Sorry, mußte jetzt sein :gap


    Gruß Dirk
    P.S.: hab' ich tatsächlich mal nach Studieren entsprechender Fachlektüre vor einigen Jahren mal selbst geschrieben :D

  • Zitat

    Die eben beschriebene Vorgehensweise beim Kurvenfahren ist eine physikalische Tatsache, die selbst von Fachleuten noch immer unglaubwürdiges Erstaunen und zunächst Protest hervorruft.


    Hi Dirk!


    Diese Vorgehensweise kann ich nur bestätigen. - Ich habe vor ein paar Wochen ein Motorrad-Intensivtraining beim ADAC in Augsburg absolviert. Hier wurde uns dieses Verhalten verdeutlicht. Ich denke, im Unterbewusstsein macht man dies sowieso. Nur nach einem solchem Training macht man es richtig aktiv. (und besser)


    So ein Kurs ist nur zu empfehlen! :D


    Gruß Franz


  • Ich zitiere mich mal selbst :D .
    B.Spiegels Buch sollte Pflichtlektüre für Kradfahrer sein.


    Ich hatte schon einige der Zunft auf Fahrtrainings... die ja schon 20 Jahre fahren und ein Training jetzt nur mal mitmachen weil ein Kumpel sie gefragt hat.....und eigentlich könnten sie ja nicht mehr viel dazulernen......


    Am Ende des Tages wussten sie nicht mehr wie sie die letzten 20 Jahre auf dem Krad "überlebt" haben, weil der Lenkimpuls, richtiges Bremsen, Blickführung und viele andere Dinge zwar intuitiv gemacht wurden, aber nicht bewusst trainiert waren.


    Und so Off Topic finde ich das Thema nicht Dirk....denn wenn ich ein Navi am Bike habe, dann sollten die o.g. Dinge wirklich sitzen,
    denn sonst muß ich mich ja neben der Konzentration aufs fahren auch noch zusätzlich vom Navi "ablenken" lassen.....
    und dann komme ich schnell mal in Situationen in die ich lieber nicht kommen will als Fahrer....


    und was der Baer42 schrieb stimmt im Vergleich zur Papierkarte im Tankrucksack...


    ein Navi erhöht die Sicherheit im Vergleich zur Karte, da die Verkehrsblindzeit deutlich niedriger ist.


    VG Schimmi


  • Ich war über Pfingsten in den Vogesen und habe zum ersten Mal das Navi (TomTom) eingesetzt. Tourplanung ebenfalls über den Motorrad-Planer. Fazit: Ich war voll enttäuscht! Von wegen keine Verfahrerei mehr! Ganz im Gegenteil! Das Problem war, dass das übertragen der Route von PC zum PPC nicht 100% klappt, dass heisst, die Zwischenpunkte stimmen nicht überein. Du stehst an der Kreuzung, Befehl links abbiegen, und nach 10 m heisst es "bitte wenden". Warum? Weil der Zwischenpunkt eben neben der Kreuzung lag X(. Vielleicht isses mit der neuen Version des Motorrad-Planers ja besser, aber mit meiner Version war es die reinste Katastrophe. Und wenn du noch 10 Motorräder hinter dir hast, wirst du sehr schnell als Leitwolf abgesetzt :gap. Dummerweise war ich auch zu technikgläubig, und hatte neben meinem Navi keine Karte im Tankrucksack, die mir hätte helfen können...


    Also von wegen alles easy. Die Vorbereitung der Tour muss absolut gewissenhaft vorgenommen werden, s. Beiträge von "Dirk vom Norden". Das ist ziemlich zeitaufwändig. M.E. kann das Navi die Karte nicht ersetzen, sondern ist eine sinnvolle Ergänzung.


    Man muss aber auch dazusagen: Wie war es denn früher mit der "analogen" Kartennavigation: Man hat sich ne ungefähre Route ausgedacht, und ob man die so oder so rum gefahren ist, war doch egal. Beim Navi ist die Tour genau vorgegeben, d.h. man fährt auch die Straßen, die man fahren will. Das finde ich schon gut. Ich werde trotz meinen ersten, schlechten Erfahrungen weiter mit Navi touren, allerdings werde ich die Routen nicht mehr importieren, sondern am PPC nachbauen.

  • Zitat

    Original von TeeJay74
    Man muss aber auch dazusagen: Wie war es denn früher mit der "analogen" Kartennavigation: Man hat sich ne ungefähre Route ausgedacht, und ob man die so oder so rum gefahren ist, war doch egal. Beim Navi ist die Tour genau vorgegeben, d.h. man fährt auch die Straßen, die man fahren will. Das finde ich schon gut. Ich werde trotz meinen ersten, schlechten Erfahrungen weiter mit Navi touren, allerdings werde ich die Routen nicht mehr importieren, sondern am PPC nachbauen.


    Deswegen wird Dir so mancher Nicht-PDA-Navigierer das Luftlinien (oder Punkt-zu-Punkt) Routing empfehlen. Hier müssten die Hersteller (TomTom, Navigon, etc.) mal nachlegen, damit man mit der sonst sehr guten Software auch so etwas simples wie Punkt-zu-Punkt Routen machen kann.


    Was Du aber IMMER beachten musst, ist das RICHTIGE setzen von Zwischenzielen. Dirks Beschreibung hat da schon Hand und Fuss; einfach beachten :D und dann auf den PPC übernehmen.


    Gruss, Matz

    Einmal editiert, zuletzt von matz75 ()

  • Zitat

    Original von matz75
    [quote]Original von TeeJay74
    Dirks Beschreibung hat da schon Hand und Fuss; einfach beachten :D und dann auf den PPC übernehmen.
    Gruss, Matz


    Boah, das lässt sich gut lesen :D Danke : drink


    Gruß Dirk

  • @all
    ich habe jetzt ja auch seit einiger Zeit ein Navi. Hatte vorher immer meine Touren nur mit Karte geplant.
    Habe auch schon einige Touren mit 10-12 Moppeds geführt.
    Plane die Touren auch mit MT 2005/2006 aber übertrage die Touren nicht direkt auf den MDA, sondern konfiguriere diese geplante Touren mit Trackcon in die TT-Version.
    Aber:
    Als Sicherheit habe ich immer noch ne Karte dabei. Mann weiß ja nie.


    Wichtig ist aber die richtige "Vorbereitung". Also, Tour mit MT planen, mit Trackkon konvertieren und dann aber auch schon im Vorfeld am PDA simulieren. Ist zwar ne aufwendige Arbeit, aber man ist dann vor Überraschungen etwas "abgesichert". Ich persönlich möchte mein Navi nicht mehr missen. Wage mich jetzt auch aktuell an Glopus heran. Hab's bereits installiert und beginne mal damit, das Ding zu verstehen.......


    Werde berichten.
    Fazit:
    Ich persönlich möchte wie schon erwähnt mein TT, MDA Vario und meine Holux wirklich nicht mehr wissen. In Kombination mit unserer Funkanlage (meine Frau fährt ja auch selbst) ist dies für mich die beste Zusammensetzung..


    LG


    Wolfgang

  • [Blockierte Grafik: http://www.home.foni.net/~lorenz-haupt/moinlauft.gif]



    das ging mir am Anfang mit dem Navigerät genauso. Aber aus den Fehlern lern t man. Die ersten Fahrten war ich aber kein Guide. Da bin ich alleine gefahren.


    Lorenz

  • Wie klappt eigentlich der Direktimport von MT 06/07 ins TT5.2? Muss man da auch alles nochmal akribisch prüfen?

  • Zitat

    Original von TeeJay74
    Wie klappt eigentlich der Direktimport von MT 06/07 ins TT5.2? Muss man da auch alles nochmal akribisch prüfen?



    .... ich würde es machen, um vor Überraschungen im Urlaub verschont zu bleiben ;)! Beim Direktimport werden sogar noch zusätzliche Routenpunkte gesetzt, die man selber nicht gesetzt hat. Ich habe es nur zweimal ausprobiert. Du kannst es ja testen und erhältst dann eben deine Erfahrungswerte, um zu entscheiden, ob es für dich okay ist oder nicht.
    Ich habe mich entschieden Trackkon weiter zu nutzen ;)
    Gruß Dirk

  • Hi TeeJay74,
    kann ich nur bestätigen. Habe jetzt selber erfahren, daß eine Tour von mir in TT eine andere Zeit und km darstellt wie im MT. Nachdem (mit freundlicher Hilfe von Dirk) ich mir wieder die Routen in MT angeschaut habe, waren die RP nicht korrekt gesetzt.
    Macht also wirklich Sinn, im Vorfeld mehr zu prüfen (sowohl TT als auch MT), damit dann später bei der Tour keine Probs. auftreten.
    Und dann noch als zusätzliches Tool "Glopus" (gel, Dirk!), dann hascht eigentlich alles.....


    LG
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von moppeddriver ()