Wie ist das eigentlich rein rechtlich zu handhaben? 
Weil es im Internet das Fernabsatzgesetz gibt (ich weiss, dass es jetzt anders heißt, aber immer noch so funktioniert), müssen sich die Ladengeschäfte was einfallen lassen, um - trotz höherer Preise als online - weiterhin ihre Artikel verkaufen zu können. Also bieten sie ein Umtausch/Rückgaberecht an. Dasselbe passiert ja auch in sämtlichen Geschäften nach der Weihnachtszeit, wenn die Kunden "kulanterweise" umtauschen dürfen.
Je mehr Kunden davon Gebrauch machen, umso mehr Artikel müssten jetzt wahrscheinlich "gekennzeichnet" und "reduziert" an den nächsten Kunden verkauft werden. Doch wo bleibt da noch der kalkulierte Gewinn?
Ich kann das irgendwie schon verstehen, dass es so läuft wie hier beschrieben (auch wenn es vermutlich rechtswidrig ist). Es fällt ja nicht jedem auf bzw nicht jeder gibt es dann auch wieder zurück. 
Letztes Jahr habe ich online einen Koffer mit Satellitenzubehör für unterwegs (Schüssel, Receiver, Kabel, Halterungen) gekauft; auch Neuware. Als ich kurz vor dem Urlaub das Equipment mal testweise zuhause aufbauen wollte, fehlten Schrauben, eine Halterung hatte Gebrauchsspuren, und eine Halterung war gänzlich gebrochen. Denn auch im Internet wird vermutlich nichts gekennzeichnet.