Beiträge von WOM

    Smartphone als PDA-Ersatz?


    Seit Jahren bin ich beim Wandern sowie beim Geocaching mit einem PDA (iPAQ) nebst Bluetooth-Maus unterwegs. Diese Kombination hat sich für meine Zwecke sehr gut bewährt, da sie mehr individuelle Möglichkeiten bietet als etwa der "Garmin GPSmap 60CSx" meiner Frau. Nun ist mein PDA aber in die Jahre gekommen, und da der PDA-Sektor für Hersteller anscheinend nicht mehr interessant ist, erwäge ich den Umstieg auf ein Smartphone, welches dann mit meiner bewährten Bluetooth-Maus gekoppelt werden soll. Es muss keins der sogenannten "Outdoor"-Smartphones sein, da mein PDA dies ja auch nicht war und ich an entsprechend sorgsamen Umgang gewöhnt bin. Wegen der weiten Verbreitung und der großen Zahl vorhandener Anwendungen könnte vielleicht ein Gerät mit Android-System interessant sein.


    Dabei stellen sich mir als Smartphone-Laien nun mehrere Fragen:
    - Gibt es überhaupt Smartphones, die als einigermaßen vollwertiger PDA-Ersatz verwendbar sind?
    - Gibt es Geräte, die man total offline betreiben kann? Ich will mir nicht extra eine von mir nicht benötigte Flatrate zulegen, und da Android von Google kommt, habe ich da so meine Bedenken.
    - Wenn das Gerät einen eingebauten GPS-Empfänger hat, lässt sich dieser dann deaktivieren und ein externer Empfänger verwenden?


    Wichtig sind für mich noch folgende Eigenschaften:
    - Display-Diagonale mindestens 3,5" (4 Zoll wären mir noch lieber)
    - Im Navigationsbetrieb (mit Bluetooth!) möglichst ordentliche Betriebsdauer
    - Wechselakku (wegen der Betriebsdauer)
    - bei gelegentlichem Bedarf gute Internet-Funktionen


    Folgende Merkmale sind für mich weitgehend uninteressant (können also fehlen oder von schlechter Qualität sein): ich brauche keine Kamera, sehe keine Videos auf dem Gerät an (brauche also keine superschnellen Prozessor), es müssen keine speicherhungrigen Spiele darauf laufen.


    Vielleicht gibt es ja geeignete Empfehlungen?


    Viele Grüße
    WOM

    Bisher befindet sich bei meinem Navigon 40 Plus noch alles im Auslieferungszustand im internen Speicher. Nun besteht ja die Möglichkeit, z.B. die Karten und die POIs auf eine Speicherkarte zu verlagern. Gibt das eine bessere Performance, weil der Speicher des Gerätes entlastet wird? Oder verschlechtert sich irgendetwas, weil die Speicherkarte langsamer ist? Daher meine Frage: was sollte man sinnvollerweise auf Speicherkarte auslagern und was besser nicht?


    Und zu den POIs: bei meinem früheren TomTom (PDA) führte eine zu große Zahl von POIs zu deutlichen Verschlechterungen, z.B. viel zu späte Ansagen beim Abbiegen usw. Ist ähnliches auch beim Navigon 40 Plus zu beachten, oder ist hier die Anzahl der POIs unkritisch. Ich denke dabei z.B an einen Thread, in welchem eine Möglichkeit beschrieben wurde, über 10.000 POIs zu verwalten.


    Viele Grüße
    WOM

    Hallo Kalli,
    vielen Dank für deine wie stets kompetente Hilfe!


    Probier es mal mit "kurze" und "schnelle"


    Da rächt es sich, wenn man jahrelang mit TomTom unterwegs war, dort heißt es nämlich "kürzeste" und "schnellste" ;) Mit deiner ausführlichen Anleitung werde ich jetzt hoffentlich ungetrübten Navigationsfreuden entgegensehen, zumal Navigon ja nun endlich die von mir benötigte Koordinateneingabe hat.


    Viele Grüße
    Wolfgang

    Also der erste Fehler lag mit Sicherheit am fehlenden Satfix.

    Das nehme ich auch an. Unklar ist mir nur, warum die Navigation komplett stimmte und nur die Routenanzeige fehlte.


    Was die MyRoutes betrifft, so werde ich sie erstmal ausgeschaltet lassen. Was mir nur fehlt: ich habe noch keine Wahlmöglichkeit gefunden für "kürzeste Route", "schnellste Route" usw. Ist das vielleicht wegen der MyRoutes weggefallen?


    Viele Grüße
    WOM

    Da es für PDAs wohl kaum noch aktuelle Navigationsprogramme geben wird, bin ich soeben nach jahrelanger Fahrt mit iPAQ und Bluetooth-Maus auf Navigon 40 Plus umgestiegen. Zur Erstinbetriebnahme habe ich den PNA gestern abend eine halbe Stunde lang unter freiem Himmel sich initialisieren lassen, wonach er 9 Satelliten anzeigte (selbes Ergebnis wie iPAQ mit Maus).


    Heute morgen dann Navigon eingeschaltet und nach dem kurzen Weg zur Garage die erste Fahrt gestartet (ohne MyRoutes). Bewusst nicht länger gewartet, um zu sehen, ob das Gerät eine Art Instant-Fix hat. Die Karte veränderte sich kontinuierlich mit der Fahrt, die aktuelle Position wurde korrekt angezeigt, die Ansagen kamen einwandfrei, auch das kleine Feld links unten zeigte die nächste Aktion richtig an. Eine orangefarbene Route war jedoch nicht zu sehen, sondern nur das normale Kartenbild. Erst nach ca. 18 km Fahrt erschien im linken Bild Teil auf eine anderen Straße ein Stück einer Route, welches allmählich in Richtung meiner Fahrt wanderte und sich schließlich als Route mit der von mir befahrenen Straße vereinte. Ab dort war dann alles OK, die richtige Route wurde angezeigt.


    Gibt es für dieses Verhalten eine Erklärung? Könnte es sein, dass das Gerät bei unzureichendem Fix eine andere Route als die von mir gefahrene berechnet und diese stur festgehalten hat, und dass diese Route dann im aktuellen Kartenausschnitt nicht zu sehen war??? Wieso stimmten dann aber die weiteren Navigationsmerkmale? Auf der Rückfahrt funktionierte dann alles einwandfrei.


    In diesem Zusammenhang noch eine Frage: in diversen Postings wurde über merkwürdiges Routing bei Verwendung von MyRoutes berichtet, weshalb ich das abgestellt habe. Gilt das bei den heutigen Geräten immer noch, oder hat Navigon das inzwischen verbessert?


    Viele Grüße
    WOM

    Wie schon oben erwähnt, möchte ich auf dem hier im Forum von "reinim19" beschriebenen Umweg über die Routenplanung eine größere Zahl von Koordinaten eingeben und als Waypoints nutzen. Beschreibung dieser Methode siehe hier:
    MN7 - Koordinateneingabe


    Diese Methode generiert eine Datei mit der Extension ".freshroute". Ich habe jetzt probeweise mit einem Texteditor eine vorhandene POI-Datei mit 155 Punkten mit einem Texteditor in das "freshroute"-Format gewandelt und in den Routenordner von Navigon einkopiert. Tatsächlich ließ sich diese Datei in Navigon über die Routenplanung auch als gespeicherte Route öffnen. "Route laden" dauerte etwas. Anklicken eines Wegpunktes und "auf der Karte zeigen" klappte ebenfalls.


    Nachteil: es ließ sich auf diese Weise immer nur 1 Punkt auf der Karte anzeigen, denn der Aufruf "Route anzeigen" endete mit der Meldung "Die Route kann nicht berechnet werden. Sie enthält zuviele Etappen". Aber immerhin lässt sich über diesen Umweg eine größere Zahl von POIs über deren Koordinaten eingeben. Wo die Grenze liegt, ist noch unklar. Vermutlich aber mehr als die von mir als Startversuch probierten 155 Punkte.


    Viele Grüße
    WOM

    Aber erstelle doch einfach mal eine Route mit 50 Punkten und schau was dann passiert.

    Klar, lässt sich das ausprobieren. Und falls es mit 50 Punkten geht, weiß ich aber immer noch nicht die Grenze. Hintergrund meiner Frage ist, ob sich auf dem hier im Forum beschriebenen Umweg über die Routenplanung eine größere Zahl von Koordinaten eingeben und als Waypoints nutzen lässt (z.B. mehrere hundert?).


    Viele Grüße
    WOM