Notebook für die Bearbeitung von Videos

  • Hallo PNAVler,


    ich bin mal wieder auf der Suche und würde deshalb gerne Euer Fachwissen etwas anzapfen ;)


    Ich möchte mir ein Notebook zulegen, mit dem ich meine selbstgedrehten Videos bearbeiten und brennen kann. Leider hat mein "altes" leider keinen DVD-Brenner und keinen Firewire-Eingang. Ob sich ein Aufrüstung mit externem DVD-Brenner und PC-Firewire_card lohnen würde habe ich aber noch nicht geprüft.


    Gibt es etwas, worauf ich besonders achten muß, wie z.B Geschwindigkeit der Festplatte oder besondere Anforderungen an die Grafikkarte oder den Speicher?


    Würde mich freuen, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte. Ich geb dann auch einen aus im BB wie ja auch sonst jeden Tag :) :)


    Gruß


    Willi

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  • Hi Willi,


    was NBs angeht, bin ich richtiger Dell-Fan geworden.


    Du solltest auch auf so banale Dinge achten, wie Geräuschentwicklung und Temperaturentwicklung. Mein Dell hat z.B. ne Heatpipe, die die Temperatur vom Prozessor zur Außenwand des Gehäuses transportiert, wo sie dann von nem langsam laufenden Ventilator weggefächelt wird. Der wird bei hoher Last dann kontinuierlich lauter, wobei der auch bei voller Leistung noch leise ist. Das NB hat dann weitere Tricks auf Lager, dass der Prozessor bei Leerlauf oder bei hoher Temperatur runtergetaktet wird.


    Ein Maxdata NB z.B. hat nen Lüfter, der auch als Turbine durchgehen würde, was die Geräuschentwicklung angeht. Unter temperaturgeregelten Lüftern verstehen die Brüder dann auch, dass das Teil 5sec mit Vollgas läuft, und dann 5sec steht. Dabei wirst Du wahnsinnig.


    Wenn Du die Filme 'nur' schneiden und brennen willst, ist die Graka nicht der begrenzende Faktor, allerdings sollte die schon ihr eigenes RAM haben, und nicht den Arbeitsspeicher des NB verwenden. Pack reichlich RAM und ne schnelle Platte rein, FireWire ist natürlich Pflicht. Um den Kabelverhau beherrschen zu können, solltest Du Dir ne Dockingstation gönnen, aber bitte keinen Portreplikator.


    Gruß
    H.-J.

    Bitte keine Supportanfragen per PN oder Mail, dafür ist das Forum da.

  • Hallo Smarty,


    supi, danke schon mal für die Info.


    Das mit der Festplatte hab ich mir schon gedacht. Allerdings wird da bei den Notebooks leider selten eine Angabe gemacht. Soweit ich weiß, sind ja da beist 5200er eingebaut. Reicht so eine? Wohl eher nicht.


    Ich habe zwar einen PDA und dazu eben auch eine Dockingstation, aber was bitte ist eine ebensolche beim Notebook? ?( ?(


    Da ich nicht einmal weiss, was ein Portreplikator ist, kann ich da auch nicht viel falsch machen. :] :]



    Dell wäre vielleicht auch gar nicht so schlecht, die sind nur ein paar KM von mir weg, da könnte ich mir die teilweise recht happige Versandgebühr doch glatt sparen. :) :)


    Gruß


    Willi

  • Hi,


    zu NB Platten kann ich gar nicht so viel sagen.


    In eine Dockingstation kann man ein NB mit einem Handgriff einstecken, dann wird über eine proprientäre Vielfachkontaktleiste eine Verbindung hergestellt.


    An der Dockingstation kann man dann Monitor(VGA oder DVI), Tastatur, Maus, Drucker, Firewire, USB, SVideo, Lautsprecher, Netzwerk, Modem, und was weiss ich noch alles anschliessen. Das NB kann man in der Dockingstation dann auch mit zugeklapptem Deckel betreiben. Sehr komfortabel das Ganze.


    Ein Portreplikator wird an einen USB-Port angeschlossen, und versucht dann mehr oder weniger erfolgreich, die anderen Ports nachzubilden.


    Gruß
    H.-J.

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  • Hallo Willi,


    Dell kann ich auch nur empfehlen. Gute Technik, preiswert und zumindest bei mir super Service. Die haben glaube ich gerade auch wieder mal eine Aktion laufen bei der du bei Onlinebestellung kostenlos den Hauptspeicher verdoppelt bekommst.


    Generell kannst Du gar nicht genug schnelles Ram im Hauptspeicher haben denn da ist bei der Videobearbeitung meistens der Flaschenhals. Die Platte sollte nicht weniger 60 GB haben (mehr ist natürlich besser) und nicht zuletzt solltest Du den Bildschirm einfach mal ausprobieren. Einige Notebooks habe gerade bei Videos ein störendes Nachziehen der Bilder.


    Leider gilt gerade bei der Videobearbeitung "gut ist teuer", d. h. ein leistungsfähiger Prozessor ist auch Pflicht da du sonst beim Rendern und Neuberechnen deiner Videos nicht nur Kaffee kochen sondern fast schon Kaffee anbauen kannst und Firewire ist heute häufig schon Standard.


    Schau dich auch mal unter www.slashcam.de um. Da gibt es ein Forum und viele Tips zur Videobearbeitung.


    Gruß


    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von frabe ()

  • Hallo,


    Zitat

    Original von h_smart
    In eine Dockingstation kann man ein NB mit einem Handgriff einstecken, dann wird über eine proprientäre Vielfachkontaktleiste eine Verbindung hergestellt.


    An der Dockingstation kann man dann Monitor(VGA oder DVI), Tastatur, Maus, Drucker, Firewire, USB, SVideo, Lautsprecher, Netzwerk, Modem, und was weiss ich noch alles anschliessen. Das NB kann man in der Dockingstation dann auch mit zugeklapptem Deckel betreiben. Sehr komfortabel das Ganze.


    Ein Portreplikator wird an einen USB-Port angeschlossen, und versucht dann mehr oder weniger erfolgreich, die anderen Ports nachzubilden.


    FuSi nennt das, was Du im ersten Abschnitt beschreibst auch Portreplikator. Der Hauptunterschied IMHO ist, dass bei der ersten Variante es eine extra Steckerleiste gibt, bei der letzteren nur der USB genutzt wird.


    Den Extra-Stecker haben eher die teureren, "professionellen" NBs, bei FuSi z.B. die Lifebooks, Amilos haben das z.B. nicht. Aber auf der anderen Seite, drei Stecker anzuschliessen (Monitor, Firewire oder USB 2.0 für die Videokamera und USB oder PS/2 über Y-Adapter für Tastatur und Maus) ist auch nicht allzu kompliziert. Das ist dann sicherlich auch eine Preisfrage.


    Mein Eindruck ist, dass vor allem Prozessorleistung und Hauptspeicher wichtig sind, und natürlich eine grosse Festplatte, denn Videodateien brauchen Platz. Allerdings würde ich für diese Aufgabe eher einen Desktop oder Barebone einsetzen, kein NB. Denn ein NB mit der entsprechenden Leistung ist sicherlich recht gross und schwer und damit nur noch bedingt "tragbar".


    Gruss, Snoopy

  • Hallo ihr drei,


    danke schon mal für die Hinweise. Das hilft mir schon mal weiter. Hab mir schon gedacht, daß es hauptsächlich auf ne schnelle und relativ große Festplatte und genügend großes RAM ankommt.


    @Snoopy


    Normalerweise würde ich auch einen Desktop vorziehen. Da ich aber täglich 2 Stunden im Zug sitze, hätte ich genügend Zeit für das bearbeiten der Videos. Natürlich würde das nicht für das Rendern reichen, das könnte ich ja dann über Nacht laufen lassen. Naja, zumindest stelle ich mir das so vor. :)


    Danke nochmals für Eure Hilfe.


    Gruß


    Willi



    P.S.:


    Weiß eigentlich jemand, ob Dell auch so eine Art Werksverkauf hat?

  • Hi Willi,


    Videos im Zug bearbeiten .... ??


    Nun ja, interessante Idee.


    Bei Notebooks hast Du es mit grundsätzlich zwei Prozessorgenerationen zu tun, zum Einen den "mobil" Prozessoren, Intel nennt sie Centrino und den "normalen" PC-Prozessoren.


    Notebookprozessoren brauchen wenig Strom und entwickeln vergleichsweide wenig Wärme, dafür erreichen sie aber nur ca. 1/3 der Leistung von DesktopProz. - Ergebnis, lange Akkustandzeit, bescheidene Leistung bei hoher Anforderung (Video).


    Desktopprozessoren fressen reichlich Strom und entwickeln reichlich Wärme- Ergebnis, kurze Akkustandzeit, meistens laut.


    Mmn ist die Idee Videos auf Schienen zu bearbeiten im Ergebnis nicht besonders erfolgversprechend.


    Nimm für Videos einen ordentlichen Desktop und für den Zug ein Lap mit GPRS, dann hast Du hier weniger Ausfallzeiten. :D

  • Hi L-F,


    die Taktfrequenzen der Mobil-Prozessoren kann man nicht so direkt mit denen von Desktop-Prozessoren vergleichen, da doch eine völlig unterschiedliche Architektur zugrunde liegt. Ein zeitgemäßer Mobil-Prozessor steht einem Desktop nicht unbedingt nach, wenn er genug RAM zur Verfügung hat und mit Netzstrom läuft. Im Akkubetrieb läuft er allerdings mit angezogener Handbremse.
    Das Problem dürfte eher die Platte sein, weil die aufgrund des kleineren Durchmessers, und den damit verbundenen Drehgeschwindigkeiten nie die Leistung einer 3,5 Zoll S-ATA erreichen wird.


    Gruß
    H.-J.

    Bitte keine Supportanfragen per PN oder Mail, dafür ist das Forum da.

  • Hallo Doppelglücklicher,


    Zitat

    Original von Lucky-Felix
    Mmn ist die Idee Videos auf Schienen zu bearbeiten im Ergebnis nicht besonders erfolgversprechend.


    Naja, das war nur mal wieder so ein "genialer" Einfall von mir, um die Zeit im Zug sinnvoll nutzen zu können. Hab aber auch schon mit Problemchen gerechnet. Und wenn dann so ein ordentliches Teil gleich mehr als 1500 Euro kostet, dann lass ich das ganze lieber. Denn so oft bearbeite ich Videos nun auch nicht. Dann hol ich mir eben einen externen DVD-Brenner und bearbeite meine Fotos im Zug und brenne sie auf DVD und die Videos bleiben zuhause. :)



    Zitat

    Original von Lucky-Felix


    Nimm für Videos einen ordentlichen Desktop und für den Zug ein Lap mit GPRS, dann hast Du hier weniger Ausfallzeiten. :D


    Dann müsste ich aber meine Kreditkarte aus dem BB abziehen. Denn es wird sicherlich ganz schön teuer, dem Forum jeden Tag 2 Stunden über GPRS beizuwohnen. :] :]



    Gruß


    Willi

  • Zitat

    Original von h_smart
    Hi L-F,


    die Taktfrequenzen der Mobil-Prozessoren kann man nicht so direkt mit denen von Desktop-Prozessoren vergleichen, da doch eine völlig unterschiedliche Architektur zugrunde liegt. Ein zeitgemäßer Mobil-Prozessor steht einem Desktop nicht unbedingt nach, wenn er genug RAM zur Verfügung hat und mit Netzstrom läuft. Im Akkubetrieb läuft er allerdings mit angezogener Handbremse.
    Das Problem dürfte eher die Platte sein, weil die aufgrund des kleineren Durchmessers, und den damit verbundenen Drehgeschwindigkeiten nie die Leistung einer 3,5 Zoll S-ATA erreichen wird.


    Gruß
    H.-J.


    Hi H.-J.,


    Michi sprach vom Bahnfahren, daher meine Beurteilung.


    Notebooks sind eine wunderbare Erfindung, solange man mit ihnen 99,7% der normal anfallenden Aufgaben erledigt.
    Aber sobald echte Performance gefragt ist ein sauber konfigurierter Desktop weit voraus.


    @willi
    Sorry, hab heute glaub ich meinen Mäkeltag,
    aber das mit dem DVDbrennen im Zug würd ich mir auch noch einmal überlegen.
    Auf und abrödeln, vergleichsweise lange Brennzeiten und so viele Fotos, daß sich eine DVD lohnt, kannst Du auch in nem halben Jahr im Zug nicht bearbeiten.

  • Hier noch einer, der DELL empfiehlt :)
    Bin seit über 3 Jahren bei sämtlichen Laptops immer DELL User geblieben.
    Sind vielleicht nicht immer die günstigsten aber Support (bis auf Linux,das mögen die wohl nich so recht) is echt Klasse.
    Um die Platte würde ich mir dabei nicht so die Sorgen machen.
    Klar sollte sie schnell sein, aber im Normalfall hat man mit >1GB Ram meist eh mehr Daten als der Prozessor verarbeiten könnte.
    Wenn Du natürlich in fertigen Filmen Format-Konvertierungen vornehmen willst, oder Render Optionen änderst und der den ganzen Film durchackert, hebt die Festplatte schon mal unter Umständen ab :P
    Aber so wie das klingt sind das eh mehr hobby-filme, die einfach nur geschnitten ....oder zusammengefügt werden.
    Dazu braucht man nicht unbedingt ne s-ata Platte.
    Hmm...gibbet die eigentlich schon für schlepptops? Bin mal wieder nich auf´m Laufenden ;)
    IMHO...TopTen
    1. Proz (wobei ich allein schon vom Saft her auf mobile gehen würde)
    2. Ram (unter 1 Gig nicht anzuraten für Videos)
    3. Firewire oder USB 2.0 (Nen ganze 60 Minuten Film zu ziehen dauert ebbes)
    .
    .
    x. Graka
    x+1 Platte
    Aber wie gesagt...is meine Subjektive Meinung, geleitet von meinen Video-Schnitt Erfahrungen.



    EDIT : Ich brauch nen Kaffee...2 neue Posts...während ich meinen noch schreib : drink

    Einmal editiert, zuletzt von Leviani ()

  • @Glücklicher:


    Michi sprach nicht vom Bahnfahren, da Willi2 mir ja kein Notebook schenken will.... :D :D :D

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Salute,
    aus ein paar Jahren Erfahrung vielleicht ein paar Tips:


    generell bei Notebooks ist m.E. leise, leicht, gutes display und tastatur sowie lange akkuzeiten wichtig. aber da setzt jeder andere prioritäten


    zum mobilen Videoschnitt:
    die Datenraten von derzeitigen 2,5" Festplatten sind für DV eigentlich immer ausreichend. Grösse ist allerdings Trumpf! Wenn man 2 DV-Bänder als Ausgangsmaterial bearbeiten möchte, dazu zusätzliche Audio-Files, Effekte und Overlays setzt, dann noch evtl. MPEG2/AC3 rendert und das fertige DVD-Image erstellt braucht man für das Projekt schnell 30GB.


    Firewire ist klar, Probleme treten oft bei der Stromversorgung des Firewire-Ports auf. Wenn man darauf angewiesen ist komplett mobil zu arbeiten sollte man dies vorher testen. D.h. 2 USB Verbraucher dranhängen, Zuspieler per Firewire und dann schauen ob 1 Std. DV Band problemlos überspielt werden kann, oder ob man dann schon Stromkabel braucht.


    Monitor: für grössere Schnittprojekte ist eine Auflösung von 1280 notwendig - besser mehr. Ebenso benötigt man einen sehr guten TV-Ausgang, um Farben/Helligkeiten usw. an einem externen Kontrollmonitor (oder sehr guten Fernseher) kontrollieren zu können.


    DVD-Brenner: Hier ist Kompatibilität der gebrannten DVDs zu DVD Playern das wichtigste Kriterium. Besser ein älteres aber Kompatibleres Modell wählen.


    Video: Leistung ist fast unwichtig, sollte aber gut kalibrierbar sein (Farbe, Gamma etc.)


    Hauptspeicher: unter XP 512 besser 1GB


    Prozessor: ab 1Ghz PIV (oder AMD/ Centrion-Äquivalent) sind die Rendering Zeiten für MPEG2 subjektiv o.k. Es ist ja eigentlich auch kein Problem, ein Rendering Projekt einmal über Nacht laufen zu lassen. Wichtiger ist, dass die Schnittsoftware ein intelligentes Effekt und Pre-Render System besitzt und bspw. kompatible MPEG-Ströme in den Arbeitsschritten (Schnitt, DVD etc.) nicht nochmals zwangsrendert. Dann kann man im Preview-Modus auch problemlos mit 500Ghz schneiden. Also sollten die Kosten für eine gute Schnittsoftware und DVD-Software (Ulead Media Studio, Adobe Premiere) gleich mitbedacht werden. Die hohen Prozessoranforderungen, die man gelegentlich liest, sind vor allem dann notwendig, wenn bspw. aus zwei oder mehr DV Strömen in Echtzeit plus Effekte und Audiospuren der finale MPEG2 Strom für eine Kontrolle auf einem externen Videomonitor gerendert werden soll. Hierfür sind dann aber Dual-Prozessoren und spezielle Grafikkarten üblich. Oder die Anschaffung eines externen MPEG2 Encoders (so dass auf dem Notebook nicht mehr mit DV gearbeitet wird) lohnt sich dann irgendwann.


    In der Schnittpraxis wird sich vermutlich bald zeigen, dass die Tastatur/mausbedienung für ein flüssiges Arbeiten hemmend ist, und sich vielleicht ein Schnittpult lohnt.


    Fazit: Mit jedem aktuellen 900 Notebook ist Videoschnitt ohne grosse Probleme möglich. Ein Engpass dürfte vorrangig die zu kleine Festplatte sein. Mit den Ansprüchen steigen aber auch die Anforderungen.


    hope this helps

    Einmal editiert, zuletzt von jenki ()

  • Zitat

    Original von HSVMichi
    @Glücklicher:


    Michi sprach nicht vom Bahnfahren, da Willi2 mir ja kein Notebook schenken will.... :D :D :D


    Sorry, aber bei den PP* werd ich immer wuschig. ;D


    *Powerpostern