Hallo zusammen,
habe wiedereinmal einen Bericht ueber Radarwarner gesehen (MDR).
Hier ein Auszug von der Web-Seite :
ZitatAlles anzeigenhttp://www.mdr.de/hier-ab-vier/rat_und_tat/1894643.html
Rechtliche Grauzone
Der Haken an allen Radar-Softwarelösungen für Navigationssysteme ist jedoch die juristische Grauzone, in der sie sich bewegen. Zwar ist in Deutschland der Kauf nicht verboten, aber laut Straßenverkehrsordnung ist es "dem Führer eines Kraftfahrzeuges untersagt, ein technisches Gerät zu betreiben oder betriebsbereit mitzuführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören." Für Verkehrsrechtsexperten fallen auch die Softwarelösungen darunter. Selbst ausgeschaltet kann das Navigationsgerät damit illegal sein. Wer erwischt wird, muss 75 Euro Bußgeld zahlen, zudem werden vier Punkte in Flensburg fällig. Und es kann noch schlimmer kommen.
Staat kann das Gerät einziehen
Michael Winter (Rechtsanwalt): "Generell hat der Staat die Möglichkeit, solche Geräte einzuziehen. Möchte ich mein Gerät zurück, wird mit Sicherheit die illegale Software gelöscht. Was passiert, wenn sich legale und illegale Software nicht trennen lassen, ist schwer abschätzbar. Es droht jedoch das Risiko, dass das Gerät für immer eingezogen bleibt." Die Softwarelösung "Speedtraps" ist auch mit vielen Routenplanern auf dem PC kompatibel. So kann man seine Fahrt am Computer planen und die Routenführung samt Blitzerwarnung vorab ausdrucken. Umständlicher, aber wenigstens droht kein Bußgeld.