Newskommentare: Sirf III: Navilock BT-338

  • Zitat

    Original von Kristian
    Wäre für mich ein k.o. Kriterium. Bei der Fortuna gehts problemlos. So kann ich die als Festeinbaulösung im Handschuhfach betreiben. Mit fester Stromversorgung gekoppelt an die Zündung. Leider braucht die Fortuna immer noch 3-4 Minuten, bis diese ein Fix hat im Handschuhfach. Ich hoffen, dass es mit der Navilock besser wäre.



    Bringt aber trotzdem nix, da die Globalsat einen Software-Einschalter hat, den Du drücken musst - egal ob fest verkabel oder nicht. Wenn Du sie also im Handschuhfach vergräbst, must Du da jedesmal reinfingern.

  • @Bill


    Danke für den ausgezeichneten Beitrag. Ich habe viel dazugelernt.


    Manchmal machst Du uns einfach eine Tür auf.


    Gruß
    artur

  • Hallo miteinander,


    für die viele Arbeit sage ich den Testern herzlichen Dank.


    Die Tests haben mit der Fülle, Auswahl und Absicherung ihrer Informationen inzwischen ein Niveau erreicht, das den Autoren Ehre macht.


    In dieser Form einfach seriös.


    Gruß
    artur

    Einmal editiert, zuletzt von artur ()

  • Zitat

    Original von Tobias
    Hi Bill,


    danke! Ein hochinteressanter und guter Beitrag und ich hoffe das die Autoren der Test einige dieser Infos noch nachträglich in die Artikel aufnehmen, dann haben alle langfristig etwas von diesen prima Infos!


    Gruß
    Tobi


    Nein, zuminderst vorläufig nicht.


    Es gibt gewisse unterschiede in der Meinung zwischen peterpu und mir, das wollen wir erst einmal unter uns diskutieren.


    Und mit Bills Beitrag - so interessant er ist - bin ich nicht voll einverstanden:


    - Die unterschiedlichen Betriebszeiten kommen doch in erster Linie mal daher, dass beide Mäuse sehr unterschiedliche Akkus haben: wenn ichs noch richtig in Erinnerung habe, 900 mAh BT338, 300 mAh 9553,
    -bitte schon richtig lesen: bei der 9553 friert nichts ein! Zwar kann man mit dem mitgelieferten Tool offensichtlich ein "Einfrieren" programmieren, aber im Lieferzustand "friert" hier nix! Was ich ja wohl im Test deutlich herausgestellt habe.
    -Stromverbrauch kann ich schlecht beurteilen/messen, hier möchte ich mich dann schon auf Bills Erläuterung verlassen wollen,
    - DR: ja, was heißt das denn nun? Ich habe es mal frei übersetzt mit "Navigation ohne GPS-Unterstützung". Auch wenn in der Literatur immer häufiger beschrieben wird, im Test ist das auch angedeutet, dass die neueren Chips vorbereitet sind Tachosignale und Winkellage/Gyro mit anschließen zu können - schließt ein Nichtvorhandensein dieser Signale DR aus? Ich meine nein, denn so steht es zumindest mal in neueren NMEA-Konventionen.


    Also werden wir uns hier wohl eher auf weitere Informationen stützen sollen. So sehr Bill eigentlich Fachmann sein sollte - ist alles was er in seinme Posting geschrieben hat wirklich so???

  • hallo peter,
    ich bin absoluter neuling auf dem gebiet der pda-navigation, aber der beitrag hat mich derart überzeugt, dass ich mir den bt-338 sofort gekauft habe - in der guten hoffnung, dass die maus mich gemeinsam mit meinem MDA compact sicher ans ziel bringen werde. Leider ist dem nicht so: die maus wird zwar im bluetooth-manager als BT-GPS-300F40 angezeigt, aber wenn ich die GPS-erkennung im marcopolo mobile navigator (Version 2) stare, wird kein GPS-empfänger gefunden. Das programm sucht nacheinander die Com-Ports 1,2 3 und 9 ab, testet alle verfügbare baud-rates - und das war's. Wer weiß rat? Ich bin ziemlich ratlos.


    Findolin

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Findolin,


    willkommen im Board! :)


    Gehe mal in "Start" -> "Einstellungen" -> "Verbindungen" -> "Übertragen" und deaktiviere die Checkbox "alle eingehenden Übertragungen empfangen".


    Klappt es dann?


    Viele Grüße,
    Sven

  • Zitat

    Ich habe es mal frei übersetzt mit "Navigation ohne GPS-Unterstützung".


    Karomue,


    das finde ich auch etwas frei übersetzt.


    DR bedeutet in der Navigation "...ohne astronomische Unterstüzung" und bezeichnet das Koppeln mittels der klassischen Bordinstrumente. Auf See eine normale Übung, wenn GPS ausgefallen und Sextanten-Besteck nicht möglich ist. Die Vorbereitung auf DR gehört zu jeder Schiffsführer-Ausbildung.


    Durch die Scheuklappen der GPS-Navigation wird daraus etwas speziell auf SatNav Bezogenes. Im Protokoll ist dann DR eine Ankündigung für jeden denkbaren Ansatz, fehlenden GPS-Kontakt zu substituieren.


    Aber auch innerhalb einer solchen, eigentlich unzulässigen Einschränkung bleibt DR die Weiterführung der Navigation aufgrund objektiver Meßwerte mit parallelem Instrumentarium, nicht mittels einer Interpolation. Das Nichtvorhandensein parallelen Instrumentariums schließt in der Tat DR aus. Das muß sich nicht auf Tacho und Gyro beschränken, auf manchem CAN-Bus stehen außerdem noch Wegaufnehmer an einzelnen Rädern zur Verfügung, und manche Festeinbauten machen davon so ausgiebig Gebrauch, daß sie (nach NMEA-Definition) fast nur DR fahren und vielleicht alle 8 Minuten mal ein GPS-Besteck zur Korrektur aus dem NMEA-Datenstrom fischen.


    Das war es, worauf Bill zurecht aufmerksam machte. Er betreibt DR mit dem parallelen Instrumentarium, das seine neue Konstruktion für solche Fälle enthält. Dieses Instrumentarium basiert, so vermute ich nach den Andeutungen, auf einem eigenen Lösungsansatz zur Problematik.


    Das wird ihm und seinen Leuten noch viel Arbeit machen, vielleicht wird es sogar ein schöner Traum bleiben, und es wird sicher noch Zeit vergehen, bis Bill darüber Genaueres aussagen möchte.


    Ich bin gespannt.


    Gruß
    artur

    Einmal editiert, zuletzt von artur ()

  • hallo dieter,
    ich habe dasselbe problem. die gps-maus wird vom mda compact nicht gefunden. gibt es eine loesung?
    findolin

  • nein, leider nicht! hast du noch andere ideen?
    findolin

  • O.K., Artur,


    in der Seefahrt hatte ich das so angenommen, mit Lineal und Chronometer auf Grund von Geschwindigkeit und Kurs. Ohne Sextantunterstützung.


    Bei GPS ist ja das DR-Feld noch nicht so lange in den NMEA-Protokollen enthalten und wird auch nur von wenigen Mäusen geliefert. Es taucht immer dann auf, wenn die Satverbindung abreißt. Hier muss man aber doch schon annehmen, dass es - zunächst jedenfalls und bei "Pocketnavigation" - eben reduziert werden muss auf reine Navigation ohne GPS-Unterstützung, denn was man hat ist ja "nur" die Geschwindigkeit aus den GPS-Protokollen. Und auf die greift man ja bei den mir bekannten DRs nur für ca. 5 sek. linear zurück bei der Haicom 303S und auf ca. 8 sek. - hier aber nicht mehr geschwindigkeitslinear - bei der Leadtek 9553.


    Ich bleibe bei meiner Vermutung, dass die Elektronik vorbereitet ist, Geschwindigkeits- und Winkelsignale auszuwerten, was die Literatur ja auch bestätigt.


    Und was sind denn Radsensoren Deiner Meinung nach? Doch nichts anderes als Geschindigkeitssensor in 1. Linie. Durch etwas kompliziertere Rechnerei könnte man auch noch den Winkel ableiten.


    Nur: was soll das bei Pocketnavigation?? Noch ein Stecker für diese Signale?


    Gut, der Vergleich hinkt, je nach dem von welchem Gesichtspunkt man ausgeht. An einem kommen wir aber doch nicht vorbei: derzeit liefern manche Mäuse eine DR-Kennung und fangen auch was damit an - auch wenn es wegen fehlender Signale nur um wenige Meter geht. Und ich kann nicht erkennen, dass meine "freie" Übersetzung grundsätzlich falsch sein sollte. Als paralleles Instrumentarium ist für diese Zeitdauer wohl die letzte Geschwindigkeit und der letzte Kurs als hinreichend genau anzunehmen. Wir navigieren ja nicht inbegrenzt lange, es sind bei der 303S und 100 km/h gerade mal knapp 134 m. Schön, bei einer Kurve, die man noch mit 100 fährt, ergibt sich eine Abweichung....

  • Zitat

    Und was sind denn Radsensoren Deiner Meinung nach?


    Karomue,


    das sind, so wie ich es weiß, Hallsensoren an den einzelnen Rädern, die Rad- oder sogar Teilradumläufe registrieren. Damit lassen sich die Wege pro Rad sehr genau erfassen, vor allem auch die Unterschiede im Weg der Räder. Aus den unterschiedlichen Wegen der Räde ergeben sich dann zentimetergenau Kurven, die das Fahrzeug beschreibt.


    Kein Wunder, daß dabei die GPS-Daten nur eine Nebenrolle spielen. Man braucht sie für die Startposition und gelegentlich zur Kontrolle. Die Startposition kann man auch aus einer passenden Karte ablesen.


    Wir kommen mit der Pocketnavigation da leider nicht ran, nicht nur weil wir keinen CAN-Bus-Anschluß haben, sondern auch, weil ein solcher Anschluß nur für ein Fahrzeug passen würde. Das ist protokollmäßig leider nicht einheitlich gelöst. Ich habe ein PDA-Ausleseprogramm für den Diagnosestecker, da bekommt man einen kleinen Einblick in dieses Durcheinander. Aber sonst weiß ich wenig Spezielles über Can-Bus und solche Sachen. Ärgerlich ist jedenfalls, daß die meisten unserer Fahrzeuge, diese Daten ermitteln, und daß sie uns nicht zur Verfügung stehen.


    Wir haben hier User, die sich auf diesem Gebiet genau auskennen.


    In der DR-Kennung sehe ich keinen Hinweis auf eine bestimmte Form von substituierender Navigation - gegenwärtig ist das eigentlich nur der Hinweis, daß der Empfänger hier mit seinem Latein am Ende ist und etwas anderes versucht.


    Ich hätte diese Situation gern deutlich mitgeteilt, damit ich mich darauf einrichten kann. Wenn ich weiß, die ausgegebenen Daten sind ab DR-Kennung Interpretation und nicht mehr Messung, dann kann ich den ausgegebenen Standort auf der Karte sicherer beurteilen.


    Ein Wunsch an die Softwarehersteller.


    Gruß
    artur

  • Na ja Artur.


    Das mit der Genauigkeit.... Lass mal auf einer Seite ein neuer Reifen, auf der anderen ein schon abgefahrener sein, fährt das Auto dann permanent Kurven?


    Und See-Navigation: ich nehme an, Du kennst den tollen Film roter Oktober? Wie navigiert ein Uboot? DR?


    Nehmen wir an, es gibt keine Strömung, dann ist es ok mit Schraubendrehzahl und Ruderstellung. Da man aber - remember: roter Oktober fegt durch einen Canyon!!! - gerade in einem solchen Fall davon ausgehen müsste, dass dort eine vermutlich große Strömung herrscht, sollte roter Oktober schon bei der ersten errechneten Kurskorrektur an der Wand geklebt sein. An der Oberfläche kommen dann noch Windeinflüsse dazu.


    Nein, brechen wir die Diuskussion ab. Es sind auch bei der von Euch vertretenen "wirklichen" DR noch Unbekannte, die eine Navigation doch sehr stören. Da ist ein DR "nur" als Interpolation für wenige Meter sicher nicht ungenauer.


  • Nein, leider nicht. Gibt es noch andere Tipps? Übrigens: Ich habe eine OEM-Version von Marco Polo; funktioniert die nur mit Yakumo?
    Findolin

  • @findolin,


    ich habe auch einen MDAc und würde mir ggf auch einen BT-338 kaufen. Deshalb: hast Du die Kombi ans laufen bekommen? Falls nicht:


    a) Klappt überhaupt eine BT Verbindung? baud rate sollte wohl 38400 sein. Com-port entsprechend der Verbindung die BT herstellt.


    b) Bekommst Du überhaupt irgendwelche GPS-Daten auf den MDAc? Im Internet findet sich ein user-manual zur BT-338. Danach soll es ein Testprogr. GPSinfo.exe geben, mit dem man das testen kann.


    c) wenn a und b klappen muss das Problem an der navi soft liegen...



    Vielleicht kann man das Problem einkreisen?