Tom Tom im Nebel

  • Mojn Navi-Cracks !


    ich hab von einem bekannten gehört das TomTom im Nebel nicht mehr weiter weiss ?(


    Hat jemand von euch erfahrungen dieser Art gemacht ?


    Danke für euer Feedback


    Proxy

    Einmal editiert, zuletzt von proxy ()

  • Zitat

    Original von proxy
    ich hab von einem bekannten gehört das TomTom im Nebel nicht mehr weiter weiss ?(
    Hat jemand von euch erfahrungen dieser Art gemacht ?


    Nebel behindert die Sat-Signale nicht so stark, daß ein GPS den Empfang verliert; wohl aber werden die Pegel etwas geringer.



    Wastl

    Das schöne an Bienchen ist, man hat immer was worauf man sich freuen kann :love2

  • Hmmm,das klingt ja interessant!
    Wirken die Nebeltröpfchen dann vieleicht wie Milliarden kleiner Spiegel,die die Mikrowellen der Sats tatsächlich ablenken können?


    Müsste man mal die Größenverhältnisse Strahlung/Nebeltröpfchen klären...wo sind die Physiker hier? :gap


    MfG
    S.

  • Nebel besteht im Prinzip aus vielen vielen winzigkleinen schwebenden Wassertröpfchen, und Wasser hat die Eigenschaft, EM-Strahlung zu absorbieren. (In der Mikrowelle sieht man das besonders gut. ;) ) D.h. von den GPS-Sats kommt ein bisserl weniger Strahlungsleistung bei der Maus an.

  • Oh Oh, dann fahr ich demnächst aber mit angeschaltetem Navi in keine Nebelbank mehr...nicht,dass ich da noch vom sozusagen "kochenden" Nebel gegart werde....wie gruselig..."The Fog II - Mikrowelle des Grauens" :hat2

  • Hi,


    die Abstrahlungsleistung der Satelliten beträgt lediglich maximal 50 Watt. Zum Vergleich: Fernsehsatelliten wie die ASTRA-Satelliten strahlen mit einer Leistung von etwa 100 Watt, jedoch nur über Europa und man benötigt mindestens eine 50 cm Parabolantenne für den Empfang ohingegen eine GPS-Antenne meist nur wenige Zentimeter gross ist. Bei den Fernsehsatelliten sind die Datenübertragungsraten jedoch unvergleichlich höher.
    Aufgrund der verwendeten hohen Frequenz können die Signale weder Stein noch Wasser durchdringen und werden unter Umständen bereits von sehr dichter Belaubung in Wäldern so stark abgeschwächt, dass manche (vor allem ältere) Empfänger Schwierigkeiten bekommen können.


    Allerdings funktioniert das GPS bei jedem Wetter, also auch bei stärkster Bewölkung (Probleme können jedoch bei sehr starkem Schneefall auftreten). :gap


    Mehr Infos gibt es unter http://www.kowoma.de/gps/Satelliten.htm


    Viele Grüße


    Defiant


  • Schönen Gruß an Deinen Bekannten, das ist schlicht Unsinn.
    Ich fahre im Jahr etwa 30-40x in ein Nebelloch (das hessische Ried, in dem oft unter 50 Mtr. Sicht ist):
    TTN merkt davon absolut NICHTS. ;D

    Dann bis später! ;)

  • Kann mich dem Statement von Antenne nur anschließen. Auch im Nebel funktioniert TTN problemlos. Ein paar Mal war der Nebel so dicht (Sichtweite höchstens 20 Meter), dass mir TTN für meine Orientierung bei diesem Blindflug in der grauen Suppe eine absolute Hilfe war.

  • Zitat

    Original von stephanre
    Oh Oh, dann fahr ich demnächst aber mit angeschaltetem Navi in keine Nebelbank mehr...nicht,dass ich da noch vom sozusagen "kochenden" Nebel gegart werde....wie gruselig..."The Fog II - Mikrowelle des Grauens" :hat2


    Ne, im Gegenteil, Du solltest das Navi auf jeden Fall ANschalten, damit die Antenne die bösen Strahlen aufsaugt, und im Zweifelsfall sie gekocht wird und nicht Du. ;)


    Naja. :) Ernstgemeinte Info: Wie der (die?) Defiant richtig schrieb, strahlen die GPS-Sats nur mit minimalster Leistung (relativ zur 20.000km Entfernung). 50 Watt kommt gut hin. Und die werden auf die komplette Erdkugel, oder das was der Sat davon sieht, verteilt. Kommt also eh fast nix bei Dir an. Im Vergleich dazu brät eine Mikrowelle ~1000 Watt auf einen Raum von vielleicht nem zehntel Kubikmeter. :)


    Die Frequenz der GPS-Wellen ist so gewählt, daß Umwelteinflüsse zwischen Sat und Maus möglichst wenig stören, so daß die Abschwächung an der Maus lediglich meßbar sein dürfte und nur unter ganz widrigen Umständen eine für den Anwender spürbare Beeinflussung bewirkt.