Hallo zusammen,
zu diesem Thema möchte ich auch meine unmaßgebliche Meinung schreiben.
Grundsätzlich ist gegen die Anregung von Farron nichts einzuwenden. Nur einen regionalen Club (Verein) zu gründen, finde ich nicht so gut.
ZitatSuppengrün:
Ein offizieller Club (Verein) bringt viel Arbeit mit sich und Du musst Deinen Mitgliedern etwas mehr bieten als nur Deine Interessen.
Genau das ist der Punkt. Ich habe jahrelang einen Verein geleitet und weiß, vieviel Zeit und Arbeit darin steckt. So einfach ist das nicht. Es reicht nicht aus, sich nur regelmäßig zu treffen. Die Mitglieder haben eine Erwartungshaltung, die über allgemeines Fachsimpeln hinaus geht. Sie wollen etwas geboten bekommen. Das heißt, man muss sich Gedanken darüber machen, was man bei den einzelnen Treffen veranstalten kann.
Als weiterer Punkt kommt das Vereinsrecht hinzu. Eine Satzung muss erstellt werden, der Weg zum Amtsgericht, um den Verein eintragen zu lassen, und letztendlich spielt das Finanzamt auch noch mit. Das alles kostet schon einiges an Zeit, Geld und Nerven. Eine gute Lektüre hierzu ist u.a. das Buch "Wie gründe ich einen Verein".
Eine Interessengemeinschaft, wie beim NRW-Treffen, ist dagegen unkomplizierter und unverbindlicher und macht genau so viel Spass. Das zu organisieren, erfordert schon einiges an persönlichem Einsatz. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ergibt sich hier schon aus der Teilnahme an solchen Treffen.
Wenn schon ein Verein oder Club, dann sollte das auf NRW-Ebene geschehen. Eine Aufsplitterung in kleinere Clubs halte ich nicht für sinnvoll.
Viele Grüße
Norbert