DriveSmart 61 LMT-D und Verkehrsfunk

  • Moin zusammen,


    ich habe mir vor einigen Tagen ein gebrauchtes 61 LMT-D gekauft und habe eine "Dummy"-Frage zum Verkehrfunkempfang.


    Bevor mein jetziges 61 LMT-D bekam, hatte ich auf einem bekannten Kleinanzeigenportal ein erstes Gerät gekauft. Dieses war als LMT-D angeboten entpuppte sich jedoch als LMT-S - der Verkäufer hat es jedoch anstandslos zurück genommen.


    Meinem jetzigen LMT-D lag ein normales KFZ-Ladekabel ohne Dogel (Zusatzgehäuse) im Kabel bei, während bei dem LMT-S ein GTM-36 Ladekabel dabei war...


    Mit meinem normalen KFZ-Ladeadapter bekomme ich Verkehrsfunkmeldungen und mir wird als Dienst "HERE DAB" (oder so ähnlich) angezeigt. - Soweit so gut.


    Jetzt meine Frage...


    Wenn ich in ein Gebiet ohne DAB-Abdeckung fahre (lt. Garmin z.B. Dänemark) habe ich mit meinem normalen Ladeadapter dort dann gar keinen Verkehsmeldungsempfang mehr, empfängt das Gerät dann (mit dem normalen Kabel) automatisch RDS-TMC oder brauche ich für RDS-TMC zwingend das GTM-36?


    Ich habe mir bei Garmin auf der Seite schon den Wolf gesucht aber da ist absolut nichts darüber zu finden, welches Ladekabel für was benötigt wird.


    Ich hoffe das war jetzt nicht zu verwirrend... :-)


    Viele Grüße

    Michael

  • Ohne Gewähr, meines Wissens wird ohne DAB+ Versorgung auf TMC UKW umgeschaltet. Schließlich ist DAB+ in D noch nicht flächendeckend verfügbar. Haben Länder schon das komplette UKW Netz abgeschaltet, ist da natürlich zappenduster, was UKW angeht, dafür ist aber die DAB Versorgung besser.

    Übrigens lt. Infos im WEB steht in Dänemark auch die UKW Abschaltung wieder zur Debatte und ansonsten erfolgt die Umstellung aktuell von DAB auf DAB+.


    Und wenn gar nicht geht, auch die D Geräte lassen sich mit Bluetooth und der Garminlink App auf dem Smartphone zum „S“ Gerät umfunktionieren.

    Dagegen brauchen die S-Geräte zwingend das Smartphone.


    Das GMT36 Kabel ist

    a) möglicherweise nicht kompatibel, da das 61 nicht die Datenleitung auf dem USB Kabel auf dem die Verkehrsdaten übertragen werden nicht „versteht“.

    und

    b) die Amperleistung des Steckers nur 1 Ampere beträgt, das Kabel des Drive 61 aber 2 Ampere abgibt. Das GMT36 war früher nur für die kleineren Geräte bis 5 Zoll Display gedacht.

    Das Navi würde mehr Strom verbraten als über das Kabel ankommt und spätestens nach 2-3 Stunden ist das Diplay dunkel, weil Batterie leer

    psr (Peter)


    Seit 2014 auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Montana 700, ein GpX66 und eine Fenix 6 für den Sport. Ein Camper 780 als Standby im Leasingauto oder Urlaubs-Leihwagen im Gepäck und ein DriveSmart 76 fürs Cabrio und Tourenplanung am Laptop. (die vorhandenen Festeinbauten sind ja fürs „ich will direkt nach xY“ OK, Touren Vorplanen- und speichern kennen sie nicht)

    Einmal editiert, zuletzt von PSR ()

  • Moin Peter,


    vielen Dank für die Erklärung ohne Gewähr. Klar, soabld das LMT-D eine Datenverbindung über das Handy hat kann ich die Daten aus dem Netz (mit hoher Wahrscheinlichkeit) gegen meine Standortdaten tauschen.

    Aber da ich keine Datenflat habe (einfach weil ich sie nicht brauche) gehe ich mit dem Inklusiv-Volumen halt sparsam um und bin mit dem Handy nur gezielt online.


    Komischerweise wird das 36er Ladekabel von Garmin als Zubehör für das LMT-D angeboten... *grübel*


    Ich werde mal den Support von G. testen und die mal um Aufklärung bitten. Ich werde dann hier berichten... ;)


    Viele Grüße

    Michael

  • na ja, die Standortdaten deines Handys kennt sowieso „jeder“, auch solche, von denen Du gar nicht weißt, dass die das auch wissen :-).


    Also wenn die Garmin App das tut, was soll‘ s.


    Der Datenverbrauch für Verkehrsfunk soll nach Berichten, die es hier schon gab, sehr gering sein. Zumal Dänemark bis auf die Ballungszone Kopenhagen eher dünn besiedelt ist und an Verkehrsfunk eher nicht viel anfällt.


    Abgesehen davon, DAB+ gibt es jetzt in Dänemark.


    Und noch eine persönliche Erfahrung nach den letzten 10 Jahren beruflich in D und Nachbarländer unterwegs.

    Der Verkehrsfunk und die Hilfe wird von vielen vollkommen überbewertet und der Nutzen ist gar nicht so groß.

    Die Großzahl der Staus ist unter 5 Kilometer und ausweichen lohnt sich nicht.

    Bei Großstörungen mit Vollsperrungen staut es auch in den Umgehungen.

    An Ferien- oder Brückenwochenenden ist es überall voll.

    Vorigen April in Potsdam gewesen.

    Ostermontag zurück nach Köln. Fast 11 Stunden.

    Jetzt im Januar Urlaub bei Wismar, Rückfahrt Montags, bei Hamburg Maschen meldete das Navi nicht auf der 1 über Bremen zu fahren, sondern auf der 7 weiter über Hannover.

    Ergebnis; ich kam halt in andere Staus und die Fahrt dauerte auch hier über 10 Std. für nicht ganz 600 km.



    psr (Peter)


    Seit 2014 auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Montana 700, ein GpX66 und eine Fenix 6 für den Sport. Ein Camper 780 als Standby im Leasingauto oder Urlaubs-Leihwagen im Gepäck und ein DriveSmart 76 fürs Cabrio und Tourenplanung am Laptop. (die vorhandenen Festeinbauten sind ja fürs „ich will direkt nach xY“ OK, Touren Vorplanen- und speichern kennen sie nicht)

  • Moin Peter,


    ja klar hatte mein Provider auch '98 schon meine ungefähren Standortdaten. Man muss die Datnekraken aber ja nicht verwöhnen und ich kann tatsächlich überleben ohne ständig online zu sein. Deshalb ist bei mir der Datenzugang und auch GPS grundsätzlich aus wenn ich sie nicht brauche. - Aber OK, das war ja nicht das Thema.


    Mit den Meldungen gebe ich Dir natürlich recht... DK bzw. ganz Skandinavien sind nicht gerade die Staugebiete in denen man sowas überhaut braucht. Dort ist Verkehrsfunk ziemlich überflüssig und wenn ich überlege, hat auch TMC auf meinen bisherigen Navigons nie wirklich einen Vorteil gebracht.


    Viele Grüße

    Michael