Erfahrungsbericht mit Garmin DriveSmart 6 Zoll Display bei einer über 4000 Kilometer Reise ins und ums Baskenland.

  • Hallo Pocketnavigationforenleser
    Hier in etwas längerer Erfahrungsbericht mit dem Navi der neuen Garmin Drive Serie, hier das DriveSmart mit dem 6 Zoll Display. Über 4000 Km mit diversen Routen, geplant mit Basecamp führen auch zu einem längeren Bericht . Viel Spaß beim Lesen.
    Nachdem ich nun 10 Jahre meine Cabrioausflüge und andere Reisen in D-Land und an diverseren Urlaubszielen hauptsächlich in F und I, aber auch mal USA mit Navigon Navis geplant habe und damit doch weitgehend sehr zufrieden war, bin ich seit nun gut 2 Jahren auch mit Garmins auf Touren. Das erste Mal vor 2 Jahren in USA mit einem Nüvi 66, weil es billiger war, das Gerät mit aktuellen USA-Karten zu kaufen, als vom Autovermieter für 3 Wochen zu leihen. Seit diesem Jahr bin ich nun mit dem 6 Zoll Drive Smart komplett auf Garmin umgestiegen, d.h. meine verdeckte Kabelinstallation im Cabrio ist auf das Garmin eingerichtet.
    Nun zum Gerät und die ersten Erfahrungen damit.
    Display und Darstellung:
    Wie schon beim Navigon mit den 5 Zöllern, habe ich hier das DriveSmart 6 Zoll mit dem Glasdisplay gekauft.
    Grund: Trotz höherer Spiegelneigung des Glasdisplays hat man im offenen Cabrio das besser sichtbare und vor allem schärfere Bild. Seinerzeit hatte ich bei Navigon mal eins der ersten 5 Zoll Geräte mit dem Plastikdisplay und da wir in der Sonne nur noch alles grau und habe dann auf ein Glasdisplay gewechselt.
    Was man dann beachten muss, ist, dass man das Gerät so ausrichtet, dass man sich oder den Beifahrer mit eventuell bzw. ins besonders heller Kleidung nicht im „Spiegelbild“ sieht. Das galt für das Navigon und gilt jetzt auch beim Garmin.
    Meine Befürchtung, dass das nun in etwas blasseren Farben gehaltene Garmin DriveSmart zu den Vorgängermodellen 2699 oder Nüvi 66 schlechter im offenen Cabrio zu erkennen ist, hat sich nicht bestätigt. Auch im offenen Auto bleibt die Erkennbarkeit der Karte und der Route gut.
    Als Traditionalist ist meine Farbeinstellung beim Garmin auf Navigon eingestellt, also die Route Orange und nicht dem Garmin Lila.
    Die Kartendarstellung ist Garmin typisch, jedoch im Farbmuster Navigon. D.h. man bekommt die POIs in den Garmin eigenen Symbolen, als z. B. Tankstelle mit der blauen Tanksäule. Markengebunde POIs gibt es vereinzelt, so von der Burgerkette mit dem großen M oder Aral und hier in F, wo ich mich derzeit aufhalte von einigen Supermarktketten oder auch hier Lidl.
    Will man da mehr, vor allem in D-Land, sollte man sich die POIs von Pocketnavigation installierern.
    Dass man bei den POIs vor „lauter Bäume den Wald nicht sieht“ und vor allem seine Route nicht erkennt, wie es einer im Forum als Beschwerde ausdrückt, ist beim 6 Zöller nicht so auffällig, wie bei einem kleineren Display. Hier und da ist es aber schon mal voll auf dem Display. Dies war allerdings beim Navigon ebenso.
    Mir sind jedoch die POIs lieber, als aufpoppende Sehenswürdigkeiten in 3 D, die den Routenverlauf abdecken.
    Zur Ansicht selber, bei den Navigons hatte ich immer 2 D in Fahrtrichtung eingestellt und würde diese auch gerne weiterverwenden.
    Die Garmins, das Nüvi 66 als auch das DriveSmart kommen damit irgendwie nicht zurecht. Stellt man auf 2 D, wird ständig geschwindigkeitsabhängig gezoomt, wobei die Regel dazu nicht beständig ist. Auch bei Ortsdurchfahrten mit eher geringem Tempo zoomt in 2 D die Karte häufig in eine Ansicht, die den halben Ort zeigt und nicht die nächsten 300 bis 500 Meter. So sieht man keine Details der Route und das ist oft sehr wichtig, dazu später. Im 3 D Modus voraus ist dieses eigenartige Zoomverhalten nicht vorhanden, so dass ich dies jetzt gezwungener Massen nutze. Man gewöhnt sich dran, deutlicher für mich ist aber immer noch 2 D von 90° oben.
    Bildaufbau, Bildwechsel, Verfolgen der Position z. B. in Kreisverkehren. Hier waren meines Erachtens die Navigons deutlich schneller. Beim Garmin dreht das Bild langsamer und man ist schon aus dem Kreis wieder raus, im Bild aber immer noch drin. Und in F gibt es oft große Kreise, wo dies auffällt.
    Note Display Darstellung Schärfe und Größe 1-2
    Zoomverhalten nur 2-3.
    Bildwechsel, Verfolgung der Position auch nur 3.


    Routenplanung mit Basecamp:
    Als Reisender mit dem Cabrio plant man oft Touren mit Start und Endpunkt am selben Ort und einigen Zwischenzielen. Da habe ich nun einige Erfahrungen in den letzten 10 Jahren gesammelt und es gibt da Regeln, welche bei Navigon schon galten, erst Recht aber nun bei den Garmins.
    Die Tourenplanung machte ich bei den Navigons Anfangs mit einem Planer auf Map und Guide Kartenbasis (Motorradplaner und Cabrioplaner gab es da mal so bis etwa 2008 auf DVDs) Diese funktionierten offline. Als Navigon das .bcr und später das .rte Format für die Routen aufgab und die Planer veraltet waren, plante ich mit dem RouteConverter. Sehr gut zu handhaben, die Routen wurden exakt so wie geplant ans Navigon kopiert. Nachteil, der Planer benötigt eine Onlineverbindung für die Karten (z. b. Google maps oder OSM-Karten) einzubinden.
    Ein jüngeres aktuelles Problem beim RouteConverter, hallo Christian vielleicht liest Du mit, auf einem 4K Monitor Laptop, den ich neu angeschafft habe ist die Kartenansicht kaum noch lesbar, es wird alles viel zu klein dargestellt, nicht jedoch im Original Google Maps.
    Nun verwende ich Basecamp, das von Garmin kostenlos erhältliche Planungstool für Routen für alle Geräte die Garmin anbietet. Also nicht nur die Nüvis oder Drives, sondern auch für Fahrräder und Outdoor Geräte.
    Darin liegt die Stärke von Basecamp, aber auch der Nachteil.
    Stärke: Man kann verschiedene Karten in Basecamp einbinden, immer als Offline Karte. Neben den EU-Citynavigator Karten, welche zum Gerät gehören, auch Freizeit-Wanderkarten und OSM-Karten. Zu den Nüvis und Drive Geräten installiert man sich vom Garminserver die aktuellen Karten der LifetimeMaps immer parallel auf den PC oder Laptop. Es geht auf mehreren PC ohne Probleme. Auch wenn es viele gerne hätten, umgekehrt vom PC auf verschiedene Garmingeräte, also vom Nüvi auf den PC und dann vielleicht auf ein Edge oder Oregon fürs Fahrrad, das geht nicht.
    Nachteil: Die Bedienung ist hakeliger als mit dem Routekonverter und erfordert ein bisschen Einarbeitung.
    Wichtig, Basecamp ist eine Datenbank. Alle gesetzten Routenpunkte werden aufgelistet und gezeigt und das immer in alphabetischer Reihenfolge.
    Plant man mehre Routen, muss man sich unbedingt eine Strategie zulegen, wie man ggf. in Verzeichnisse die Routenpunkte und Routenpunktnamen ordnet. Auch beim Berechnen der Route ist die Folge der Punkte zu beachten, sonst gibt es Chaos.
    Ich habe mir angeeignet, alle gewählten Routenpunkte, das sind immer die Straßenbezeichnungen, z. B. die N85 oder D3160 durch die Umbenennungsfunktion zu ergänzen z. B. als T1-010 N85 und T1-020 D3160. T1 bedeutet Tour 1 und die Positionsnummer 010 garantiert mir, das die N85 vor die D3160 sortiert wird.
    Hat man die Route erstellt und berechnet, erhält diese einen Namen und man bekommt Infos zur Dauer und Abbiegepunkte. Mehr will ich jetzt hier dazu nicht schreiben. Die Route wird dann aufs angedockte und im Basecamp angezeigte Navi gezogen, entweder in den Gerätespeicher oder der eingesteckten SD Karte, beides geht. Tutorials in Youtube zeigen, wie man mit Basecamp arbeitet.
    Noch was, im Navi werden die Routenpunkte alle unter Favoriten gelistet. Hat man mehrere Routen gleichzeitig ins Navi kopiert, sind alle Zwischenziele bzw. Routenpunkte dort aufgeführt. Auch daher der unbedingte Tipp, die Routenpunkte auch mit der Tournummer T1, T2 usw. zu versehen.
    Will man gezielt einen Punkt anfahren, hat man sonst keine Übersicht.
    Was man noch machen sollte, jede abgeschlossene Tour und die Routenpunkte aus den Favoriten löschen, wenn man die Tour nicht mehr benötigt. Auf dem Laptop / PC hat man sie ggf. noch gespeichert. Auch die App „Wo war ich“ sollte geöffnet und der Inhalt gelöscht werden. Hat man das Navi an Basecamp angedockt werden die Punkte auch gezeigt und dann hat man eventuelle wieder ein Problem mit der Übersichtlichkeit in dieser „Datenbank“.
    So dies war speziell zur Routenplanung das vielleicht Wichtigste. Der Rest ist Einarbeitung.


    Keine direkte Wertung, da ein garminspezifisches Produkt.
    Es ist jedoch m. E. nach Eingewöhnung und Übung den Onlineplaner weit voraus.


    Fahren mit einer Route mit dem DriveSmart:
    Was fällt auf und ist neu zu älteren Nüvis.
    Routenhinweise und Abbiegehinweise kommen nun oft schon erstmalig sehr sehr früh und letztmalig öfters auch.
    Die Ansage „In 2,8 Kilometer in den Kreisverkehr fahren“, sorry, das ist sehr früh. So bei 1,2 Kilometer wieder und dann 200 m davor.
    Es wurde oft und zu Recht bei den alten Nüvis (vor der 2x99 Serie) bemängelt, dass die Infos viel viel zu spät kamen.
    Jetzt muss man aufpassen und immer mitschauen auf dem Display, wie weit es noch auf der Karte und der Entfernungsanzeige ist. Gerade in Ortschaften, wo die Straßenfolge rechts und links sehr kurz ist.
    „Jetzt links abbiegen“ meint oft eine Straße in 80 m und nicht die nächste links in 30 m, die man gerade als nächstes erreicht.
    Also, nun ist Garmin zu oft ins Gegenteil abgedriftet.
    Gut und bisher immer richtig waren Ansagen mit einer vorhandenen optischen Hilfe, wie „An der Ampel links abbiegen“ Das ist wirklich toll.
    Die Routenpunkte werden auch angesagt, und zwar so, wie man sie selber benannt hat, klar und eindeutig mit „Sie erreichen Ihre Ziel T1bis(für-)010 N85“ oder „Sie erreichen Ihr Ziel FeWo“
    Was noch. Manchmal werden Abbiegungen nicht angekündigt, obwohl dies notwendig gewesen wäre. Besonders auffällig ist dies an spitzwinkligen Y-Abzweigungen. Bei T Abbiegungen kommt das nicht vor. Es gibt auch Ansagen, wie aus früheren Navitagen, wo die Hautstraße nach links weggeht, und ein Forst oder Feldweg von recht einmündet. Da soll man dann links abbiegen, obwohl man rechts nie einfahren würde oder auch nicht kann, weil durch ein Tor verschlossen.
    Anders herum hatte ich es auch schon. Die Route wurde nach einem Zwischenziel neu berechnet und die nächste Aufforderung tatsächlich wörtlich, meine Frau bekam einen Lachanfall „Bitte rechts in den Feldweg abbiegen“.
    Man merkt hier vielleicht, dass Garmin auch die Offroader und Wanderer mit seiner Gerätepallette bedient.
    Mit der Einstellung kürzeste Zeit geht es manchmal durch die (hier in F/E kleineren) Orte, obwohl die Umgehungsstraße nur wenige Blocks parallel läuft und im sichtbaren Kartenausschnitt auf dem Display deutlich als die bessere Route zu erkennen ist.
    In Kreisverkehren stimmt öfters mal die angesagte Summe der Abzweigungen nicht. Die dritte Ausfahrt ist eigentlich die Vierte und umgekehrt. Das liegt an den Kreisverkehren, wo schon mal tote Ausfahrten sind, die (noch) nicht benutzt werden, oder Ein- und Ausfahrt einer Straße liegen zu weit auseinander. Solche Kreisverkehre gab es auch zu Navigons Zeiten, m. E. waren aber die Falschansagen nicht so häufig und vor allem zumindest für mich war das Bild des Kreises in 2 D immer besser einzuordnen, als jetzt mit 3 D Birdview schräg nach vorn.
    Ich denke mal, von Garmin werden da die Attribute der Rohdaten von Here nicht richtig umgesetzt.
    Also gelegentlich den Kreis 2-mal durchfahren bis man erkannt hat, wo es rausgeht oder Wendemanöver durch Fehleinschätzung oder Interpretation der Anzeigen in Birdview oder der Ansage an anderen Stellen kamen zumindest bei mir bisher vor. Vielleicht hänge ich da immer noch zu sehr an der 2 D Ansicht und den hier und da immer noch besseren Ansagen der Navigons.
    Neu in den Drivesmarts sind Warnmeldungen vor Wildwechsel und anderen Warnverkehrszeichen.
    Ich wusste gar nicht wieviel Wildwechselwarnungen es auf Autobahnen und Landstraßen gibt.
    Alle 2 bis 5 Minuten „Bing“ und das Schild wird eingeblendet.
    Diese Warnungen, wen‘ s stört, lassen sich einzeln abwählen.
    Das früher oft bemängelte „Ding, Ding, Ding“ ab einem Kilometer zu schnell gibt es auch nicht mehr (seit 2x99), sondern nur noch beim ersten Überschreiten 1 mal „Ding“. Fährt man dann konstant über dem Limit weiter, sagen wir mal mit 3-5 Kilometer zu viel, kommt der Warnton erst wieder, wenn man die das Limit unterschritten hat und dann wieder überschreitet. Das ist erträglich.
    Reiseinformationen zur Route lassen sich in diverser Form rechts permanent einblenden und werden bei Bedarf von Verkehrsmeldungen überlagert oder neu, man bekommt bei langen Fahrzeiten eine Pausenempfehlung mit der Angabe der nächsten Raststätte. Eine Besonderheit ist der Reiter „Reisedaten“, zu erreichen über den Button Einstellungen. Hier hat man neben den beiden Infofeldern unten für die gefahrene Geschwindigkeit und Zeit, die Standardeinstellung, noch drei weitere Felder in großen lesbaren Ziffern, die aus einer Liste frei gewählt werden können. Beispiel Entfernung bis zum nächsten Zwischenziel, Fahrtzeiten, Durchschnitte.
    Das gab es bei den Navigons auch standardmäßig, allerdings in sehr kleiner Schrift und nicht dieser Auswahl.


    Fazit:
    Die neueren Garmin DriveSmarts (da kann man die letzte Nüvi Serie 2x99 Serie noch zurechnen) sind durchweg für das Navigieren und besonders für die Routenplanung mit Zwischenzielen geeignet und viel Mängel der früheren Garmins bis zur Baureihe 2x98 sind ausgestanden.
    Perfekt sind sie nicht, man ist doch gezwungen, insbesondere in Ortschaften und vor angekündigtem Aktionen, -nun oft sehr früh-, den Bildschirm zu beobachten und Ansage und Routenverlauf abzugleichen. Auch wenn Y-Abzweigungen sichtbar werden ist der Blick aufs Display notwendig, um an der Karte und Route zu erkennen ob es in den rechten oder linken Abzweig geht. Das Navi „vergisst“ da schon mal was.
    Insgesamt ist das Look and Feel, welches die mittlerweile seit 5 Jahren nicht mehr aktualisierten Navigons haben und auch deren etwas besserer Präzision immer noch nicht erreicht.
    Das Gesamtpaket Garmin, aus den Navis und der kostenlosen Planungssoftware Basecamp für die Routenplanung auch offline ohne Internet, insbesondere, wenn man für das Auto und für‘ s Fahrrad oder anderen Aktivitäten noch weitere Geräte nutzt, ist ein Vorteil den die Navigons nicht (mehr) haben. Die (für mich) festgestellten Mängel sind meist ohne Probleme noch zu erkennen und zu korrigieren.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein DriveSmart 61 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und Leihautos und ein Camper 780 bei Bedarf und fürs Cabrio, trotz dem dort verbauten Garmin MapPilot.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Mehrere Routen planen und einspeichern geht da z. B. gar nicht. Bedienung mit den Dreh/Drücksteller ohne Touchdisplay ist schlicht eine Katastrophe.

  • Hallo Peter,

    bin (mal wieder) bei der Suche auf einen Post von dir gestossen.

    Ich probiere gerade mal aus wie man so eine längere Route plant.

    Habe mal wie dieses Jahr den letzten Urlaubsort (Limone am Gardasee) geplant.

    Wie fahren meistens in Trient von der A22 runter, so hat man nicht den Stress bei Rovoreto.

    Ausserdem kommt man dann schon langsam in Urlaubsstimmung ;)

    Beim Becker lasse ich mir die Route anzeigen, zoome so weit rein das ich einen Ort irgendwo an der geplanten Umgehung anpicken kann und sage, zur Route hinzufügen - Route wird neu berechnet. Kontrolle ob es so passt - OK.

    OK, im Garmin ist es ähnlich. Ich zoome auch dahin klicke links oben in dieses +Kästchen und bräucht jetzt nur den Ort anzucklicken. Aber nun zoomt das Navi wieder raus und ich muß den Ort wieder suchen - dann hinzufügen usw.

    Gibts da ne andere Variante um ein Zwischenziel auf der Karte zur Route hinzuzufügen?

    Auch habe ich noch die Stelle gefunden "Ziel auf Karte suchen" - gibts bei Garmin?

    Grüße Golfgaser (Arne) ;)

    - Garmin DriveSmart 61LMT-D EU (010-01681-13)

    - Garmin vivoactive 3 - (+ Sensor 2 Set am MTB)

    - BECKER Professional.6 LMU (Reserve)

  • Hallo Arne,


    Ich betreibe nun Routenplanung seit mehr als 10 Jahren, früher mit den Navigons und halt seit einigen Jahren mit den Garmins.


    was ich bei den Planungen noch nie, nie nie gemachtt, wenn es ums Vorplanen ging, weil es für mich ein absolut unhandliches unkomfortables Unterfangen ist, ist die Planung am Navi. Wobei, ich plane Routen für Touren halt mit mehreren Zwischenzielen, meist zwischen 10 und ca. 25 um ganz gezielt den gewünschten Weg zu fahren.


    Ich mach die Planung in aller Ruhe vorher oder auch für Touren mit dem Cabrio vor ort auch schon mal in der FeWo immer am PC oder Laptop.


    Dazu bietet ja gerade Garmin den Vorteil, dass man sich das Programm Basecamp von der Garminseite runterlädt.

    Dann das Navi am PC oder es geht auch zusätzlich an jedem (mehreren) Laptops andockt und mit Garmin Express noch einmal die Karten runterlädt. Bei der Option Karten installieren kann man auch zusätzlich auswählen die Karten auf dem Computer zu installieren. Dies geht zu jeder Zeit, also auch dann noch wenn eine Aktualisierung auf dem Navi gemacht wurde. Somit halt auch die Mehrfachinstallation auv verschiedenen Computern auf denen Garmin Express und Basecamp installiert ist.

    Ist das erfolgt, hat man die gleich aktuelle Karte des Navis auch auf dem PC und kann damit an jedem Ort ohne Internetverbindung offline Routen planen.

    Anmerkung: Ein Muss ist das Installiern der Karten nicht, beim Andocken des Navis greift Basecamp auch auf die Karte im Gerät zu. Die Handhabung mit Karte im PC geht flüssiger und nur zur Planung muss das Navi noch nicht angedockt sein. Wenn die Route erstellt und gespeichert ist kann sie vom Basecamp aus auf das Navi kopiert werden.


    Das Alles jetzt zu beschreiben wird zu viel. Mein Tipp, gehe in Youtube und schau Dir dort diverse Videos zum Umgang mit Basecamp an.


    Ich denke mal, wenn das mal verinnerlicht ist, wirts Du nie mehr eien Route am Gerät planen, allenfalls mal unterwegs ad hoc wegen nicht Vorhersehbarem ändern.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein DriveSmart 61 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und Leihautos und ein Camper 780 bei Bedarf und fürs Cabrio, trotz dem dort verbauten Garmin MapPilot.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Mehrere Routen planen und einspeichern geht da z. B. gar nicht. Bedienung mit den Dreh/Drücksteller ohne Touchdisplay ist schlicht eine Katastrophe.

  • Jupp, habe ich grad am PC gemacht - ist sehr schön. Ich bin auch mehr der Maus- als der Touchtyp ;)

    Aber wir sind mehr so die spontanen "Erkunder" ;) , da muß es auch mal fix im Auto sein.

    Wir machen die grobe Planung und dann aber auch mal spontan ne Änderung.

    Ins Hotel nehme ich maximal mein 10"-Tablet mit.


    OK, dann muß es erstmal so gehen...

    - Garmin DriveSmart 61LMT-D EU (010-01681-13)

    - Garmin vivoactive 3 - (+ Sensor 2 Set am MTB)

    - BECKER Professional.6 LMU (Reserve)