Routenberechnung Garmin 3597

  • Servus,
    ich bekomme den Dreh nicht heraus.
    Ich habe die Routenpräferenz auf "kürzeste Zeit" eingestellt.


    Nun wollte ich mal fragen, wie sich die Routenberechnung verhält.
    Bin ich am Punkt A und will zu Punkt B navigieren, habe ich ja 2 Möglichkeiten:
    Punkt B eingeben und "routen" eingeben, oder ich drücke "Los".
    Bei letzterem Punkt, wir direkt eine Strecke berechnet und los geht die Reise.
    Wähle ich "routen" aus, bekomme ich (bis zu) 3 Strecken vorgeschlagen.


    Nun, welchen Parametern entsprechen die berechneten Routen?
    Sie unterscheiden sich jedoch i.d.R. von der berechneten Routen unter dem Punkt "los".


    Kann's mir mal jemand erklären?


    Danke!

  • Hallo,


    da bin ich auch brennend dran interessiert.
    Zumal mir der Zusammenhang zwischen Landstraße und Autobahn noich nicht klar ist.
    Mich schickt das Teil sehr gerne auf die Landstraße obwohl die staufreie Autobahn bei weitem schneller wäre.


    Gruß
    Onki

  • @ izerf,


    wer will Dir das beantworten. Wohl keiner so genau. In D-Land ist nun mal die Straßendichte, auch über Autobahnen so groß, dass sprichwörtlich viele Wege nach Rom, äh zum Ziel führen. Meist unterscheiden sich doch die Kilometerangaben und Zeiten doch nur marginal im Bereich von 10-20% zur Gesamtlänge.


    Beispiel Köln Stuttgart. Fast alle Navis geben da als 1. Präferenz Köln Frankfurt Karlsruhe Stuttgart an, also A3, A5, A8. Zweite Möglichkeit ist Köln Frankfurt A 5 bis Walldorfer Kreuz Sinsheim Heilbronn Stuttgart, also ab Walldorf über die A6 und dann die A81, Unterschied 10 km. Ich selber gehe aber ab Darmstadt immer auf die A67 bis Walldorf. Was soll' s also.
    3. Möglichkeit A3 bis Würzburg und dann die A81, macht aber schon 55 km mehr.


    Was dann Unterwegs passiert ist doch eh nicht vorhersehbar. Die Strecke, die vermeintlich 20 km kürzer und somit etwa 15 Minuten schneller ist, kann auf halber Strecke durch einen Unfall zur Tagesparty von mehreren Stunden werden.


    Ich würde das ganzen als "nice to have" abtun und sofern nicht wirklich bei fast gleichen Kilometern wegen Vollsperrungen schon bei den Vorschlägen große Zeitunterschiede bestehen, die, wenn bekannt, sympathischste Strecken wählen. Siehe mein Beispiel nach Stuttgart. Ich fahre hier fast einmal im Monat runter. Die ab Groß-Gerau/Darmstadt parallel zur A5 verlaufende A67 fährt sich fast immer angenehmer bis Walldorf, als die A5, meine Erfahrung. Die A5 ist da einfach zu voll. Manchmal schickt mich mein Navigon ab Darmstadt direkt auf die A67, manchmal empfiehlt es die A5 weiterzufahren, weil aktuell nichts vorliegt. Dann nehme ich trotzdem die A67. Seit nun 5 Jahren immer der bessere Weg, auch wenn ich zurückkomme nach Köln.
    A8 ab Karsruhe nach Stuttgart ist ein Nogo, immer was Dramatisches los, auch wenn das Navi davon beim Start noch nichts weiß.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

  • Es geht mir nur um die verschiedenen Arten der Routenberchnung, nicht unter Berücksichtigung von Verkehrsmeldungen. Aber selbst dies, wenn ich auf der Couch sitze und eine Strecke berechne, verstehe ich die einzelnen Berchnungen nicht.
    Die, die ich per "Los" errechne ist okay, die beiden bzw 3 Routen (ich glaube 3 Routen hatte ich noch nie) sind teilweise total unbrauchbar. Mit welchen Parametern / Präferenzen werden die bis max. 4 Routen gerechnet?

  • was definierst Du als unbrauchbar. Startpunkt wird wohl gleich sein, als auch der Zielpunkt.


    Einzig erhebliche Weg und Zeitunterschiede rechtfertigen die Einschätzung unbrauchbar. Also, sagen wir mal mehr als 25% von der kürzesten zu längsten Zeit oder Strecke. Unterschiede von 10 km machen rund 10 Minuten Fahrzeit aus, auf der Autobahn noch weniger.


    Poste mal Beispiele. Aber bitte nicht für Routen unter 50 km und max 45 Minuten Fahrzeit vom Heimatort, wo fast jeder sich auskennt und immer einen besseren Weg, als das Navi kennt. Die Diskussion kennen wir länger schon mitmachenden Mitglieder hier schon seit Jahren und führt nicht weiter.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

  • Hallo Izerf!


    Wenns ähnlich konfiguriert ist, wie bei meinem 2360er, dann hast du unter "Nüroute" (oder wie immer es jetzt heisst) bei Berechnungsart "Alle anzeigen" eingestellt.
    Dann werden "kürzere Zeit/kürzere Strecke/Weniger Kraftstoff" angezeigt.


    Stell die Berechnungsart auf ... was immer Du willst, und es wird nurmehr z.b "kürzere ZEIT" angezeigt.


    Thats all :)

  • @Arnold1960
    Was halt nicht verstehe, ist daß wenn doch die Routenpräferenz schnellste Zeit ist und du Recht hast mit dem was du geschrieben hast...
    Warum weicht dann die Strcke unter "los" von der ersten der 3 Alternativen ab?

  • Ich fahre seit mehr als 6 Jahren mit diversen Garmin Geräten und habe die Frage nach dem "Warum"
    schon schubladisiert :P


    ...sonst müsste ich mich auch fragen, warum er bei "kürzeste Zeit" eine Mischung zwischen kürzester Strecke und kürzester Zeit berechnet.
    ....warum zumindest mein Gerät in 7 von 10 Fällen vor dem Ziel mich nicht bei der letzten Autobahnabfahrt, sondern eine vorher runterlotst, und mich lieber ein wenig durch die Stadt schickt.
    ...warum eine bogenförmige Straße mit 100kmh langsamer sein soll, als die Sehne desselben Bogens
    mit 50 kmh und untergeordneten Straßen, auch wenn sie kürzer ist




    Bei über 25.000 km pro Jahr in A/DE und CZ habe ich mir schon angewöhnt, komplexe Routen auch
    vorher auf google maps zu visualisieren, und dann ein wenig Hausverstand anzuwenden
    (Beispiel bogenförmige Straße auf AB, welche zwar länger ist, aber mit konstanter Geschwindigkeit zu durchfahren ist - im Gegensatz zur Traktoren und LKW Bundesstraße, welche zwar 15 km kürzer ist, aber.....)


    8)
    ...aber Systemstabilität ist genau dass, was - zumindest nach den ersten updates - meine Navis ausgezeichnet haben - und das ist das Wichtigste für mich

  • Wobei ich ja sagen muß, daß mich das Navi heute Morgen mit einer Routenberechnung echt positiv überrascht hat!
    Ich habe das Gefühl, als ob die Routen mit Version 4.0 echt besser sind!