Navi-Markt bricht weiter ein

  • Die Quote liegt bei 10 zu 2 für Smartphones .Die erste Frage die mich die Kunden immer fragen : hat das Telefon eine GPS Chip danach die Frage nach einem MP 3 Player plus Radio. Drei mal ja verkauft . Von der Funktionalität eines modernen Smartphones gar nicht zu reden . Die Dinger gehen weg wie geschnittenes Brot .Es darf auch gerne ein teures Modell sein . Da heißt es klotzen nicht kleckern .




    Gruß

    iPhone 14 max Pro & iPad4 mit Jabra Motion Headset ,Hyndai I30N Performance mit Werksnavi und Karten von Navteq/Here und Verkehrsservice von TT,das beste aus zwei Welten

  • Das denke ich eigentlich nicht. Bestimmt hast Du auch schon mal die (beeindruckende) Reportage über das TT-HDTraffic-Center gesehen, wo alle Flow-Daten zusammenkommen.
    Ein vollautomatisches Software-Modul könnte leicht feststellen, dass auf einer normalerweise stark befahrenen Straße seit 24 Stunden kein Fahrzeug mehr fährt. Dann blinkt entweder ein Indikator und jemand wirft einen Blick darauf, oder die Straße ohne Traffic wird vollautomatisch in den Status "gesperrt" gesetzt. Sobald wieder Traffic einsetzt, erfolgt die vollautomatische Umschaltung auf "wieder frei". So könnte - ohne nennenswert viel Personal zu benötigen, oder sogar ganz automatisch - das Problem gelöst werden. Warum TT (und andere) das bis heute nicht machen, ist mir ein absolut unverständliches Rätsel.


    Bin deiner Meinung, das ganze funktioniert vollautomatisch im Rechenzentrum. TMC dagegen immer noch händisch, daher oft Zeitverzögerungen beim Melden und Abmelden...
    Deine oben genannte automatische Lösung gibt es mit Sicherheit. Da Waze von vornherein keine Hauptamtlichen Mitarbeiter hat, die die Gegend mit Daten-Autos abfahren wie die Konkurrenz bei Navteq und tomtom haben die solche Software. Funktioniert aber im Moment nur bei Kartenfehlern. Wie du oben beschrieben hast, wenn es mehrere GPS-Logs gibt, die durch die Pampa führen, kommt eine Fehlermeldung an dieser Stelle, damit jemand (bei Waze ein x-Beliebiger User) nachsieht. Genauso bei Abbiegeregeln usw.


    Das wie von dir vorgeschlagen bei den Live-Daten zu machen, geht bei Waze sicherlich nicht wegen der Teilnehmerzahl. Da würden ganz viele Landstraßen als nicht befahrbar aufpoppen. Und bei den Marktführer navteq und TomTom währe es genauso, man würde dann offenlegen wo im Gegensatz zur Werbung kaum einer mit einem Live-Gerät oder bestimmten Handy-Netz unterwegs ist. Garmin hatte ein altes nüLink!-Gerät, bei dem bei der Traffic-Einfärbung der Straßen es nicht nur die Störungen gab, sondern auch eingefärbt wurde wo es im Moment keine Daten gibt :P , das hat dir die Augen geöffnet. Wurde bei den Nachfolgegeräten natürlich sofort abgeändert :D . Und ist bei der Konkurrenz genauso.


    Grüße

  • Hallo liebe GPS-Gemeinde!
    Vergangene Woche war ich soweit, mir anstelle meines defekten Garmin GPS III plus ein neues Gerät zu besorgen.
    Geliebäugelt habe ich mit den Geräten der eTrex-Serie wegen des zusätzlichen GLONASS-Empfängers, schon alleine wegen der hohen Empfangsqualität und dem rascheren Fix.
    Als ich aber diese Geräte der Reihe nach in die Hand nahm, störte mich die Steiffigkeit des Tastendrucks so sehr, dass ich richtig Bedenken bekam, ob ich das auch zur kälteren Jahreszeit, wenn die Finger klamm und steif sind, bzw. mit Handschuhen, überhaupt schaffe.
    Bei den anderen Serien, die sich mittels Touchscreen auszeichnen (Dakota, Montana und Oregon) erspart man sich zwar das häufige Knöpfchen drücken, aber auch hier erfordert der Power on/off Knopf einen Gewaltakt, und wie weit ein Touchscreen beim outdoornavigieren praktisch ist, ist schon eine Glaubensfrage. An meinem Handy mit apemap, bzw. am Loox N560 mit Amap und Fugawi, sehe ich immer wieder die Grenzen, die ein Touchscreen vorgibt. Ein weiteres negatives Kriterium ist zusätzlich die sehr beschränkte Akku-Kapazität bei Handy und Loox.
    Aber selbst dann, wenn ich mich doch noch zum Kauf eines dieser Garmin-Geräte entschließen sollte, werde ich den Niedergang der reinen GPS-Geräte nicht aufhalten können.
    oe5psl

  • ...
    Geliebäugelt habe ich mit den Geräten der eTrex-Serie wegen des zusätzlichen GLONASS-Empfängers, schon alleine wegen der hohen Empfangsqualität und dem rascheren Fix.
    ...


    ... wenn mein eTrex 10 beim Einschalten vom Ausschaltort weiter weg ist, dann funktioniert der Hot-Fix auch nicht mehr.

  • Bei den anderen Serien, die sich mittels Touchscreen auszeichnen (Dakota, Montana und Oregon) erspart man sich zwar das häufige Knöpfchen drücken, aber auch hier erfordert der Power on/off Knopf einen Gewaltakt, und wie weit ein Touchscreen beim outdoornavigieren praktisch ist, ist schon eine Glaubensfrage


    "Gewaltakt" ist jetzt etwas übertrieben, man muss nur "bestimmt" den mittigen Druckpunkt nehmen. ;) Dass das Teil nicht so berührungsempfindlich ist und bei jeder Berührung anspringt, ist sicherlich so gewollt und soll vor versehentlichem Anschalten in Rucksack/Tasche etc. schützen.


    Ja, Touchscreen muss einem liegen/man muss es mögen und kommt ggf. noch auf die Anwendungsschwerpunkte an- ich mag den meiner Oregons aber nicht missen. Etrex30 ist mir persönlich das Display zu klein und der hatte zu meiner Besitzzeit zu viele Macken, dass ich ihn wieder abgestoßen habe. Im kürzlich hier stattgefundenen Garmin Outdoor Chat hat Garmin auch erstmals "öffentlich" Probs bei der FW des Kompasses eingeräumt, die sie seit Monaten nicht gebacken bekommen abzustellen - vorher wurde das immer geleugnet.


    Außerdem ist das Gerät ja auch Grund seiner Prozessorleistung nur bedingt ActiveRouting fähig
    Zitat Garmin Produktmanager " Der eTrex ist eher ein Einsteigerprodukt und der Prozessor nicht dafür ausgelegt."

    Einmal editiert, zuletzt von Volker_I. ()

  • 1 km, 10 km,100km oder mehr?



    ... da genügen bei schlechteren Empfangsbedingungen schon 10 m; mein Logger mit AGPS startet immer in 1 bis 2 Sekunden, allerdings nur 14 Tage lang, dann muss er wieder an den PC zum Auftanken.


    Gerade mal den Etrex 10 eingeschaltet, und bis zum Fix vergingen 55 Sekunden; Hotstart danach in 17 Sekunden.
    Die Satellitensuche beim ersten Start an einem anderen Ort hat also gute 38 Sekunden gedauert: Die Ephemiden werden alle 30 Sekunden gesendet, Dauer der Datenübertragung 8 Sekunden.


    Insgesamt gesehen ist mein eTrex aber schneller als meine anderen GPS-Geräte, mit Ausnahme des Loggers, was ja auch logisch ist, der Vogel hat weniger zu laden. Der ist ohne AGPS fast immer in max. 18 Sekunden fertig.

  • Hallo @all,
    hätte nicht gedacht, dass es mit den neuen GPS-Chips solche Probleme geben kann, wenn der Abstand zwischen Abschalten und neuerlichem Einschalten etwas weiter auseinander liegt.
    In den letzten Jahren waren es hin und wieder mehr als 8000 km Luftlinie (Wien bzw. München oder Frankfurt nach Shanghai) und ich bekam mit meinem alten GPS plus III noch in der Warteschlange auf's Taxi am Airport Pudong meist innerhalb der ca. 5-6 Minuten meinen Fix.
    Jetzt mit der Maglev hat man allerdings wegen der beschichteten Fenster keine Chance mehr, aber wenn man die letzten paar 100 km Flug das GPS in Fensternähe eingeschaltet hat, gab es vor Ort auch keine Probleme mehr (zumindest nicht mit meinem Oldtimer)
    Wenn jetzt allerdings bereits geringe Abstände schon Probleme aufwerfen, dann bleib ich in Zukunft bei meinem Handy (simples Gerät, i5500-Galaxy von Samsung, von dem ich mich erst schlau machen muss, welcher Chip da drinnen werkelt).
    Gestern jedenfalls hatte ich etwa 200 km Abstand, und gleich nachdem ich das GPS im Handy scharf gemacht hatte, zeigte sich der Fix durch Vibration auch schon an. (AGPS ist dabei nicht eingeschaltet.)
    Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr glaube ich, dass an der Behauptung im Header dieses Threads doch ein Funke Wahrheit ist, noch dazu, wo das Handy-Display 240x320 Pixel, und eine Diagonale von 2,8 Zoll aufweist.
    Also nichts Weltbewegendes, aber noch allemal besser, als z.B. das Dakota 20
    Sollte ich mir denn doch noch ein reines GPS kaufen, dann eigentlich nur deshalb, weil ich ein Freak bin, und bereits seit Anbeginn des GPS-Zeitalters nach dieser Technik verrückt war. ;)
    oe5psl

  • ...
    Wenn jetzt allerdings bereits geringe Abstände schon Probleme aufwerfen, dann bleib ich in Zukunft bei meinem Handy...
    oe5psl


    ... du hast da Etwas mächtig mißverstanden: Es geht um den Hot-Fix in 1 bis 2 Sekunden.


    I.d.R. setzen die modernen GPS-Chips mindestens 40 Kanäle für die Akquise ein da ist der Fix ratzfatz da.

  • Navgear scheint einen interessanten Weg zu gehen und bringt jetzt (oder schon länger?) PNAs mit Android Betriebssystem (auch mit WLAN) heraus. Leider nicht ersichtlich, welche Android Version.


    http://www.pearl.de/a-PX8754-5483.shtml


    Da könnte man doch dann auch u. U. andere (Navi-) Apps drauf laufen lassen, oder?


    Nachtrag, soll sich um Android 2.3 handeln