Naja, Wärmepumpen sind auch nicht so (Umwelt-) effizient, wie manche glauben (wollen).
Geothermie beinhaltet mehr als nur Wärmepumpen. Aber für die in D überwiegend anzutreffenden Niederenthalpielagerstätten hast du wohl durchaus recht.
Naja, Wärmepumpen sind auch nicht so (Umwelt-) effizient, wie manche glauben (wollen).
Geothermie beinhaltet mehr als nur Wärmepumpen. Aber für die in D überwiegend anzutreffenden Niederenthalpielagerstätten hast du wohl durchaus recht.
http://www.welt.de/vermischtes…leneinsatz-gezwungen.html
... ja, so ist es mit dem Heldentum. Es verkümmert.
Irgendeiner muss die Drecksarbeit ja machen und zu guter letzt sind es Helden, egal, ob da irgend ne lächerliche Strafe angedroht wurde.
In Tschernobyl waren es IMHO über 500 000 Menschen, die gegen das Unglück bzw. deren Folgen gekämpft haben. Auch nicht alle freiwillig und auch nicht alle in Kenntnis darüber, welche Gefahr ihnen droht. Alleine für so ein Stollen unterm Reaktor, um das Fundament zu stützen sind da 10 000 Bergarbeiter aus dem Moskauer Becken am machen gewesen.
Mich würde mal interessieren, wie man in Japan (oder auch in Deutschland, wenn mal sowas passiert) solche Menschenmassen zu solchen Arbeiten motivieren kann.
Die 100 Mann in Japan sind ja nur ne kleine Truppe einsamer Kämpfer...
Franz
Mich würde mal interessieren, wie man in Japan (oder auch in Deutschland, wenn mal sowas passiert) solche Menschenmassen zu solchen Arbeiten motivieren kann.
Hallo
Dienstpflicht... man würde halt in's Rennen schicken, wen man hat... FW's [ich glaube die würden tatsächlich erst einmal anrücken...] , THW, Rettungsdienste und ggf. BW. Ob die Notfallpläne dann wirklich funktionieren, würde man dann sehen. Ich würde mal behaupten... teilweise. Vermutlich hätten wir viel zu wenig Fachpersonal und ob die Ausrüstung ausreichend ist...??? Das dürfte auch aktuell in Japan Schwierigkeiten bereiten... wenn ich's richtig sehe, sind da Flughafenlöschfahrzeuge gerade im Einsatz... sind eigentlich für etwas anderes gedacht.
MfG
Ja, aber ob man solche Massen wie in Tschernobyl aktivieren könnte? Also über 500 000 sind ja mal ne Ansage... Das ist so ziemlich das Doppelte dessen, was in der BW im aktiven Wehrdienst steckt.
In den sowjetischen Strukturen wurde einfach befohlen oder angewiesen und keiner wurde so richtig aufgeklärt. Das wäre in der Form wohl kaum bei und möglich. Auch wenn die meisten Liquidatoren in Interviews hinterher meinten, das sie den Einsatz nicht bereuten und das irgendjemand ja die Arbeit tun müsse... So in der Art wie beim soldatischen Einsatz, wo das Leben für ne "höhere Sache" (in dem Sinne, das es mehr oder weniger selbstlos ist) aufs Spiel gesetzt wird.
Klar, die Rettungsdienste, THW usw. würde man auf jeden Fall nutzen, aber mich erschreckt die blanke Zahl der eingesetzten Menschen. Die haben ja nicht alle gleichzeitig dran gearbeitet, aber nach ner bestimmten Dosis muss halt der nächste ran... Wenn auch nicht alle gestorben sind, ist es doch ne Art Himmelfahrtskommando und auch ohne solch einen Unglücksfall braucht man ja die Dienste/BW/THW usw.
Also ich habe schon so meine Zweifel, das alle Länder, die KKWs betreiben, auch die Ressourcen für den Umgang mit einer atomaren Katastrophe haben.
Es gibt ja auch noch kleinere Länder als D, die KKWs betreiben.
Franz
Ja, aber ob man solche Massen wie in Tschernobyl aktivieren könnte?
Hallo
Ich gehe einmal davon aus, dass solche Szenarien [500 bis 700.000 Personen zur Schadensbekämpfung] gar nicht in den Katastrophenplänen vorgesehen sind. Ich weiß aber auch nicht, ob das wirklich notwendig wäre. Und da dürfte es noch manch andere Fragen geben. Ich glaube z.B. nicht, dass wir in D-Land wirklich 1,5 Mio Menschen evakuieren könnten... da heißt's am Ende: Rette sich wer kann...
MfG
... es geht ja auch nicht nur um das Kernkraftwerk direkt.
Andere Folgen der Verstrahlung sind ja auch noch zu beseitigen:
http://www.mdr.de/fakt/8341914.html
Und die Toten werden am Ende auch nicht gezählt:
Hallo
Egal wie... ich möchte es nicht ausprobieren müssen. Wir hätten Chaos...
MfG
genau darüber werden die leute morgen sprechen, die heute ganz laut rufen: weg mit den akw´s! wenn sie sich morgen mit den schlagschatten der windkraftanlagen und der evtl auftretenden geräuschentwicklung vor ihrer haustür auseinandersetzen müssen, setzt evtl erneut eine neue denkweise ein.
da gibt es in meinen augen deutlich mehr zu bedenken und nur ein verlangen nach dem abschalten der akw´s reicht bei weitem nicht aus um das doch deutlich umfangreichere problem mit dem ersatz durch alternativenergien zu lösen.
mfg rohoel.
eben habe ich dazu was im zdf gesehen, ich hoffe, es ist in der mediathek abrufbar:
http://linksunten.indymedia.org/node/18022
http://www.stromtarife-verglei…dschwarzwald-geplant.html
laut zdf könnte sowas ein akw überflüssig machen, aber eben nur nicht bei uns!
an anderen standorten ist sowas doch viel besser aufgehoben!
![]()
mfg rohoel.
Alles anzeigenHallo
Egal wie... ich möchte es nicht ausprobieren müssen. Wir hätten Chaos...
MfG
... ich habe letztens einen Frnsehbeitrag gesehen, in dem ein AKW-Team im Simulator einen Störfall "spielen" musste.
Es wurde ein Stromausfall simuliert. Glücklicherweise sprang lt. Simulator aber der Notstromgenerator an.
Die Crew reagierte gelassen auf den Störfall und suchte aus den 168 Handbüchern das richtige heraus, in dem der Stromausfall abgehandelt wurde.
Und dann haben sie gelesen, was sie tun müssen .....; interessant wäre die Simulation gewesen, wenn nun aber das Notstromaggregat nicht angesprungen wäre, wie in Forsmark damals. Aber der Störfall kommt lt. Handbuch nicht vor.
Daher sind unsere AKW's auch so sicher. Was nicht im Handbuch steht, kann nicht sein.
Noch eine Anmerkung zu den Windkraftanlagen:
Wir in Dithmarschen (Schl.-H.) hatten Ende 2010 die meisten Windkraftanlagen; in Dithmarschen sind 792 Anlagen mit 718 MW Leistung installiert. Ca. 30 % der Energie wird im Leitungsnetz in Wärme umgewandelt.
Es ist auch nicht der Schlagschatten, der stört, sondern eher die Windgeräusche. So ein Flügel erreicht an der Spitze Geschwindigkeiten bis zu 340 km/h.
tja, wir können ja mögliche störfälle solange auf sicherheit testen, bis es wie in tschernobyl wird und die technik dann nicht mehr beherrschbar ist! ich stehe solchen test´s sehr kritisch gegenüber. ein notstromaggregat kann man sicher auch anders testen und eine kontrollampe sagt noch nix über die tatsächliche funktionalität der überwachten einheit aus.
wenn ich da was von 168 handbüchern mit xxx seiten lese, wird mir echt übel bei dem gedanken, funktionierende anlagen mal eben so stresszutesten!
mfg rohoel.
.... wurde letztens in einem Fernsehbeitrag erwähnt und bei Wiki gefunden:
Greifswald, DDR: 7. Dezember 1975 – Als ein Elektriker im Kernkraftwerk Greifswald einem Lehrling zeigen wollte, wie man elektrische Schaltkreise überbrückt, löste er auf der Primärseite des Block-Trafos des Blocks 1 einen Kurzschluss aus. Durch den entstehenden Lichtbogen brach ein Kabelbrand aus. Das Feuer im Hauptkabelkanal zerstörte die Stromversorgung und die Steuerleitungen von 5 Hauptkühlmittelpumpen (6 sind für einen Block in Betrieb). Eine Kernschmelze hätte drohen können, da Reaktor 1 nicht mehr richtig gekühlt werden konnte. Das Feuer konnte jedoch durch die Betriebsfeuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und die Stromversorgung der Pumpen provisorisch wieder hergestellt werden. Der Fall wurde erst nach der Wende 1989 im Fernsehen publik gemacht. Sowjetische Stellen informierten bereits wenige Stunden nach dem Zwischenfall die IAEO, die diesen später in INES 3 (Vorläufer zu einem Unfall, hier einem „Station-Blackout“-Schmelzszenario) einstufte.
Hallo
[Partielle] Kernschmelzen gab es wohl schon einige... und auch nicht immer wurde es bekannt gemacht. Allg. Störfälle werden [wenn möglich] gerne einmal verschwiegen...
MfG
Ne Kernschmelze muss auch nicht immer katastrophale Auswirkungen haben. Eigentlich sollte das Containment dafür ausgelegt sein. Insofern ist das auch erstmal ein wirtschaftlicher Schaden, da der Reaktor auch mit ner partiellen Kernschmelze (wirtschaftlich) verloren ist.
Manchmal habe ich das Gefühl, das die Kühlversuche mehr Schaden anrichten, als ne sich selbst überlassene Kernschmelze. Bisher sind die Explosionen, Rauchentwicklungen usw. und der damit verbundenen Austritt an Radioaktivität fast alle auf die Kühlversuche zurückzuführen. Einzig das Dampfablassen am Anfang wäre in jedem Fall notwendig gewesen, weil scheinbar die Kondensatoren nicht mehr ausreichend funktionieren.
Naja, da sind Fachleute, die werden hoffentlichen wissen, was am besten ist. Es sieht aber manchmal auch recht Laienhaft mit Taschenlampe, Wasserwerfer, Betonmischpumpe usw. aus.
Franz
Naja, da sind Fachleute, die werden hoffentlichen wissen, was am besten ist.
Hallo
Das hoffe ich auch... auf der anderen Seite wird wieder einmal deutlich, dass diese Technik im Zweifel nicht beherrschbar ist. So langsam müsste mal ein "Plan B" her.
MfG