Navigon=deutsche Firma?

  • Eigentlich bin ich mit dem Support von Navigon was die Reaktionszeit betrifft sehr zufrieden,aber inhaltlich habe ich langsam Stress.
    Ist NAVIGON keine deutsche Firma aus Hamburg/Würzburg oder weshalb erhalte ich sowohl telefonisch als auch per E-mail immer Mitarbeiter,die der deutschen Sprache nicht so mächtig sind.
    Beim gleichen Vorgang erhalte ich nun schon die zweite NAV-nummer(was auch immer das für eine Nummer sein mag),vielleicht sind es die Verständigungsschwierigkeiten......


    Habt ihr auch solche Probleme erlebt??


    PS:Wer kann mir denn bitte sagen,was solch eine NAV-Nummer für mich als Endkunde bedeutet oder was ist die Bedeutung der CRM-Nummer (auch da habe ich inzwischen für denselben Fall 2 Nummern)

  • Navigon war mal ne deutsche Firma - jetzt sind sie unter amerikanischer Herrschaft.


    Das Du immer wieder MAs erwischt die der dt. Sprache nicht so mächtig sind liegt darin, dass Service-Center meistens ausgegliedert sind ... wenn ich hier in UK ein Call-Center anrufe dann bin ich meistens mit Indien verbunden - dort ist ne Arbeitskraft wesentlich billiger als hier und das was Du als Antwort bekommst sind meist eh nur Textbausteine, die der Computer liefert wenn man bestimmte Schlagwörter eingibt.


    Ist aber nicht nur ein Phänomen von Navigon sondern von vielen Unternehmen.


    cu Peter

  • CRM-Nummer:


    Customer Relationship Management (-Nummer), kurz CRM (deutsch: Kundenbeziehungsmanagement).


    Eine CRM-Nummer heisst, dass Du mit Deinem Problem/Deiner Anfrage bei Navigon (oder bei welcher Firma auch immer) im System erfasst wurdest und Du demzufolge ein "Ticket" dafür bekommen hast - oder anders gesagt eine Laufnummer. Diese Nummer bezieht sich dann auf Dein Problem/Anfrage und nicht auf Dich als Kunde. Damit ist Deine Anfrage im System wiederauffindbar bzw. die Abarbeitung nachvollziehbar (Wann erfasst, welchen Status sie hat, welche Abteilung am Problem dran ist, usw).


    Falls Du Dich für das gleiche Problem dann nochmals bei Navigon meldest ist es sinnvoll der Gegenseite diese CRM-Nummer jeweils mitzuteilen.


    Zwei Nummern fürs gleiche Problem kompliziert das ganze (zumeist). Kann aber vorkommen wenn Du zB. einmal anrufst und zugleich eine Anfrage per E-Mail startest. Denn der am Telefon generiert mit der Erfassung Deiner Problematik eine CRM-Nr im System und der welcher Deine E-Mail bearbeitet ebenso.


    Gruss
    Shaun

    History: Becker Traffic Assist 7827, Navigon 70 plus. Demnächst: Garmin 2699 LMT-D

  • Zitat

    Das Du immer wieder MAs erwischt die der dt. Sprache nicht so mächtig sind liegt darin, dass Service-Center meistens ausgegliedert sind ... wenn ich hier in UK ein Call-Center anrufe dann bin ich meistens mit Indien verbunden - dort ist ne Arbeitskraft wesentlich billiger als hier und das was Du als Antwort bekommst sind meist eh nur Textbausteine, die der Computer liefert wenn man bestimmte Schlagwörter eingibt.


    Was kann man als mündiger Kunde dagegen unternehmen? Diese Produkte besser nicht kaufen ?(

    ...
    Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut.
    Quelle: Karl Valentin

  • Zitat

    was kann man degegen unternehmen...


    mehr fürs Produkt bezahlen wollen :D .


    Spaß beiseite. Die Geiz ist Geil Mentalität der Kundschaft (nicht nur bei uns in D!!) und der Wettbewerbsdruck ist für ein Massenprodukt, wie die Navis nun auch mal sind, bei allen Anbietern gleich. Nicht alle Anfragen, wahrscheinlich weit unter 5%, sind wirkliche Garantieprobleme. Aber alle Fragen, die die Kunden haben, sind reine Kostenverursacher, die an die Gewinnmarge der Geräte gehen. Was meinst Du, was den Herstellern, Navigon nicht ausgenommen, davon bleibt, wenn die Telefonstunde hier mindestens 60-70,-- Euro pro Call Platz kostet.


    Wer' s nicht glaubt, im Stern war mal vor 1 oder 2 Jahren eine Kostenaufstellung für ein etwa 80,-- -100,-- € teures "Deutsches!!" Markenhemd. (Hat mich auch etwas überrascht) Fertigung in Asien oder Indien. Dem Markeneigner mit nur einen Design, Einkaufs - und Vertriebsbüro in D bleiben nach Abzug aller Kosten gerade etwa 2,- maximal 3,-- Euro als zu versteuernde Gewinnmarge. Bis zu 50% hat allein schon der Endverkäufer (nötig) für seine Kostendeckung und Margen.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein DriveSmart 61 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und Leihautos und ein Camper 780 bei Bedarf und fürs Cabrio, trotz dem dort verbauten Garmin MapPilot.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Mehrere Routen planen und einspeichern geht da z. B. gar nicht. Bedienung mit den Dreh/Drücksteller ohne Touchdisplay ist schlicht eine Katastrophe.

    Einmal editiert, zuletzt von PSR ()

  • Die Geiz ist Geil Mentalität der Kundschaft (nicht nur bei uns in D!!) und der Wettbewerbsdruck ist für ein Massenprodukt, wie die Navis nun auch mal sind, bei allen Anbietern gleich.


    Diese Geiz-ist-Geil-Mentalität hat sich aber auch bei Unternehmen und besonders bei deren Managern breitgemacht. Da wird gespart, koste es was es wolle. Natürlich hauptsächlich an den Löhnen der produktiven Mitarbeiter und nicht auf Führungsebene (da kann man ruhig mal Millionen zum Fenster rauswerfen). Auch wird das Material billigst eingekauft, Qualität spielt da kaum noch eine Rolle. Ist doch egal, ob das Teil nach 2 Jahren den Geist aufgibt, falls doch vorher, wird das Gerät halt ausgetauscht.
    Hauptsache die "schnelle Mark" ist bereits gemacht. Mittel- und langfristig denkt von denen keiner mehr, es zählt nur noch Aktienkurs und Dividende.


    Und jetzt kommst Du und nervst auch noch mit Deinen Problemen...


    Ich sag nur: Störfaktor Kunde!


    Aber dagegen etwas machen kannst Du eigentlich auch nichts, denn so gut wie in allen Unternehmen wird das mittlerweile so gehandhabt, ich kenne nur ganz wenige Ausnahmen.
    Ein Positiv-Beispiel ist die Fa. Metz (Fernseher und Foto-Blitzgeräte), wo noch Wert auf Service gelegt wird. Mail- und Telefonservice sind vorbildlich, Reparaturen preiswert, auch für ältere Geräte. Solche Firmen unterstütze ich ganz gezielt, indem ich deren Produkte wieder kaufe und weiterempfehle und bei Kontakt mit dem Service nicht mit Lob spare. Leider stellt Metz keine Navis her...

  • "Ein Produkt ist nur so gut wie sein Service"


    Überall geht es den Bach runter!
    Bei DELL ist es genauso. Die Geschäftskunden sprechen noch per Premium-Services mit einem deutschen IT Spezialisten.Die Privatkunden müssen versuchen, ihre Computerprobleme mit einem "Polnischen Spezialisten" zu lösen.
    Der ist zwar auch kaum der Deutschen Sprache mächtig, hat aber zusätzlich auch kaum technischen Kenntnisse.
    Da kommt richtig Freude auf!
    Ich hab für mich entschieden: Wenn es mir nicht selbst möglich ist, das Problem zu lösen, schmeiße ich es weg und kaufe ein Produkt des Wettbewerbs.


    :evil:

  • Zitat

    Ich hab für mich entschieden: Wenn es mir nicht selbst möglich ist, das Problem zu lösen, schmeiße ich es weg und kaufe ein Produkt des Wettbewerbs.


    Das ist allerdings auch ein möglicher Weg. :D

    ...
    Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut.
    Quelle: Karl Valentin

  • Hallo,

    Ein Positiv-Beispiel ist die Fa. Metz (Fernseher und Foto-Blitzgeräte), wo noch Wert auf Service gelegt wird. Mail- und Telefonservice sind vorbildlich, Reparaturen preiswert, auch für ältere Geräte. Solche Firmen unterstütze ich ganz gezielt, indem ich deren Produkte wieder kaufe und weiterempfehle und bei Kontakt mit dem Service nicht mit Lob spare. Leider stellt Metz keine Navis her...


    gegen guten Service für etwas mehr Geld habe ich auch nichts. Allerdings haben meine Eltern einen Metz LCD, der sich eine gefühlte Minute Zeit nimmt, bis mal ein Bild erscheint, einen fummeligen Bildschirm-Equalizer besitzt, dessen Einstellungen aber nicht pro Programm abgespeichert werden können (sowas einfaches wie Höhen- und Baßeinstellungen an der Fernbedienung gibt es ja nicht mehr) und ich hatte mir mal extra einen Metz Blitz 54 Mz3i angeschafft, nur um ein paar Jahre später feststellen zu müssen, daß der sich nun doch nicht auf die neuste Nikon TTL Variante hochrüsten ließ. Ich will damit sagen, die zugrundeliegende Technik muß auch erstmal passen, sonst nutzt der beste Service nichts.


    Mit heutigen Produkten, die sich softwaretechnisch einfach updaten lassen, ist man sicher besser bedient. Es wäre schon schön, wenn man die Garantie hätte, für sein Navigon auch länger als 2-4 Jahre Karten beziehen zu können ohne sich ob des Abopreises jedesmal fragen zu müssen, ob es nicht bald preiswerter gewesen wäre, gleich ein neues Gerät mit Karten zu kaufen. Des weiteren sollten neue Softwareversionen, jedenfalls solange die Hardware nicht zu schwach dafür ist, zur Verfügung gestellt werden, von mir aus gegen einen gewissen Obulus.

  • Naja, das Metz 54er ist ja nun auch schon etliche Jahre alt (habe selbst eins). Trotzdem haben sie bis heute für meine Kameramarke (das ist nicht Nikon) immer kostenlos aktuelle Updatemöglichkeiten angeboten.
    Heute würde ich das 58er nehmen, das sogar preiswerter ist, als die großen Systemblitze der Kamerahersteller.


    Aber Metz soll ja auch nur ein Beispiel sein, wie Service funktionieren sollte.


    Zufriedenheit schafft Kundenbindung.
    Das ist offenbar in vielen Unternehmen in Vergessenheit geraten...