Neuberechnung der Route bei Störungen (edit) TMC Modul

  • Hallo an alle 1690 Benutzer!!


    Ich würde gerne wissen wie sich das NÜVI bei Verkehrsmeldungen verhält die vor erreichen der Störung wieder weg sind. Wird dann die alte zuvor berechnete Route genommen oder bleibt die neue Route bestehen?


    Das kann ich in unserem Planeten Markt leider nicht testen.


    Bis dann


    Horith

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  • Bei meinem 1690 vermute ich folgendes Vorgehen des Routings: Ab dem Moment des Entfalls der Verkehrsstörung, also wenn das "Stausymbol" links am Bildschirm wieder von gelb oder rot auf grün schaltet, wird von der aktuellen Position die kürzeste/schnellste Route zum Ziel errechnet und entsprechend navigiert. Das kann dann die ursprüngliche Route sein, wenn Du jedoch schon auf einer Umweg- oder Ausweichroute bist, kann es auch eine neue Route werden. Ganz sicher bin ich nicht, da ich dem nüvi nicht beim "Denken" zuhören kann :D


    Michelwald

  • Hallo michelwald


    Gibt es keine Ansage oder so das wieder neu berechnet wird?


    Wie bist du sonst mit dem NÜVI zufrieden?
    Ich habe gehört das der Prozessor nicht so toll sein soll und alles etwas langsam ist?


    Bis dann
    Horith

  • Bei mehreren Modellen (StreetPilot und nüvi) verhält es sich so, dass die Verkehrsmeldung gespeichert wird und man sich weiter dem Ziel nähert. Wenn dann der Punkt, ab dem eine Umgehung sinnvoll wird, erreicht ist, wird die Umleitung (falls man unter Ausschlüsse Stau gesetzt hat), benutzt. Ist das Verkehrsereignis inzwischen hinfällig, braucht keine Umleitung gefahren zu werden und Miss Garmin bleibt auf der eingangs berechneten Route. Was Miss Garmin allerdings treibt, wenn man bereits auf der Umleitungsstrecke fährt und dann eine Verkehrsstörung aufgehoben wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Den Fall hatte ich in der Praxis noch nicht oder habe ihn nicht bemerkt.

  • Hallo Fan,


    ab welchem Model ist denn das von dir beschriebene Verhalten zu beobachten?
    Ich ärgere mich nämlich schon seit geraumer Zeit über das Verhalten meines Nüvi 865. Das würde im Falle einer automatischen Stauumfahrung eine Umleitung berechnen, SOBALD es eine Meldung auf der Route empfängt, auch wenn das Ereignis noch 300 km entfernt ist. Schlimmer noch, eine Rückführung auf die ursprüngliche (schnellere) Route erfolgt auch in dem Fall nicht wenn das Ereignis bereits nicht mehr existiert! Das konnte selbst der Streetpilot in früheren Firmware-Versionen besser ("Es gibt eine bessere Route"). Aber wenn ich mich recht entsinne, ist diese Funktion ab den Versionen >5 der Firmware weggefallen. ?(


    Gruß
    FoO

  • Uuuups... Ich dachte (fast) neuere Geräte könnten mindestens soviel wie die älteren, wenn nicht mehr ;) Ich habe die Erfahrungen mit einem 510er und einem 660er gesammelt. Ersteres auf jeden Fall. Vielleicht hilft Dir dieser Tipp: automatische Stauumfahrung abschalten und warten, bis unten rechts das Dreieck mit der Stauwarnung angezeigt wird. Erscheint es, antippen und schauen, wo was los ist und ggf. kurz vorher (kurz ist natürlich relativ) die Frage, ob man den Bereich umfahren möchte, mit JA beantworten. Diese Vorgehensweise funktioniert auf alle Fälle auf dem 510er und 550er...

  • Manuell Stauumfahrung ist meist auch meine erste Wahl.


    Nachteil: in Ballungsräumen wird zwar dann DIESER Stau umfahren, ein evtl. weiterer Stau auf der neuen Route wird dann nicht berücksichtigt. Vermeidet man zweiteren wieder, führt die Route wieder in den ersten. Man ist also in einer Endlosschleife gefangen ;(
    Warum kriegt Garmin keine dynamische Routenführung hin (zumindest bei den Nüvis die ich kenne), die alle Faktoren wie Staus, Sperrungen etc. in einem *sinnvollen* Umkreis berücksichtigt? :thumbdown:


    Sollte doch nicht *das* Hexenwerk sein.


    Gruß
    FoO

  • Kleiner Widerspruch! Ich glaube mal der Aussage von Garmin: Ein Stau wird dann und nur dann umfahren, wenn es zeitlich Sinn macht. Es kann also passieren, dass Miss Garmin Dich in den Stau schickt, weil sie meint, lieber 5 Minuten Verspätung aufgrund Stau als 15 Minuten Verspätung aufgrund weiterer Strecke. So zumindest die Theorie.


    Deinen Eindruck hatte ich ab und an in und um München herum und auch im Ruhrgebiet, aber wenn nichts mehr geht kann das Fräulein auch nicht hexen. Und ob ich mich über endlose Landstraßen 500 km heimwärts bewegen möchte, nur weil Wochenendverkehr und Urlaubsverkehr zusammentreffen, verneine ich. Hab´s mal versucht, aber in Ingolstadt habe ich dann endgültig aufgegeben. Dann lieber noch 3 Stunden in den Biergarten setzen und warten, bis "der Spuk" vorbei ist :thumbup: Spart zugegebenermaßen nicht gerade Zeit, aber Sprit und Nerven. :D Zeitlich kommt´s auf´s selbe raus... Miss Garmin hatte anfangs von München in die Mitte Deutschlands 11 Stunden Fahrtdauer prognostiziert. München dicht, Nürnberg dicht, Erlangen dicht, Würzburg dicht, Kreuz Biebelried dicht. Umleitungsstrecken? Überlastet! Ich wüßte nicht, was meine Miss hätte besser machen können! :love:


    Wenn´s eine regelmäßige Misere ist, dann einfach mit eigenen POIs den "Schleichweg" ausarbeiten. So kann man sich ggf. auch zum Ziel "hangeln", wenn das Gerät keine Definition von Routen zuläßt.

  • So dann habe ich gleich noch eine weitere Frage.


    Ich war heute in einem "Fachgeschäft" für Navigation. Dort sagte man mir das es für das 1690 auch einen TMCpro Empfänger gibt. Wenn man googlt findet man zwar auch ein TMC Modul(GTM 35) aber wenn man die Specs durchliest dann geht es nicht.
    Was ist denn jetzt richtig?


    Bis dann
    Horith

  • @ horith,


    dies wird Dir wohl keiner beantworten können. Wer das 1690 kauft, kauft es wegen des Live-Features und nicht um den TMC Klotz anzuschließen. Also gehe mal eher davon aus, dass die interne Software das TMC-Signal, auch wenn man den Klotz anschließt nicht versteht und weil so die Aussage von Garmin.


    Denkbar wäre allerdings, dass, weil Live nicht europaweit und mit gleichen Verbreitungsgrad wie TMC vorhanden, das TMC Modul für Reisen in Länder ohne Live aber TMC, anzuschließen ist. Somit gehen wir wieder auf Los.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

  • Lösung ist doch ganz einfach: Beim Fachhändler beide Teile bestellen und wenn´s funktioniert ggf. kaufen oder im Versandhandel mit Rückgaberecht bestellen. :D Wo ist das Problem?