MapShare Geschwindigkeit für Straße ändern

  • Zitat

    Original von abruenin
    ...wird erst einmal die gesamte A7 von Dänemark bis Bayern markiert. Diese kann ich dann in winzigen Häppchen abwählen, was wahrscheinlich eine Arbeit von Stunden ist. Geht das auch anders?


    Markiere einfach einen kleinen Feldweg neben der Autobahn.
    In der Bearbeiten-Ansicht kannst Du diesen dann einfach abwählen und einen kleinen Bereich der Autobahn auswählen.
    Ich habe das mit der A2 durch. Da ist auch ratzfatz alles von Polen bis Holland verändert, wenn man nicht aufpasst.
    Gruß Ingo

  • Interessante Frage. Hat mich auch schon beschäftigt. Ich habe daher probeweise einen längeren Straßenabschnitt auf 11 km/h begrenzt (keine Angst, wurde nicht für andere Mapshare User freigegeben und anschließend wieder korrigiert).
    Da ich wusste, dass es eine andere Strecke gibt, die nur geringfügig zeitlich länger ist, hätte TomTom diese Alternativroute wählen müssen. Hat er aber nicht. Ich gehe daher davon aus, dass es nur für die Geschwindigkeitswarnungen und zum Überprüfen seitens TomTom bzw. Teleatlas gedacht ist.

  • Zitat

    Original von pefi59
    Da ich wusste, dass es eine andere Strecke gibt, die nur geringfügig zeitlich länger ist, hätte TomTom diese Alternativroute wählen müssen. Hat er aber nicht.


    Hattest du dabei IQ-Route deaktiviert?


    Franz

  • Ich meine ja, bin mir aber nicht zu 100% sicher. Müsste es ggf. nochmals testen. Meiner Ansicht nach dürfte aber auf dieser Strecke IQ nicht so zum tragen kommen (Stadtrandbereich Hannover, z. T. eher ländlich).

  • Bringen wir es doch mal auf den Punkt: Es ist doch sicher wenig sinnvoll, einerseits Kartenkorrekturen durch die Benutzer zuzulassen, andererseits die Eingabemöglichkeiten so zu gestalten, dass fehlerhafte Eingaben geradezu vorprogrammiert sind. Das bringt doch keinen Sinn! Wenn ich mir das so ansehe, möchte ich auch schon gar keine MapShare-Korrekturen mehr herunterladen, weil die meisten davon ja wahrscheinlich ohnehin falsch sind.


    Sehr häufig sind zum Beispiel Geschwingkeitsbegrenzungen abgestuft, erst 120, dann 100, dann 80, dann 60, dann wieder 100, 80, wie z.B. auf A8 (Albaufstieg) in Richtung Stuttgart München. Das ist auch nicht richtig bei TomTom, aber eine Korrektur ist mit den vorhandenen Mitteln praktisch unmöglich. Einerseits wird zwar die Möglichkeit geboten, während der Fahrt Punkte zu markieren, andererseits kann man bei der Korrektureingabe aber nur einen Punkt auswählen.


    Bekanntlich ist aber eine Strecke die Verbindung zwischen zwei Punkten!


    Gruß Klaus

  • Die Markierung der zu ändernden Strecke mit zwei Punkten ist ein Wunsch, der schon an TT herangetragen wurde. Insofern bleibt nur Warten...


    Andererseits ist die Markierung der zu ändernden Abschnitte das gleiche Prinzip wie bei Strassensperrungen. Dort stört es aber keinen. Das liegt sicher daran, das Geschwindigkeitsbeschränkungen ganz kurz, aber auch sehr lang sein können. Anders als das idR. bei Strassensperrungen der Fall ist.


    Es kann oder muss ja auch nicht Ziel von Mapshare sein, jeden erdenklichen Fall abzudecken. Es geht darum, mit möglichst wenigen Funktionen viele Eventualitäten abzudecken.


    Franz

  • Zitat

    Andererseits ist die Markierung der zu ändernden Abschnitte das gleiche Prinzip wie bei Strassensperrungen. Dort stört es aber keinen. Das liegt sicher daran, das Geschwindigkeitsbeschränkungen ganz kurz, aber auch sehr lang sein können. Anders als das idR. bei Strassensperrungen der Fall ist.


    Es kann oder muss ja auch nicht Ziel von Mapshare sein, jeden erdenklichen Fall abzudecken. Es geht darum, mit möglichst wenigen Funktionen viele Eventualitäten abzudecken.


    Andererseits ist die Änderung von zulässigen Geschwindkeiten ungleich viel häufiger als Straßensperrungen, zumal ja Straßensperrungen in der Regel ja auch nur von bestimmter zeitlicher Dauer sind.


    Gruß Klaus

  • Dafür aber ungleich wichtiger, weil es einen grösseren Einfluss auf das Routing hat.


    Franz

  • Zitat

    Original von inge-k
    Markiere einfach einen kleinen Feldweg neben der Autobahn.
    In der Bearbeiten-Ansicht kannst Du diesen dann einfach abwählen und einen kleinen Bereich der Autobahn auswählen.


    Gute Idee, danke für den Tip!

  • Zitat

    Original von kguen
    Bringen wir es doch mal auf den Punkt: Es ist doch sicher wenig sinnvoll, einerseits Kartenkorrekturen durch die Benutzer zuzulassen, andererseits die Eingabemöglichkeiten so zu gestalten, dass fehlerhafte Eingaben geradezu vorprogrammiert sind. Das bringt doch keinen Sinn! Wenn ich mir das so ansehe, möchte ich auch schon gar keine MapShare-Korrekturen mehr herunterladen, weil die meisten davon ja wahrscheinlich ohnehin falsch sind.


    Gruß Klaus


    Leider muß ich auch für mich feststellen, dass ich mich eher Deiner Meinung anschließen kann.


    Ich habe gestern in Storkow einen Bahnstrecke gekreuzt und praktisch auf den Schienen macht es "Dong". Aha, Geschwindigkeitswarnung von TomTom.Ein bißchen spät, aber immerhin.


    Auf der Rückfahrt warte ich auf das Signal, nichts, ein Blick auf den Tacho, ok, schnell genug - zu schnell - bin ich. Ca. 100 Meter weiter macht es dann wieder "Dong".
    Wenn dies das Ergebnis eines MapShare-Eintrages ist, so zeigt dies doch sehr deutlich (wenn denn der Eintrager alles richtig gemacht hat) das Problem auf, dass hier als Abschnittsmarkierung diskutiert wird.
    Wenn ich mich aber neben der Konzentration auf die Strecke auch noch des öfteren Fragen muß, ob die Zusatzinformation von TomTom richtig ist oder nicht, dann ist das wohl eher eine Be- und nicht Entlastung.
    Wenn man das in einer entspannten Fahrsituation noch mehr oder weniger amüsiert zur Kenntnis nehmen kann, ist eine Falschinformation in einer angespannten Fahrsituation (eine fremde Stadt mit Berufsverkehr im Ausland) wohl eher gefährlich.


    Ich kann mir vorstellen, dass das Markieren eines durch einen Nutzer willkürlich bestimmten Abschnitts auf Grund des Kartenaufbaus einige Probleme bereitet, vielleicht sogar unmöglich ist. Es wäre dann noch weiter zu Entwickeln oder Aufzugeben. Mapshare aber als ein funktionierendes Feature darzustellen (und TomTom-Nutzer dann über andere TomTom-Nutzer schimpfen zu lassen, weil diese nicht fähig sind, richtige Einträge zu machen), ist der Realität nicht angemessen.


    Insofern ist es vielleicht doch angemessen, wenn mir Franz Jaeger, wie ich gesehen habe, ein vehementer Fürsprecher für TomTom, in einem anderen Thread nach einer kleinen Kritik am 930T, empfiehlt, mir doch ein 99,- Navi zu kaufen.



    Gruß, Martin

    Einmal editiert, zuletzt von neverever ()

  • Was für ein Glück, dass links und rechts von der Fahrbahn auch noch so Tafeln herumstehen, auf denen Zahlen in nem roten Kreis eingetragen sind. Wenn man denen ein bisschen Beachtung schenkt, und ab und an auf den Tacho schaut, dann braucht man das Feature der überschrittenen Geschwindigkeit gar net so oft. ;) Sinnvoller ist da dann schon, wenn man weiss wo die Blitzer stehen. Das ich zu schnell bin, das weiss ich meistens eh selbst. 8)


    Die in den Kartendaten hinterlegten Geschwindigkeiten stimmen oftmals weder bei TA noch bei NAVTEQ. Und es ist imo auch müssig dies über MapShare zu ändern. Genauso wie es müssig ist, wenn jemand nen winzigen KV in Weiss-Gott-Wo ändert. Anders natürlich bei grösseren Kreisverkehren, wenn z.B. neue Ausfahrten dazugekommen sind.


    Viel wichtiger ist es, dass man Abbiegeverbote ändern kann, Strassen sperren und entsperren kann und dass man neue Strassen oder nicht mehr vorhandene Strassen melden kann. Denn dadurch kann sich das Routing massiv verändern.


    Und ja, MapShare funktioniert und wird weiterentwickelt. Nur weil man die Geschwinidigkeiten noch nicht richtig ändern kann, kann man ja net sagen, dass es net funzt.


    cu Peter

  • Sehe ich ähnlich wie Peter. Es soll sgar User geben, die haben erst seit dem sie ein Navi haben gemerkt, das sie schneller als die Tachoanzeige fahren können, da 50 KM/H Tacho nicht 50 KM/H Navianzeige entspricht. Ich habe sogar schon User gesehen, die haben sich nen Zweitnavi mit ner großen Tachoanzeige direkt vor den Autotacho gepackt :-D)



    Andererseits, wenn schon die Daten enthalten sind, sollten sie auch stimmen ;) : drink

  • Hi,


    trotz aller Pro und Contras - ich hätte eine ähnliche Funktion gerne bei Navigon. MapShare war etwas, was ich bei meinem 730er sehr nützlich fand.

  • Zitat

    Original von neverever
    Mapshare aber als ein funktionierendes Feature darzustellen (und TomTom-Nutzer dann über andere TomTom-Nutzer schimpfen zu lassen, weil diese nicht fähig sind, richtige Einträge zu machen), ist der Realität nicht angemessen.


    Du meinst also, das jedes Feature, das verbesserungsfähig/würdig ist, kann man nicht als funktionierendes Ferature darstellen?


    Die Strassenbereiche sind in Segmente eingeteilt. Nur im Rahmen dieser Segmente kann man eine Veränderung machen. Je nach Zoomlevel erreicht man die einzelnen Segmente. Wenn zu der Änderung kein Segment passt, dann kann man die Änderung nicht selbst machen, sondern muss sie melden. Mapshare passt nicht auf jede mögliche Situation. Das würde den Rahmen eines Navis sprengen.


    Zitat

    Original von neverever
    Insofern ist es vielleicht doch angemessen, wenn mir Franz Jaeger, wie ich gesehen habe, ein vehementer Fürsprecher für TomTom, in einem anderen Thread nach einer kleinen Kritik am 930T, empfiehlt, mir doch ein 99,- Navi zu kaufen.


    Dabei bleibe ich, aber nicht wegen der Kritik, sondern weil du ja selbst die These aufgestellt hast:


    Zitat

    500,- für ein paar gesparte Kilometer? Da kann man manche kleinere Fehlfahrt hinnehmen.


    Wenn du es so siehst, dann passt ein 99,- Navi besser.


    Franz

  • @ hope68


    Ja, solche Schilder hab ich auch schon mal gesehen. Aber was hat das mit dem Thema zu tun.
    Bei einem Medion 4425 (das aber funktionell nichts taugt), stimmten die Geschwindigkeitsangaben verblüffend oft und auf den Punkt. Dazu war eines von diesen oben erwähnten Schildern auf der Karte eingeblendet, sehr schön, um sich mit einem schnellen Blick zu überzeugen, das die eigene Geschwindigkeit mit großer Warscheinlichkeit die richtige ist.
    (Zu schnell bin ich regelmäßig nicht unterwegs.)


    Ich habe in meinem kleinen Beitrag ein Beispiel für die Problematik der Streckenabschnitssmarkierung und dem sich daraus Ergebenden erwähnt.
    Das Ergebnis dürfte im Übrigen auch in einer Großstadt das gleiche sein, von daher ist Dein winziger KV in Gott-weiß-wo kein Argument.
    Ob man tatsächlich einem Kreisverkehr eine neue Ausfahrt hinzufügen kann, halte ich für fraglich. Man müßte ja gleichzeitig eine neue Straße anlegen können. (Wir reden hier über Mapshare, oder?) Ich werde es bei Gelegenheit einmal probieren.


    @ Volker_I.


    Toll, aber was hat das mit dem Thema zu tun.


    @ genaese


    Warum benutzt Du Dein 730er nicht mehr?



    Gruß, Martin