MapShare Geschwindigkeit für Straße ändern

  • @ Franz Jaeger


    "Mapshare passt nicht auf jede mögliche Situation."


    Das glaube ich gerne, TomTom macht das nicht so deutlich.
    Abgesehen davon halte ich die Möglichkeit der Markierung eines selbst bestimmten Abschnitts für einen zentralen Punkt, mit der alles darauf Aufbauende steht oder fällt.


    Bei der Empfehlung eines Billignavis (oder gar eines ADAC-Atlasses) hast Du mich ein bißchen verkürzt zitiert. Aber das gehört sich ja so bei polemischer Argumentation.



    Gruß, Martin


    Ich werde Dir per PN die Strecke mit der Route durch eine verkehrsberuhigte Zone mitteilen - wenns recht ist.

  • Mit Mapshare kannst du, neben Ortsnamen und POIs, einige Attribute bestehender Strassen ändern. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Damit deckt man einen Großteil der möglichen Veränderungen/Fehler ab.


    Man muss auch mal den Nutzen/Aufwand sehen. Auch im Hinblick auf die Möglichkeiten der User. Man sieht es ja auch schon hier in diesem Thread, das die jetzigen Möglichkeiten manche überfordern.


    Das ist jetzt nicht abwertend gemeint!


    Gerade die Bereichsbestimmung für Speedlimits ist schwierig, das sie von 100 km bis 50m gehen kann. Das alles vielleicht auch auf nem 3,5" Display. Andererseits haben sich viele gewünscht, das man auch die Speedlimits ändern kann.


    Franz

  • Was mache ich nur falsch? Ich habe jetzt schon einige Tempolimits eingetragen - und alles funktioniert! Zwar wäre eine Punkt-zu-Punkt-Definition noch praktischer, aber auch mit der jetzigen Lösung kann ich sehr gut leben. Bin ich einfach zu anspruchslos? ?(

  • @ Franz Jaeger


    Die "Möglichkeien der User" und "nicht abwertend gemeint". Na ja, meine Meinung zu den freiwilligen PNA-Nutzern habe ich Dir ja schon in einem anderen Thread gesagt.


    Unmittelbar damit hängt auch zusammen, dass TomTom ein probitäres Betriebssystem benutzt und nicht Windows CE oder Mobile.
    Sonst könnte man ein tolles kleines Tool benutzen, mit dem man sein Navi mit 1:1 Eingriffsmöglichkeiten auf jeden Bildschirm bringt. Heißt My Mobile und ist Freeware. Und läuft über Bluetooth.


    Was ich bei anderen Navis ärgerlich finde, ist, dass eigene POI's nur mit einem kostenpflichtigen Zusatzprogramm zu verwalten sind. Hier ist TOMTOM Spitze. Das man nur auf umständliche Weise Outlookkontakte auf das Navi bringt (und für's Aktualisieren jedesmal die gleiche Prozedur), kann ich nur als stark abschreckend (für mich) bewerten.


    TomTom hat sich mit diesem Betriebssystem der Gewinnmaximierung wegen meiner Meinung nach selbst den Boden unter den Füßen weggezogen. Hätte man weiter auf CE oder besser noch Mobile gesetzt, könnte man TomTom auch weiterhin für PDA's anbieten.



    Gruß, Martin

  • Da kann sicherlich jeder seine eigene Meinung zu haben. Aber Addons gehen auch auf einem PNA (gibt es ja schon ne Menge) und Linux ist mir um Längen sympatischer als WinCE. Dadurch ist man mit einem Schlag ne Menge Probleme los...


    Franz

  • Dazu fallen mir nur zwei Antworten ein:


    1. WinCE - nein danke! Keine Lust auf blaue Fehlerbildschirme (da bin ich ein "gebranntes Kind" aus iPAQ-Zeiten)! Mit dem TT x20 hatte ich noch keinen Absturz!
    2. 100 Programme auf dem Navi - warum? Das ist ein Navi, kein PDA! Die wesentlichen Dinge (Daylight, FuelControl, Taschenrechner) laufen doch. Und jedes zusätzliche Programm macht das Navi instabiler!

    Einmal editiert, zuletzt von MadMike ()

  • Moin!
    Ich denke auch, das es bei MapShare schon noch ein paar Möglichkeiten zur Optimierung gibt. Aber lieber so, als gar kein MapShare! Was nämlich wichtig für Routing ist, funktioniert hervorragend. Ich meine damit Straßen sperren/entsperren/freigeben. Alles andere ist für mich "nice-to-have".


    Was die Funktionen des Navis mit dem Betriebssystem zu tun haben, entzieht sich völlig meiner Kenntnis. Skripte und Tools laufen auf allen Plattformen gleichermaßen. Und wer der Meinung ist, Kontakte gehören in ein Navi, sollte sich DRINGEND mal nach andere Geräten wie z.B. PDAs umgucken.


    Gruß Ingo

  • @ inge-k + MadMike


    Natürlich gehören Kontakte in ein Navi, wohin denn sonst.
    Und umgucken muß ich mich nur nach einem Naviprogramm, dass auf einem PDA läuft. Und da benutze ich seit Jahren TOMTOM 5. Nur leider hat TomTom die Entwicklung eines Programms für Pocket PC aufgegeben. Weil es viel einfacher ist (und vor allem viel mehr zu verdienen ist), wenn man so einen simplen PNA nimmt und noch dazu beim Betriebssystem spart.


    Ich benutze einen XDAnova. Und damit kann ich telefonieren, fotografieren, im Duden was nachschlagen, oder auch Langenscheidt Deutsch-Englisch -- Englisch-Deutsch benutzen. Ich habe damit einen, oder auch mehrere Stadtpläne zur Verfügung, ich kann mich an Termine erinnern und mich morgens weckenlassen, usw.... Und Navigieren!
    Dafür brauche ich nur ein Gerät und nur ein Ladeteil. und nicht drei Geräte und drei Ladeteile und noch dazu einen Stadtplan.


    Und man müßte mich foltern, um mich dazu zu bringen, so einen dämlichen PNA zu kaufen, wenn es, wie oben erwähnt, ein gutes Navigationsprogramm für PDA's zu kaufen gäbe. Aber der Dünnbrettbohrer von Verbraucher ist leider auf den PNA-Zug aufgesprungen und die Hersteller reiben sich die Hände.



    Gruß, Martin

    Einmal editiert, zuletzt von neverever ()

  • Zitat

    Original von neverever
    Und man müßte mich foltern, um mich dazu zu bringen, so einen dämlichen PNA zu kaufen, wenn es, wie oben erwähnt, ein gutes Navigationsprogramm für PDA's zu kaufen gäbe. Aber der Dünnbrettbohrer von Verbraucher ist leider auf den PNA-Zug aufgesprungen und die Hersteller reiben sich die Hände.


    Diese Einstellung sei dir unbenommen, aber erkläre sie nicht zur allgemeingültigen! Die meisten Navi-Benutzer wollen nämlich gar keinen Business-Manager in dem Gerät haben und auch nicht damit spielen, telefonieren oder die heimische Fernbedienung damit ersetzen. Diese Benutzer wollen einfach nur ans Ziel kommen, so komfortabel wie möglich. Ein großer Prozentsatz wäre sogar von den Möglichkeiten eines PDAs überfordert. Diese Käufer aber als "Dünnbrettbohrer" zu bezeichnen, ist schon ziemlich unverschämt. :evil:

  • Auch auf die Gefahr hin jetzt Schelte zu bekommen:


    Wie lösche ich eigentlich ein nicht mehr bestehendes Tempolimit?


    LG


    Arnd

  • Zitat

    Original von proms
    Wie lösche ich eigentlich ein nicht mehr bestehendes Tempolimit?


    Du änderst es mit MapShare in das nun gültige Tempolimit. Auf AB-Teilstücken, bei denen das Limit aufgehoben wurde, kannst du es nur ganz nach oben (250 km/h?) setzen, auch auf die Gefahr hin, dass dich der TT dann bei 258 km/h warnt. :gap Aber wie oft kommt dieser Fall in der Praxis vor?

  • Zitat

    Original von genaese
    trotz aller Pro und Contras - ich hätte eine ähnliche Funktion gerne bei Navigon. MapShare war etwas, was ich bei meinem 730er sehr nützlich fand.


    Sehe ich genau so. Eigentlich gefällt mir Navigon besser, aber wegen MapShare habe ich mir dieses Mal einen TomTom gekauft. Vielleicht baut Navigon ja den Skobbler weiter aus ...

  • Zitat

    Original von inge-k
    Ich denke auch, das es bei MapShare schon noch ein paar Möglichkeiten zur Optimierung gibt. Aber lieber so, als gar kein MapShare! Was nämlich wichtig für Routing ist, funktioniert hervorragend. Ich meine damit Straßen sperren/entsperren/freigeben.


    Das denke ich doch auch. Selbst wenn MapShare in der aktuellen Form noch nicht perfekt ist, so ist es doch viel mehr als alle Mitbewerber haben.

  • Also die Änderung der Geschwindigkeiten ist für mich auch zweitrangig. Wichtiger finde ich das ich die kürzlich bei uns geänderten Einbahnstraßen und die Kreuzung wo Fahrbahnteiler aufgestellt wurden, damit keiner mehr verbotenerweise links abbiegt korrigieren kann.


    Wer Angst vor Falschmeldungen anderer Nutzer hat, kann ja seine Stufe für Mapsharing hochsetzen.

    Einmal editiert, zuletzt von Frabi ()

  • Zitat

    Wer Angst vor Falschmeldungen anderer Nutzer hat, kann ja seine Stufe für Mapsharing hochsetzen.


    Wenn man es nicht benutzt, braucht man es auch nicht. "Angst" ist ja auch hier nicht das richtige Wort. Es ist doch aber so, dass diese Map-Share-Korrektur-Funktion nicht unbedingt so gestaltet ist, dass Verbesserungen der Kartenqualität dabei herauskommen, sondern oft auch "Verschlimm-Besserungen". Und dies geht weitgehend aus das Konto der von TomTom "quick and dirty" programmierten Funktion.


    Der Meinung, dass das irgendwie schwierig zu realisieren sein soll, kann ich mich nicht anschließen, da muss man einfach die Benutzoberfläche bzw. die Benutzeingabe anders gestalten. Eine Geschwindigkeit eines bestimmten Streckenabschnitts zu ändern, ist einfach was anderes als eine (ganze) Straße zu sperren. Das sollte bei der Programmierung berücksichtigt werden.


    Natürlich hat man immer noch Schilder, aber durch das Navi trotzdem soll man sich auf die Navi-Angaben einigermaßen verlassen können (z.B. wenn man mal ein Schild übersehen hat). Leider sind zu einem Drittel die Geschwindigkeitsangaben falsch, was zum Teil sicher auf das Konto der schlecht programmierten Mapshare-Funktion zurückgeht.


    Auch kann ich der Ansicht, ein schlechtes Programm sei noch besser als gar keines, nicht beipflichten, dann wäre es in der Tat besser es wäre gar nicht da (ich meine den Teil mit den Geschwingkeitsänderungen, nicht die ganze Funktion). Denn die "Eier legende Wollmilchsau" ist oft nur ein schlechter Kompromiss.


    Gruß Klaus