Akkus im Vista HCx

  • Perfekt sind die hier genannten NiMH mit geringer Selbstentladung. Trotz geringerer Nennkapazität halten sie länger, als die normal üblichen Akkus, die mit großer Kapaziät protzen. Als Marke hab ich die Eneloop von Sanyo, es gibt natürlich auch andere Hersteller, die sich im Prinzip gleich verhalten. Siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Eneloop

    Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem. (Karl Valentin)

  • Es kommt auf den Einsatzzweck an, welche Akkus besser sind.


    Willst du eine mehrtägige Wanderung machen sind Standard marken NiMH mit Kapazitäten von 2700mA die erste Wahl. Mein eTrex Vista HCx läuft damit unter "normalbedingungen" über 26 Stunden.


    Bist du einen Monat unterwegs und brauchst dein GPS z.B. alle drei Tage für 2 Stunden ohne jedesmal frische Akkus einzulegen sind NiMH der neuen Generation die erste Wahl. Also GP ReCyko oder Sanyo Eneloop usw. Mein eTrex Vista HCx läuft damit über 22 Stunden.


    Vorsicht ist bei NoNameAkkus mit "Superzahlen" angesagt, meist sind das blender die viel versprechen und wenig halten.


    Auf der sicheren Seite bist du aber mit den NiMH der neuen Generation auch "mit geringer Selbstentladung" benamst, also Sanyo Eneloop oder GP ReCyko usw.

  • Der 2. Fall wird bei uns zutreffen! Wir brauchen den ETrex um archäologische Fundstätten zu finden. Also nicht umbedingt stundenlange am Stück.


    Ich werd mir also diese neuen kaufen, mit passendem Lader.


    Danke für die Hilfe!

  • Zitat

    Original von Wildwux
    ...
    Vorsicht ist bei NoNameAkkus mit "Superzahlen" angesagt, meist sind das blender die viel versprechen und wenig halten.
    ...


    Das hat nicht mal unbedingt was mit NoNames zu tun. Umso höher die Kapazität, umso höher die Abweichung der Nennkapazität. Ich hatte mal welche von Ansmann und welche von Norma(!). Die Kapazitätsmessung ergab das die Norma-Akkus durch die Bank wenig Abweichung sowohl von der angegebenen Kapazität, als auch die einezelnen Akkus untereinander hatten, im Gegensatz zu den Ansmann Akkus. Nachteil: NoNames können bei der nächsten Packung wieder ganz anders aussehen. Also so wie die Ansmanns ;)


    Man braucht für die neuen NiMH keinen speziellen Lader. Ein gutes Ladegerät sollte es aber trotzdem sein.

    Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem. (Karl Valentin)

    Einmal editiert, zuletzt von RainerSurfer ()

  • Zitat

    Original von RainerSurfer
    Das hat nicht mal unbedingt was mit NoNames zu tun.


    Vor einiger Zeit waren bei E-Kauf AA-NiMH-Akkus mit einer Kapazität von 3200mA zu Kaufen! :ugly (gröhl, lach, schenkelklopf)


    Der Aufdruck war auf dem Bild deutlich zu sehen.... den Namen hab ich aber Vergessen.

  • Hallo zusammen,


    wie bestimmt ihr denn, wieviel Kapazität so ein Akku hat?


    Habt ihr da ein Gerät für?


    Oder macht ihr Entladung über einen Widerstand und dann die Zeit messen,
    bis die Spannung auf einen bestimmten Wert gefallen ist?


    Ich habe als Ladegerät ein Ansmann Digispeed 4, und bin immer wieder erstaunt,
    wie schnell das Teil lädt.


    Vielleicht zu schnell? Was mich nämlich irritiert: Wenn 2 eigentlich gleiche Akkus,
    die ich - weil zuwenig Spannung für´s GPS - wieder lade, und der eine Akku dann
    ziemlich viel schneller fertig ist wie der andere, da stimmt doch was nicht!


    Das könnte zum einen an den Akkus liegen (der eine hat mehr Kapazität als der
    andere), oder aber am Ladegerät. Da habe ich noch nicht reingekuckt, aber sie
    werben ja damit, dass die Schächte unabhängig voneinander sind. Und vielleicht
    sind die Schächte eben nicht richtig aufeinander abgeglichen? Trimmer nicht
    richtig eingestellt, oder so.


    Mit was für Ladegeräten arbeitet ihr denn?


    Gruss,
    Helmut

  • Da ist wahrscheinlich ein Akku defekt bzw. deren Kapazität unterscheidet sich deutlich. Das ist das was ich oben schon geschrieben hab.


    Ich verwende den Akku-Trainer 3, gab´s mal bei Conrad als AT3. Hersteller ist aber IVT. Aktuell ist das AV4: http://deutsch.ivt-hirschau.de/content.php?parent_id=CAT_12&doc_id=DOC_157


    Diese Ladegeräte haben eben auch eine Kapazitätsmessung. Kann man verwenden um seine Akkus zu "Paaren". Akkus mit möglichst gleicher Kapazität werden immer zusammen verwendet. Somit passieren solche Effekte die du beschrieben hast nicht mehr.


    Hier gibt´s noch was zum lesen (die Seite hab ich erst entdeckt, nachdem ich mein Ladegeräte hatte ;) )
    http://www.accu-select.de/
    Da wird auch ein nochmals modifiertes AV4 und ausgemessene Akkus angeboten.

    Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem. (Karl Valentin)

  • Ja, das gefällt mir, das macht Sinn.


    Bei IVT scheints den AV4 aber nur als Titel zu geben, wenn man ihn anklickt, bekommt man Infos über den AT3. Für 69,95 EUR.


    Bei Accu-Select wird der modifizierte AV4 für 59,- EUR angeboten.


    Ich werde da mal anrufen.


    Gruss,
    Helmut

  • Zitat

    Original von unsereins
    Mit was für Ladegeräten arbeitet ihr denn?


    Voltcraft IPC-1 (mit Kapazitätsmessung)

  • Zitat

    Original von unsereins
    wie bestimmt ihr denn, wieviel Kapazität so ein Akku hat?


    Ich verlasse mich auf die Angaben des Herstellers!


    Aber wenn ich die Bilder von Wildwux anschaue bin ich mir da nicht mehr so sicher ?(

  • Drum rate ich auch zu Markenakkus.


    Firmen wie Sanyo oder GP wollen sich keinen Beschiss leisten.