GPS und Routing

  • Nachdem ich ein paar Tage wegen der SD-Karten-Thematik (Performance) am Gerät diverse Routen habe berechnen lassen, war ich gestern mit dem Gerät wieder einmal "Onroad".


    Und ich war völlig baff. Der 7110 hat auf der gesamten Strecke fortwährend die Strecke "verloren" und mich zum "umdrehen" aufgefordert oder ich bin parallel auf "Waldwegen" zur Strecke gefahren. Auch wurde die Route mehrfach neuberechnet (auf einer Streckenlänge von ca. 5 km). Hierbei waren eigentlich immer 3 GPS Sats im Empfang und die müssten eigentlich völlig ausreichen.


    Wundersam ist, dass das Gerät im Neuzustand tadelos funktioniert hat.


    Wundersam ist auch, dass im Akkubetrieb das GPS-Signal öfters verloren ging als im Ladeszustand.


    Muss der Transonic ggf. sich erst wieder kalibrieren, um qualitative Ergebnisse zu erzielen? Ich meine hierbei nicht das simple Empfangen des GPS-Signals. Auch bei meinem Einbaugerät muss erst wieder eine längere Strecke gefahren werden, damit eine Kalibrierung abgeschlosen werden kann.

    7 Mal editiert, zuletzt von Serfin ()

  • Moin,


    Zitat

    Original von Serfin
    [...]
    Und ich war völlig baff. Der 7110 hat auf der gesamten Strecke fortwährend die Strecke "verloren" und mich zum "umdrehen" aufgefordert oder ich bin parallel auf "Waldwegen" zur Strecke gefahren. Auch wurde die Route mehrfach neuberechnet (auf einer Streckenlänge von ca. 5 km). Hierbei waren eigentlich immer 3 GPS Sats im Empfang und die müssten eigentlich völlig ausreichen.


    Naja, drei Satelliten sind schon ein bischen wenig. Kann es sein, daß Deine Scheiben beschichtet sind? Mir kommt es fast so vor. Dann könntest Du leider nur versuchen, mit einer externen GPS-Antenne eine besseren Empfang zu bekommen...


    Zitat


    Wundersam ist, dass das Gerät im Neuzustand tadelos funktioniert hat.


    Du meinst, Du hattest im gleichen Auto an gleicher Einbauposition am Enfang besseren Empfang?


    Zitat


    Wundersam ist auch, dass im Akkubetrieb das GPS-Signal öfters verloren ging als im Ladeszustand.


    Muss der Transonic ggf. sich erst wieder kalibrieren, um qualitative Ergebnisse zu erzielen? Ich meine hierbei nicht das simple Empfangen des GPS-Signals. Auch bei meinem Einbaugerät muss erst wieder eine längere Strecke gefahren werden, damit eine Kalibrierung abgeschlosen werden kann.


    Von einer Kalibrierung, wie Du sie beschreibst, habe ich noch nichts gehört. Wenn das Gerät einen Kaltstart macht (Hardreset), dann kann es ein wenig dauern, bis er den erste Fix hat. Aber so in der Form? Ich tippe ja auf bedampfte Scheiben...

  • Ich bin also nochmals in mein Auto, habe mit dem Softreset gestartet und bin losgefahren. 10 Minuten später immer noch kein GPS-Signal.


    Angehalten, Hardreset im Auto (ja, es ist der selbe Wagen und die identische Halterposition) und nach zwei Minuten endlich GPS-Empfang.


    Erneut losgefahren. Während der Fahrt auf den ersten paar Hundert Metern zweifache Neuberechnung und sich widersprechende Anweisungen.


    Nach sechs Kilometern Fahrt war der Spuk schließlich mehrheitlich vorbei. Die Anweisungen waren mehr oder minder präzise.


    Auf der selben Fahrt, die vorher mit GPS-Ausfällen, Neuberechungen etc. aufgefallen war, trat dann diesmal kein Fehler auf. Das in einem engen Waldstück einmal der GPS-Empfang weg war ist normal, doch diesmal hat mich das 7110 auch nicht mit Wendaufforderungen u.ä. beglückt.


    Mein Resume: Ich denke, der 7110 verfügt über eine Kalibierungsfunktion. Es würde mich auch sehr wundern, da sogar mein Original Skoda Festeinbau diese Funktion explizit aufweist.


    In meinem Wagen ist Dämmglas (Doppelglas) verbaut. Unterschied zwischen Wageninnern bzw. Außen war für mich aus den GPS-Informationen nicht erkennbar und sollte bei Sirf III auch der Vergangenheit angehören.


    Das einzige was konstant wechselt ist die HDOP-Angabe, die ich aber gerade nicht zu interpretieren vermag.

    4 Mal editiert, zuletzt von Serfin ()

  • Zitat

    Original von Serfin



    Das einzige was konstant wechselt ist die HDOP-Angabe, die ich aber nicht zu interpretieren vermag.


    Je grösser der Wert desto schlechter die Empfangsgenauigkeit.


    Super Werte sind 0,8 (niedriger wurde bisher kaum gemessen), bis 2,0 denke ich ist es noch gut, danach wirds halt langsam aber sicher immer schlechter.

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

    Einmal editiert, zuletzt von HSVMichi ()

  • Moin,


    Zitat

    Original von Serfin
    Mein Resume: Ich denke, der 7110 verfügt über eine Kalibierungsfunktion. Es würde mich auch sehr wundern, da sogar mein Original Skoda Festeinbau diese Funktion explizit aufweist.


    Beim Festeinbaunavi (wenn es denn ken Nachrüstgerät ist) ergibt eine solche Kalibrierung noch Sinn, da zumeist diverse Sensoren in die Navigation einfließen, z.B. Tachosignal, Radsensoren, Lenkeinschlag etc. Hierbei muß natürlcih das NAvi wissen, was es mit den einzelnen Werten anzufangen hat. So kann sich z.B. beim Reifenwechsel von Sommer auf Winter unter Umständen die Reifengröße ändern, damit sind aber auch die Werte vom Tacho und von den Radsensoren anders zu betrachten.


    Bei einem mobilen Gerät sind diese Sensoren aber nicht vorhanden, es kann sich einzig auf seinen GPS-Empfänger verlassen und den kalibriert sicher nicht auf einer etliche km langen Fahrt...


    Zitat


    In meinem Wagen ist Dämmglas (Doppelglas) verbaut. Unterschied zwischen Wageninnern bzw. Außen war für mich aus den GPS-Informationen nicht erkennbar und sollte bei Sirf III auch der Vergangenheit angehören.


    SIRFStarIII ist zwar empfangsempfindlicher als ältere Systeme und hat daher auch unter schwierigen Bedingungen meist noch einen Restempfang, dennoch ist er bei metallbedampften Scheiben manchmal auch ein wenig hilflos.


    Zitat


    Das einzige was konstant wechselt ist die HDOP-Angabe, die ich aber gerade nicht zu interpretieren vermag.


    Dazu hat Michi ja schon was gesagt. Ich zitiere mal Dr. Federspiel: HDOP (und der für die Fahrzeugnavigation uninteressantere Wert VDOP) drücken in Zahlen aus, wie günstig die momentane geometrische Verteilung der Satelliten am Himmel des Beobachters für die Ermittlung der horizontalen und der vertikalen Position ist. Dabei gilt: je kleiner HDOP und VDOP, desto besser die Messung. Werte unter 2 sind anzustreben, bis 4 ist aber auch noch ok. Ab einem HDOP von ca. 8 kannst Du die aktuelle Position besser durch Raten ermitteln... ;)

  • Tja, danke für all die Antworten.


    Das eine Kalibrierung mehrere Parameter aus diversen Quellen (Tacho, Querbeschleuniger) benötigt, wird wohl so sein. An meinem Orginal-navi sind natürlich diese verbaut.


    In meinem Fall gab es aber einen den beschriebenen Unterschied zwischen der Strecke vor und nach Softreset sowie nach nochmaliger Fahrt. Das ist vielleicht nicht ganz aus dem Beitrag herauszulesen gewesen.


    Ok, es mögen zu diesem Zeitpunkt die athmopshärischen Störungen etc. günstiger ausgefallen sein, so dass die Genauigkeit im Zeitmittel stieg...


    Ich denke mir, dass der 7110 über eine Art "Kalibrierung" verfügen muss, da die Strecken dermassen unterschiedlich ausgefallen sind. Vielleicht ist das so ähnlich wie eine EPE-Berechnung.


    Zitat
    ""Für die geschätzten horizontalen und vertikalen Positionsfehler EPE (95%) in Metern für 95% aller Messungen über einen längeren Zeitraum gilt dann:


    EPE horizontal (95%) = 2*Faktor *HDOP bzw.
    EPE vertikal (95%) = 2*Faktor *VDOP.


    Typische Zahlenwerte für den Faktor liegen je nach Ausrüstung zwischen 3 und 6, in ihm stecken die Fehlerquellen für eine GPS-Messung (ionosphärische Störungen, Uhrenfehler im Satelliten, Antennendesign, Empfängerrauschen etc.).""


    Aber wie gesagt, alles Vermutung. Nach der ganzen Tour lief der Navigon wieder wie im Auslieferungszustand mit der zu erwartenden Qualität.....

    Einmal editiert, zuletzt von Serfin ()

  • Zitat

    Original von Serfin
    Ich bin also nochmals in mein Auto, habe mit dem Softreset gestartet und bin losgefahren. 10 Minuten später immer noch kein GPS-Signal.


    Zunächst einmal: wenn du eine exakte Positionsbestimmung wünschst, solltest du einen SatFix im Stand abwarten und noch etwas Zeit zugeben. Gerade SiRF-III - Empfänger benötigen nach dem ersten Fix noch einige Zeit, bis er stabil ist.
    Sofort nach dem Einschalten loszufahren ist so, als wolltest du Dart spielen und vorne zieht dir so ein Ekel dauernd die Scheibe weg. ;)


    Zitat

    Original von Serfin
    Das eine Kalibrierung mehrere Parameter aus diversen Quellen (Tacho, Querbeschleuniger) benötigt, wird wohl so sein. An meinem Orginal-navi sind natürlich diese verbaut.


    Da scheinst du etwas falsch verstanden zu haben. Bei einem Festeinbau wird die durch Tachosignal und Gierratensensor ermittelte Position durch den GPS-Empfänger kalibriert, nicht umgekehrt. Ein GPS-Empfänger kann nicht kalibriert werden.


    Zitat

    Original von Serfin
    Ok, es mögen zu diesem Zeitpunkt die athmopshärischen Störungen etc. günstiger ausgefallen sein, so dass die Genauigkeit im Zeitmittel stieg...


    Nicht nur atmosphärische Störungen beeinflussen die Genauigkeit der Positionsbestimmung. Weitere Parameter sind: hohe Bebauung, Berge und Wald, Nebel und Schneefall, Konstellation der Satelliten zueinander und nicht zuletzt die berühmte metallbedampfte Windschutzscheibe.


    Zitat

    Original von Serfin
    Ich denke mir, dass der 7110 über eine Art "Kalibrierung" verfügen muss, da die Strecken dermassen unterschiedlich ausgefallen sind.


    Wie schon geschrieben: keine Kalibrierung sondern sich ändernde Rahmenbedingungen.


    Zitat

    Original von Serfin
    Aber wie gesagt, alles Vermutung.


    Richtig. :D
    Aber Lesen bildet: Wie funktioniert GPS.


    Gruß
    bonnie

  • Also irgendwie reden wir ein wenig aneinander vorbei - macht ja nichts.


    Kalibrierung bezieht ihr immer auf das GPS (als Hardware). Ich rede von "Kalibrierung" im Bezug auf das Gesamtsystem - also das Zusammenspiel von Hardware, Software etc..


    Ich kann und wollte nur die Erfahrungen berichten, die das 7110 bei mir veranstaltet hat, ob nun Hardware- oder Softwareproblem ist für mich nicht erkennbar.


    Da das System aber dermassen unterschiedlich reagiert hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Qualität des Routings einzig an den GPS-Signalen hängt. Ich denke an Software-Algorythmen, die z.B. auch bei der Streckeninterpolation (Tunnels) genutzt werden.


    Daher wird die Software (ob nun im CE oder in der 6.5 selbst) sicherlich Signale bei Grenzwerten "korrigerien", da diese jedesmal zu Reaktionen beim Routing führen müssten (typischerweise an Kreuzungen und bei Abbiegesituation), die aber nicht unbedingt gewünscht sind.


    Wer z.B. über baulich "enge" Kreuzungen navigiert, wird somit von einer konsistenten Ansage- und Darstellungsqualität erreicht und nicht von diversen Neuberechnungen oder sich widersprechenden Abbiegehinweisen.


    Es wird also eine entsprechende "Kalibrierung" erfolgen (im Sinne der Qualität) und nicht im Sinne eines " Hardware - Nullwerts". Die Unterschiede in der Routingqualität bei verschiedenen Systemen sind sicherlich nicht allein auf die GPS-Hardware zurückzuführen, sondern auf die Fähigkeit, "zu lernen" (bitte im weiteren Sinne zu verstehen).


    Das ein GPS-Empfänger ein wenig Zeit benötigt, um die Standortbestimmung genau zu berechnen ist mir ja auch bekannt. Wer sich nach einem Softreset die GPS-Infos aufruft sieht, dass auch in den ersten 10 Sek. eine vermeindliche Fahrgeschwindigkeit angegeben wird, weil die GPS-Koordinaten z.T. noch wechseln.


    Dieser Effekt tritt aber nur sehr kurzfristg auf und sollte nicht im weiteren Verlauf über mehrere Kilometer zu diversen "qualitativen" Routingmängeln führen, die ich beschrieben habe und die sich erst sukzessiv gegeben haben (auf der selben Route).


    Am besten selber ausprobieren:
    Hardwarereset im Auto, Signal empfangen lassen, auf stabiles Signal kurz warten und losfahren (bitte nicht auf dem Land, sondern in den "engen" GPS-Situationen - Strassenschlucht etc.). Danach längere Zeit über das Land mit guten Gesamtbedingungen und danach wieder durch die selbe "enge" Situation hindurch. Bei mir war nach diesem Zyklus kein "Fehlverhalten" mehr sichtbar, was ich aber an den gleichen Stellen initial hatte (übrigens bei wolkenlosem Himmel, Mittagszeit und ca. 30 Minuten Gesamtfahrdauer).

    11 Mal editiert, zuletzt von Serfin ()

  • Nochmals: es findet keine Kalibrierung statt.


    Und Dein letzter Absatz erklärt doch schon alles!


    Es ist im Forum an die tausend Mal beschrieben, dass der erste Fix unter günstigsten Bedingungen abzuwarten ist (soweit möglich); ansonsten tritt genau der von Dir beschriebene Effekt auf.


    Also alles völlig normal :)

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

    Einmal editiert, zuletzt von HSVMichi ()

  • Zitat

    Original von Serfin
    Da das System aber dermassen unterschiedlich reagiert hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Qualität des Routings einzig an den GPS-Signalen hängt.


    Mit ein und demselben System und identischen Einstellungen ist es aber genau so.


    Zitat

    Original von Serfin
    Ich denke an Software-Algorythmen, die z.B. auch bei der Streckeninterpolation (Tunnels) genutzt werden.


    In einer solchen Situation sind zwei Voraussetzungen erforderlich: totaler Sat-Abriss und der Tunnel ist im Kartenmaterial hinterlegt. Dann routet das System mit der letzten Geschwindigkeit vor dem Abriss einfach weiter als kämen die Informationen vom Empfänger. An diesen "Software-Algorithmen" ist nichts geheimnisvolles, aber mehr als beschrieben machen sie auch nicht. Und eine lernfähige Software hat sich im Forum auch noch nicht vorgestellt.
    btw: es handelt sich um eine Extrapolation.


    Zitat

    Original von Serfin
    Ich kann und wollte nur die Erfahrungen berichten, die das 7110 bei mir veranstaltet hat, ob nun Hardware- oder Softwareproblem ist für mich nicht erkennbar.


    Für uns schon. ;)


    Gruß
    bonnie

  • Dein Beispiel zeigt, was man unbedingt nicht machen sollte: Navi starten, Ziel eingeben und sofort losfahren ohne einen sicheren Fix abzuwarten.


    Es ist unbedingt wichtig, gerade bei schwachem Sat-Empfang (die Gründe hierfür haben meine Vorredner ausführlich beschrieben), auf eine stabile Positionsbestimmung zu warten. Macht man das nicht, kann es mit einer vernünftigen Navigation ziemlich daneben gehen, da die Positionsdaten mit den Daten der Karte gekoppelt werden müssen.


    Mir ist einmal ein solcher Effekt mit meinem alten MN5 untergekommen. Offenbar gab es an diesem Tag eine schlechte Satelliten-Auswertung aufgrund ungünstiger Bedingungen. Ich bin losgefahren, ohne mich zuerst um die Navigation zu kümmern. Nach kurzer Zeit wunderte ich mich über seltsame Abbiegehinweise an Stellen, wo es nichts abzubiegen gab. Ein erster Blick auf die Karte war höchst verwirrend: Die Umgebung entsprach überhaupt nicht der Kartendarstellung. Ich fuhr sofort auf einen vorhandenen Parkplatz an der Straße und sah mir das näher an. Hier konnte ich feststellen, dass der Navipfeil ca. 2 km von meiner tatsächlichen Position auf der Karte zu finden war. Ich änderte den Zoomfaktor auf einen festen Wert, um zu sehen wie es weitergeht. Auf den nächsten Kilometern war sehr schön zu erkennen, wie der Pfeil immer parallel ca. 2 km vom meiner tatsächlichen Position auf der Karte zu sehen war und das System ständig von dieser Position aus versuchte, eine sinnvolle Route zu finden, was natürlich aussichtslos war. Ich habe mich dann an den Straßenrand gestellt, einen Softreset gemacht, mein Ziel erneut eingegeben, auf die genaue Positionsbestimmung gewartet und konnte dann problemlos weiter routen.


    Das war ein extremer Fall, den ich so nicht erwartet hatte, aber er hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, unbedingt eine sichere Positionsbestimmung abzuwarten ehe man losfährt.

  • Zitat

    Original von Toma
    Hier konnte ich feststellen, dass der Navipfeil ca. 2 km von meiner tatsächlichen Position auf der Karte zu finden war. Ich änderte den Zoomfaktor auf einen festen Wert, um zu sehen wie es weitergeht. Auf den nächsten Kilometern war sehr schön zu erkennen, wie der Pfeil immer parallel ca. 2 km vom meiner tatsächlichen Position auf der Karte zu sehen war und das System ständig von dieser Position aus versuchte, eine sinnvolle Route zu finden, was natürlich aussichtslos war.


    Hallo Toma,
    diesen Effekt hatte ich auch schon 2 oder 3 mal, wobei es sich jedoch eher um ca. 300 m handelte. Das hat aber imho nichts mit einem schlechten Sat-Empfang zu tun. Dann käme es nur zu einer Abweichung von vieleicht 50 m, zumal der Empfänger in meinen Fällen schon seit Stunden lief und korrekte Werte lieferte.
    Ein erfahrener Mäusedompteur versuchte sich mal an einer Deutung. Er meinte, daß es möglich sein könnte, daß der Empfänger, aus welchem Grund auch immer, auf ein anderes Kartendatum umgesprungen sein könnte. Dadurch würde eine konstante Abweichung erzeugt. Ein schlechter Empfang lässt die berechnete Position hin und her springen.
    Bei einem der von mir beobachteten Fälle hatte ich auch einen HDOP ablesen können: 1,0. ;)


    Gruß
    bonnie