MN6: Kritik an Routenberechnung und TMC

  • Hallo,


    vor einiger Zeit habe ich MN5 auf MN6 upgedatet. Dabei musste ich leider feststellen, dass wesentliche Kritikpunkte von MN5 immer noch unverändert fortbestehen. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und meint ihr, Navigon wird die geschilderten Probleme irgend wann endlich mal abstellen?



    Routenberechnung:


    Ich fahre einen Daihatsu Cuore, das Profil habe ich auf "Pkw langsam" eingestellt. Festzuhalten ist, dass es bei MN6 wie auch schon bei MN5 vollkommen unmöglich ist, auf Bundesstraßen die angegebenen Zeiten bis zum Ziel zu halten. Ich bin heute sonntags morgens (!) ohne Autobahn von Dortmund nach Kassel gefahren. Es war kein einziger Lkw unterwegs, trotzdem brauchte ich 8 Minuten länger als angegeben. Dabei bin ich wo möglich immer die angegebenen Höchstgeschwindigkeiten auch gefahren. Jede Ortsdurchfahrt, auf der mal einige Kilometer 30 km/h ist, führt zur Verzögerung um eine Minute, jede Ampel, die etwas dauert, verzögert um eine Minute. Werktags, wenn Lkws unterwegs sind, kann man die Berechung völlig in die Tonne hauen. 100 km/h fahren ist dann auf vielen Bundesstraßen kaum mal wann möglich, die Realität ist das Fahren mit ca. 70 km/h auf weiten Abschnitten. Kurven und reger Gegenverkehr lassen schnelles Überholen in der Regel nicht zu. Bei einer langen Fahrt über Bundesstraßen (zB von Würzburg bis Augsburg ohne Autobahn) kann man hier locker 50 Minuten gegenüber der Berechnung drauf schlagen.


    Demgegenüber ist die Fahrzeitenberechnung auf Landesstraßen großzügiger und auf Kreisstraßen viel zu großzügig. Fährt man etwa von Obernburg nach Lohr am Main über Eschau und Mespelbrunn auf Kreisstraßen durch den Spessart, so gewinnt man gegenüber der Rotenberechnung 15 Minuten. Auf Grund der Falscheinschätzung der Fahrzeit wird auch fälschlich vorgeschlagen, erst nach Aschaffenburg zu fahren und dann über die B26 nach Lohr. Fährt man so, braucht man 10 Minuten länger als von MN6 errechnet.


    Welcher Teufel reitet Navigon eigentlich wenn die davon ausgehen, dass auf Bundesstraßen der Verkehr deutlich schneller läuft als auf Landes- oder Kreisstraßen? Diese sind zwar häufig schmaler, dafür aber weniger befahren. Die Progammierer von Navigon sollen sich doch einmal ins Auto setzen und mal sehen, wie häufig man auf der Bundesstraße einen Lkw hat!



    Unbrauchbar sind auch die Berechnungen der Ankunftszeit auf Autobahnen: Heute bin ich vom Gambacher Kreuz bis zum Seligenstädter Dreieck auf der A66 gefahren, die Autobahn war leer, Geschwindigkeit von mit laut GPS ca. 125 km/h. Gewonnen habe ich gegenüber der Berechnung gerade mal eine Minute. Dabei steht das Routenprofil auf "Pkw langsam". Wer 125 km/h fährt, fährt 5 km/h unter der Richtgeschwindigkeit und damit mehr oder minder "normal". Ein langsames Auto fährt für mich 100 km/h auf der Autobahn. Tut man das, kann man die Berechnung in die Tonne werfen. Oft genug muss man es, weil die Autbahn regelmäßig voll ist, kann man die Berechnung in die Tonne werfen. Dass auf Autobahnen regelmäßig Baustellen sind, scheint den Programmieren auch nicht in den Sinn gekommen zu sein. Nach dem Hattenbacher Dreieck Richtung Kassel befindet sich zwei längere Baustellen hintereinander mit 60 km/h-Beschränkung. Nachdem man da durchgefahren ist, hat man 4 Minuten verloren. Bis zum Ende des nordhessischen Berglands bei Göttingen kann man von einem Verlust von knapp 10 Minuten gegenüber der Berechnung ausgehen. Den Programmieren scheint also auch nicht in den Sinn gekommen zu sein, dass mit einem langsamen Pkw auf einer Gebirgsautobahn bergauf regelmäßig mit 80-90 km/h unterwegs ist.


    Vierstreifige stark belastete Autobahnen zeichnen sich dadurch aus, dass man häufig auch links nicht schneller als mit 90-100 km/h voran kommt, weil Lkws oder Fahrzeuge mit Anhänger überholen. Schnell stockt es hier - regelmäßig. Tut es das, verliert man innerhalb kürzester Zeit wieder Minuten. Kleiner Tipp für die Programmierer: Auf www.autobahnatlas.de gibt's Karten über den Ausbauzustand und die Verkehrsbelastung auf Autobahnabschnitten. Schaut man sich das mal an, wird etwa völlig klar, dass etwa auf der A3 im Raum Würzburg mit längeren Abschnitten, in denen man nicht über 90 km/h hinaus kommt (auch mit einem schnellen Auto), mit hoher Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist. Ist das so, darf das Auftreten einer solchen Verkehrssituation aber eben nicht dazu führen, dass man Minuten verliert.


    Baustellen mit Anbau von mehr Fahrspuren dauern mehrere Jahre und sind dauerhaft vorhanden. Die dadurch entstehenden Behinderungen könnten in der Karte berücksichtigt werden. Im Übrigen müssten bei der Durchschnittsgeschwindigkeit Behinderungen durch kürzere Baustellen und Verkehrsstockungen auf der Autobahn viel mehr berücksichtigt werden. Ebenso kann man drum wetten, dass bei einer längeren Fahrt auf der Bundesstraße mit gewisser Wahrscheinlichkeit eine Baustelle mit Ampel und einstreifiger Verkehrsführung kommt; kommt sie tatsächlich, verliert man in der Regel gleich 5 Minuten!


    Warum ist es so schwer, vernünftige Durchschnittsgeschwindigkeiten für Bundesstraßen und Autobahnen anzunehmen und dann zu brauchbaren Kalkulationen zu kommen? Wenn man sich dauernd bei der Fahrt auf der Flucht fühlt, weil man mal wieder die Zeitberechnung in die Tonne hauen kann, macht das keinen Spaß. :(



    TMC-Funktionen:


    Die Verarbeitung derTMC-Funktionen weist bei MN5 und MN6 gravierende Mängel auf. Autobahnsperrungen werden fehlinterpretiert als Engstelle. Dementsprechend reagierte MN6 weder angemessen auf eine Sperrung der A3 im Kölner Ring vor einigen Monaten als auch an diesem Samstag auf eine Sperrung der A7 zwischen dem Dreieck Drammetal und Göttingen Süd. Für MN6 ist das ganze nur eine Engstelle mit reduzierter Anzahl an Fahrspuren. Das ganze passiert bei Autobahnsperrungen immer!


    Die errechneten Stauumfahrungen sind im Übrigen häufig unsinnig. Ich habe einmal freitags nachmittags einen Wutanfall bekommen, als ich wegen einem Stau auf dem Kölner Ring von der Navi allen Ernstes durch die Kölner Innenstadt (Zoobrücke) geleitet wurde. Staus dort sind zwar nicht gemeldet, aber selbstverständlich jede Menge vorhanden! Und das Fahren ist da viel unbequemer als auf einem verstauten Kölner Ring. Weitere Glanzleistungen war eine Stauumfahrung auf der A3 im Raum Nürnberg durch Nutzung des Frankenschnellwegs mit entsprechendem Stau an dessen Ende sowie eine Umfahrung eines Staus auf der A9/99 ab Holledau durch Befahren der Ortsdurchfahrt Landshut der B11. Die b11 verläuft teilweise direkt neben der verstauten Autobahn. Auf die Idee da längs zu fahren, sind natürlich noch mehr bekommen mit der Folge, dass da weniger ging als auf der Autobahn und das ganze eine furchtbare Quälerei war - viel mehr, als wenn ich auf der Bahn geblieben wäre.


    Können Programmierer von Navisystemen nicht so weit denken, dass Ortsdurchfahrten von Großstädten und zur Autobahn parallel verlaufende Bundesstraßen für Stauumfahrungen in aller Regel völlig ungeeignet sind? Eine kleinräumige Stauumfahrung macht in der Regel gar keinen Sinn, hier sollte vorgeschlagen werden, auf der Autobahn zu bleiben. Könnte man das problemlos umfahren, wäre ja gar kein Stau da. Sinn macht eine Stauumfahrung nur, wenn diese frühzeitig und möglichst großräumig erfolgt; beispielsweise bei einem Stau auf der A5 im Raum Vogelsberg über A7 bis Fulda und dann A66/B40 oder von Frankfurt kommend bei einem Stau am Kölner Ring mit Fahrtziel Region Neuss Ableitung auf die A61 und westliche Umfahrung des Kölner Rings bereits im Raum Koblenz. Aber genau das leistet das System nicht.




    Ich frage mich, ob Navigon bei MN7 mal endlich aufwacht und diese Mängel behebt. Insbesondere hätte ich eben gern eine verlässliche Routenberechnung, bei der man auch mal etwas vorausschauend fahren kann, ohne schon dafür Minuten draufgehauen zu kriegen. Wenn ich etwa auf der leeren Bundesstraße, niemand hinter mir, bei Herannahen eines Ortseingangsschildes frühzeitig vom Gas gehe und in den 3. Gang runter, um möglichst ohne zu bremsen auf 50 km/h zu kommen, kann ich mir sicher sein, dass ich beim zweiten Mal schon eine Minute drauf kriege. Fahren Navigon-Programmierer mit 100 km/h auf die Ortseingänge zu und hauen dann voll auf die Bremse? ;)




    Gruß,


    Tino255

  • Also ich benutze den MN6 mit der Einstellung Pkw schnell und mache bei Landstrassen und Bundesstrassen (mit Einhaltung der Tempolimits selbstverständlich) ohne grössere Verzögerungen pro halbe Stunde Fahrtzeit 3 bis 4 Minuten gut.
    Finde die Berechnung eigentlich ganz in Ordnung.
    Längere Autobahnfahrten habe ich mit diesem Navi noch nicht getestet, werde ich morgen mal machen. Bin mal gespannt was dabei rauskommt.

    Einmal editiert, zuletzt von rollinstone ()

  • Ich verstehe nicht, warum einige Menschen nicht verstehen, dass ein und dieselbe Strecke nie in der gleichen Zeit geschafft werden kann und ein Navi nunmal ein Programm mit festen Geschwindigkeitsgrundlagen ist ?(


    Beispiel HH<->Berlin. Laut MN|6 - glaube ich - 2 Std 42 Minuten.


    Nun habe ich Freitagnachmittag aber 3 Std 10 Minten gebraucht - ist halt so, wenn mehr Verkehrsaufkommen ist.


    Zurück (nachts) habe ich exakt 2 Stunden gebraucht - ist halt so, wenn nichts los ist.


    Wer jetzt wirklich von einem Navi erwartet, dass es jede Tages- und Nachtfahrzeit für jede Strecke kennt (Baustellen nicht zu vergessen), wird ewig warten.

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Zitat

    Original von tino255
    Fahren Navigon-Programmierer mit 100 km/h auf die Ortseingänge zu und hauen dann voll auf die Bremse? ;)


    Na wenigstens fahren die Navigon-Programmierer noch halbwegs vernünftig. Von solchen Kraftfahrern die glauben ohne Gaspedal und Bremse vorran kommen zu können, hab ich den Hals bis Oberkante voll. Völlig richtig ,dass MN6 da ordentlich Minuten draufpackt. X( Am besten gleich noch eine Warnung "Sie unterschreiten die zulässige Höchstgeschwindigkeit" hinterher.



    Sonnigen Tag noch

  • Also ich muss sagen, dass die Zeitschätzungen eigentlich immer ziemlich genau sind, wenn ich nicht gerade in einen Stau komme!

  • Der kritik zu TMC muss ich zustimmen....ich lass mir zwar die meldungen dazu anzeigen ......aber lieber nehme ich die wartezeit im stau auf mich als die neuberechnete route die am ende mehr zeit und nerven kostet :(



    Also die ankunftszeit und fahrzeit so wie sie angezeigt wird ist doch OK.....soll doch nur ein anhaltspunkt sein nicht mehr und nicht weniger......man soll sich doch nach den aktuellen gegebenheiten richten z.B. nach dem wetter....bisher erkennt mein navi noch nicht ob es nebel oder schnee hat ;)


    Also für mich ist es eine informative zusatzfunktion die man aber beim navigieren eigentlich nicht braucht!

  • Zitat

    Ich habe einmal freitags nachmittags einen Wutanfall bekommen, als ich wegen einem Stau auf dem Kölner Ring von der Navi allen Ernstes durch die Kölner Innenstadt (Zoobrücke) geleitet wurde. Staus dort sind zwar nicht gemeldet, aber selbstverständlich jede Menge vorhanden!


    Willkommen im Club! :) Destinator reagiert genauso.


    Schwer zu beurteilen, ob ein Algorithmus Deine (meine sind dieselben) Anforderungen befriedigend darstellen kann, oder dadurch zu komplex würde.


    Offenbar brauchen wir weiterhin ein gewisses Maß an Ortskenntnis, um in solchen Situationen ggf. gegen den Navi-Vorschlag zu entscheiden.


    Ähnliches stelle ich zum Thema stockender Verkehr fest. Man kann kaum generell sagen, ob/wann Umfahrung sinnvoll ist.


    Abhilfe kann wohl TMCpro schaffen, das (neuerdings?) Informationen darüber transportiert, wie lange es erwartungsgemäß dauert, bis sich ein Stau wieder abbaut - also ob sich eine Umfahrung lohnt. Allerdings muss die Navi-Software diese Information vernünftig auswerten. Destinator tut das im Moment jedenfalls offenbar nicht, keine Ahnung ob v7 daran etwas ändert.


    Stures Umfahren, egal, wieviel länger eine Umfahrung dauert, ist allerdings auch heute schon mit vertretbarem Aufwand in einem guten Algorithmus vermeidbar, meine ich.

  • Da könnt ihr noch froh sein, dass ihr nicht Route66 habt, weil der fragt euch nicht, der leitet ungefragt in den innerstädtischen Stau!


    Wenn euch das TMC von MN6 nicht gefällt, dann schaut euch mal das GoPal TMC an, das ja demnächst, dank des angekündigten Patches auch funktionierten wird.


    Da kommt dann oft die Meldung, dass eine Umleitung nicht berechnet werden konnte, weil GoPal mit einem Zeitmanagment arbeitet. Unterschiedliche Zeitverluste bei stockendem Verkehr oder Stau werden entweder errechnet oder über TMC-Pro an das Navi gegeben.
    Für mich ist das von den drei Geräten noch die brauchbarste TMC-Funktion.


    Gruß Peter

    Einmal editiert, zuletzt von peline ()


  • Das mag für die reine Anzeige stimmen, aber bitte bedenke, dass die angezeigte Ankunftszeit also die berechnete Fahrzeit, grundlage des gesamten Routings ist. Wenn die also deutlich daneben liegt (und ich bin hier voll und ganz der Meinung des OP), dann kann man in großen Teilen davon ausgehen, dass auch die berechnete Route nicht in Ordnung ist. Und genau das ist auch an vielen Stellen genau so wie vom OP beschrieben, da ist nichts hinzuzufügen.


    CU,
    Massimo

  • Also ich verlange folgendes:


    1:
    Mein Navi muss wissen wann der Wochenendverkehr einsetzt und damit die Ankunftszeit drastisch hochsetzt,
    2:
    Mein Navi muss wissen, das Nachts die Autobahnen ruhiger sind (ausser A2, die Polenautobahn ist immer voll) und dann meine Ankunftszeit nach unten setzt.
    3:
    Mein Navi muss wissen, wenn ich in der Rush-hour in die Stadt fahre, das ich nicht in einer Grünphase über die Ampel komme, sondern immer gleich 3-5 Grünphasen Zeit brauche, und dementsprechend natürlich wieder die Ankunftszeit nach oben setzt.
    4:
    Mein navi muss natürlich auch jede Baustelle überall kennen,damit ich mich in einem jahr wieder über eine nichtvorhandene Baustelle aufregen kann.Natürlich muss auch da mein Navi die zeit nach oben setzen.
    5:
    Mein navi muss jeden Stau vorher erkennen, auch wenn das TMC-Signal diesen Stau garnicht sendet,und natürlich auch dementsprechend mich umleiten und die Ankunftszeit ändern.
    6:
    Mein navi muss natölich auch wissen, das eine Umleitung durch eine Satdt nie gut sein kann, und mich dann eben doch in den Stau schicken, obwohl ich es so programmiert habe, das es mich bei einem Stau umleiten soll.
    7:
    Warum lasse ich mich eigentlich nicht ganz von meinem Navi fahren, ich lege die Füsse auf das Amaturenbrett und los gehts?!?

  • Du hast Punkt 8 vergessen :)


    Dein Navi soll dir die nächsten Lottozahlen verraten :P

  • Hallo Tino255,


    herzlich willkommen im Forum. Ich weiß auch nach mehrmaligem Durchlesen nicht, ob du deinen Beitrag wirklich ernst gemeint hast. Ein Navigationssystem hat - je nach Güte der Karten - Informationen über die Beschaffenheit und Güte der Straßen. Daraus wird anhand von Geschwindigkeitsprofilen (PKW langsam, schnell, ...) die Route und die Ankunftszeit erstellt. Nicht mehr und nicht weniger. Woher soll das Navi wissen, wann Stoßzeiten in welcher Stadt sind, wo welche Baustellen etc.? Das Programm geht immer vom Normalzustand aus, und das ist auch gut so.


    Gruß Frank


    P.S. Heute morgen ist auf dem Weg zur Arbeit ein Traktor vor mir gefahren, der mir den ganzen Schnitt versaut hat, weil ich nicht überholen konnte. Mein Navi hat das irgendwie vorher nicht berücksichtigen können. SCNR.



  • Da kann ich dir nicht zustimmen.....ein navi kann die strecke von a nach b berechnen....als grundlage nimmt er wohl optimal verhältnisse ..... am ziel ankommen ist am wichtigsten...egal ob ich jetzt 15 min. oder 10 km mehr dafür brauche .... nobody ist perfekt und ein navi schon gar nicht ;)


    Ich finde übrigens den beitrag von Meikel klasse :D

  • Hallo ist ja witzig hier :D :D :D :gap


    Ich hab mir im April das Transoic 6000 mit MN 6.1 und Europakarte gekauft und konnte es nun im Italien Urlaub gründlich testen .


    Da ich mich schon vorher hier im Forum gründlich informiert hatte , hatte ich zumindest einen groben eindruck was das Gerät kann .


    Ich bin mit der Leistung voll zufrieden obwohl man manchmal über die gewählte Route streiten kann .


    Aber ich kann mich meinen Vorredner größtenteils nur anschliessen , das solche Geräte nie in der lage sein werden die Ank.-Zeit auch nur annähernd berechnen können . Das kann man auch garnicht erwarten .


    Habe da mal so ein beispiel aus meinem urlaub ( Langstrecke :(


    Cavallino ( bei Venedig ) nach Duisburg ,durch den G.-tunnel .


    Errechnete Strecke ca. 1200 Km
    Abfahrtszeit 12:00 Uhr errechnete Ank.-zeit 22.39 Uhr :D :D


    Ich bin im Traum nicht davon ausgegangen das ich das schaffe :D :D

  • Zitat

    Original von ZwergSlayer


    Da kann ich dir nicht zustimmen.....ein navi kann die strecke von a nach b berechnen....als grundlage nimmt er wohl optimal verhältnisse ..... am ziel ankommen ist am wichtigsten...egal ob ich jetzt 15 min. oder 10 km mehr dafür brauche .... nobody ist perfekt und ein navi schon gar nicht ;)


    Ich finde übrigens den beitrag von Meikel klasse :D


    Wo genau kannst Du mir nicht zustimmen? Dass die Grundlage der Routenberechnung was mit der berechneten Zeit zu tun hat?


    Und der Beitrag von Meikel ist in erster Linie polemisch. Ganz Lustig, aber für's Thema beinahe total irrelevant. Der OP hat jede Menge sehr richtige und gültige Sachen geschrieben, z.B. die *total* sinnfreie Bevorzugung von Bundesstrassen in MN6, ganz besonders innerorts.


    Natürlich ist das mit der Zoobrücke ein blödes Beispiel, das kann eine Navi nunmal (noch) nicht leisten. Obwohl so ein Stau wie auf der Zoobrücke (das ist eine AUtobahnähnliche Strasse für nichtkölner) durchaus auch per TMC gemeldet werden könnte (und z.B. in Österreich auch würde). Überhaupt ist die Qualität von TMC in Deutschland schon fast abenteuerlich schlecht (Fehlerquoten von *weit* über 50% meiner Erfahrung nach).


    CU,
    Massimo