müssen es zukünftig Artikel von BenQ sein ?

  • niiiiie im leben kaufe ich mir noch irgend ein gerät von benq !
    so viel zu diesem thema von mir :]

  • Als die ersten Meldungen kamen war mir klar, BenQ ist für mich gestorben. Auch hoffe ich, dass alle Mitbürger so denken.


    Leider wird die Realiät eine andere sein. Das ist wie mit Wahlen von unseren Regierigen. Das Volk in der Masse ist leider sehr vergesslich und eher dumm. So werden auch in Deutschland sicher viele Mobiltelefone der neuen Generation von BenQ verkauft werden.


    Helfen könnte nur der Staat. Einfach an der Eingangstür sagen, wenn du BenQ hier deine Produkte einführen willst, dann sorge erstmal für saubere Verhältnisse, vielleicht willst du ja Mobiltelefone in Deutschland produzieren?
    So wird es natürlich nicht kommen. Wir sind in der EU und sowieso schon seit H..... für alles die Prügelknaben und machen gaaanz tiefe Knickser vor allen anderen. Wir bedanken uns sogar noch für unsozialies Verhalten.


    Was da gelaufen ist verstehen doch jeder DAU. KnowHow in kürzester Zeit inklusive der Patente transferieren und dann schnellstens den Laden dicht machen, kostet schließlich nur Geld. Da habe die Jungs uns doch mal richtig frech gezeigt, was wir noch alles zu erwarten haben und Deutschland schaut zu.
    Noch schlimmer, ehe auf BenQ geschimpft wird wird noch Siemens runtergezogen, denn die haben doch schließlich alles verbockt. BenQ wollte die Karre doch nur aus dem Dreck ziehen, in dem sie schon zu weit drin war.


    In unseren Geschichtsbüchern werden wir später mal lesen, so wie heute über die Ägypter, dass wir ein hoch zivilisiertes Volk waren, das sang und klanglos unterging und von den Asiaten anektiert wurde.


    Das mag nun etwas schwarzmalerisch klingen, die Richtung aber stimmt. Das ist vergleichbar mit dem Problem Ozonloch. Alle reden davon, jeder weiß im Grunde, dass uns das das Genick brechen wird. Dagegen tun will aber keiner was.


    Die einzige Hoffnung, die ich habe, ist, dass das Asiatische Volk eine Revolte gegen die eigenen Ausbeuter auf die Beine stellt, bevor wir von denen geschluckt werden, denn wir wehren uns nicht gegen die "feindliche Übernahme". Da ist BenQ nur eines von zahlreichen Beispielen.

  • Hallo


    Tja... was soll man sagen... ?(


    Wo ist das Problem? Dass "die Asiaten uns die Märkte aufkaufen" oder dass mit manchen/vielen Dingen bei uns einfach kein Markt mehr zu machen ist. Dass mit Elektronik bei uns kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist, ist ja nicht ganz neu. Vieles in diesem Bereich wurde bei "uns" entwickelt und kommt heute aus aller Herren Länder.


    Kann sich noch jemand an "DUAL" [oder gar "PE"] erinnern? Oder: Quarzuhrwerke wurden in D entwickelt und in Massen in D produziert. Heute sind es Centartikel aus Fernost. Dass der Staat hier helfen könnte, glaube ich nicht. Das sind die Regeln der freien [sozialen] Marktwirtschaft. Und da hat D - und andere in der westlichen Welt - einfach das Problem der hohen Produktionskosten.


    Was soll man tun? Den Markt für solche Hersteller mit Zöllen belegen/verschließen? Wer kauft dann unsere Autos weltweit, wenn andere dies auch tun?


    Eine Chance sehe ich nur in einem geeinten Europa, in dem auch Technik entwickelt und produziert wird. Und das mit einer "Kraft", die den beiden anderen Weltmärkten [Asien und Nordamerika] - wenn auch nur annähernd - etwas entgegen zu setzen hat.


    Ob wir speziell in D unseren sozialen Standard halten können... ganz sicherlich nicht... wobei wir heute noch auf hohem Niveau jammern.


    MfG

    Einmal editiert, zuletzt von obk ()

  • Hi,
    ich finde es toll, wie Ihr Euch das hindreht:
    Siemens wollte seine verlustreiche Handy-Sparte los werden, um sie nicht selbst schließen zu müssen, stellten sie einen Geldkoffer neben das Verkaufsangebot. BenQ nahm das Angebot an, das Geld lockt.


    Gruß
    Günther

  • BenQ ist bei mir aussen vor ... genauso wie beispielsweise Electrolux/AEG.
    Gegen solche Machenschaften kann man letztendlich nur als Endverbraucher vorgehen ... eine politische Lösung halte ich, vor allem bei einer Exportnation wie D, aus den von Vorrednern teilweise schon angesprochenen Gründen für kontraproduktiv.


    @obk


    Das mit dem Traum vom geeinten Europa als starke Wirtschaftsmacht ist ein zweischneidiges Schwert. In der Theorie eine super Sache.
    Die Praxis sieht momentan wohl eher so aus, das der Konkurrenzkampf in der EU den Traum letztendlich beenden wird.
    Die schwächeren Mitglieder ruinieren die Wirtschaft und damit indirekt das Sozialgefüge der stärkeren (und diese finanzieren das noch munter). Der dort erwirtschaftete Überschuss fließt dann nicht etwa in den Aufbau, sondern verschwindet im Sumpf der Korruption oder wird anderswo verspekuliert.
    Irgendwann sind dann die heutigen Leistungsträger am Ende und keine neuen herangewachsen, die den Laden weiterfinanzieren können/wollen.
    In der EU werden die heute gleichen Fehler wie damals bei der Wiedervereinigung gemacht. Eine an sich gute Sache wird durch überstürztes Handeln zunichte gemacht. Hinzu kommen noch die ständigen Grabenkämpfe der besser situierten Mitglieder wie D und F. Aktuelle Beispiele Airbus oder der Krieg zwischen den beiden Pharmaunternehmen im letzten Jahr (mir fallen gerade die Namen nicht ein).
    Und der Rest der Welt lacht sich schlapp.
    Nordamerika wird aufgrund seiner, seit langem gefestigten, gemeinsamen Wohlstandsspähre beruhigt in einer wirtschaftliche Zukunft bestehen können, die den Asiaten (wohl vor allem China und Indien) gehört.
    Wir in Europa disqualifizieren uns momentan selbst.


    Just my two Cents


    Carsten

  • Zitat

    Original von Absolute Beginner
    Das mit dem Traum vom geeinten Europa als starke Wirtschaftsmacht ist ein zweischneidiges Schwert. In der Theorie eine super Sache.
    Die Praxis sieht momentan wohl eher so aus, das der Konkurrenzkampf in der EU den Traum letztendlich beenden wird.
    Die schwächeren Mitglieder ruinieren die Wirtschaft und damit indirekt das Sozialgefüge der stärkeren (und diese finanzieren das noch munter). Der dort erwirtschaftete Überschuss fließt dann nicht etwa in den Aufbau, sondern verschwindet im Sumpf der Korruption oder wird anderswo verspekuliert.
    Irgendwann sind dann die heutigen Leistungsträger am Ende und keine neuen herangewachsen, die den Laden weiterfinanzieren können/wollen.


    Hallo


    Vermutlich "JA"... ich sehe nur keine Alternative.


    Aber es stimmt... die Diskussion um die EU ist auch von politischem Denken - vielleicht auch von politischem Wunschdenken - geprägt. Dieser politischen Seite sind leider nicht die gleichen Grenzen gesetzt, wie der wirtschaftlichen Seite. Aus guten politischen Gründen ein Staat in die EU aufzunehmen ist eine Seite, das Ganze zu finanzieren sicherlich die andere. Aber wie gesagt: Was soll die Alternative sein...


    Ob "unsere" Politiker aus der Wiedervereinigung gelernt haben...??? Damals gab es nur einen, der recht laut gesagt hat, dass das Ganze nicht zu finanzieren sei. Und der ist heute außen vor...


    MfG