Hallo Zusammen,
ich denke, man sollte die Hinweise auf Geschwindigkeitsbeschränkungen als das nehmen, was sie sind: Eine durchaus wertvolle Hilfe, aber keineswegs ein Ersatz für die Beobachtung der jeweiligen örtlichen Beschilderung und Verkehrssituation. Beides - insbesondere Letztere - ändern sich häufiger als man eine neue Kartenversion erstellen kann.
Insofern bringt auch eine feinere oder individuelle Abstufung der Grenzwerteinstellungen nicht wirklich einen Vorteil. Auf dem Tacho kann man die Geschwindigkeit auch nicht genauer Ablesen, von Messtoleranzen des Tachos und des GPS mal ganz abgesehen.
Bestätigen kann ich, dass beim N100 mit MN6 bei nicht voneinander getrennten Fahrbahnen jeweils immer nur die niedrigste Höchstgeschwindigkeit für beide Fahrtrichtungen angegeben ist. Ich denke aber, dass man damit leben kann, auch wenn man beim Verlassen einer Ortschaft noch mal ein "Achtung" zugerufen bekommt. Eigentlich dürfte man ja ohnehin erst ab dem Ortsausgangsschild beschleunigen.
Missen möchte ich diese Hinweise jedenfalls nicht mehr, zumal man sich manchmal ja auch fragt: "Gilt hier die Geschwindigkeitsbeschränkung noch oder nicht?" => Da hilft dann ein kurzer Blick aufs Display und man weiß wieder Bescheid.
Die Frage, ob ich die Hinweise auf besondere Geschwindigkeitbeschränkungen (z.B. bei Nässe, oder zu bestimmten Zeiten) abschalten soll oder nicht, habe ich zunächstmal so entschieden, dass ich sie aktiviert lasse (ich kann ja draußen dann nachschauen, was tatsächlich gerade gilt). Wenn ich sie deaktiviere, vergesse ich bestimmt, sie wieder zu aktivieren, wenn es denn regnet (für Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit bei Nässe wurde übrigens mal ein Bekannter geblitzt; er musste für 1 Monat seine Fleppe abgeben und über 100.- EUR abdrücken).