Geschwindigkeitshinweise stimmen nicht!

  • Hallo Zusammen,


    ich denke, man sollte die Hinweise auf Geschwindigkeitsbeschränkungen als das nehmen, was sie sind: Eine durchaus wertvolle Hilfe, aber keineswegs ein Ersatz für die Beobachtung der jeweiligen örtlichen Beschilderung und Verkehrssituation. Beides - insbesondere Letztere - ändern sich häufiger als man eine neue Kartenversion erstellen kann.


    Insofern bringt auch eine feinere oder individuelle Abstufung der Grenzwerteinstellungen nicht wirklich einen Vorteil. Auf dem Tacho kann man die Geschwindigkeit auch nicht genauer Ablesen, von Messtoleranzen des Tachos und des GPS mal ganz abgesehen.


    Bestätigen kann ich, dass beim N100 mit MN6 bei nicht voneinander getrennten Fahrbahnen jeweils immer nur die niedrigste Höchstgeschwindigkeit für beide Fahrtrichtungen angegeben ist. Ich denke aber, dass man damit leben kann, auch wenn man beim Verlassen einer Ortschaft noch mal ein "Achtung" zugerufen bekommt. Eigentlich dürfte man ja ohnehin erst ab dem Ortsausgangsschild beschleunigen.


    Missen möchte ich diese Hinweise jedenfalls nicht mehr, zumal man sich manchmal ja auch fragt: "Gilt hier die Geschwindigkeitsbeschränkung noch oder nicht?" => Da hilft dann ein kurzer Blick aufs Display und man weiß wieder Bescheid.


    Die Frage, ob ich die Hinweise auf besondere Geschwindigkeitbeschränkungen (z.B. bei Nässe, oder zu bestimmten Zeiten) abschalten soll oder nicht, habe ich zunächstmal so entschieden, dass ich sie aktiviert lasse (ich kann ja draußen dann nachschauen, was tatsächlich gerade gilt). Wenn ich sie deaktiviere, vergesse ich bestimmt, sie wieder zu aktivieren, wenn es denn regnet (für Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit bei Nässe wurde übrigens mal ein Bekannter geblitzt; er musste für 1 Monat seine Fleppe abgeben und über 100.- EUR abdrücken).

    Einmal editiert, zuletzt von Loox-Comer ()

  • Hallo,
    Grundsätzlich finde ich die Geschwindigkeitshinweise nicht schlecht, aber ich habe sie bis jetzt im westlichen Niedersachsen und östlichen Meck-Pom testen können. Dabei ist mir bitter aufgestoßen, dass eine Anzeige nur auf Straßen besser und gleich Bundesstraßen erfolgt. Aber auch dort nicht überall, denn auf der B105 zwischen Lübeck und Wismar passiert in der Richtung auch nichts.
    Eine entsprechende Anfrage bei Navigon ist bis jetzt nicht beantwortet. Außer der mndl. Aussage vom Telefononkel: "...eigentlich sollte das überall funktionieren. bei mir zu Hause in Schweden ist das so. Aber ich reiche die Frage weiter und wir melden uns per Mail."
    Leider sagte er nicht wann :(
    Liegt das an den Karten oder ist die Software so schlecht?


  • Genau so sehe ich das. Wenn man sich der Einschränkungen bewußt ist, sind die Tempolimits eine nutzliche Info, die ich nicht mehr missen möchte.


    honzaaa

  • @Passatrowdy: erst einmal willkommen :)


    Die Software hat damit überhaupt nichts zu tun - sie kann nur das anzeigen, was im Kartenmmaterial hinterlegt ist.


    Und da jedes Kartenattribut geld kostet, hat man wohl einige Straßen ausgeschlossen von der Anzeige (Vermutung).


    Und dort, wo keine Geschwindigkeitsnazeigen stattfinden, gelten - wie auf allen anderen Straßen auch - die Geschwindigkeiten, die entweder allgemein definiert sind (Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften.... bla bla bla....) oder im Einzelnen per Verkehrszeichen gesondert geregelt werden.


    Die Geschwindigkeitsangaben des Navi haben keinerlei Aussagekraft über die Geschwindigkeitsbeschränkung, die tatsächlich zum Zeitpunkt Deines Befahrens des Streckenabschnitts gilt! Es ist lediglich eine oft, aber auch nicht immer richtige, Erinnerung an zu schnelles Fahren.

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • HSVMichi,
    Zu erst Danke für die schnelle Antwort.
    Das Problem mit den wechselnden Beschränkungen ist mir schon klar. Es geht nicht das alle Veränderungen immer angezeigt werden. Darum geht es mir ja auch nicht.


    Aber es kann doch nicht das Problem sein, wenn ich einstellen kann: Bei 15 kmh außerorts und 10 innerorts soll das Ding mich bei einer Überschreitung ermahnen, dass das dann auf allen Straßen und nicht nur auf den oben beschriebenen geschieht.
    Das ist eine prinzipielle Frage für mich. Wenn Navigon diese Funktion (Geschwindigkeitsassistent) bewirbt und sie dann auf mehr als 50% der von mir befahrenen Straßen nicht funktioniert ist das einfach Sch...., oder etwa nicht?

    2 Mal editiert, zuletzt von Passatrowdy ()

  • Zitat

    Original von Passatrowdy
    Wenn Navigon diese Funktion (Geschwindigkeitsassistent) bewirbt ...


    :D :D


    Sorry, musste kurz lachen :)


    Wenn Navigon was bewirbt, würde ich nichts drauf geben. MN|6 wird mit 3D-Gebäuden beworben - noch nicht einem User ist es gelungen, eines dieser Gebäude zu erhaschen (oder ich habe den Thread übersehen).

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  • Na gut, der Punkt geht an dich ;) : drink


    Ich war auch gerade lesender Weise bei dem Thema unterwegs.


    Aber egal wer, wenn eine in der Produktbeschreibung zugesicherte Eigenschaft nicht vorhanden ist, ist und bleibt das Betrug in meinen Augen. :schimpf

    Einmal editiert, zuletzt von Passatrowdy ()


  • die antwort ist ja ein widerspruch an sich ... was meinst denn nun? und wenns den fehler gibt, kannst du bitte ein beispiel angeben? (streckenabschnitt)

  • Zitat

    Original von XXLemmi


    die antwort ist ja ein widerspruch an sich ... was meinst denn nun?


    Nicht dein Ernst, oder? ?( Der zweite Nebensatz ist doch wohl Aussage genug!

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Zitat

    Original von HSVMichi


    Nicht dein Ernst, oder? ?( Der zweite Nebensatz ist doch wohl Aussage genug!


    dann lies mal die dazu gestellte frage:


    - existiert der fehler noch?
    - nö, der fehler existiert noch


    is klar oder? könnte ja auch heissen sollen: der fehler existiert nicht und er hat sich vertippt ...

  • Hi,
    Bestimmt haben einige von Euch auch vor ca. 2-3 Wochen den
    Beitrag im Fernsehn verfolgt, in dem es darum ging, das
    Fahranfänger, welche sich eine Blackbox in kombination mit einem
    Navi ins Fahrzeug installieren lassen, eine Vergünstigung der
    Versicherungsbeiträge erhalten.
    Dabei geht es darum, das die Geschwindigkeit, die vom Navi
    ausgegeben wird, und die Gefahrene Geschwindigkeit, in der
    Blackbox gespeichert und online an die Versicherung übermittelt wird.
    Sollte der Fahranfänger dabei 3 mal die Geschwindigkeit um mehr als
    10% (oder so) überschreiten, gilt die Vergünstigung nicht mehr.


    Zu sehen in diesem Beitrag war MN5.


    Jetzt frag ich mich natürlich, wenn im Kartenmaterial die Geschwindigkeit
    aufgenommen wurde, als dort noch eine Baustelle mit 20 Km/h war,
    und ein Fahranfänger ein halbes Jahr später dort mit 100 Km/h
    vorbei brettert, der kann doch direkt sein Gehalt an die Versicherung
    überweisen. ;D
    Auf der anderen Seite, gibt es Hoffnung, das diese Geschwindigkeits merkmale
    in Zukunft besser aufgenommen werden.

  • Wow, eigentlich hätte ich gedacht, das man sich hier drauf stürzt,
    wie die Geier aufs Aas. Aber das hier nix mehr kommt ?( ?( :)

  • Zitat

    Original von rovan
    Ich kenne MN|6 noch nicht, da es dies noch nicht gibt für PDA, aber bei MN|5 ist mir aufgefallen, dass man auch Geschwindigkeitswarnungen bekommt, wenn lediglich die Gegenrichtung eine Einschränkung hat.


    Diese Situation kommt oft vor, wenn die Geschwindigkeit von 100 auf 70 begrenst wird vor einer Kreuzung, aber dass nach der Kreuzung wieder freie Fahrt ist. Wenn man dann nach der Kreuzung Gas gibt, wird man gewarnt wegen der Beschränkung für die Gegenrichtung, obwohl für meine Richtung gar keine Beschränkung gilt.


    Ich denke das ist einfach eine Einschränkung des Kartenmaterials. Da bei Autobahnen beide Richtungen getrennt aufgezeichnet sind, gibt es da das Problem nicht.


    honzaaa

  • Hallo Spiti,


    ich halte das wohl eher für einen Traum des Fernsehsenders oder der Versicherung. Oder sollte ich besser "Alptraum" sagen?!


    Mit entsprechend hohem technischen Aufwand wäre das wohl realisierbar, nur müßte dazu die Versicherung dann die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit mit online verfügbaren Daten zu allen aktuell geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen vergleichen. Der Vergleich mit nur in großen Abständen wirtschaftlich aktualisierbaren Kartendaten in Consumer-Navis würde zwangsläufig zu ganz erheblichen Fehlern und damit Ärger mit den Versicherungskunden führen. Darauf läßt sich bestimmt keine Versicherung ein.


    Außerdem müsste die Geschwindigkeit auch GPS-unabhängig und nicht manipulierbar von der "Blackbox" erfasst werden. Die Geschwindigkeitsermittlung über GPS ist systembedingt - ohne technischen Zusatzaufwand - einfach für derartige Anwendungen zu ungenau. Allein deshalb macht es auch schon keinen Sinn, die Schwellwertgrenzen für die Warnungen genauer als im 5 km/h-Raster anzubieten.