ZitatAlles anzeigenOriginal von mauze
Bei Geschwindigkeiten unterhalb einer gewissen Schwelle (z.B. 5 km/h) dürfen die GPS-Koordinaten nicht direkt in die Berechnung einfliesen. Vielmehr müssen die Änderungen auf Plausibilität getestet werden. Erst wenn sich der Standort signifikant geändert hat dürfen die "errechneten" GPS-Koordinaten an das eigentliche Navigationsmodul übergeben werden. Wie bei anderen Geräten üblich erfolgt dann logischerweise ein Update der aktuellen Kartenansicht in einem größeren Zeitraum (z.B. 10 Sekunden anstelle von 1 Sekunde).
Hintergrund ist, das die GPS Koordination nicht konstant sind und mit Absicht (Militär) verfälscht werden, was bis vor einigen Jahren noch erheblich stärker war.
Um z.B. auf kleineren Flächen eine genaue Postionsbestimmung machen zu können benutzt man das Differenzial-GPS und vergleicht dann nur die Differenzen zwischen z.B. einer Referenz und z.B. Containern in einem Hafen.
Da man aber im Auto keine Werte eines zweiten stationären GPS hat, kann man diese Differenzen nur mittels Software eleminieren. Bei hohen Geschwindigkeiten können diese Differenzen vernachlässigt werden.
Mauze
Hallo Mauze
Also mdas mit dem Militaer und Differenzial-GPS koennen wir hier mal aussen vor lassen. Das ist nicht Gegenstand der Diskusion.
Die Erklaerung die Du zum Verhalten der GPS-Daten-Behandlung seitens Navigon gemacht hast war der Kern. Die passt aber nicht, jedenfalls wenn ich mir die bisherigen Threads angesehen habe. Siehe Dir nochmals mein Zitat an, zu dem ich die Frage gestellt habe. Da liegst Du total falsch. Wenn die Daten ungefiltert verwendet wuerden, ginge die Fussgaengernavigation. Gerade das aber wird hier von vielen Usern bemaengelt. Die Fussgaengernavigation geht nicht.