Ist die Positionsanzeige nur auf Straßen fixiert?

  • Zitat

    Original von bonnie
    Hallo Magister,
    wenn dir hier die versammelte PNav-Kompetenz sagt, daß es so ist wie es ist, darfst du es ruhig glauben. ;)
    Gruß
    bonnie


    Tja, aber keiner hat bisher erklären können wo solch großen Unterschiede herkommen. Wir reden hier von unter 10m bis zu 800m bei Herbert. Immerhin bei gleicher Software. Was Du außerdem vorschlägst habe ich bereits. Der punkt der tatsächlichen GPS position befindet sich dabei immer in der Nähe pzw. auf dem Positionspfeil. Die 10m Abweichung sind bei der Auflösung im Prinzip nicht zu erkennen.


    Zitat

    Das liegt u.U. auch an den verschiedenen Empfangsbedingungen.
    Und auch zwei gleiche Geräte können völlig unterschiedliche Empfangsqualität aufweisen.

    aaaaach neeeeeeee, und isses dann ein Software oder wohl doch eher ein Hardwareproblem. Der GPS Empfänger dürfte sich wohl kaum zur Software hinzudichten lassen. Das ist genau das was ich von Anfang an meinte und warum ich das erste Transonic zu MM zurückgetragen hab. Da war der GPS Empfänger nämlich auch komplett Schrott!

  • Ich gebs auf.

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • ich auch. Ich habs innerhalb von 3 Tagen umgetauscht und danach lief es. Der Verkäufer hat auch nur das Gerät haben wollen - die Software hab ich heute noch.

  • Zitat

    Original von Magister
    Der punkt der tatsächlichen GPS position befindet sich dabei immer in der Nähe pzw. auf dem Positionspfeil. Die 10m Abweichung sind bei der Auflösung im Prinzip nicht zu erkennen.


    Da scheinst du aber die Situation noch nicht unter schlechten Empfangsbedingungen beobachtet haben.


    Zitat

    Original von Magister
    Tja, aber keiner hat bisher erklären können wo solch großen Unterschiede herkommen. Wir reden hier von unter 10m bis zu 800m bei Herbert.


    - Gerätedefekt, hast du selbst schon angesprochen,
    - Empfangsbedingungen, hat Michi schon angesprochen,
    - sind Herberts Angaben verlässlich? Er hat sich noch nicht wieder gemeldet.


    Andererseits hatte ich zwischendurch auch einmal die Situation, daß mein Rohsignal bei guten Empfangsbedingungen plötzlich um eine ähnlich große Entfernung auswanderte und die Navisoftware nur noch Müll berechnete. Nach einigen Minuten war der Spuk vorbei und ließ sich auch nicht (wie auch?) reproduzieren. Eine Erklärung hatte ich hierfür auch nicht gefunden.


    Gruß
    bonnie

  • Sorry, hier bin ich,


    wieder zurück von einer (leider) dienstlichen Wochenend-Deutschland-Frankreich-Tour. Und entschuldigt bitte, ich wollte keinen Streit provozieren. Doch zunächst vielen Dank für die Auf- und Erklärungen.


    Ich war/bin etwas enttäuscht vom (für mich persönlich) unzulänglichen Zusatznutzen meiner neuen Errungenschaft und daher rührte meine ursächliche Frage. Ich bewege zeitweise verschiedene Testfahrzeuge durch Deutschland. Einige haben Navis, einige nicht. Da ich die Kartensucherei mit den navilosen Gefährten in deutschen Städten und Gemeinden leid war und meine im Außendienst aktive Schwester mit PDA plus Navigon beste Erfahrungen vermeldete, habe ich mich (trotz einiger Negativstimmen) für die Software - allerdings auf PNA - entschieden. Als alter Palm-Fan und extensiver Nutzer zweier inzwischen antiker Palms der 5-er Serie dachte ich: Auf PDA-Funktionalität kann ich verzichten, dafür habe ich die OS-Boliden. Außerdem wollte ich mich nicht umorientieren (auf den alten Dingern laufen ziemlich teure Spezialprogramme mit höchstem Gebrauchsnutzen für mich).


    Da mir mein Ersatznavi nur zum Fremdautofahren als Verschwendung erschien, wollte ich das mobile Hilfsmittel auch zum Radfahren und gelegentlichen Wandern in unbekanntem Gelände nutzen. So hatte ich der Navigon-Werbung vertraut, von preiswerteren Medion-Modifizierungen Abstand genommen und leider einen Flopp hinsichtlich Zusatznutzen gelandet. Doch die Tipps mit RAW und der tatsächlichen Positionsanzeige haben mich wieder etwas weiter gebracht. Ozi ist mir im Moment noch zu kompliziert und bietet keine Radfahrfunktionalität - mit Ausrichtung der Karte in Fahrtrichtung. Daneben muß ich in die Integration meiner Rasterkarten leider noch viel Lern-Zeiten investieren. Die Beschreibungen sind für einen Fast-Rentner nicht gerade einfach nachzuvollziehen.


    Meine Angaben 60 bis 800 Meter waren/sind Schätzwerte. Mein Wohnhaus kann nicht direkt mit Pkw erreicht werden, es liegt zwischen drei Straßen. Die Straße hinter dem Haus bezeichnet Navigon als unbekannte Straße, sie wird von einem großen Marktplatz unterbrochen und geht dann (für Navigon wieder namentlich bekannt) weiter. Die Straßen vor und neben dem Häuserblock sind mit Namen erfasst. Von meiner Terrasse aus gesehen, ist eine Stichstraße mit Wendehammer ca. 20 m entfernt, die Nebenstraße ca. 50 m und eine stark befahrene mit Straßenkreuzung ca. 60 bis 80 m. Der Pfeil springt prinzipiell in die Nähe der Kreuzung auf die Hauptstraße, egal, ob ich hinter dem Haus auf der Terasse stehe oder das Gerät vorne aus einem Fenster halte, egal ob langsamer Pkw, normal, Rad- oder Fußgängermodus gewählt wurde. Messung allerdings aus dem Stand ohne Eigen- bzw. Gerätebewegung und das hat mich verblüfft. Fahre ich mit meinem Privat-Pkw auf dem Fußgängerweg vor die Haustür (natürlich nur zum Be- und/oder Entladen ;D), zeigt mir mein eingebautes Navi auch im Stand - die tatsächliche Position auf dem Fußgängerweg respektive auf dem Display an.


    Bei einem Paddelausflug auf der Wuppertalsperre entstanden die rund 800 m zur nächsten Straße parallel zum gefahrenen Kurs. Bei einer Zugfahrt von Offenburg nach Köln habe ich Just for Fun eingeschaltet und der daraufhin wild hin und her springende Positionspfeil flippte völlig aus (Schienenweg und Straßenführung weit auseinander). In Nürnberg hatte ich mich beim Durchqueren einer Gartensiedlung per pedes völlig verfranst und der Fußgängermodus, mit springendem Positionspfeil zwischen zwei mehrere hundert Meter entfernte Straßen, half mir (ohne intuitive Interpolation) nicht wirklich zum Ziel.


    ABER DIE HAUPTSACHE, FÜR DIE ICH DAS DING ANGESCHAFFT HABE, KANN ES GANZ LEIDLICH. Wenn auch nur mit gewissen Abstrichen, wie sie hier im Forum schon ausreichend diskutiert wurden. Schade, denn auch 300 Euro (früher 600 Mark) sind viel Geld. Aber bitte keinen Disput, wegen mir und meiner Frage.


    Herbert
    - und nochmals danke für die Hilfe!