Als ansonsten still Mitlesender erlaube ich mir jetzt einmal auch eine Frage: In meiner Version 5.00 des Tom Tom Navigator werden als Mautstrecken in Österreich offensichtlich alle gebührenpflichtigen Straßen mit Ausnahme der Autobahnen gewertet, in der Version 5.21 eines Bekannten gilt aber auch die Autobahn als Mautstrecke. An und für sich ist das ja auch korrekt, es muss ja für die Autobahn per "Pickerl" bezahlt werden.
Oft möchte man aber Autobahnen benutzen (weil man das Pickerl schon besitzt), aber die übrigen, gerade in Österreich oft unverschämt teuren Mautstraßen vermeiden. Gibt es hierfür Einstellmöglichkeiten oder ist das eine fixe Vorgabe der verschiedenen Versionen (oder evtl. der verschiedenen Karten)?
MfG. Jamba Fee
Mautstrecken vermeiden in Österreich
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Hallo erstmal,
also Mautstraße ist Mautstraße und TT macht da keinen Unterschied ob die eine Mautstr. teurer ist als die andere.
Ach ja, ich würde mir das Update auf 5.21 draufmachen.
EDIT: Willkommen im Forum und Glückwunsch zum ersten Beitrag

Grüsse Holgi
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Nach jeder Routenberechnung fragt dich TTN5, ob du die Mautstrecken jetzt nutzen willst oder nicht. Also einfach Ja / Nein oder nach der Routenübersicht bei Nichtgefallen "Alternative Route berechnen" ausführen.
Achim
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Als Vorbemerkung und zur Klarstellung: In Österreich muss man, um Autobahnen benützen zu dürfen, eine Autobahnvignette besitzen. Der Großteil des Autobahnnetzes ist damit abgedeckt, aber eben nicht die Gesamtheit. Es gibt so genannte Sondermautstrecken, auf denen zusätzlich eine Maut bezahlt werden muss, auch wenn dieses Straßenstück auf der Autobahn liegt, für die man ja schon per Vignette bezahlt hat (bekannteste Beispiele: Brennerautobahn, Arlbergtunnel).
Anhand eines Beispiels möchte ich zeigen, warum mir die Vorgangsweise in der Version 5.21 nicht gefällt:
Plant man die Strecke von Linz nach Stegersbach, beides in Österreich, führt einen die Version 5.21 über Graz. Wenn man nicht weiß, dass auf dieser Strecke zwei Mal Sondermaut zu bezahlen ist, wird man natürlich dort fahren und dann entweder insgesamt 12,00 Euro Maut bezahlen oder einen Umweg über die Bundesstraße in Kauf nehmen. Beides macht diese Strecke aber unwirtschaftlich. Wenn man über die Mautstrecken Bescheid weiß, kann man natürlich unter 5.21 die Alternative über Wien berechnen lassen, die nur 2 Min. mehr Fahrzeit in Anspruch nimmt. Diese Strecke entspricht bei der Version 5.00 der ohne Mautstrecken geplanten Route. Es wird aber nicht immer der Fall sein, dass man jede Sondermautstrecke, die am Weg liegt, kennt.
@Achim2205: Bei Vermeidung von Mautstrecken unter 5.21 wird man bei obiger Vorgabe über Bundesstraßen geführt mit einem Zeitverlust von 1:44 Stunden. Dieser Hinweis ist daher nicht zielführend.
Wahrscheinlich sind solche Blödheiten wie eine nochmals bemautete Mautstrecke außer in Österreich nirgends üblich, aber die Variante, dass nur unter Version 5.00 ausschließlich diese Sondermautstrecken bei der Mautstreckenvermeidung berücksichtigt werden, macht zumindest für mich die Version 5.21 für die Verwendung in Österreich unbrauchbar.
Mit freundlichen Grüßen
Jamba Fee -
Zitat
Original von Jamba Fee
@Achim2205: Bei Vermeidung von Mautstrecken unter 5.21 wird man bei obiger Vorgabe über Bundesstraßen geführt mit einem Zeitverlust von 1:44 Stunden. Dieser Hinweis ist daher nicht zielführend.
Du kannst auch Teilstrecken / Zwischenziele in TTN5 eingeben oder dir eine (Teil-)Alternative / 'Teilstrecken vermeiden' berechnen lassen. Ganz so sinnlos ist mein Hinweis nicht, ich kenne nämlich Österreichs-Skigebiete und was man in TTN5 machen mussen, ohne gleich Riesenumwege über Bundesstrassen machen zu müssen.
Also Tipps nicht gleich niedermachen
!Achim
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@ Achim 2205,
ich lese nicht heraus, das Jamba Fee Deinen Tipp niedermacht, er weist auf die in Österreich vorkommenden Sondermaut Teilstrecken hin. Wenn jemand aus Deutschland kommend über die Strecke Passau - Linz weiter nach Ungarn fahren will, kostet ihn die Fahrt über Graz mehr als würde er über Wien fahren, bei annähernd gleicher Fahrzeit. Es werden sicher nicht alle die Sondermautregelung in Österrech kennen, so wie Du Dich in Österreich auskennst.
Grüße Fred -
hey Leute, es sind ganze FÜNF Mautstrecken...
siehe:
http://www.asfinag.at/index.php?idtopic=53in TT5 wäre es natürlich geschickter, nur diese Abschnitte als Mautstrecken einzutragen, da man ja die Autobahnen ohnehin vermeiden kann...
Aber die fünf kann man sich doch auch merken, was soll's.
lg,
Martin -
ZitatAlles anzeigen
Original von mfs
hey Leute, es sind ganze FÜNF Mautstrecken...siehe:
http://www.asfinag.at/index.php?idtopic=53in TT5 wäre es natürlich geschickter, nur diese Abschnitte als Mautstrecken einzutragen, da man ja die Autobahnen ohnehin vermeiden kann...
Aber die fünf kann man sich doch auch merken, was soll's.
Nicht ganz, es fehlt der mautpflichtige Tunnel auf der Fahrt nach Serfaus/Fiss/Ladis bei Landeck.Achim
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Die asfinag wird sicher nichts dagegen haben, wenn in dem wie oben beschriebenen Fall die Route über Graz statt über Wien genommen wird, wenn sichs die davon Betroffenen nicht merken.
Fred -
Das mit den "Maut"-Strecken ist schon ein Problem. Auch in der Schweiz sind die Autobahnen gebührenpflichtig, ein Jahr Autobahn kostet 40 Franken. Diese Jahresgebühr (oder Monats, resp. Wochengebühr, wie es in Oesterreich offenbar auch gemacht wird), kann man aber nicht als eigentliche Maut betrachten. Das eine ist eine Gebühr, wo man innerhalb des bezahlten Zeitraums eine Strecke à discretion so oft befahren darf, wie man will. "Echte" Mautstrecken hingegen müssen jedes Mal, dh. pro Benützung bezahlt werden. Und gerade hier ist es natürlich für Oesterreicher etwas schwierig, diese Funktion "Mautstrecke vermeiden" sinnvoll zu nutzen. Wir in der Schweiz haben (ist sogar in der Verfassung verankert, dass dies verboten ist :wow) keine "echten" Mautstrecken. Also brauchen wir diese Funktion nicht wirklich und können sie getrost ausschalten. Und falls wir mal nach Italien oder Frankreich fahren (und genau für dort ist die Funktion natürlich äusserst sinnvoll und hilfsreich), können/müssen wir die Funktion dann eben nach der Grenze aktivieren und die Route nochmals berechnen.
Hoffen wir mal, dass in TTN6 eine etwas gescheitere Logik eingebaut wird. Wobei das nur funktionieren kann, wenn in den Kartendaten auch wirklich unterschieden wird, ob es sich um eine "Pickerl-Strecke" oder eine "echte Mautstrecke" handelt. Falls diese Daten von den Datenlieferanten wie Teleatlas nicht geliefert werden, kann natürlich das beste Navigationsprogramm auch nicht zaubern.
Weiss zufälligerweise jemand, ob z.B. Teleatlas unterscheidet zwischen "Pickerl-" und "echte Maut"-Strecke?
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@Browsercheck
obwohl ich als schweizer sagen muss, dass wir ja eigentlich saublöde sind, dass wir für ausländische lenker die gotthard route nicht mautpflichtig machen. wir pulvern geld in röhren etc. und lassen dann das tor offen für alle und wir haben den lärm und gestank. österreich macht das ganz gut mit zusätzlichen mautstellen. das gleiche geschieht mit der NEAT und anderen projekten. wir sind einfach zu "gut-menschlich". den paragraphen könnte man aus unserer verfassung ruhig streichen.
diese gotthard-maut tut auch nicht weh, wenn man bedenkt, dass man für 40 stützli in der ganzen schweiz unbeschränkt das ganze jahr autobahn fahren kann. da schenkt italien doch schon ziemlich ein mit ihren mautstellen.
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Hallo erstmal,
OT on.
Ich würde in Deutschland auch Maut einführen unter einer Bedingung, und zwar dürfte die Linke Fahrspur nur noch für Autos sein die Bauartbedingt mindestens 250 Km/h fahren.
Dann brauche ich kein TT-Traffic mehr und kann die 39 für die Maut zahlen.
OT off

Druckundweg

Grüzi Holgi
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@Miaell
ZitatOriginal von Mikaell
(...))mautstellen(...). wir sind einfach zu "gut-menschlich". den paragraphen könnte man aus unserer verfassung ruhig streichen.Als Befürworter eines konsequenten Road-Pricings kann ich dir nur voll und ganz zustimmen. Leider sind wir aber (noch?) in einer absoluten Minderheit, was die Streichung dieses Verfassungsartikels anbelangt.
Nein - es ist nämlich noch schlimmer: Da hat das Schweizer Volk mit grossem Mehr damals die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe beschlossen. Und was machen jetzt gewisse rechtsaussen wuchernde Politiker? Sie bekämpfen diese Abgabe mit enormem Druck.
Ein anderes Beispiel: Das Schweizer Volk hat die sog. Alpenschutzinitiative angenommen, die verlangt, dass der Schwerverkehr auf die Schiene umgelagert werden muss und dass es keine zweite Gottthardröhre für den Schwerverkehr geben darf. Was machte der von rechtsaussen dominierte Nationalrat? Nahm die sog. Avanti-Initivative (zu der man sogar durchaus positive hätte stehen können - Stichwort Agglomerationsverkehr) und bläst diese Initiative durch eine zusätzliche Gotthardröhre auf und versuchte auch, die Mittel zu gunsten des Individualverkehrs zulasten des öffentlichen Verkehrs (NEAT... - aber ohne diese kann das Ziel der Alpenschutzinitivative nie errreicht werden...) massivst umzulagern. Und - hoppla - das Schweizer Volk klopfte den Berner Herren Giezendanner und Blocher massiv auf die Finger.
Haben die was daraus gelernt? Natürlicht nicht (siehe Schwerverkehrsabgabe, die sie jetzt wieder bekämpfen, NEAT, die die torpedieren und natürlich die Gotthardröhre, die sie - obwohl verfassungswidrig - schon wieder fordern).
SORRY an alle Nicht-Schweizer: War jetzt ein wenig OFF-TOPC.
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Zitat
Original von BMW750i
OT on.
Ich würde in Deutschland auch Maut einführen unter einer Bedingung, und zwar dürfte die Linke Fahrspur nur noch für Autos sein die Bauartbedingt mindestens 250 Km/h fahren.
[OT]Dafür bin ich auch. Die rechten drei Spuren führen geradeaus, die linke direkt in eine Radarfalle und dann auf den Schrottplatz. Damit wäre allen geholfen :D.[/OT]Achim
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Hi Achim,
bin doch zu schnellllllll für die Radarfalle und die gehört auf den Schrottplatz. :gap
Grüsse