Hallo,
ich habe schon vor längerer Zeit das Forum mit meinen Fragen zur Stromversorgung des PDAs während einer Fahrradtour eingedeckt (siehe z. B. Beitrag).
Damals habe ich versprochen, wenn meine Lösung funktionieren sollte, die Erfahrungen und Details weiterzugeben.
Meine Lösung funktioniert sehr gut (auch wenn es vielleicht Experten gibt, die es besser könnten) und sie ist auch ziemlich sicher.
Ich habe mein Tourenrad mit einem Nabendynamo von Shimano versehen. Dieses habe ich an meine "Wunderbox" (WB) angeschlossen, welche wiederum am Unterrohr meines Rahmens befestigt ist. In der WB befindet sich lediglich ein Gleichrichter mit einem dicken Kondensator und für den Überspannungsschutz zwei Zener-Dioden (s. beigefügte Skizze). Leider habe ich die Originalskizze verschlampt, wo ich auch die Werte für die Bauteile eingetragen hatte. Man hat hier aber einen gewissen Spielraum und die möglichen Spitzenspannungen sowie die Durchschnittsspannung sind relevant. Die WB ist mit einem Drehschalter ausgestattet. Folgende Positionen werden genutzt:
1: Alles aus
2: Lampe an, PDA aus
3: Lampe aus, PDA an
4: Lampe an, PDA an (sogar das funktioniert!)
5: Alles aus (wird eigentlich nicht genutzt)
Die Lampe wird hierbei natürlich direkt zu dem Dynamo durchgeschaltet. Für den PDA befindet sich an der WB eine Zigarettenanzünderbuchse. An der wird der PDA über das normale Autoladekabel angeschlossen, welches die Spannungsregelung übernimmt.
Ich bin bereits mehrer Touren (mehrtägig) mit dieser Vorrichtung gefahren und hatte keine Probleme. Nachladen über Nacht war nie nötig. Den zusätzlichen Rollwiderstand kann man auch vernachlässigen.
Übrigens habe ich meinen PDA (mit eingebauter GPS-Antenne) nach einigem Ausprobieren einfach in der Kartentasche meiner Ortlieb-Lenkertasche mit einem Gummi festgemacht. Das hielt bombenfest auch bei stark hoprigen Wegen. Regenschutz war ebenfalls gewährleist. Manchmal geht es auch einfach ...
Ich hoffe, ich konnte mit diesem Tipp etwas Sinnvolles beitragen.
Frohes Radeln,
Keine Ahnung