Beiträge von Lorenz1

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    Die Trackaufzeichnung, Auswertung und Umwandlung in eine Tour sind mehrere Schritte:


    1. Trackaufzeichnung
    In die Datei NavLib.ini folgendes einfügen:


    [GPS]
    Autolog=1


    Die Datei NavLib.ini ist bei mir im Ordner 'Programme/Medion/Medion-Navigator' auf dem PDA. Es ist wie jede .ini-Datei eine reine Textdatei und kann daher mit jedem Texteditor geändert werden. Ich verwende dafür das kleine aber feine und kostenlose Programm Mini4inis. Dieses Programm hat unter anderem einen ini-Editor. Mit dem kann der Eintrag Autolog=1 (=Trackaufzeichnung) in wenigen Sekunden geändert werden in Autolog=0 (=keine Trackaufzeichnung).


    Wenn Autolog=1 in der NavLib.ini steht, wird ab dem Aufruf des Naviprogramms jede Sekunde ein Datensatz aufgezeichnet. Gespeichert werden die Sätze in der Daei 'GPS Log Datum Uhrzeit. txt'. Also z.B. 'GPS Log 18-2-2006 11-50.txt'. Gespeichert wird die Datei im Windows-Ordner auf dem PDA.


    2. Auswertung und Umwandlung in eine Tour
    Zunächst musst du die GPS Log-Datei auf den PC kopieren und aus dem Windows-Ordner des PDAs löschen. Der ist nämlich im Hauptspeicher und wäre sonst schnell voll, was zur Folge hätte, dass ein Navigieren nicht mehr möglich wäre. Die Auswertung und Umwandlung in eine Tour übernimmt das kleine aber feine und kostenlose Programm TrackCon von Tourentiger. Es liest die Datensätze der Log-Datei und wandelt sie um in Routenpunkte, die MapExport auf dem PC und der Madion- oder Navigon-Navigator 4.2 verarbeiten können. TrackCon kann die Daten auch in die Formate von vielen anderen Navigationsprogrammen umwandeln.


    Voila, das wars schon. Man braucht also kein Programm, dass auf den Com-Port zugreift. Der Com-Port liefert doch die Daten an das Naviprogramm. Man muss diese Daten nur aufzeichnen. Mit ein paar PC-Grundkenntnissen ist das keine Hürde. Das Einschalten oder Ausschalten der Aufzeichnung dauert nur wenige Sekunden. Das Kopieren auf den PC und die Bearbeitung mit TrackCon dauert vielleicht 5 Minuten - und schon hat man seine aufgezeichnete Strecke als Tour vorliegen.


    Lorenz

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    Zitat

    Original von *flamingo*
    Hallo Biker,
    . . .
    Habe dazu auch noch eine Frage: hat irgendjemand Erfahrungswerte, wieviele Routenpunkte mein 4.2. "verträgt" - Am PC und am PDA lässt sich die "Trockenübung" toll planen - aber wie sieht es in der Praxix aus?


    Schonmal jetzt - Merci für die hilfreichen Infos


    ich habe auch den MD95000 mit dem Medion Navigator 4.2 seit dem Nov 04. Meine Erfahrung ist: Je größer die Landkarte umso weniger Routenpunkte verarbeitet das Naviprogramm bis zum 'Out of Memory'. Und je größer die Landkarte umso länger dauert das Laden und Berechnen der Tour.


    Ich erststelle mir immer Tagestouren von ca. 400 Km Länge mit ca. 40 Routenpunkten. Mit MapExport erstelle ich für diese Tour eine Korridorkarte mit einer Breite von 50 Kilometern. Die Landkarte hat dann ca. 12 - 15 MB. Die Landkarte und die Tourendatei kopiere ich mit einem Cardreader auf den MD 95000. Das Laden und Berechnen der Tour dauert damit nur wenige Sekunden. Mit der Deutschland-Karte dauert das etliche Minuten. Mit der DACH-Karte ist es unmöglich eine Tour mit 40 Routenpunkten zu Laden. Das ist so meine Erfahrung.


    Ich habe mir auch mit MapExport eine kleine Norddeutschland-Karte erzeugt. Sie geht von Flensburg bis Kassel, von Bremen bis Berlin. Diese Karte hat eine Größe von ca. 50 MB. Auch mit dieser Karte kann der PDA alle meine Touren z. B. im Harz und im Weserbergland leicht verarbeiten. Ich brauche also nicht immer eine Korridorkarte erstellen.


    Lorenz

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    ich habe mir im Herbst 2004 den PDA bei Aldi - mit Navigationssoftware - gekauft. Ich stellte schnell fest, dass er fürs Touren auf dem Motorrad im Originalzustand kaum zu gebrauchen ist. Das Display spiegelt in der Sonne viel zu sehr und er ist nun mal nicht wasserdicht. Diese Schwächen habe ich mit total billigen Bastellösungen beseitigt. Man kann sich natürlich auch die teuren 'Armorcase'-Boxen kaufen. Dazugekauft habe ich mir eine größere SD-Speicherkarte, eine Displayschutzfolie und ein Lederetui. Die Grundausstattung war schon recht ordentlich mit Karten von Westeuropa, einem Tourenplaner für den PC und einer Halterung fürs Motorrad/Fahrrad.


    Da der PDA ein Windos-BS hat kann man vieles an die eigenen Wünsche und Bedürfnisse anpassen. Über .ini-Dateien habe ich die Kartenfarben, Routen- und Fahrzeugprofile meinen Bedürfnissen angepasst. Auch die original nicht vorgesehene Trackaufzeichnung habe ich dem Naviprogramm beigebracht.


    Ich bin mit dem Navigieren mit dem PDA sehr zufrieden - und habe dabei einige hundert Euros gegenüber den Garmins gespart.


    Ich finde, die verschiedenen Naviprogramme der PDAs sind genauso gut wie die von Garmin. Die Geräte von Garmin sind besser wie die PDAs. Sie sind robuster, wasserdicht und mit Handschuhen zu bedienen. (Ich allerdings bediene mein Gerät während der Fahrt sowieso nicht) Die Nachteile der PDAs lassen sich ausgleichen. Dann hat man für wesentlich weniger Geld ein viel flexibleres Gerät als mit einem von Garmin.


    Lorenz

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    In den Routendateien werden immer nur die Routenpunkte gespeichert. Die Strecke zwischen den Routenpunkten wird immer - je nach Einstellungen - neu berechnet. Das gilt für alle Naviprogramme die ich kenne.


    Setze möglichst viele Routenpunkte. Im Zweifelsfall nach jeder Abbiegung. Dann kann das Naviprogramm - egal welche Einstellung du wählst - gar nicht anders routen.


    Es ist leichter und schneller anschließend ein paar Punkte zu löschen, eine Neuberechnung durchzuführen, und wenn die Route immer noch stimmt die Tour neu speichern. Wenn die Route nicht mehr stimmen sollte, lädst du die letzte richtige Tour und beginnst von Neuem.


    Lorenz

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    das Problem kenne ich auch. Ich habe gestern von einem Bekannten ohne PC und entsprechende Kenntnisse seinen neuen PNA 96900 bekommen. Ich sollte ihn mal testen, einstellen und ihm dann alles zeigen, was er so können muss.


    Alles funktionierte bestens - bis ich den ersten Softreset machte. Der Touchscreen war sowas von verstellt - schrecklich. Es hat mich viel Zeit und Mühe gekostet ihn neu zu kalibrieren. Ich kam zunächst an den Menüpunkt zm Kalibrieren über die Einstellungen nicht ran. Dann kam ich mit viel Geduld an den Menüpunkt in der Navigation ran.


    Seit der Touchscreen neu kalibriert ist habe ich keine Probleme mehr. Auch weitere Softresets brachten keine neuen Probleme.


    Lorenz

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    Wie hast du die Grenzübergänge im Zielspeicher abgespeichert?


    Über die Adresseingabe oder über die Karte. Ich hatte mal ein Ziel in Dänemark 'life' abgespeichert. Das heißt, ich war da und habe die aktuelle Position abgespeichert. Dann wollte ich dorthin navigieren. Ich wählte also das Ziel aus dem Zielspeicher aus - und bekam die Meldung 'Keine Adresse'


    Wenn du die Grenzübergänge in der Karte ansteuerst und dann versuchst dort einen Routenpunkt zu setzen, geht das vielleicht auch nicht?


    Lorenz

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    in einem anderen Thread habe ich mal folgendes geschrieben. Ich finde, es passt immer wieder:


    nachdem die Frage nach den Karten und länderübergreifendem Navigieren immer wieder kommt, möchte ich sie mal mit meinen Worten wie ich hoffe allgemein verständlich erklären:


    Auf allen Straßen, die auf einer Karte sind, kann navigiert werden! Ob da nun eine Grenze dazwischen ist oder nicht, spielt keine Rolle. Auch nicht, ob es eine MRE-Straße oder eine kleine Landstraße ist. Ist die Straße auf der Karte, kann sie zur Navigation verwendet werden. Welche Straßen auf einer Karte sind, kann man sehr schön in MapExport sehen.


    Wenn der Zielort in Spanien nicht auf der (Deutschland) Karte ist, kann ich nicht dahin navigieren. Ich muss also eine Navigation zu einem Ort erstellen, der auf der Karte ist. Dann muss ich die Karte wechseln und eine neue Navigation starten, wieder zu einem Punkt, der auf der neuen Karte ist. Und wenn das immer noch nicht reicht, muss ich das Spiel eben ein drittes mal machen.


    Für mich ist das logisch, dass ich nur innerhalb der Karte navigieren kann. Woher soll denn die Navisoftware wissen, welche Route sie nach Madrid vorschlagen soll, wenn Madrid nicht auf der Karte ist? Die Navisoftware weiß dann ja nicht, was Madrid ist und wo es liegt.


    Wenn man das mal begriffen hat, stellt sich nur noch die Frage, wo bekomme ich eine Karte für mein Navisystem, auf der mein Start- und mein Zielpunkt darauf ist?


    Lorenz

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    wer ein paar hundert Euros sparen will zu den Garmins kann sich mal auf meiner HP den Punkt Persönliche Ausstattung - Navigation ansehen. Meine Lösung ist


    - Tourenplanung auf dem PC mit unbegrenzt vielen Routenpunkten
    - Regendicht
    - das Display ist super gut ablesbar
    - Nutzung des PDA für viele andere Zwecke wie z.B. MP3s, Diktiergerät etc.


    alles ohne teures Amorcase etc. und ebenfalls auf über 6000 Km zur vollsten Zufriedenheit erprobt.


    Die PDAs sind sicherlich noch verbesserungswürdig. Mit einem stabileren, regendichten Gehäuse würde kein Mensch mehr so viel Geld für einen Garmin ausgeben, der noch dazu nur navigieren kann.


    Lorenz