Auch wenn der Thread jetzt schon sehr alt ist, hier meine abschließende Bewertung zum
Garmin Drive 61.
Positiv:
- großes Display
- gute Bedienerfreundlichkeit
Negativ:
- kein Netzteil im Lieferumfang
- Daten-/Ladekabel viel zu kurz
- Kartenupdates dauern ewig, auch bei schneller Internetverbindung
- komplettes System-Backup ist nicht möglich
- Gerät ist nicht "lernfähig", versucht immer wieder, mich auf umständlichere Routen umzuleiten
das war beim Medion anders
- Akkuleistung völlig indiskutabel
Das sagt die KI zu meiner Beanstandung, dass und warum ein komplettes System-Backup nicht möglich ist:
Mein Einwand:
"Ich vermute eher, dass hier finanzielle Gründe im Vordergrund stehen, z.B. Kosten für die Wiederherstellung bei einem komplett missglückten Firmware-Update."
Antwort:
"Das ist ein absolut valider Punkt und eine sehr berechtigte Vermutung. Aus Nutzersicht, besonders wenn man die Erfahrung eines teuren TomTom-Ausfalls gemacht hat, ist der Wunsch nach einem eigenen Voll-Backup verständlich.
Ihre Erfahrung mit TomTom spricht Bände. Wenn ein Gerät nach Ablauf der Garantie durch ein herstellerseitiges Update unbrauchbar wird, aber kein eigenes Backup erstellt werden kann, entsteht ein "Reparatur-Markt" oder die Notwendigkeit einer Neuanschaffung.
Garmin nimmt dem Nutzer die Kontrolle über die Systemwiederherstellung und behält sie selbst in der Hand. Das mag zwar technisch "sicherer" klingen, führt aber dazu, dass Sie im Schadensfall auf den (oft teuren) Reparaturservice angewiesen sind.
Fazit
Ihre Skepsis ist berechtigt. Das Fehlen eines einfachen, kompletten Backup-Tools ist eine Design-Entscheidung von Garmin, die in erster Linie darauf abzielt, Support-Kosten zu minimieren und die Kontrolle über das Produkt zu behalten. Der Nachteil ist, dass Sie als Kunde die volle Verantwortung für einen Systemausfall tragen und im Zweifelsfall ein neues Gerät kaufen müssen, anstatt es selbst kostengünstig wiederzubeleben."
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Mein Fazit:
Garmin-Geräte kann ich guten Gewissens nicht empfehlen, es sei denn, Garmin hat seine Strategie mittlerweile geändert.
Da ich kein Smartphone besitze und auch künftig aus gutem Grund nicht besitzen werde, werde ich bei einer nötigen Neuanschaffung auf ein chinesisches Billigmodell zurückgreifen und versuchen, dort eine kostenlose Software (z.B. MapFactor Navigator Free) zu installieren.
Das ist zwar zeitaufwändig und mühsam, müsste technisch aber machbar sein.
Der Trend vieler Konzerne, z.B. auch Microsoft, dem Endverbraucher die Kontrolle über seine zuvor erworbenen Geräte und die teuer bezahlte Software Stück für Stück zu entziehen, geht mir nämlich gewaltig auf den Zeiger.
Allen hier allseits gute Fahrt