Kmh mit GPS richtig?

  • @ HSVMichi


    das mit dem weiterkoppeln der Position klappt eigendlich ganz gut, unser guter Elbtunnel ist aber doch etwas zu lang um die Abfahrt Othmarschen noch mitzukriegen, er sagt aber noch, dass in 300m die Abfahrt kommt, was auch einigermaßen stimmt, vorausgesetzt "is' kein Stau in Elbtunnel". Bahrenfeld klappt dann wieder.
    Ach ja, ich hab TomTom 2.24 auf einem 40600er schon laufen lassen, dass funktioniert einwandfrei.


    Gruß


    surveyor

  • Zitat

    Original von surveyor99
    die Geschwindigkeit wird aus den Positionen und der Zeit berechnet. Die Position ermittelt der GPS-Sensor aus den Daten, welche die Satelliten senden. Zusätzlich wird auch die genaue Satellitenzeit mit übermittelt. Jetzt kann also aus den Positionen eine Strecke ermittelt werden und mit Hilfe des Zeitunterschiedes in eine Geschwindigkeit umgerechnet werden.


    Aha! Und wo, bzw. wie erfolgt das??

  • @ karomue


    entweder rechnet der Sensor intern die Geschwindigkeit und gibt diese im Protokoll aus (z.B VTG) oder die Nachfolgende Software hat Berechnungsroutinen für die Geschwindigkeit. Da die Entfernung zwischen 2 Punkten bekannt ist (Trigonometrie) und die Zeit, welche gebraucht wird um die Entfernung zurückzulegen, habe ich die Geschwindigkeit aus Entfernung/Zeit ==> km/h oder m/s. Ungenauigkeiten in der Geschwindigkeit entstehen durch die Ungenauigkeiten in der Positionsbestimmung sowie der Zeitermittlung, sind aber für die Zwecke der Navigation unerheblich.

  • Tschuldigung,


    habe Dich getestet.


    Ich bin so gut wie sicher, dass die Geschwindigkeit mit dem RMC (Knots) oder VTG (Knots und km/h) geliefert wird. Man wird sich sicher in der Auswerte-/Navi-Software diese Berechnung auf Grund der Koordinatenangabe und der Zeit ersparen, wenn sie ja bereits vorliegt. Und es wurde ja auch schon festgestellt, fehlen beide Zeilen, fehlt auch die Geschwindigkeitsangabe.


    Weiß jetzt nicht mehr, ob ich hier schon gepostet habe, dass die Geschwindigkeit über ca. 5 sec gemittelt wird. Kann man gut verfolgen, wenn man bei sonst guten Empfangsverhältnissen (Gartenstuhl rast nicht im Sitzen bereit mit mehreren km/h durch den Garten) wenn man die Geschw. beim Laufen verfolgt. Da kann man so schön abrupt von 0 auf 5 oder umgekehrt beschleunigen/abbremsen. Mit meiner BT-Maus geht das! :]

  • Kein Problem,


    GPS ist mein täglich Brot, das ungenaue GPS benutze ich nur zur Navigation im Auto, arbeiten tun wir mit RTK-GPS (realtime-kinematic-GPS) mit cm-Genauigkeit. Es wäre mal interessant, einen DGPS-Empfänger an TomTom zu hängen und zu sehen, wie er dann navigiert. Werde mir mal was einfallen lassen, unseren NavBeacon (Trimble DSM212, Genauigkeit kinematisch ca 0,2 - 0,5m) an den PDA zu bekommen.


    Holger

  • Uff, Holger,


    das war dann wohl ein Volltreffer. :D


    Was bist Du? Vermesser?


    Aha, war kurz auf Euerer HP. Ist denn GPS - auch mit DGPS-Unterstützung - schon für Vermessung genau genug?

    3 Mal editiert, zuletzt von karomue ()

  • Hi kaomue,


    1.) joh, Vermesser, hauptsächlich für alles, wo man mit'm Boot fahren kann.


    2.) kommt darauf an, was du machen willst. Für die Positionierung von Messschiffen reicht das im Allgemeinen aus, wenn die Höhenbeschickung über Pegel erfolgt (Genauigkeit 20 - 30 cm in der Lage, die Höhe kannste vergessen, genau wie beim Stand-alone-GPS). Für genauere Vermessungen braucht man ein RTK-GPS (auch als PDGPS, Precise-DGPS bezeichnet), Lagegenauigkeit 2cm, Höhengenauigkeit 2 - 5cm. Wenn's dann noch genauer sein soll, geht es nicht mehr mit RTK, dann muss im Post-Processing gemessen werden, will heissen, erst stationär messen ohne DGPS, dann im Büro auswerten und mittels Fehlerverteilung die Daten so hinschieben, dass alles gut aussieht ;D . Das dauert natürlich länger, da pro Punkt schonmal mehrere Stunden gemessen werden muss um die geforderte Genauigkeit zu erreichen.


    So, das war jetzt Vorlesung "Satellitengeodäsie" im Schnelldurchgang.


    Gruss


    Holger

  • Das GPS-System liefert von Hause aus eine Genauigkeit von 0,75 - 1,1 Km/h.


    Bei konstanter Fahrgeschwindigkeit wird der Schleppfehler zu Null und man kann die Tachoanzeige mit einer Genauigkeit von +- 1 Km/h kontrollieren!


    Das sollte doch ausreichen. Oder?


    Ist wichtig beim Wechsel von Sommer- und Winterreifen!


    Gruß wolfgang

  • So weit ich weiss, gibt es für die Tachohersteller eine gesetzliche Auflage, dass ein Tacho niemals - also auch nicht nach 20 Jahren - weniger als die reale Geschwindigkeit anzeigen darf. Dazu kommt, dass auch neue oder andere Reifen, die einen etwas grösseren Durchmessser haben nicht zu "zu geringen Anzeigen" führen dürfen.


    Heist im Umkehrschluss:
    Normal ist ein Tacho mit ca. + 5% mehr.
    In der Praxis haben Tachos meist um die +8%.
    Nur voll-elektronische Anzeigen (meist mit Zahlendisplay statt Nadel) sind +2 bis + 5% typisch.
    Spöttler behaupten, dass besonders Hersteller von "schnellen Wagen" die maximale Sicherheit - also
    + 8 bis +10% einstellen, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.


    Auffallen sollte jedem Autobesitzer, wenn im Zulassungschein 180 Km/h steht und er (lt. Tacho) mühelos 200 fahren kann.