Gerätefrage

  • Auf der suche nach einem GPS-Handgerät in ich irgendwie in einer Sackgasse gelandet und wäre dankbar für etwas "suchhilfe" :)


    Folgende Bedingungen sollten erfüllt werden
    klein
    leicht
    spritzwassergeschützt
    günstig


    Von den Funktionen her
    Geschwindigkeit (max/durchschnitt)
    Wegstrecke


    Soweit ich es informationen habe, alles keine zu hohen Anforderungen und wohl
    in Richtung Geko von Garmin gehend.


    Allerdings stellt sich mir die bisher unbeantwortete Frage ob die kleinen Garmin auch am Laptop via USB ihren Dienst als normaler GPS-Empfänger in Verbindung
    mit einer Routenplanersoftware (TOMTOM oder ROUTE 66) funktionieren.


    Ist das möglich, oder gibt es geräte in dieser Größe die des könnten?
    mfg

  • Hallo Balou,


    Deine Grundanforderungen werden von allen Geräten erfüllt. Etwas anders sieht es da mit der Verbindung zum PC/Notebook aus. Auf der Garmin-HP wird in den Vergleichstabellen diese Funktion als NMEA Ein-/Ausgang aufgelistet. Ich würde aber grundsätzlich etwas Abstand von USB-Lösungen nehmen. Nicht alles was glänzt ist Gold. Nur wenige GPS-Programme können direkt auf USB-Schnittstellen zugreifen. Das könnte dann zum Problem werden. Zwar kommt bei den Geräten evtl. ein Treiber mit (oder aus dem Internet), der eine virtuelle serielle Schnittstelle emuliert, doch es ist nicht immer ganz einfach solche Dinge zu lösen. Oftmals geht's auch gar nicht. Serielle Schnittstellen (RS232) funktionieren dagegen immer problemlos und werden von den Programmen erkannt und unterstützt. Sollte dein Rechner keine RS232 mehr haben, dann kann man sich leicht mittels einem USB-Serial-Adapter behelfen. Die Dinger kosten nicht die Welt und funktionieren zuverlässig.
    Fassen wir also nochmals kurz zusammen. Du musst darauf achten, dass das entsprechende Gerät einen NMEA-Ausgang besitzt. Weiter sollte es (meine Empfehlung) keine USB-Schnittstelle sondern eine ganz einfach RS232 sein. Das sind eigentlich die Anforderungen an das Gerät, um dieses als GPS-Empfänger für Notebooks / PPCs nutzen zu können.
    Wenn du mich jetzt noch nach einer Geräteempfehlung fragen würdest, dann würde ich sofort das GARMIN GPS12 empfehlen. Es hat sich bei mir über lange Jahre als äußerst robust und zuverlässig bewiesen. Aber das ist wie immer im Leben ein Frage des persönlichen Geschmacks.


    Gruß


    Anderl

    **** ob Desti SP, TTN5 oder MN4.....angekommen bin ich fast immer ****
    !!!! Karte, Kompaß & Höhenmesser haben mich I M M E R ans Ziel gebracht !!!!


    www.eNavTools.de.vu
    Geodätische Koordinatentransformationen am Pocket PC
    Helmertparameter u. m.

  • Seriellen Port hab ich auch noch zur Verfügung, von daher sollte dies kein Problem darstellen.


    das geko 101 scheint keine Schnittstelle zu haben, ebenso wie das Magellan Explorist 100, von daher fallen die schonmal aus... glücklicherweise hab ich vorm Kauf nachgefragt :D


    Bliebe das Geko 201 mit 88g übrig.
    Oder das Foretrex 201 mit 78g


    Das Gewicht ist vordergründig mitentscheidend, allerdings bei 10g würde das Geko noch den Vorzug erhalten.


    mfg

  • Hi,


    um noch einen anderen Mitbewerber ins Rennen zu werfen: Mit einbeziehen in die Wahl würde ich auch die Etrex Familie - nur unbedeutend schwerer, aber im Funktionsumfang besser ausgestattet und evtl. mit (sonst teurem) Kabel im Lieferumfang. Auch wenn Du die Funktionen jetzt vielleicht noch nicht brauchst, können im Betrieb schnell neue Bedarfe auftreten. Mein Etrex Venture hat damals neu über Ebay 140,- Euren gekostet mit allem Zubehör. Das Venture ist kostengünstig, weil Du ohne Einbußen das US Modell verwenden kannst - es ist mit dem europäischen identisch und unterscheidet sich damit von den "größeren" Etrexen Legend und Vista. Ich habe es am Notebook betrieben mit OziExplorer und MagicMaps und mit dem PDA mit TomTom3 (TomTom würde übrigens am Laptop NICHT laufen, ist ein reines PDA Programm).


    Wenn das Gewicht eine entscheidene Rolle spielt, kannst Du die Batterien/Akkus gegen Einweg Lithium Mignon Zellen austauschen und ca. 30% des Batteriengewichts sparen. Ich habe das auf mehreren Hochtouren gemacht und war von der Leistungsfähigkeit und Kapazität der Li Zellen bei Kälte absolut begeistert. Nachteilig ist der recht hohe Preis.


    Grüße, Uwe

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