Zündung an GO an , Zündung aus GO aus

  • Hi Api,


    ich habe bei meinem Peugeot 307 den Zigartettenanzünder umgeklemmt das er über die Zündung funzt.
    Die (geringe)Arbeit lohnt sich auf jeden Fall, da ich vorher des öfteren vergessen habe meinen Go auszuschalten.


    Gruß
    Peter

  • Zitat

    Original von pewag
    ich habe bei meinem Peugeot 307 den Zigartettenanzünder umgeklemmt das er über die Zündung funzt.
    Die (geringe)Arbeit lohnt sich auf jeden Fall, da ich vorher des öfteren vergessen habe meinen Go auszuschalten.


    Hallo Peter,


    das hört sich interessant an. Ich bin nur kein begnadeter Elektriker. War das denn leicht möglich und wenn ja, was hast du dazu gemacht?


    Viele Grüße, Api.


  • Hallo Api,


    ich habe das Dauerplus vom Zig.-Anzünder abgezogen und Stillgelegt und das Zündungsplus vom Autoradio an den Zig.-Anzünder gelegt.
    War etwa fünf Minuten Arbeit.
    habe das aber nicht wegen dem Go gemacht, nachdem ich im letzten Sommer vergessen hatte meine Kühlbox auszuschalten und am nächsten Morgen die Batterie leer war, war dieser Eingriff von nöten ;)
    Jetzt provitiert halt der Go von diesem Eingriff, was eine angenehme Sache ist.


    Gruß
    Peter

    Einmal editiert, zuletzt von pewag ()

  • Hallo Leute, ich habe schon einmal in diesem Forum gewarnt.
    Ein Li-Ionen Akku hat nur eine begrenzte Anzahl von Ladezyclen.
    (500 - 800) Wenn ihr also am Tag z.B. nur 10 mal Das Auto startet sind
    das 10 Ladevorgänge. Im Jahr also? Das kann sich jeder selbst ausrechnen.
    Es ist wirklich besser den Akku immer leer zu fahren, und dann aufzuladen.

  • Zitat

    Original von pali
    Hallo Leute, ich habe schon einmal in diesem Forum gewarnt.
    Ein Li-Ionen Akku hat nur eine begrenzte Anzahl von Ladezyclen.
    (500 - 800) Wenn ihr also am Tag z.B. nur 10 mal Das Auto startet sind
    das 10 Ladevorgänge. Im Jahr also? Das kann sich jeder selbst ausrechnen.
    Es ist wirklich besser den Akku immer leer zu fahren, und dann aufzuladen.


    Aber nicht zu lange leer lassen, sonst schadet das dem Akku auch wieder.


    Bin immer noch neugierig auf die Sache mit eingelegter oder nicht eingelegter SD-Karte.
    Mein TTG ist üblicherweise in der Wohnung und geht nur selten mit ins Auto.


    Wie ist das nun mit dem TTG im Schrank? Besser mit oder besser ohne SD Karte lagern?
    Aber die Uhr müße ja auch laufen, wenn keine SD-Karte eingelegt ist?

  • Zitat

    Hallo Leute, ich habe schon einmal in diesem Forum gewarnt.
    Ein Li-Ionen Akku hat nur eine begrenzte Anzahl von Ladezyclen.
    (500 - 800) Wenn ihr also am Tag z.B. nur 10 mal Das Auto startet sind
    das 10 Ladevorgänge. Im Jahr also? Das kann sich jeder selbst ausrechnen.
    Es ist wirklich besser den Akku immer leer zu fahren, und dann aufzuladen.


    Kann ich nur zustimmen! Wenn sich der Akku selbst und kostengünstig austauschen ließe, könnte man das vielleicht lockerer sehen. Aber bei dem Aufwand einen defekten Akku bei TT wechseln zu lassen, würde ich ihn schonend behandeln.


    Gruss Pittie

  • Hallo Leute


    Ich glaube dass die Sache mit Li-Ion Akkus gar nicht so eng zu sehen ist. Bei meinem alten Nokia Communicator 9210i, der mir 2 Jahre lang gute Dienste geleistet hat, war das so dass der immer in der Freisprecheinrichtung eingesteckt war, sobald ich im Áuto saß. Trotz dem läuft der Akku immer noch (das Gerät wird zur Zeit von meine Frau benützt). Mit dem 9210 davor war es ähnlich. Also entweder macht Nokia besonderes gute Akkus (was ich persönlich nicht glaube) oder diese 500-800 Ladezyklen sind ein Werbegag der Akkuhersteller um uns zu bewegen neue Akkus zu kaufen.

  • Zitat

    Original von ringl-mario
    ...oder diese 500-800 Ladezyklen sind ein Werbegag der Akkuhersteller um uns zu bewegen neue Akkus zu kaufen.


    Hi,


    zu meinem iPod schrieb Apple zur Accupflege, dass man mindestens einmal pro Monat einen Ladezyklus durchlaufen soll. Dabei würde sich ein ganzer Ladezyklus aus mehreren Teilnachladungen zusammensetzen können. Also, iPod ist 75% leer, nachladen auf 100%, 1/4 Ladezyklus. Wieder hören bis 25% Akkuladung, nachladen bis 75%, 3/4 Ladezyklus voll. Runter auf 75%, nachladen auf 100%, 1 ganzer Ladezyklus vollständig.


    Gruß, iLion

  • ich kann da mario nur zustimmen. bei meinem alten siemens sl45 war ne dockingstation dabei, wo ich das handy quasi aufbewahrt habe, sprich, mindestens 5 mal pro tag rein und raus. das hat 3 jahre lang ohne nenneswerte mucken überlebt. außerdem sollte auch bekannt sein, dass man den memory-effekt auch wieder glätten kann, wenn man den akku dann tatsächlich mal ganz leer und danach wieder ganz voll macht. das mit den 500-800 ladezyklen ist sicher nicht richtig. schon nicd-akkus hatten seinerzeit 1000 und nmhd sicher auch, da können li+-akkus nicht nur die hälfte haben.


    ich seh das also nicht so eng. da hab ich lieber den komfort von automatischem an und aus.

  • Zitat

    mindestens 5 mal pro tag rein und raus. das hat 3 jahre lang ohne nenneswerte mucken überlebt.


    Auf der anderen Seite hab ich in meinem Bekanntenkreis zig Leute erlebt, die mit genau dieser Methode reihenweise ihre Laptop-Akkus binnen eines halben Jahres verbraten haben.


    Gruss Pittie

  • Also ich habe ein Nokia-Handy schon zwei Jahre lang in der festinstallierten Freisprechanlage meines Autos im Betrieb. Bei jedem Ein und Aus der Zündung geht auch die Ladefunktion des Handy-Halters ein und aus. Da ich im Aussendienst tätig bin, sind das bestimmt 10 Schaltungen pro Tag auf das Handy.
    Aber ich muss sagen, der Akku hält wie am ersten Tag!
    Sprich, wenn ich mal Frei habe, im Urlaub bin oder mal keinen Wochenend-Dienst habe, muss mein altes Autohandy ohne Ladespannung auskommen, und das macht es immer noch eine Woche lang.


    Also würde ich auch in den TTG-Akku das Vertrauen legen, dass er zumindest eine vertretbare Zeit durchhält.


    Und wenn er tot ist (der Akku), wechsel ich ihn garantiert selbst! (Falls ich dann das "technisch alte Gerät" noch haben möchte [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/g010.gif] )



    Viele Grüße,
    aari.

  • Hallo zusammen


    Meine Erfahrung im elektr. Bereich und Akkuphilosophie hat gerzeigt, dass die Geräte jeweils vor dem Akku schlapp machen oder ausgetauscht werden. Also kümmert mich die Theorie des Ladezustand usw. nicht sonderlich. :)


    Gruss
    Tom

  • Hallo zusammen,


    Vielleicht gibt untenstehender Bericht ein wenig mehr Aufschluss zum Thema Li-Ionen Akku. Habe ihn von der Seite:


    http://www.fahrners.de/akku.htm


    Li-Ionen Akkus:
    Diese Technik ist vergleichbar mit den aus Fotogeräten bekannten Lithium-Batterien. Sie haben eine hohe Zellenspannung (Nennspannung 3,6 Volt (Kobaltoxid-Variante) oder 3,7 Volt (Manganoxid-Variante)), eine hohe Energiedichte, und sie sind sehr leicht (Lithium ist ein Leichtmetall, ähnlich Magnesium). Durch die höhere Zellenspannung sind sie nicht mit gewohnten Batterien kompatibel und finden daher nur in Spezialanwendungen Einsatz (Handys, Notebooks, MP3-Player). Es gibt keine standardisierten Größen, jeder Hersteller hat sein eigenes Format, und deshalb findet man auch keine Universalladegeräte dafür.


    Li-Ionen Akkus werden mit konstanter Spannung und Strombegrenzung geladen, ähnlich wie RAM-Zellen oder Blei-Akkus. Die Zellenspannung ist direkt proportional zum Ladezustand, die Entladekurve verläuft fast linear. Man kann also an der Spannung sehr genau den Ladezustand ablesen. Eine volle Zelle hat 4,1 bzw. 4,2 Volt, eine leere hat ca. 3,3 Volt.


    Nun zu dem Punkt, über den man am schwierigsten gesicherte Aussagen bekommt: wie lädt man diese Akkus richtig, wie halten sie am längsten? Sicher ist mittlerweile folgendes:
    Die angegebene Anzahl Ladezyklen versteht sich für vollständige Ladung/Entladung. Der Akku kann im Laufe seines Lebens eine bestimmte Ladungsmenge transportieren. Es ist dabei unerheblich ob der Akku immer vollständig entladen und geladen wird, oder nur teilweise. Es ist also gleich, ob man den Akku 1 mal ganz entlädt und wieder lädt, oder 2 mal halb entlädt und 2 mal wieder lädt. Auch einen Memory-Effekt kennt dieser Akku nicht. Die Lebenserwartung liegt bei 300-500 vollständigen Ladezyklen bzw. max. 2-3 Jahren.
    Bei einem Ladezustand zwischen 50% und 80% altert der Akku am langsamsten, daher lieber öfter nachladen und nicht leer werden lassen. Will man ihn längere Zeit lagern, sollte man ihn also am besten mit ca. 80% Ladung lagern (vollmachen und dann wieder ein bisschen entladen), und ca. monatlich nachladen. Li-Ionen Akkus haben eine um ca. 50% geringere Selbstentladung als NiCd/NiMH Akkus. Bedingt durch die natürliche Alterung steigt der Innenwiderstand allmählich durch fortschreitende Zelloxydation und somit auch die Selbstentladung. Kapazitätsverluste bei Li-Ionen-Akkus lassen sich nicht durch zyklisches Laden und Entladen regenerieren. Kapazitätsverluste sind endgültig, da die Zelloxydation nicht rückgängig gemacht werden kann. Um die Lebensdauer nicht unwiderbringlich zu verkürzen sollten die Zellen auf keinen Fall tiefer als 2,4 bzw. 2,5 Volt entladen werden.
    Hohe Temperaturen lassen die Zellen schneller altern, deshalb nie im heissen Auto oder in der Sonne liegen lassen.


    Gruss - SHIDO