Was passiert im Gotthard?

  • Ja, das wäre wirklich gut.
    Mein RBT1000 braucht in den Bergen manchmal bis zu einer Minute bis zum Fix nach einem Tunnel. (besonders, wenn der lang ist). Das hat mich schon zweimal falsch fahren lassen.
    Eine aproximierte Weiterfahrt oder ein vorheriges "Biegen Sie nach dem Tunnel rechts ab!" wären da sehr hilfreich.

  • Zitat

    Original von Wastl


    Man braucht etwa 15 Minuten ...



    Wastl, schon sieben mal da durch gefahren ...


    Ach von Dir stammt diese Strichliste am Tunnelportal ;)


    Garry

  • Zitat

    Original von freak1001
    Das wäre natürlich wirklich mal was Gescheites, wenn TomTom im Tunnel mit der zuletzt gefahrenen (bzw. der in der Eigenschaftenseite genannten) Geschwindigkeit weiterfahren würde. :)


    Immerhin sollte er (als Navi-System) ja wissen, dass er sich im Tunnel befindet und daher keine Satelliten empfangen kann...


    Das ist nichts neues, das hat schon TomTom1 für eine gewisse Zeit gemacht.


    Für sinnvoller würde ich hier dann eine Funktion halten die dann automatisch vor den nächsten Kreuzungspunkt springt (und ensprecht markiert anzeigt) um mich rechzeitig darauf einstellen zu können wie es dort weitergeht. Per Bildschirm/Tastendruck dann jeweils zur nächsten.
    So viele Abzweigungen gibt es im Tunnel nicht dass man die nicht zuordnen könnte, das Problem liegt darin dass sie oft nicht angezeigt werden.



    Garry

  • Zitat

    Original von freak1001
    Das wäre natürlich wirklich mal was Gescheites, wenn TomTom im Tunnel mit der zuletzt gefahrenen (bzw. der in der Eigenschaftenseite genannten) Geschwindigkeit weiterfahren würde. :)


    Immerhin sollte er (als Navi-System) ja wissen, dass er sich im Tunnel befindet und daher keine Satelliten empfangen kann...


    Wohin denn? Gradlinig weiter, das wäre in den meisten Fällen falsch, da Tunnel meist duch nicht geradlinig sind.


    Ans Ende? Das müsste ein Navi wissen, o.K., aber dann käme der Sehnenfehler mit hinein...


    Außerdem - hat man keinen Tempomat - wir man wohl kaum eine gleichbleibende Geschwindigkeit einhalten können. Und ob die im Tempomat eingestellte Geschwindigkeitmit der tatsächlichen - GPS - übereinstimmt, das können nur Tempomatbesitzer mal ausprobieren. Ob das aber auch über 1/4 h einzuhalten ist.....

  • Zitat

    Original von karomue
    Wohin denn? Gradlinig weiter, das wäre in den meisten Fällen falsch, da Tunnel meist duch nicht geradlinig sind.


    :confused:


    Die Software folgt halt einfach der im Kartenmaterial ja vorhandenen Tunnelstrecke. Was denn auch sonst? Oder verstehe ich Deine Frage nach dem "wohin denn" falsch?

    Zitat

    Ans Ende? Das müsste ein Navi wissen, o.K., aber dann käme der Sehnenfehler mit hinein...


    Der "was"? :confused:

    Zitat

    Außerdem - hat man keinen Tempomat - wir man wohl kaum eine gleichbleibende Geschwindigkeit einhalten können. Und ob die im Tempomat eingestellte Geschwindigkeitmit der tatsächlichen - GPS - übereinstimmt, das können nur Tempomatbesitzer mal ausprobieren. Ob das aber auch über 1/4 h einzuhalten ist.....


    Wobei das doch völlig wurscht ist, jedenfalls solange man nicht schneller, sondern im Schnitt eher langsamer fährt als das Navi. Entscheidend ist bei der ganzen Sache doch einzig und allein der Vorteil, dass mich das Navi korrekt auf eine zu nehmende Abbiegung im oder unmittelbar nach dem Tunnel hinweisen kann. Dass es dabei möglicherweise etwas eher an der Abbiegung ankommt als ich selbst, ist doch irrelevant und vor allem gegenüber dem, wie es bisher war, allemal ein Fortschritt.

  • Hallo BigBlue,


    lassen wir es mal dabei. Kann Deinen Argumenten folgen, sollte, könnte machbar sein. Der PDA oder das Navi würde einfach annehmen, dass man am Ende des Tunnels wieder rauskommt - abgbesehen von evtl. Abzweigungen, die aber über die Route evrl auch ermittelt werdn könnten - und dort "warten".


    Vergessen wir damit erst mal meine Einwände.

  • Zitat

    Original von karomue


    Wohin denn? Gradlinig weiter, das wäre in den meisten Fällen falsch, da Tunnel meist duch nicht geradlinig sind...


    Wieso wohin? TomTom soll einfach annehmen, dass ich mit derselben Geschwindigkeit und natürlich auf der angegebenen Route weiterfahre.


    Damit würde sich auch das Problem einer Ausfahrt/Abbiegung im Tunnel erledigen. Dass das nichts supergenau sein kann, ist logisch - aber ich finde immer noch besser, als einfach stehen zu bleiben.


    Immerhin ist TomTom seit der 2er Version wieder blitzschnell da, wenn Sats wieder verfügbar sind.

    Einmal editiert, zuletzt von freak1001 ()

  • Zitat

    Original von freak1001


    Wieso wohin? TomTom soll einfach annehmen, dass ich mit derselben Geschwindigkeit und natürlich auf der angegebenen Route weiterfahre.


    Damit würde sich auch das Problem einer Ausfahrt/Abbiegung im Tunnel erledigen. Dass das nichts supergenau sein kann, ist logisch - aber ich finde immer noch besser, als einfach stehen zu bleiben.


    Un genau das ist das Problem.
    Der Zoom sollte eingermassen gross sein damit man erkennen kann wie die Abwzeigung
    aussieht. Per Zeitschätzung wird man aber nur schwer den passenden Ausschnitt treffen. Also lieber gleich den Kartenausschnitt der nächsten Abzweigung einblenden und dazu einen Zeitbalken wann voraussichtlich mit dem eintreffen zu rechnen ist.


    Garry

  • Hey Karomue,


    warten tut TTN natürlich nicht am Tunnelausgang. Aber ansonsten stimmt das schon, was hier geschrieben wurde. TomTom fährt beim Satabriß mit der letzten Geschwindigkeit noch ne ganze Weile weiter - immer auf der zuvor berechneten Strecke entlang. Das ist kein neues Feature, sondern schon immer bei TTN so. Ist auch durchaus hilfreich. Hier in Hamburg reicht es bis etwas weiter als zur Hälfte des Elbtunnels, also ca. 2km. Die Dauer dieses Weitersimulierens ist aber merkwürdiger Weise nicht immer gleich.


    Grüße Dirk

  • Zitat

    Original von Garry


    Und genau das ist das Problem.
    Der Zoom sollte eingermassen gross sein damit man erkennen kann wie die Abwzeigung
    aussieht. Per Zeitschätzung wird man aber nur schwer den passenden Ausschnitt treffen. Also lieber gleich den Kartenausschnitt der nächsten Abzweigung einblenden und dazu einen Zeitbalken wann voraussichtlich mit dem eintreffen zu rechnen ist.


    Garry



    Ich versteh's immer noch nicht: Wieso ist das ein Problem, wenn TTN genauso weiterfährt, als wären Satelliten da?


    Wenn du eine Routenvorführung startest, macht er doch genau das gleiche. Und wenn du im Tunnel mit der gleiche Geschwindigkeit (wie vorher) weiterfährst, sollte das auch mit der Genauigkeit im Großen und Ganzen funktionieren. Ich jedenfalls finde, dass das besser ist, als einfach stehen zu bleiben.

  • Also ich habe mir das Verhalten jetzt nochmal genau angeschaut. Ich fahre normalerweise jeden Tag nur einen Tunnel, und der ist relativ kurz, da bin ich mit 100km/h in knapp einer halben Minute durch. Seit ich TT4 habe (erst seit ein paar Tagen), war ich noch keine längeren Tunnel gefahren. Da ich vorher MN|4 hatte (der ja nach Satabriss sofort mit Navigieren aufhört) und das Verhalten von TT3 diesbzgl. nicht kannte, ging ich zunächst von einem neuen Feature aus, welches dann IMHO auch wirklich ziemlich goil gewesen wäre.


    Leider ist es aber doch nicht so, sondern eher so, wie es offenbar auch TT3 schon gemacht hat: Die Navigation läuft mit schwarz/weiß ge"färbter" Karte noch für ca. 35 bis 40 Sekunden weiter (das ist knapp länger als ich standardmäßig für "meinen" Tunnel brauche, deswegen hatte ich das bisher nicht gemerkt). Nach dieser Zeit hört er dann allerdings auf und springt ZURÜCK an die Stelle, wo zuletzt Sat-Empfang war. Also VOR den Tunnel.


    Ich bleibe zwar weiterhin dabei, dass diese Feature geil WÄRE. Wenn es denn vorhanden wäre. Was es leider nicht ist... :rolleyes: ;)

  • Zitat

    Original von freak1001


    Ich versteh's immer noch nicht: Wieso ist das ein Problem, wenn TTN genauso weiterfährt, als wären Satelliten da?


    Wenn du eine Routenvorführung startest, macht er doch genau das gleiche. Und wenn du im Tunnel mit der gleiche Geschwindigkeit (wie vorher) weiterfährst, sollte das auch mit der Genauigkeit im Großen und Ganzen funktionieren. Ich jedenfalls finde, dass das besser ist, als einfach stehen zu bleiben.


    Also noch mal:
    Im realen Verkehr (also nicht nachts allein mit Tempomat) hat man nach einigen Minuten schnell eine mehr oder weniger deutliche Differenz zwischen Soll- und Ist-Position.
    Um den Verlauf der Fahrbahnen erkennen zu können sollte der Kartenausschnitt nicht zu gross sein - ich sag mal 1000m sictbarer Bereich, Abzweigung im Zentrum. Bei 60km/h legt man 1km/min zurück. D.H. man darf nicht schlechter als auf 30s genau den Kreuzungspunkt treffen um ihn überhaubt an der Kreuzung selbst auf dem Display zu haben. D.h. z.B. nach 10min ohne Empfang darf meine Durchschnittsgeschwindigkeit für diesen Abschnitt keine 3km/h (30s = 5% von 10min, 3km/h = 5% von 60km/h)von der Tunneleintrittsgeschwindigkeit abweichen (bezogen auf Berechnungsbeispiel 60km/h).


    Garry

  • Wer sich im Gotthardtunnel verirrt, wird auch mit einem GPS nicht ans Ziel kommen...



    SNCR :D :D

  • Danke, die Antworten kamen wirklich sehr sehr schnell. Vielleicht gibt es ja bei TomTom 5 eure gewünschte "Im Tunnelweiterfahr Funktion". Ich weiß nicht ob es stimmt ich glaub aber der TTG (TomTom Go) hat en paar Sensoren drin die dann gucken wie schnell du bist. Kann das jemand bestätigen? Wär ja auch ne geile Idee für ne neue Maus!

  • Ja, das TT Go hat solche Sensoren eingebaut. Das funktioniert aber in der Praxis kaum besser als die "Simulations"variante von TT3, was man hier so liest.