So könnt ich mir es vorstellen

  • Hallo,
    ruhig geworden hier!


    Eine sehr einfache Möglichkeit der Map-Visualisierung von Standortdaten im Internet besteht in der Übersendung von Lat-./Lon-Daten an mapquest. Dabei ist folgendes Format ( Beispiel ) zu benutzen:

    http://www.mapquest.com/maps/map.adp?latlongtype=decimal&latitude=49.960&lon&longitude=008.200


    Da die Forum-Software die angezeigte URL-Adresse leider automatisch kürzt, habe ich sie hier als Text ( ohne "http://www." am Anfang ) noch einmal wiederholt:


    mapquest.com/maps/map.adp?latlongtype=decimal&latitude=49.960&lon&longitude=008.200


    Anstelle der hier benutzten, müssen dann hinter "longitude" und "latitude" natürlich die jeweils übermittelten Werte stehen.


    Für einen ersten Versuch braucht Ihr nur meine Positionsdaten durch Eure ersetzen.


    Die so erzeugten Karten sind in mehreren Stufen zoombar und auch in unterschiedlichen Grössen darstellbar.


    Klaus

  • also ich kann leider in den nächsten 2 wochen nicht irchtig aktiv wedfen. aber die arbeit die ich derzeit vollrichte wird auch unserem projekt ztu gute kommen, aber gebt doch mal ne nzwischenstatus durch von euren proggies...

  • Hi,
    bin momentan viel mit dem Bike unterwegs und habe leider keine zeit weiter zu machen aber es kommt ja bald der Urlaub und da gehts voll los

  • Hallo,
    auch hier geht es erst nach Pfingsten so richtig weiter. Dann dürfte es aber sehr schnell gehen, bis etwas Praktisches vorzuweisen sein wird.


    Klaus

  • Hi All,


    ich habe mir gerade Gedanken zu einer ähnlichen Problematik gemacht. Ich möchte GPS Daten von einem Ballon an den Verfolger übermitteln. Dazu überlegte ich mir folgendes:
    Man programmiere einen PIC oder ATMEL an den ein NMEA Gerät und ein Handy angeschlossen werden. Dieser Prozessor liest alle Minute ein NMEA Paket, wählt sich (kostengünstig) via GPRS ins INET ein und speichert dieses auf einem Webserver.
    Ein Programm auf dem Notebook wählt sich auch jede Minute via GPRS ein und liest das letzte Paket vom Webserver und schickt es an einen virtuellen COM-Port und sorgt für die aktualisierte Position in der NAV-Soft.


    Was meint ihr, habe ich irgendwelche Dinge übersehen?
    Schöner wäre es ja, wenn das Handy_GPS die Daten direkt an Handy_Notebook senden würde, aber ich denke das wird nicht gehen, da ich Handy_Notebook aus dem Internet nicht direkt erreichen kann, oder?


    Eine weitere Überlegung ist folgende:
    Kann ich die NMEA Schnittstelle (z.B. Garmin eMAP) nach Pegelwandlung nicht evtl. sogar direkt! an das Handy anschließen und eine JAVA Applikation schreiben, die am COM Port des Handys das NMEA Paket ausliest und dann online geht und das auf dem Webserver speichert?


    Was meinen die Profis? ;)
    Viele Grüße
    Robert

  • @rob


    also wenn wir fertig sind sollte so etwas machbar sein. allerdings würde ich trotzdem über den inetserver gehn. dadurch können 1. alle daten gespeichert werden und 2. können statistiken etc. generiert werden.


    die daten mim laptop abzurufen wären kein problem da dies über eine internetseite dargestellt werden kann. wenn die daten auf nen andres handy übermittelt werden sollten, müssen wir noch schauen wie das funktionieren könnte. aber scheinbar bin nicht nur ich momentan sehr beschäftigt :) aber ich hab gpsklaus ja schon gesagt das ich demnächst meinen teil umsetze...

  • klinke mich nur kurz rein:
    - ich würde die Serverlösung auch nehmen. Weil dann könnten nicht nur die Verfolger am Boden nachsehen - auch die Bekannten und Verwandten könnten von zu Hause aus nachsehen wo Ihr gerade seid... ist doch spannend!


    nSonic

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Robert,


    hast Du Dir das Mobilfunktelefon Benefon ESC! schon einmal angesehen. Das kann scheinbar genau das, was Du brauchst.


    Viele Grüße,
    Sven

  • Hallo Allerseits,
    was gibt es grundsätzlich für Möglichkeiten?


    1. Direktübertragung von Nav.-Daten ( z.B. NMEA ) mithilfe von Sprechfunkgeräten


    2. Nutzung des GSM-Datenkanals zur Übertragung von Nav-Daten zwischen zwei GSM-Geräten oder zwischen GSM-Gerät und Modem


    3. Übertragung von Nav.-Daten zwischen zwei GSM-Geräten via SMS.


    4. Übermittlung der Nav-Daten an einen Server via z.B. GPRS oder SMS mit WWW-Abrufmöglichkeit.


    Zur Übertragung von Navigationsdaten zwischen Ballon und Boden würde ich aus Kostengründen eine Lösung nach 1 favorisieren.


    Das Benefon ESC kann die von einem anderen Benefon-GSM-Gerät stammenden Navigationsdaten auf seinem Kartendisplay visualisieren. Dabei muss das zweite Gerät nicht unbedingt auch eine Möglichkeit zur Kartendarstellung besitzen. Ich habe meine Versuche z.B. mir dem Modell "Track One " durchgeführt. Es ermöglicht eine Positionsdatenübertragung auf Tastendruck ( Alarmknopf ) oder durch Auswertung einer empfangenen Abrufmessage. Zur Datenübertragung werden dabei SMS benutzt.


    Ähnliche Features besitzt übrigens auch das Garmin-NavTalk.


    Ganz billig ist das Ganze allerdings nicht.


    Klaus

  • @GPSKlaus


    siehste die weblösung wäre wesentlich günstiger. vorallem wenn nur die gps koordinaten ausgegebn werden müssen, ist eine gprs verbindung zu empfehlen da hier nicht nach zeit sondern datenvolumen abgerechnet wird. da kann man die ganze zeit online sein und die koordinaten bekommen.

  • Verdammt! Jetzt habe ich mir gestern das Siemens SL55 geholt um heute zu erfahren, daß ich bei dem Ding mit Java weder auf den seriellen Port noch auf die IRDA Schnittstelle zugreifen kann.
    Mit sonem Nokia Organizer sollte das ziemlich einfach gehen. Via Bluetooth GPS die Position abfragen und dann einfach GPRS Online gehen und hochladen.


    Ich wollte es allerdings so machen: Den vorhandenen Garmin Empfänger (nach Pegelwandlung) direkt an das Mobiltelefon anschließen und mit JAVA abfragen und die Position hochladen. Das geht zumindest mit meinem Telefon nicht.
    Meine Variante in dem Fall wäre, ein PIC oder ATMEL das Paket aus dem GPS abfragen lassen, und diesen gleichzeitig das Handy via AT-Befehle bedienen. Nur dann muß man wohl TCP/IP im PIC implementieren, oder? Was meint Ihr, wie schwierig ist das?


    Zu der Frage direkt zum Server / direkt zum Laptop: Ich dachte erst, direkt zum Laptop würde weniger Traffic verursachen. Aber die Übertragung zum Server sollte ja auch in einem Paket möglich sein. Allerdings das Abfragen wirde mehr Traffic erzeugen. Auf der anderen Seite ist es wahrscheinlich eh nicht möglich, das Paket direkt an den Laptop zu schicken, bedingt durch GPRS.


    Die anderen Möglichkeiten kommen für mich nicht in Frage, da ich das nur "auf eigene Faust" entwickle und die vorhandene Hardware benutzen möchte. Das ist ein Garmin GPS3 im Ballon, ein Laptop, zwei GPRS Handys.


    Gruß Robert

    Einmal editiert, zuletzt von Rob2222 ()

  • Hi,


    diesmal habe ich positive Neuigkeiten. Für die PIC Prozessoren gibt es fertige PPP Routinen. D.h. Man schließt ein Modem an und kann mit wenig Aufwand Pakete verschicken.
    s.: http://www.microchip.com/1010/…c/connect/tcpip/index.htm


    explizit:
    http://www.microchip.com/downl…pnote/internet/00724c.pdf


    Und das Modem im Siemens Telefon müßte ich ja auch wie ein normales Modem ansprechen können. Hoffe das geht im GPRS Mode auch mit AT Befehlen. Mal schauen.


    Gruß Robert

  • @Donato


    Zitat

    Original von doNaT0
    @GPSKlaus


    siehste die weblösung wäre wesentlich günstiger. vorallem wenn nur die gps koordinaten ausgegebn werden müssen, ist eine gprs verbindung zu empfehlen da hier nicht nach zeit sondern datenvolumen abgerechnet wird. da kann man die ganze zeit online sein und die koordinaten bekommen.


    Ich habe halt überhaupt keine praktische Erfahrung mit GPRS. Im Moment bin ich noch sehr skeptisch, ob eine Verbindung auch über z.B. mehrere Stunden aufrechterhalten wird, wenn sich der mobile Teilnehmer dabei über grössere Strecken bewegt und ggf. auch funktechnisch schlecht oder überhaupt nicht versorgte Punkte ( wie z.B. Tunnels ) passiert.
    Aber vielleicht sind meine Bedenken auch völlig unbegründet!?


    Klaus

  • Hallo,


    ich denke Deine Bedenken sind da wirklich unbegründet. Es ist natürlich immer fraglich, wie sicher es man braucht. Für den Ballon würde ich eh maximal alle 30 Sekunden die Position üermitteln. Rein theoretisch könnte man jedes mal wieder offline gehen. Bei dem GPRS Tarif bei D2 den ich jetzt habe, kostet das on und offline gehen nichts. Ich zahle praktisch wirklich nur die übertragenen Daten.
    Was ich noch nicht weiß ist, ob eine GPRS Verbindung genau wie eine normale Datenverbindung mit AT Befehlen aufgebaut werden kann....
    Aber muß ja eigentlich, da man das Telefon ja an einen Laptop anschließen kann und mit dem dann via GPRS online gehen kann ...


    Gruß Robert

  • @Rob2222


    Na, umso besser wenn es keine Probleme mit GPRS im Mobileinsatz gibt.


    Was eine Veröffentlichung der möglichen AT-Befehle betrifft, so verhalten sich die einzelnen Handyhersteller sehr unterschiedlich. Bei Siemens konnte man die entsprechenden Unterlagen bisher immer leicht bekommen, aber für die aktuellen 55er-Modelle ist mir das bisher noch nicht gelungen.


    Interessant sind auch die GM862-GSM/GPRS-Moduln von Telit. Die neusten Versionen sind mit einem "embedded TCP/IP stack" ausgestattet.
    Erhältlich sind sie für unter 100 Euro über:
    http://www.roundsolutions.com in Dreieich.
    Von der Homepgae dieser Firma kann man auch ausführliche technische Unterlagen ( incl. Angaben über die möglichen AT-Befehle ) herunterladen.
    Ich benutze diese Modelle übrigens teilweise für meine SMS-Projekte.


    Klaus