GPS Tuner-Kompass!! Probleme???

  • Hi,
    habe mir den GPS Tuner runterggeladen, Die Demo Version!
    Bei dem Versuch ein Cache zu finden habe ich starke Probleme mit dem Kompass.
    Der Kompass (roter Kreis) springt willkürlich in alle Richtungen und zeigt auch unterschiedliche Entfernungen zum Cache an.
    Liegt das an der Demo Version??
    Diese Version soll ja leichte Einschränkungen haben, wo liegen diese?
    Habt Ihr auch solche Probleme oder läuft der Kompass bei Euch flüssig und immer in die richtige Richtung?
    Wenn das normal ist, kann man das wohl vergessen.....
    Danke für die Hilfe!


  • Das dürte wohl nicht an der Demoversion liegen, sodnern an den Eigenschaften des GPS-Empfängers des Yakumo. Habe GPS-Tuner zwar noch nicht zum Cachen eingesetzt, aber solche Positionssprünge, die sich bei dir im GPS-Tuner als willkürliche Richtungs- und Enfernungsänderungen zeigen, sind typisch.


    Ich vermute, du warst gerade in bewaldetem Gebiet unterwegs? Möglicherweise auch noch gestern, wo es zudem auch noch geregnet hat? Da ist der Empfang natürlich nicht soo toll. Und der GPS-Empfänger versucht dann auf Teufel komm raus eine Position zu finden, und zwar auf Kosten der Genauigkeit.


    Ich habe unter OziCE gestern (beim Cachen :) ) die selbe Beobachtung gemacht. Nichtsdestotrotz hat mich der Yak aber punktgenau zum Cache geführt. Eine Lösung, diese Sprünge bei Fußgängergeschwindigkeit zu umgehen, ist, mal einfach einen Moment stehen zu bleiben und zu warten, bis die Position sich beruhigt hat.



    Wastl

    Das schöne an Bienchen ist, man hat immer was worauf man sich freuen kann :love2

  • Ich hab mir den GPSTuner gekauft und registrieren lassen, weil er m.E. das einzig brauchbare Programm für's Geocachen ist. Anfangs hatte ich auch die Demo drauf (allerdings noch Version 3.1) und da hat der Kompass funktioniert.
    An den Protokollen für die Maus dürfte es eigentlich nicht liegen, dass du keine vernünftige Anzeige bekommst; würden welche fehlen, täte sich gar nichts. Wie viele Sats sind denn im Diagramm grün eingefärbt (denn nur zu denen hast du auch Kontakt)? Sind es nur einer oder zwei, könnte es daran liegen; vernünftig läuft der Tuner erst mit 3 oder 4 Sats.
    Ach ja: Und du musst dich bewegen, um eine korrekte Kompass-Anzeige zu erhalten! Bleibst du stehen, weiß das Prg. ja nicht, in welche Richtung du gerade schaust!


    EDIT @ Wastl: Du warst einsam, aber schneller! :gap

    Einmal editiert, zuletzt von MadMike ()


  • Schau malhier, vielleicht hilft das was.


    Und allgemein: Sprünge gibt es nur, wenn die Satanzahl an der unteren Grenze liegt, und/oder die Stellung ungünstig ist (der sat in use). Ganz schlecht ist, wenn die Sat etwa in einer Linie liegen. Dazu als Pflichtlektüre kowoma!!!

  • @karomue
    danke, habe ich schon gelesen....


    @MadMike
    ...ich hatte 2-4 Sats, man kann sich aber nicht immer bewegen, ich war schon auf 5-7 m dran am cach, im gleichen Moment sollte ich wieder 20 Meter turück oder doch lieber 38 Meter nach links. Um das genau zu kontollieren muss ich doch mal stehen bleiben.


    Wastl
    ..also an den Eigenschaften des Yak. oder des GPS Tuners??
    Soll das also heißen das der Yak. im zusammenhang mit den GPS Tuner nicht gut ist?
    ISt der Ozi ZUM GEOCHING besser als der Tuner?
    Du vermutest übrigens richtig , ich war gestern im Wald unterwegs, geregnet hat es aber dort nicht.


    Gruß und Danke
    Frankmen

  • Zitat

    Original von Mr.Frankman
    ...ich hatte 2-4 Sats,


    ..also an den Eigenschaften des Yak. oder des GPS Tuners??
    Soll das also heißen das der Yak. im zusammenhang mit den GPS Tuner nicht gut ist?
    ISt der Ozi ZUM GEOCHING besser als der Tuner?



    Zwei Sats ist definitiv zu wenig zur Positionsermittlung, vier so grade ausreichend.


    Ich meinte schon die Eigenschaften des Yak bzw seines GPS-Empfängers. GPS-Tuner wertet ja nur die vom Empfänger gelieferten Daten aus.


    Ich persönlich empfinde OziCE als besser geeignet, weil ich eben direkt auf der Karte arbeiten kann. Da machen dann auch kleinere Sprünge nichts, weil ich ja trotzdem das Ziel im Auge behalten kann und anhand des Tracks sehe, wo ich eigentlich bin ... irgendwie schwer zu erklären ... also Position springt ab und an wg schlechtem Empfang. Aber letzendlich weiß ich aufgrund einer 'Mittelungsfunktion' des Hirns, wo ich tatsächlich bin und in welche Richtung der Cache ist.


    Ich habs noch nicht ausprobiert: Die Mittelungsfunktion von GPS-Tuner, arbeitet die nur im 'Positon bestimmen'-Modus oder generell in allen Bereichen, wenn man sie einschaltet? Das könnte doch die Lösung für dein Problem sein, oder? Möglicherweise werden dadurch tatsächliche Positionsänderungen etwas träger, aber dafür genauer.



    Wastl

    Das schöne an Bienchen ist, man hat immer was worauf man sich freuen kann :love2

  • ...tja so ganz genau kann ich Dir auch keine Antwort daruaf geben, ich glaube aber das es wohl nur zur eigenen Position bestimmt ist.


    Im Gps Tuner kann man übrigens auch mit Karten arbeiten, hatte auch eine kalibrierte TOP 50 drauf, ich stand auch genau auf dem Punkt, der Radius war aber, denke ich, trotzdem noch viel zu groß.
    Im Wald kann eine Radius von 20-30 Metern schon eine lange Sucherei erfordern.


    ISt der Ozi vielleicht doch genauer.......????

  • Zitat

    Original von Mr.Frankman
    ...tja so ganz genau kann ich Dir auch keine Antwort daruaf geben, ich glaube aber das es wohl nur zur eigenen Position bestimmt ist.


    Im Gps Tuner kann man übrigens auch mit Karten arbeiten, hatte auch eine kalibrierte TOP 50 drauf, ich stand auch genau auf dem Punkt, der Radius war aber, denke ich, trotzdem noch viel zu groß.
    Im Wald kann eine Radius von 20-30 Metern schon eine lange Sucherei erfordern.


    ISt der Ozi vielleicht doch genauer.......????


    Es liegt am XTrack, da muss man im Wald einfach mit gewissen Positionssprüngen rechnen. Nicht immer, aber es kommt vor. Schau dir mal meine Tests zu Xtrack an, das hat sich jetzt bei 3 Empfängern bestätigt.


    Test 1
    Test 2

  • Zitat

    Original von Mr.Frankman
    Im Wald kann eine Radius von 20-30 Metern schon eine lange Sucherei erfordern.


    Stimmt ... sind so viele Bäume ;D


    Zitat


    ISt der Ozi vielleicht doch genauer.......????


    Ich habs oben schon beschrieben: Nein, Ozi ist nicht genauer und kann es auch nicht sein. Aber dort ist die Präsentation der eigenen Position etwas ... anders halt. Durch die Karte (in meinem Fall 1:25k) hat man eben eine bessere Vorstellung als nur von so einem aus dem GPS-Signal abgeleiteteten Kompass.



    Wastl

    Das schöne an Bienchen ist, man hat immer was worauf man sich freuen kann :love2

  • ....ich danke Euch erst einmal...die Testberichte sind ja sehr interessant....

  • Aus diesem Thread ergeben sich für mich 2 Fragen:


    1. Warum um Himmels Willen sollte man zur Korrekten Richtungsermittlung (Kompas) GPS bemühen, wenn es doch mit nem 5 Kompass viel genauer und schneller geht.


    2. Wie ermittelt der GPS Kompas die Himmelsrichtung, wenn man sich nicht bewegt?

  • Zitat

    Original von Frauldabissen
    Aus diesem Thread ergeben sich für mich 2 Fragen:


    1. Warum um Himmels Willen sollte man zur Korrekten Richtungsermittlung (Kompas) GPS bemühen, wenn es doch mit nem 5 Kompass viel genauer und schneller geht.


    2. Wie ermittelt der GPS Kompas die Himmelsrichtung, wenn man sich nicht bewegt?


    1. Weil man gleichzeitig einen Punkt mit der Position des Caches bekommt, der bei einem normalen Kompass fehlt, plus die Entfernungsangabe.


    2. Gar nicht; deswegen muss man ja in Bewegung bleiben. In Version 3.1 nordet sich der Kompaß ein, wenn man stehen bleibt (hier wäre dann tatsächlich ein zusätzlicher normaler Kompass hilfreich), ab V3.5 bleibt er in der zuletzt angezeigten Position.


    Ich trage übrigens beim Geocachen eine Uhr am Handgelenk, deren Ziffernblatt man hochklappen kann und die darunter einen kleinen mechanischen Kompass verbirgt. Kann ich nur empfehlen.

  • Zitat

    Original von Frauldabissen


    2. Wie ermittelt der GPS Kompas die Himmelsrichtung, wenn man sich nicht bewegt?


    Ein "Nichtbewegen" bei GPS gibt es praktisch nicht.


    Bedingt durch die physikalische Standortermittlung ergibt sich praktisch bei jeder Teilermittlung ein neuer Standort, da sich


    - die Sats bewegen
    - die Laufzeiten der Signale den unterschiedlichsten Störungen unterworfen sind
    - - Luftverwirbelungen, Temperaturunterschiede
    - - Beugungen, Reflexionen
    - die Stellungen der sat in use in die Berechnung eingehen....


    dadurch ergibt sich - nicht immer, aber recht oft - eine Standortwanderung die sich auch in einer fiktiven "Geschwindigkeit" äußert und mit z.B. VisualGPSXP im Survey Window gut zu beobachten ist.


    Und damit ergibt sich nat. auch eine Richtungs- und Kompassänderung.


    Dieser Effekt kann übrigens auch beim Laufen erfolgen, wenn die Satstellungen so schlecht sind - in einer Linie z.B. , da kann eine Pos.-ermittlung praktisch garnicht erfolgen - das die sich egebende viktive Geschwindigkeit größer als die eigene ist. Je nach Vektor kann sich damit eine Kompassstellung rund "um die Rose" ergeben.

  • Also nochmal, als Nachtrag gewissermaßen:


    GPSTuner lässt es ja auch zu mit einer "Leerkarte" zu arbeiten.


    Man gibt das Ziel als Koordinaten ein und erhält in der Kartendarstellung doch den (Cache-) Punkt und den eigenen Standort. Mit der Zoomfunktion kann man doch jetzt beurteilen, wo man steht und wohin man muss.


    Die Einschränkung, die hier gilt, gilt aber allgemein, also auch bei Ozi, Fugawi: hat man schlechte Empfangsbedingungen, sieht man halt alt aus. Allerdings hat Tuner doch noch die Funktion der Mittelung, mit der man auch schon beurteilen kann, wo man vermutlich ist und wie die Empfangslage/Genauigkeit der Standortermitlung aussieht: ist die Punktewolke im Durchmesser sehr groß ist halt Vorsicht geboten.


    Und von keinem Programm wird man erwarten können, dass es einem Zentimetergenau zum Cache führt, das hängt mit der allgemeinen Ungenauigkeit von GPS zusammen, ist Physik und kann nicht überspielt werden.


    Wenn wir mal überlegen: bei einer Ungenauigkeit von - nehmen wir an - 15 m liegt der aufgenommene Cachepunkt schon 15 m daneben. Haben wir nun gerade ausgesprochenes Pech, liegt im Moment der Suche die Ungenauigkeit auch wieder bei 15 m, diesmal aber 180° in der anderen Richtung, dann haben wir schon 30 m.


    Für Caching verd.... viel, aber man muss doch damit rechnen! Der, der den Cachepunkt "vermessen" hat, ist doch auch von der Physik abhängig. Und glaubt einer wirklich im Ernst, dass alle die, die Cachekoordinaten angeben, optimalste Bedingungnen abwarten, bis HDOP <= 2 wird???


    Es grüßt der Weihnachtsmann, Osterhase, Klapperstorch...

  • Moin Karo,


    deine Ausführungen sind natürlich wie immer gooldrichtig, aber an einem Punkt möchte ich doch noch mal einhaken:


    Zitat

    Original von karomue
    Für Caching verd.... viel, aber man muss doch damit rechnen! Der, der den Cachepunkt "vermessen" hat, ist doch auch von der Physik abhängig. Und glaubt einer wirklich im Ernst, dass alle die, die Cachekoordinaten angeben, optimalste Bedingungnen abwarten, bis HDOP <= 2 wird???


    Ein verantwortungsvoller(?), sorgfältiger(?) Cacheowner wird die Koordinaten zumindest des Caches selbst, bei einem Multistage-Cache wohl, so notwendig, auch die anderen Stationen mehrfach bestimmen und dann mitteln. ZB, indem er die jeweilige Position aus verschiedenen Richtungen ansteuert oder auch, indem er an verschiedenen Tagen (Satellitenstellung) die Position aufnimmt. Sollte sich wegen der Gegend ständig schlechter Empfang ergeben, dann wird er das in die Cachebeschreibung reinschreiben ... Macht er das nicht, wird er von den anderen Cachern schon darauf aufmerksam gemacht werden, daß da was nicht stimmt -- wenn die Positon zu arg daneben liegt.



    Wastl


    Wastl

    Das schöne an Bienchen ist, man hat immer was worauf man sich freuen kann :love2