GPS Handgerät oder Pocket PC ??

  • Hallo Leute,
    ich traue mich mal als TT3 Nutzer(PPC) in dieses Forum und hoffe Ihr als eingefleischte Besitzer eines Handgerätes könnt mir mal bei meiner Entscheidung helfen:


    Meinen Pocket PC auf/umrüsten für den HAndbetrieb (OziEx, Fugawi) oder doch lieber ein (Geko) Gerät zum Wandern oder Radfahren und vorallem mal um dieses GeoCaching zu versuchen??


    Wo liegen die Unterschiede?
    Was macht mehr Spass??


    Da ich aber Anfänger bin, versucht mal bitte auf Fachausdrücke zu verzichten.
    Ich hoffe Ihr könnt mir die Entscheidung erleichtern.


    Danke!
    Gruß Frankman

  • Hallo erstmal,


    tja, was soll ich sagen?


    Ich habe vor fast einem Jahr mit einem Handgerät angefangen (ein Geko :) ). Das aber im vollen Bewußtsein, daß da Programme auf dem PC zu gehören: GPS-Daten Verwaltung (Wegpunkte, Routen, Tracks), aber auch Kartensoftware (und die Karten) und vielleicht Navigation (damals noch auf dem Notebook).


    Und als ich dann merkte, wie viel Spaß das auf dem Notebook macht, sich die Position auf der Karte anzeigen zu lassen, das Ganze aber wenig transportabel ist, fiel die Entscheidung zugunsten eines PDA. Schnell ein altes billiges Gerät bei ebay ersteigert und funktioniert auch so weit so gut. Das heißt, Wandern, Radfahren, Geocaching. Aber auch ohne Navi-Programm, nur mit dem Rasterkartenproggie habe ich Urlaubsreisen geplant und gemacht! Geht alles :)


    Jetzt hab ich einen aktuellen PDA (siehe linke Infospalte) und dadurch Navi und Rasterkarten und noch andere nützliche Programme und muß sagen: Es macht einfach mehr Spaß, damit draussen zu sein. Natürlich geht auch vieles mit dem GPS-Handgerät allein (Geocaching und Radtouren zb), dann gibts natürlich auch Situationen, wo ich den PDA ungern dabei haben würde (Sauwetter) ...


    Da du ja im Prinzip alles hast, mußt du dir doch eigentlich im Moment nur über eine KFZ-unabhängige Stromversorgung Gedanken machen. Das ist sicherlich preiswerter als ein GPS-Handheld.



    Wastl

    Das schöne an Bienchen ist, man hat immer was worauf man sich freuen kann :love2

  • Hallo,


    ich habe beide Möglichkeiten. Einmal den PDa wegen der Autonavigation und Garmingeräte. Im Outdoorbereich finde ich ein Garmingeräte besser als den PDA:


    1. Display besser ablebar , besonders beim 60CS jetzt.
    2. BEssere Handhabung im feinen Gelände
    3. PDA hat kurze Akkuzeiten für Wanderungen etc. und wer will schon mit Solarzelle in der Hand wandern
    4. Tracking mit auswertmöglichkeiten sind mit dem Garmin besser, insbesondere die Hönenauswertung.
    5. Wegend er Kartennutzng kann man studenlang diskutieren, da hat keder seine MEinung je nach dem was er machen will mit dem GPS.


    6. Der PDA zeigt die stellt die KArten besser dar.


    Teuer sind beide Varianten wegend er Software alleine schon.


    GPS-Handheld zeichnen sich durch bessere Fixing der Satelliten im schwierigen Gelände aus, besonders die neuen Garminmodelle 60 /76 CS.


    An Dein Ziel kommt Du immer mit den Varianten.


    Gruß


    Frank

  • noch was:


    Mir macht der Garmin mher Spass im Outdoorbereich:
    Sehe wichtige Daten sofort ,
    wie GEschwindigkeitsdurchschnitt, Aufstiegshöhe, POI's, wenn gewünscht.


    Gruß


    Frank

  • Mei, das ist immer die Frage, was man für "draußen" nimmt... meine Vorredner haben eigentlich schon das wichtigste gesagt und ich halte es in etwa wie Frank (alpsee): für die "harte" Outdoorverwendung, zB. Mountainbiken, nutze ich ausschließlich meinen Garmin 60cs wegen der auch von ihm beschriebenen Vorteile (Display, Laufzeit, Robustheit). Geht es etwas "gemütlicher" zu, also zB. Bergwanderungen/Bergtouren, dann nehme ich schon auch mal den iPAQ (aber nur in outdoortauglichen Verpackungen!) mit. Der ist dann mit einem BT-GPS kombiniert und auf dem schaue ich mal so ab und zu auf der digitalen Karte nach. Für komplette Touren taugen die PDAs leider wegen der geringen Akkulaufzeit und den teilweise in direkter Sonne schlecht ablesbaren Displays weniger. Der mangelnden Robustheit kann man ja mittels diverser Boxen und Tüten (siehe zB. www.coolppcstuff.de) ganz gut Herr werden.


    Der Vorteil von PDAs ist eben, dass du dir die optimale Kombination aus Karte + Software + GPS zusammensuchen kannst. Jede Rasterkarten-Software (Fugawi/Pathaway/Ozi) läßt die Verwendung von topographischen Kartenmaterial (Top50, AV-Karten Digital, SwissMap, AMAP) zu. Was die Vor- und Nachteile der einzelnen sind, findest du in den entsprechenden Unterforen. Bei einem Garmin-Handgerät bist du auf deren Karten festgelegt. Die sind erstens leider recht teuer und zweitens nicht wirklich mit "echten" topographischen Karten zu vergleichen. Zur allgemeinen Orientierung zwar relativ gut brauchbar, aber nicht als alleiniges Mittel.


    Willst du Garmin-Karten auf dem PocketPC verwenden, dann gibt es eine Lösung über den cfQue 1620. Infos zu dem findest du unter www.garmin.de oder www.gps24.de; ich teste gerade einen und werde die Ergebnisse auch hier reinstellen.

  • Man, das sind ja wirklich gute und lange Antworten, wo ich was mit anfangen kann.
    Ich danke Euch !!!

  • Zitat

    Original von Mr.Frankman
    Man, das sind ja wirklich gute und lange Antworten, wo ich was mit anfangen kann.
    Ich danke Euch !!!


    Wie entscheidet Du dich jetzt ?



    Gruß


    Frank

  • Ich kann mich den Ausführungen von Frank (alpsee) nur anschliessen.
    Darum fahre ich zweigleisig, für's Auto einen PPC mit TomTom3 und auf dem Fahrrad/ zu Fuß einen Garmin 60cs.
    MfG wave

  • Bin auch froh, dass ich fürs Auto den PDA habe:
    1) bessere Sprachanweisungen
    2) Empfang mit BT-GPS einwandfrei - 60cs keine Chance :(
    3) Display größer und mit Fingern bedienbar (TTN2)
    4) optimale Einbaumöglichkeiten mittels Brodit-Halterung :]


    Draußen holt eben dafür der Garmin mächtig auf; die Gründe haben wir ja schon mehrfach genannt. Mag vielleicht dem einen oder anderen teuer erscheinen, aber wenn man in beiden Fällen (Kfz und outdoor) optimal navigieren will, dann bleibt fast nur die 2-Geräte-Lösung.

  • Hi,


    ich halte die Lösung mit zwei Geräten auch für das Optimum.


    Was gute Outdoor-Geräte auszeichnet (Handlichkeit, Robustheit, Batterielaufzeit) ist im Auto entweder weniger wichtig (z. B. wg. Stromversorgung) oder sogar eher hinderlich (kleinere Displays, wasserdicht gummierte Tasten).


    M. E. sind zwei Geräte das Optimum. Und nach meiner Beobachtung immer noch nicht teurer, als ein vermeintlicher Alleskönner, der doch wieder Kompromisse erfordert.


    Grüsse


    Mattes


    Yakumo Delta 300 GPS / TTN3
    Garmin Legend C

  • Was wichtiges nicht vergessen: Garmin-Handgeräte sind wasserdicht und einigermaßen robust. Ein PDA muß hier passen.

  • Zitat

    Original von yellist
    Was wichtiges nicht vergessen: Garmin-Handgeräte sind wasserdicht und einigermaßen robust. Ein PDA muß hier passen.



    ... oder in ein PalmCase packen :)

  • hab mich nach langem ueberlegen fuer den geko entschieden...da ich aber auch im auto navigiern will hab ich mich nach ner guenstigen moeglichkeit umgesehn um den geko kabellos mit dem ppc zu verbinden.


    nach n bischen suchen stoesst man auf den picoplug, n bluetooth seriell adapter...wenn man den bisis modifiziert isser nicht mehr so klobig, mim geko verbunden und den geko an die heckscheibe gepappt....


    gleiches beim motorradfahrn..geko plus picoplug im rucksack, ppc aufm lenker, beim biken ohne motor reicht der geko dann vollkommen udn geht definitiv nich so schnell hops wie n ppc


    picoplug bei ebay fuer 20E...fuer das geld gibts keine bt-maus, und erst recht nich mit integriertem tracker ;)