Navi-Gerät zu empfehlen oder reicht auch Google Maps?

  • Hallo, ich kenne mich leider noch nicht so aus mit Navigeräten. Allerdings muss ich mich wohl damit beschäftigen, weil ich nun meinen Führerschein erhalten habe und die Wochen mein erstes Auto bekomme. Außer man kann auch Google Maps verwenden, aber das kann ich mir nicht so wirklich vorstellen. Zumal es ja dann jeder machen würde und keiner ein Navigerät hätte.


    Liebe Grüße Emmie

  • Hallo Emmie,


    guter Rat als absoluter Führerscheinneuling. Fahre erst einmal eon paar Monate ganz ohne Smartphone und Naviaufgaben in Deiner Heimatregion rum, wo Du Dich auskennst. Sonst hast du möglicherweise den ersten selbst verschuldeten Unfall schneller an der Backe, als Du dir es vorstelltst.

    Autofahren ist immer noch eine hoch komplexe Aufgabe, die hat man nach 15 oder 20 Fahrstunden, weiß nicht, wie viele man heute machen muss, aber dennoch, nicht verinnerlicht.


    Und, Ein Navi brauche ich auch nicht jeden Tag, sondern nur, wenn ich mal ein Ziel habe, was ich noch nicht kenne? Wirst Du sicher nicht bei den ersten Autofahrten ohne Fahrlehrer machen wollen.


    Und nun, Navi oder Smartphone, mit beidem kommt man an. Navis von Garmin oder TomTom bieten aber andere Möglichkeiten der Routenplanung. Aber auch das ist noch zu früh.


    Mag jetzt für die Lehrmeisterhaft sein von einem für Dich „alten“ Mann, der jetzt seit fast 50 Jahren Auto fährt, aber von den 50 Jahren war ich auch die ersten 35 Jahre ohne Navi in D und EU rumgekommen. Wie haben wir Alten das nur geschafft?

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

  • Lieben Dank für die Tipps. Wenn ich an die Ostsee fahre, dann komme ich leider ohne Hilfe wohl nicht aus. Bis ich noch kein passendes Auto gefunden habe, leihe ich mir aber erstmal ein Auto aus. Die haben ja bestimmt sicher alle ein Navi schon eingebaut, oder? :)


    50 Jahre? Wo bist du denn schon überall herumgekommen? Was war die weiteste Strecke, die du je zurückgelegt hast (mit dem Auto)? :huh:

  • Hallo Emmie, geht zwar jetzt ein bisschen vom Thema weg, antworte Dir aber trotzdem.


    Auto leihen: Von wem? Papa/Mamma oder Freunde?

    Vom Verleiher bekommt man als Führerscheinneuling, falls noch zutreffend, unter 21 gar kein Auto. Und selbst darüber wird man Dir nicht jeden Wagen zuteilen.


    Navis waren bis vor zwei Jahren, als ich noch arbeitete in Leihwagen fast nie drin. (und ich hatte fast alle 2 Wochen an Flughäfen Leihwagen zu mieten). Die Vermieter geben (meist alte) Navis von TT oder Garmin aus, kosten aber für die Qualität heftig.


    Wo war ich überall mit dem Auto? Nun ich bin privat halt schon viel gereist und hatte insgesamt 12 Jahre bis 2017 auch eine Außendiensttätigkeit für Europa. Mit Dienstauto oder Flugzeug und Leihautos am Flughafen. Daher viel rumgekommen. In Westeuropa fast überall, inklusive Linksverkehr. Längste Strecke an einen Tag mit Kurzpausen 1200 km bis an die spanische Grenze bzw. von da zurück. War aber ein fam. Notfall, 2 Tage hin gefahren, eine Nacht am Ort und am Morgen Anruf, kommt zurück. Ansonsten, 600-750 km als Etappen war ich fast gewohnt. Mehr sollte man auch nie machen. Da hat man beim heutigen Verkehr mit Pausen 7, eher 6-10 Stunden mindesten im Auto gesessen.

    Ansonsten, in den USA bin ich auch schon mit dem Auto rumgefahren.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.