iPhone als Ortungswanze

  • Charly, schö das du mein ;) ;) ;) :D richtig interpretiert hast.
    Hatte schon Angst missverstanden zu werden.


    Ja, das ganze ist schon mysteriös.
    Aber kann es nicht sein, wie ich schon andeutete, das das ganze Land mit einer Art Koordinatengitter überzogen ist?
    Und alle "Standortbestimmungen" die über eines der bestimmenden Elemente (GPRS, WiFi) erfolgen, werden einem Kreuzungspunkt zugeordnet.


    Jau, das wäre eine Möglichkeit.


    Wobei, solch ein Gitter würde man doch eher an gerade Koordinaten legen und das sehe ich so nicht.


    Aber egal, erstmal ist solch eine Koordinatenermittlung nicht so toll, im iPhoneTracker-Bild stehen ja keine und die Übertragung nach GE ist nicht so einfach, dann ist das Gitter, das man in GE drüberlegen kann auch nicht an gerade Koordinaten ausgerichtet. Ich habe auch leise Zweifel, ob die Projektionen wirklich gleich sind, denn nach vorsichtiger Prüfung und Übertrage von (2) Punkten aus dem Tracker nach GE meine ich gesehen zu haben, dass diese in GE nicht mehr genau in N-S ausgerichtet sind. Aber hier begibt man sich wohl eher aufs Glatteis, lassen wir diese Spitzfindigkeiten und nehmen wir es wie es ist.


    Ob und Wie Daten evtl. an Apple übertragen werden, das wäre noch ein Punkt. Über das Backupfile und PC wohl eher nicht, was aber im iPhone selbst alles hinterlegt ist kann mn nicht alles sehen, trotz iPhone-Explorer (sowas gibt es :) ) , denn der zeigt beileibe nicht alles was da so drauf ist. Und was das iPhone evtl., "nach Hause telefoniert" ohne unser Wissen, das wissen wir wohl auch nicht.


    Nö, ich betreibe das Ganze nur noch locker und mehr aus Neugierde was man so alles erfahren kann. Ob mein Bewegungsprofil damit irgendwo bekannter wird als es eh schon durch ganz andere Dinge (Tel., Kreditkarte, EC-Karte, Navi an TomTom, Handy an ???, ... usw.) bereits ist, kann ich es ändern? wir werden halt zunehmend gläserner, in der Rückschau haben wir (leider) alle gewaltig dazu beigetragen und tun es täglich neu.

  • als es eh schon durch ganz andere Dinge (Tel., Kreditkarte, EC-Karte, Navi an TomTom, Handy an ???, ... usw.) bereits ist, kann ich es ändern? wir werden halt zunehmend gläserner, in der Rückschau haben wir (leider) alle gewaltig dazu beigetragen und tun es täglich neu.


    Richtig!
    Sogar freiwillig durch unsere bereitwillige Auskunftsfreudigkeit (Twitter, Facebook, Google etc.........)
    Gleichzeitig leidet aber ein großer Teil unter einer Psychose ausspioniert zu werden.
    (siehe aktuell TT-Daten usw)
    Das verstehe wer will ;(

    Gruß
    taxus






    "Wir essen jetzt Opa!" Satzzeichen retten Leben!

  • Hihi,


    eine gewisse Geltungssucht, von der ich mich nicht ganz ausschließen möchte :( - facebook, pnav :D - ist sicher auch noch im Spiel...

  • Wobei, solch ein Gitter würde man doch eher an gerade Koordinaten legen und das sehe ich so nicht.


    Ich glaube mich erinnern zu können, in den ersten Meldungen zum "iPhone-Tracker" gelesen zu haben, dass die Daten bei der optischen Ausgabe künstlich verschlechtert werden. Explizit erwähnt wurde die Zusammenfassung mehrerer Tage zu einem Datensatz. Viellleicht werden auch die geografischen Angaben gerundet. Dann würde sich automatisch eine Verteilung im Raster ergeben.

  • Mit dem vorangegangenen Absatz möchte ich weder Apple zum "weißen Ritter" erklkären, noch möchte ich behaupten, dass Apples Weg gut ist, "weil es alle tun". Viel mehr ist es mir ein Bedürfnis, die heiße Diskussion ein wenig abzukühlen und mit Fakten zu unterlegen, denn Spekulationen helfen nur wenig weiter. Vor allem, wenn man sie wie die TV-Nachrichten als Fakten verkauft und so das Volk nur verunsichert.


    Weißer Ritter, weißes Phone hin oder her. Selbst wenn Du das tun würdest, hätte ich es Dir nicht abgenommen ;)


    Da ich als Realist ungerne, grundlos und ohne logische oder nachvollziehbare Gründe spekuliere, frage ich jetzt mal, wie Du diese Nachricht hier unten wertest, wenn Apple doch doch gut ist, es nur ein (Software-)Fehler war und nichts "schlimmes" beabsichtigt hatte und noch weniger auch zukünftig beabsichtigt?
    Wie heisst es so schön? "Um Antwort wird gebeten" 8o


    Nachricht vom 26.04.2011, 18:00 Uhr
    Obwohl Steve Jobs selbst behauptet haben soll, dass Apple niemanden ausspioniert, hat Apple am 3. März dieses Jahres ein Patent eingereicht, das zeigt, dass Apples Spionagepläne noch viel weiter reichen.


    Die Entwürfe beschreiben, wie Apple Bewegungsdaten in Massen speichern und auswerten kann. Die patentierte App beinhaltet eine durchsuchbare Karte, auf der die gesamte Bewegungshistorie des Users nachvollzogen werden kann. Benannt wird die App mit "Location History". Die Möglichkeiten dieser Anwendung gehen aber weit über bloßen Standortbestimmungen hinaus. Denn die Standortdaten werden mit persönlichen Informationen des jeweiligen Besitzers verbunden. Dazu zählen finanzielle Transaktionen, Fotos, Anrufe und vieles mehr. Zudem erklären Apples Pläne, wie die enorme Menge an Daten via Internet übertragen und auf Servern gespeichert werden soll.

    Die komplette Nachricht kann z.B. hier nachgelesen werden:
    http://www.chip.de/news/Apple-…-aufgedeckt_48662001.html


    Auch an vielen anderen Stellen wurde die gleiche Nachricht veröffentlicht, sowie in TV und Radio.


    Nun bin ich aber gespannt, wie man dieses "wegreden" will :whistling:


  • Richtig!
    Sogar freiwillig durch unsere bereitwillige Auskunftsfreudigkeit (Twitter, Facebook, Google etc.........)
    Gleichzeitig leidet aber ein großer Teil unter einer Psychose ausspioniert zu werden.
    (siehe aktuell TT-Daten usw)
    Das verstehe wer will ;(


    So, dann leidet also Deiner Meinung nach schon jemand unter einer Psychose, der darauf bedacht ist, sein Recht auf informationelle Selbstbestimmung zu wahren und sorgsam im Vorfeld das Kleingedruckte, die AGBs versch. Dienstleister studiert, um darauf basierend zu entscheiden, ob er diesem Anbieter seine pers. Daten anvertrauen und dessen Dienste in Anspruch nehmen kann? ?(
    Umgekehrt wird doch erst ein Schuh draus, nämlich wenn ich feststellen muss, dass zumeist aus kommerziellen Gründen und ohne ersichtlichen Zusammenhang mit der von mir beanspruchten Dienstleistung ohne mein Wissen mit meinen Daten Schindluder getrieben wird!
    Bei Twitter, FB & Co. sollte jeder damit rechnen, dass zuviel Vertrauensseligkeit ihn irgendwann einholen wird (vlt. bei der nächsten Bewerbung? :D ), aber eine Weitergabe, auch von Teilmengen, an Daten ohne mein Wissen bzw. Einverständnis und womöglich auch basierend auf eine (stillschweigende) Änderung der AGBs zu meinen Ungunsten muss generell verboten sein bzw. hart bestraft werden (das GG gibt ja hier in D schon den rechtl. Rahmen vor)!
    Dazu sollte auch gehören, dass sich internationale Anbieter an das jeweilige nationale Recht halten und bspw. gezwungen werden, einen nationalen Gerichtsstand in jedem Land vorzuhalten, in dem diese ihre Dienste anbietet!


    Klar, gegen kriminelles Handeln ist schwerlich anzukommen, aber wenn jeder gleich ein Psychopath ist, der sein Recht auf Datenschutz einfordert, muss man sich nicht wundern, wenn die Philosophie und das Verantwortungsbewußtsein der Firmen in diesem Bereich den Bach runter geht! X(

  • Da ich als Realist ungerne, grundlos und ohne logische oder nachvollziehbare Gründe spekuliere, frage ich jetzt mal, wie Du diese Nachricht hier unten wertest, wenn Apple doch doch gut ist, es nur ein (Software-)Fehler war und nichts "schlimmes" beabsichtigt hatte und noch weniger auch zukünftig beabsichtigt?
    Wie heisst es so schön? "Um Antwort wird gebeten" 8o


    Ich will Dir die Antwort nicht schuldig bleiben, allerdings fällt sie nicht so kompakt aus wie die Frage.


    1.) Ich glaube an das Schlechte im Menschen. Ich glaube daran, dass nahezu alle Mitmenschen Ihren Nachbarn übers Ohr hauen würden, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet und wenn sie unentdeckt blieben. Aus dieser Überzeugung heraus glaube ich auch, dass Firmen ihre Macht, wie auch immer sie zu ihr kamen, nutzen, um so gut wie möglich die Rahmen der Gesetze zu dehnen. Auch Überschreitungen geltenden Rechts ist kein Problem, sofern sich damit der Gewinn in akzeptablen Maße steigern lässt, oder die Macht weiter ausbauen lässt.


    2.) Es ist schon fast der logische Schluss aus 1.): Ich glaube, wenn es etwas theoretisch möglich erscheint, wird sich über kurz oder lang auch jemand finden, der das tut.


    3.) Der Fortschritt in der Verarbeitung von großen Datenmengen ist so schnell vorangegangen, wie man es sich vor einigen Jahrzehnten nicht hätte träumen lassen. Mein Mobiltelefon hat eine Speicherkapazität und eine Verarbeitungsgeschwindigkeit, wie es vor 30 Jahren einem mittleren Rechenzentrum gut zu Gesicht gestanden hätte.


    4.) Die Sensorik ist heute derartig miniaturisiert und preiswert, dass Hersteller elektronischer Geräte nicht lange über ihren Einsatz nachdenken müssen.


    5.) Hätte jemand beim Masseneinstieg ins Internets in Deutschland vor knapp 20 Jahren erzählt, dass ich mit einem mobilen Gerät Filme live beim Laufen durch die Stadt per Funk aus dem Internet sehen kann, hätte man ihn sicher ruhig gestellt. (Ich kann mich noch an mein erstes 33k-Modem erinnern, und wie lange es dauerte, bis das 1M-Pixel-Foto in der E-Mail herunter geladen war...)


    6.) Der Staat und die Protagonisten, die ihn vermeintlich schützen sollen haben Angst vor selbständig denkenden Bürgern. Diese sind unberechenbar und stellen damit eine latente Gefahr dar. Und wenn sich eine solch leicht zu installierende Möglichkeit der Überwachung ergibt, weckt das natürlich Interessen.


    Aus all diesen Gründen bin ich sicher, dass unsere Privatsphäre über Bord zu gehen droht. Diesem Niedergang des gesellschaftlichen Gutes "Persönlichkeit" muss natürlich Einhalt geboten werden. Allerdings sollte das nicht auf dem Niveau der gleichgeschalteten Presse oder des privaten Fernsehens mit dem anscheinenden Auftrag zur Verdummung geschehen. Viel mehr ist es den Menschen so leicht wie noch nie möglich an Informationen zu gelangen, um sich selbst eine Meinung zu bilden. Diese Chance sollte man nutzen und als Aufgabe begreifen. Ansonsten dauert es nicht mehr lange und wird müssen uns RFID-Chips unter die Haut transplantieren lassen....

  • Mit dem Programm DiskAid (14 Tage kostenlos - dann 10 Dollar auf Chip.de)
    können die Standortdaten gelöscht werden.

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    können die Standortdaten gelöscht werden.


    Richtig, aber soweit meine Quellen herausfinden konnten ist es tatsächlich so wie es in der Presse bereits verkündet wurde.
    Die Daten sind löschbar, aber nicht abstellbar!
    D.h., dass die Protokollierung munter weiter
    geht und nur eine tägliche manuelle Löschung hilft, wenn jemand wirklich davon erlöst sein will, zumindest bis zum Update.
    Danach soll es möglich sein die Protokollierung zu unterbinden. Ob in der voll verschlüsselten Datei aber tatsächlich nichts mehr rein kommt und was genau dann passiert oder nicht, kann man natürlich nicht mehr herausfinden.
    Das ist so wie bei den Frauen, man kann denen glauben oder eben nicht :D

  • Für's erste hat sich die Sache erledigt. Gestern hat Apple das Update auf 4.3.3 vorgestellt. Unter anderem nimmt man sich des Bugs an, durch den so viele Geodaten gespeichert wurden. Ab jetzt ist der Cache in der Größe beschränkt, wird beim Abschalten der Ortungsfunktion gelöscht und auf gar keinen Fall mehr bei einer Sicherung auf den Rechner überspielt.


    Zugleich dreht man wohl auch wieder an der Optimierung des Akku-Standbyzeit.

  • Für's erste hat sich die Sache erledigt.....Ab jetzt ist der Cache in der Größe beschränkt, wird beim Abschalten der Ortungsfunktion gelöscht und auf gar keinen Fall mehr bei einer Sicherung auf den Rechner überspielt.


    Mich wundert immer wieder wie genügsam viele sind, aber ist zum Glück nicht jeder gleich.


    1.) Was (in Zahlen ausgedrückt) bedeutet "in der Größe beschränkt"?
    Ist es 10% weniger? Ein Drittel? Die Hälfte? Oder mehr? Und werden die ältesten Einträge überschrieben? Leider wurde in dieser Hinsicht nichts weiter kommuniziert.


    2.) Auf den Rechner wird nichts gespeichert, das stimmt! Allerdings ändert es nichts daran, dass
    a) diese Datei weiterhin für einen "Handyfinder" oder Freund/Freundin problemlos auslesbar ist (wenn Daten vorhanden), da diese Datei unverschlüsselt bis zum wiederum nächsten Update bleibt und
    b) ist sichergestellt, dass stattdessen die Daten nicht gesendet werden? Das diesjährige Patent muss doch irgendwie seinen Zweck erfüllen.


    Dass sich die Akkulaufzeit minimal verbessert, wenn man weniger, also in kurzen Zeitabständen nicht mehr so viele Daten auf dem Gerät ablegt, ist die logische Folge.
    Gibt es hierzu Zahlen wieviel Standby oder Dauerwebbetrieb länger möglich ist?


    Ich bin schon sehr gespannt wie dann, das richtige "Verschlüsselungsupdate" aussehen wird und was es für Informationen vorab und danach geben wird.


    Wenigstens mal ein kleiner Schritt um die große Masse zu beruhigen...

  • Ich sehe da keine "große Masse" die zu beruhigen ist.


    Ich sehe nur ein paar Leutchen die sich sowieso über alles aufregen und froh über solche Pillepalle-Meldungen sind
    um endlich mal wieder ihre Weisheiten, Erkenntnisse und superschlaue Weltuntergangskommentare propagieren können.. ;)

  • ...Weltuntergangskommentare propagieren können.. ;)

    Ich mag solche Leute auch nicht besonders, habe aber trotzdem keinen Grund diese zu diffarmieren. Da sind wir uns glücklicherweise einig;)