Die Strassensperren nerven langsam

  • Dass mal die ein oder ander Strassensperre vergessen wird wäre ja noch in Ordnung, was jedoch in den letzten Wochen bei HD-Traffic los ist, ist nicht mehr akzeptabel.
    Da sperrt TomTom einfach mal tagelang (?) den Gotthardtunnel mitten im Urlaubsverkehr (war natürlich offen) oder die Hauptverkehrsadern in und rund um Zürich mitten im Berufsverkehr...


    Ich finde, entweder lässt man solche Meldungen ganz weg oder man geht sorgfältig mit Meldungen auf solch relevanten Strassen um.


    Aber das passt irgendwie zum sonstigen Verhalten von HD-Traffic, was momentan ja sehr fragwürdig ist.
    Jedenfalls werden mittlerweile öfter "Geisterstaus" in Zürich gemeldet, die nicht existieren und an Stellen, die mit einer 5km Autokolonne besetzt sind, wird freie Fahrt angezeigt.


    Was ist bloss los mit HD-Traffic?

  • die Hauptverkehrsadern in und rund um Zürich mitten im Berufsverkehr...


    Dazu habe ich gefunden:



    Da stimmt wohl das Zeitfenster nicht.


    TT kauft die redaktionelle Daten (Sperren, Baustellen, Unfälle usw) von nem 3rd Party-Anbieter. Von daher werden sie von TT nicht überprüft. Wie denn auch...


    Franz

  • Das Problem im Umgang mit Sperren (beide Richtungen; real gesperrt=frei in HDT und umgekehrt) besteht von Anfang an.
    Zumindest die nur theoretisch gesperrten, aber trotzdem befahrbaren Autobahnen führen in nicht wenigen Fällen zu sinnlosen Umwegen (die man dann prinzipiell nicht einmal bemerkt...).


    Eine automatische Umfahrung kann man bei HDT daher nicht riskieren; zumindest nicht hier im Ruhrpott mit entsprechender BAB- und Ereignisdichte.


    In Summe ist HDT inzwischen ziemlich genial (was das Stau-Rerouting und die Zuverlässigkeit angeht); das Problem mit Sperren ist allerdings der größte Fleck auf der ansonsten immer weißeren Weste.


    Das kann man aus Kundensicht auch nicht mit 3rd-party-Daten entschuldigen; es muß einfach deutlich besser klappen und TT darf ja auch in Richtung seines Zulieferers mal etwas mehr Qualität einfordern. Spätestens dann, wenn TMC/Pro die falschen Sperren NICHT umfährt, ist das Problem doch eigentlich lösbar.


    Ich habe zur Fehleranalyse mal einige Vorfälle direkt an TT (per Ticket) gemeldet; das kann man sich völlig knicken. Zurück kommen nur zusammenhanglose Serientexte; da sitzt scheinbar kein einziger Mensch mehr für die Beantwortung der Fragen oder Hinweise.

  • TT kauft die redaktionelle Daten (Sperren, Baustellen, Unfälle usw) von nem 3rd Party-Anbieter. Von daher werden sie von TT nicht überprüft. Wie denn auch...


    Franz



    Das kann aber nicht das Problem von Kunden sein, solche Problem hat der Lieferant TT mit seine 3rd Party Anbieter zu klären, und ordentliche Daten dem Kunden zu übermitteln. Das ist aber das Problem, als Anwender hat man ja nicht mal die Möglichkeit solche Fehler zu melden. Außer einer Info an den Support, was wahrscheinlich wenig bringt.


  • Das kann aber nicht das Problem von Kunden sein,


    Ist es aber. Leider...



    solche Problem hat der Lieferant TT mit seine 3rd Party Anbieter zu klären, und ordentliche Daten dem Kunden zu übermitteln.


    Keine Frage. Das sollte auch keine Entschuldung von TomTom sein, sondern einfach ne wertfreie Erklärung über die Hintergründe. Ist ja z.B. bei Navigon das gleiche Problem, das da Strassen falsch gesperrt sind. Mit den Livediensten haben sich die Navi-Hersteller die Dienste zueigen gemacht, auch wenn sie zum Teil nach wie vor aus den herkömmlichen Quellen kommen. Insofern ist da der der Hersteller in der Pflicht, der sicher auch mehr Druck ausüben kann, als ein User.


    Die Frage, die wir hier kaum klären können, ist die, wo der Fehler liegt. In der Datenerfassung? Im Datenstream zum jeweiligen Navi-Hersteller, in der Datenaufbereitung des Live-Diensteanbieters.


    Soweit ich das aus vergangenen Fällen mitbekommen habe, soll der Datenlieferant nur die Sperren in den Stream integrieren, die auch aktuell anliegen. Also im obigen Fall soll nur in dem Zeitfenster: "18.10.2010 20:30 Uhr bis 20.10.2010 05:00 Uhr" die Sperrung übermittelt werden. Da ja aber nicht nur Echtzeitdienste beliefert werden, haben die ne angekündigte Sperrung natürlich im System, und in diesem Fall wohl nicht ordentlich gefiltert.


    Ist jetzt was anderes, aber trotzdem:


    Ich hatte mal einen Fall einer falsch gesperrten Abfahrt bei TMCpro. Da hatte ich dann angerufen (ohne Warteschleife usw. und kein Callcenter, sondern ich landete wirklich in der Verkehrszentrale) und der Mitarbeiter meinte, das wohl jemand aus der Nachtschicht etwas falsch eingetippt habe. Der Fehler wurde dann innerhalb von 15 Minuten behoben. So einen Support wünschte ich mir auch bei den anderen Verkehrsdiensten.


    Franz