Negative und positive Erfahrungen mit dem Go 1000 live


  • Wobei ich nicht verstehen kann, warum die beiden Karten-Firmen nicht ein bisschen voneinander abschreiben, auch wenn das nur halblegal wäre. Man könnte ja auch ein bissel legal kooperieren ("Digitalisierst du Berlin, dann mach ich Hamburg..."). Sogar Autofirmen arbeiten zusammen. Nur bei den Kartenpinslern geht das offenbar nicht. Erfassungstechnik wie im Mittelalter, schon komisch...


    Das wird jetzt in diesem Thread zwar offtopic, aber:


    Teleatlas digitalisiert Flurkarten ohne Kontrolle vor Ort, siehe meinen entsprechenden Thread dazu.
    Navteq fährt die Straßen ab und erfasst auch Straßenbeschaffenheit etc. Das sind - soweit ich das in Erinnerung habe - etwa 270 Attribute. Je nachdem, wieviel ein Navihersteller bereit ist auszugeben, können diese Attribute mitgekauft werden und finden sich dann auch in der Anwendung wieder.


    Das sind völlig unerschiedliche Philosophien.


    Ontopic: Das Go 1000 hat mich vorgestern versucht, wirklich abenteuerlich durch den Wald zu leiten. Und das in der Nürnberger Gegend, die ja wirklich nicht unbedingt ländlich geprägt ist. Naja, das 1000er kann da eigentlich nix dafür, das hängt ausschließlich mit den Teleatlaskarten zusammen.


    Ich warte auch händeringend auf Firmwareupdate etc. ...


    Gruß Frank

  • Mit dem Zitieren hat es hier leider nicht funktioniert.
    Bezogen habe ich mich hierbei auf den Beitrag Nr. 244 auf Seite Nr. 17 (ein Zitat) von "Franz Jaeger".


    Du versuchst m.E. mit Deiner Darstellung dem Leser zu suggerieren, dass TomTom mit HD-Traffic einen Dienst selbständig erbringt, denn die Angabe der auch bei TomTom erforderlichen Daten-Zulieferer vermisse ich dabei.


    Navigon bezieht bekanntlich - wie von Dir richtig angegeben - Verkehrsdaten über den internationalen Dienstleister INRIX, welcher (wie TomTom) Daten zur weiteren Verarbeitung aus verschieden öffentlichen und privaten Quellen gewinnt.
    Dieses Unternehmen ist u.a. Partner von BMW, Mercedes-Benz, Mini, Volvo und Jaguar (Quelle: www.inrix.com).
    Diese Referenzen braucht man nicht näher kommentieren, da sich die o.a. Kfz-Hersteller für ihre hochwertigen Festeinbau-Navis m.E. nicht mit der zweitbesten Lösung zufrieden geben werden.


    Neben der Betrachtung der Live-Navis von TomTom und Navigon habe ich deren Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen. Bei der Live-Verkehrsprognose hat TomTom im Moment noch die Nase vorn. Da dies aber nichts mit der Geräte-Hardware des Navis zu tun hat und das Angebot der Live-Dienste beider Hersteller durchaus bald ein vergleichbares Niveau habe dürfte, spielte dieses Kriterium bei der Systemauswahl zugunsten von Navigon keine Rolle.
    Wichtiger war mir die Hardware und deren Erweiterungsmöglichkeit, insbesondere der bei Navigon vorhandene SD-Steckkartenplatz, um parallel zu den europäischen Karten noch weitere aus anderen Kontinenten hinzufügen zu können.
    Weiterhin ist das Angebot von Updates der von mir bevorzugten Navteq-Karten für nur ca. 20 EUR für zwei Jahre nicht zu verachten.


    Mit den Leistungsmerkmalen von Live-Navis habe ich mich aus aktuellem Anlass etwas näher befassen müssen. Dabei spielten auch Überlegungen des jeweiligen Verwendungszwecks eine Rolle. Denn nicht alle derzeitigen technischen Möglichkeiten sind in nur einem einzigen Gerät vereint worden. Die beruflichen und privaten Anforderungen an solche Geräte sind in meinem Fall z.T. sehr unterschiedlich, so dass ich mich nicht unbedingt auf einen einzigen Hersteller fixiere und auch ein paar Live-Navis von TomTom zu Erprobungszwecken beschaffen werde. Wobei mir allerdings TeleAtlas-Karten aus eigener Erfahrung bisher gewisse Bauchschmerzen bereitet haben.



    Allgemeines zu den von Dir als Alleinstellungsmerkmal bezeichneten Leistungsmerkmalen von TomTom:


    HD-Traffic ist zunächst einmal die von TomTom verwendete Bezeichnung für eine Dienstleistung, welche den eigenen Kunden für ihre Live-Navis zur Verfügung gestellt wird. Allerdings stammen die ausgewerteten Daten ursprünglich zumindest zum großen Teil von öffentlichen und privaten Zulieferern und werden somit nicht ausschließlich von TomTom selbst erhoben.
    Andere Navi-Hersteller nutzen einerseits z.T. identische Ursprungs-Quellen und haben andererseits die Möglichkeit, die allgemein gegen Bezahlung erhältlichen Daten von den gleichen Anbietern zu beziehen, die auch TomTom sonst noch beliefern.


    Der Live-Dienst HD-Traffic von TomTom hinkte bisher allerdings - vom Zeitplan her betrachtet – dem Gegenstück von Navigon hinterher, was die Anzahl der damit versorgten Staaten betrifft. So beschwerte sich der österreichische Automobilclub (ÖAMTC) vor einigen Monaten darüber, dass sein Land (noch) nicht damit versorgt wurde. Bei Österreich handelt es sich nur um einen von vielen betroffenen Staaten.


    Traffic Live - der entsprechende von Navigon angebotene Dienst - nutzt ebenfalls z.T. selbst ermittelte Verkehrsdaten (von Live-Navis) sowie externe Datenquellen und ist daher nicht auf solche von TomTom angewiesen. Wie bei TomTom werden hier auch eigene Daten verarbeitet, welche von den Live-Navis der Navigon-Kunden anonymisiert an ein Rechenzentrum übermittelt werden. Andere Daten stammen ebenfalls von Zulieferern.


    Insofern ist Navigon zur Erzielung gleichwertiger Verkehrsmeldungen nicht auf Zulieferung von TomTom angewiesen. Sollte eine gegenseitige Kooperation den beiden Herstellern dennoch Vorteile bringen, so könnte ich mir auch hier, wie z.B. in unzähligen Beispielen der Automobilindustrie auch, vertraglich geregelte Nutzungsvereinbarungen vorstellen.



    Etwas detaillierter:


    HD-Traffic von TomTom nutzt u.a. TMC- und TMC-Pro-Informationen und die Daten von Straßenmeistereien (also fremde Datenquellen).
    Da Traffic Live von Navigon z.B. aktuelle Durchschnittsfahrgeschwindigkeiten bei zähfließendem Verkehr einerseits dem Kunden mit hoher Genauigkeit zur Verfügung stellt und andererseits in die Routenkalkulation mit einfließen lässt, werden hier ebenfalls aktuelle Messdaten verarbeitet. Und die ebenfalls von TomTom verwendeten Sensordaten des TMC-Pro-Angebotes beliefern auch Navigon mit solchen Messergebnissen (z.B. von Mess-Sensoren an AB-Brücken und Sensorschleifen in der Fahrbahn).


    Darüber hinaus fließen in HD-Traffic anonymisierte Mobilfunkdaten von Vodafone-Kunden in die Verkehrs-Berechnung ein.
    Dabei handelt es sich i.d.R. nicht um GPS-gestützte erstellte Bewegungsprofile, welche systembedingt und je nach örtlichen Gegebenheiten zunächst einmal sehr ungenau sind, da hierbei die Mobiltelefonstandorte hierzulande bei dem dichten Straßennetz keiner bestimmten Straße zuzuordnen sind (netztypisch). Welche Mobiltelefone sich jeweils auf der Autobahn und welche auf nahe gelegenen Landstraßen befinden, kann zunächst nicht unterschieden werden.
    Dazu müssen erst einmal eine Menge dieser und anderer Daten gesammelt werden, um vom Auswerterechenzentrum nach dem Prinzip der Wahrscheinlichkeitsrechnung ein individuelles Lagebild zu prognostizieren. Das Erstellen möglichst genauer Verkehrsmeldungen basiert auf Grund der nur mit großen Toleranzen ortbaren Mobiltelefone im Prinzip auf dem Sammeln vieler einzelner Mosaiksteinchen (die Ursprungsdaten stammen hierbei ebenfalls aus einer fremden Quelle).


    Zur Vervollständigung der Verkehrsanalyse gehören auch die von anderen TomTom-Navis anonymisiert über Mobilfunk (GPRS) bezogenen und GPS-gestützten Bewegungsprofile, deren Daten zunächst an ein Rechen- und Auswertezentrum weitergeleitet werden. Einzelne Live-Navis reichen dazu aber nicht aus. Hält ein Fahrzeug z.B. an der Autobahn wegen einer Panne an, oder ein anderes wird an einer parallelen Straße geparkt, würden diese jeweiligen Daten allein für sich betrachtet kein aussagekräftiges Ergebnis zur Verkehrslage beitragen.
    Zur schnellen und sicheren Stauerkennung müssen statistisch verwertbare Daten in entsprechender Menge vorliegen. Für den nachfolgenden Verkehr ist es zur Früherkennung von Behinderungen also günstig, wenn möglichst ausreichend viele Live-Navis z.B. erst mal im Stau stecken bleiben.
    Deren exakte und an das Rechenzentrum übermittelte GPS-Koordinaten werden bei Auswertung eindeutig einer Straße zugeordnet, wobei die vorherige Fahrtrichtung ebenfalls berücksichtigt wird (eigene Datenerhebung durch TomTom wie bei Navigon).


    Größtenteils stammen diese Information aus folgenden Quellen:


    http://www.pcwelt.de/ratgeber/…m-HD-Traffic-1005048.html


    http://www.heise.de/ct-tv/arti…rch-das-Navi-1035233.html


    http://winfwiki.wi-fom.de/inde…_nutzergeneriertem_Inhalt


    http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Bild:HD-Traffic.jpg



    Der Folgenden Quelle ist zu entnehmen, dass auch TomTom mit INRIX kooperiert:


    http://www.pocketnavigation.de…kehrsnetz-aus/1.1.88.html



    IQ-Route ist die Bezeichnung für ein von TomTom angebotenes Leistungsmerkmal.


    MyRoutes dagegen wird allein von Navigon angeboten. Es handelt sich dabei um ein z.T. von der Funktion her ähnliches Leistungsmerkmal. In einigen Punkten gibt es Parallelen zu IQ-Route von TomTom, andere Funktionen werden zusätzlich angeboten und bleiben ein Alleinstellungsmerkmal von Navigon.


    Nicht nur TomTom nutzt mit IQ-Routes das Wissen um alternative Routen. Bei Navigon werden ebenfalls neben den Verkehrsmeldungen für die relevante Strecke auch Tag und Uhrzeit in die Berechnung aufgenommen.


    Siehe hierzu den Unterpunkt „Lernende Navis“:


    http://www.welt.de/motor/artic…mehr-als-nur-den-Weg.html



    NAVIGON MyRoutes z.B. ist lernfähig und empfiehlt darüber hinaus die Route, welche am besten zu mir passt. Je nachdem, welcher Fahrertyp ich bin, empfiehlt NAVIGON MyRoutes mir die beste Route - zugeschnitten auf den eigenen persönlichen Fahrstil, den Wochentag und die Tageszeit.


    Darüber hinaus zeigt mir MyRoutes auf Wunsch bis zu zwei alternative Routen an. Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die persönliche Routenerfahrung und die damit verbundene Staurisikobewertung und Intuition höher zu bewerten ist, als das jemals irgendein Navi zu leisten vermag.
    Eins von vielen Beispielen:
    Angenommen, ich plane mittels Navi eine längere Route, die daraufhin unter Berücksichtigung der AKTUELLEN Verkehrslage berechnet wird. Dabei kann der Mensch bei vielen Gelegenheiten eine intelligentere Alternativstrecke aus mehreren Vorschlägen des Navis vorausschauend auswählen. Aktuelle Verkehrsstörungen auf der ausgewählten Route natürlich vom Navi berücksichtigt.


    Wenn mir (aber nicht dem Navi) z.B. Großveranstaltungen bekannt sind, wo es vor deren Beginn und nach Beendigung zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommt, dann plane ich vorausschauend im Vorfeld, das betroffene Gebiet möglichst etwas weiträumiger zu umfahren und nehme dazu nicht den erstbesten von mehreren Routenvorschlägen. Damit kann man vermeiden, im Nahbereich bei Eintreffen der ersten Verkehrsmeldungen (vor bzw. nach der Veranstaltung) das Navi nur noch improvisieren zu lassen, indem es sich verzweifelt durch irgendwelche Ortsstraßen vorzukämpfen versucht.


    Alternativ dazu ist der Mensch dazu in der Lage, hier frühzeitig zu agieren, während Navis i.d.R. erst viel später auf bereits eingetroffene Verkehrsmeldungen reagieren und dann nur noch improvisieren können.


    Bei Navigon habe ich auch schon gewisse Ansätze einer vorgeschalteten Risikobewertung bei der Routenberechnung festgestellt. Allerdings waren die dazu einplanbaren Eckdaten dem Navi über den Live-Dienst schon frühzeitig bekannt.
    Die favorisierte und 10% längere Route wurde als solche dabei vermutlich nur aus dem Grund vom Navi ausgewählt, weil sich hier ein wesentlich geringerer Baustellenanteil auf der Strecke befand als auf der üblicherweise ausgewählten Strecke (bei über die AB). Beide Routen waren zum Planungszeitpunk dabei frei von Staus oder stockendem Verkehrsfluss.


    Zu MyRoutes findet man auch hier Infos:


    http://www.navigon.com/portal/…tsieger.html?tab=features



    Wie in meinem ersten Beitrag bereits erwähnt, hat m.E. TomTom, was die dem Live-Navi zur Verfügung gestellten Verkehrsdaten betrifft, im Moment (noch) die Nase vorn, was die Verkehrshinweise auf den Ausweichstrecken betrifft. Da die von TomTom dazu zusätzlich genutzten Datenquellen z.B. auch Navigon gegen Bezahlung zur Verfügung stehen, ist es nur eine Frage der Zeit, wann hier in etwa Gleichstand erreicht wird.
    Das ist als keine Frage der Navis als Endgeräte, sondern allein davon abhängig, wie umfänglich und präzise den Geräten die entsprechenden Verkehrsinformationen geliefert werden.


    Ob TomTom bzw. andere Live-Navi-Hersteller die erforderlichen Daten direkt aus fremden Datenquellen oder über einen anderen Dienstleister beziehen, welcher ggf. noch andere Daten und/oder Berechnungsgrundlagen damit verknüpft, ist grundsätzlich betrachtet unerheblich.


    Gruß

  • Zitat

    Zur schnellen und sicheren Stauerkennung müssen statistisch verwertbare Daten in entsprechender Menge vorliegen. Für den nachfolgenden Verkehr ist es zur Früherkennung von Behinderungen also günstig, wenn möglichst ausreichend viele Live-Navis z.B. erst mal im Stau stecken bleiben.


    Ich denke, hier liegt ein Missverständnis vor. Es genügen offenbar durchaus Handys ohne GPS, Navis mit GPS müssen nicht viele vorhanden sein. Es dürften einige wenige reichen, damit man die sich bewegenden Handy-Punktwolken bestimmten Straßen zuordnen kann. Einige wenige GPS-Geräte reichen also zur Kalibrierung der vielen Handybewegungen. So zumindest wurde mir das erklärt.


    Es ist nicht notwendig, dass viele TomTom-Navis in Österreich fahren, um präzise Stauinfos zu bekommen.

  • Sorry, Doppelpost, technisches Unglück...

    2 Mal editiert, zuletzt von GoPauli ()

  • Zitat

    Ob TomTom bzw. andere Live-Navi-Hersteller die erforderlichen Daten direkt aus fremden Datenquellen oder über einen anderen Dienstleister beziehen, welcher ggf. noch andere Daten und/oder Berechnungsgrundlagen damit verknüpft, ist grundsätzlich betrachtet unerheblich.


    TomTom bekommt zwar die Handydaten geliefert, die logische Aufbereitung der Stauinfos daraus machen sie aber, glaube ich, selber. Es ist gar nicht trivial, aus den Handydaten Stauinfos zu errechnen. Navigon wird das noch länger nicht so gut können.

    2 Mal editiert, zuletzt von GoPauli ()

  • Sorry, bin zwar bei vielen anderer Meinung und bei vielem liegst du falsch, aber das ist mir jetzt echt zu viel zum Antworten. Zu "MyRoute" lies dich einfach mal in die entsprechenden Threads im Navigon-Forum ein. Und zu IQ-Route wirft die Suchfunktion sicher auch entsprechende Threads raus. Bei HDT werden nur redaktionelle Meldungen (Baustellen, Sperren usw) von einem 3rd-Party-Anbieter zugeliefert. Die Verzögerungsmeldungen stammen allesamt aus FPD oder FCD/FDD. Mit TMCpro und TMC hat das ganze nichts zu tun. Mit Inrix arbeitet TT in den USA zusammen, wo es HDT in unserer Form nicht gibt. Das kann man nicht auf Europa übertragen.


    Franz

  • OK, ich versuchs mal.



    Du versuchst m.E. mit Deiner Darstellung dem Leser zu suggerieren, dass TomTom mit HD-Traffic einen Dienst selbständig erbringt, denn die Angabe der auch bei TomTom erforderlichen Daten-Zulieferer vermisse ich dabei.


    Den Dienst erbringt TT bis auf die redaktionellen Daten auch selbst.



    Navigon bezieht bekanntlich - wie von Dir richtig angegeben - Verkehrsdaten über den internationalen Dienstleister INRIX, welcher (wie TomTom) Daten zur weiteren Verarbeitung aus verschieden öffentlichen und privaten Quellen gewinnt.
    Dieses Unternehmen ist u.a. Partner von BMW, Mercedes-Benz, Mini, Volvo und Jaguar (Quelle: www.inrix.com).
    Diese Referenzen braucht man nicht näher kommentieren, da sich die o.a. Kfz-Hersteller für ihre hochwertigen Festeinbau-Navis m.E. nicht mit der zweitbesten Lösung zufrieden geben werden.


    Die Innovationsschritte im mobilen Navigationssektor erfolgen weitaus schneller als in der Automobilindustrie. HDT gibt es noch nicht so lange, als das es dort umfänglich eingesetzt werden könnte. Renault bietet demnächst als erster Hersteller HDT mit an.



    Neben der Betrachtung der Live-Navis von TomTom und Navigon habe ich deren Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen. Bei der Live-Verkehrsprognose hat TomTom im Moment noch die Nase vorn. Da dies aber nichts mit der Geräte-Hardware des Navis zu tun hat und das Angebot der Live-Dienste beider Hersteller durchaus bald ein vergleichbares Niveau habe dürfte, spielte dieses Kriterium bei der Systemauswahl zugunsten von Navigon keine Rolle.


    Das die Dienste nicht so schnell gleich sein werden, habe ich ja schon geschrieben. Da nützt auch ne Wiederholung nichts.



    Allgemeines zu den von Dir als Alleinstellungsmerkmal bezeichneten Leistungsmerkmalen von TomTom:


    HD-Traffic ist zunächst einmal die von TomTom verwendete Bezeichnung für eine Dienstleistung, welche den eigenen Kunden für ihre Live-Navis zur Verfügung gestellt wird. Allerdings stammen die ausgewerteten Daten ursprünglich zumindest zum großen Teil von öffentlichen und privaten Zulieferern und werden somit nicht ausschließlich von TomTom selbst erhoben.
    Andere Navi-Hersteller nutzen einerseits z.T. identische Ursprungs-Quellen und haben andererseits die Möglichkeit, die allgemein gegen Bezahlung erhältlichen Daten von den gleichen Anbietern zu beziehen, die auch TomTom sonst noch beliefern.


    Eben nicht. Nur die redaktionellen Daten stammen aus "herkömmlichen" Quellen.



    Traffic Live - der entsprechende von Navigon angebotene Dienst - nutzt ebenfalls z.T. selbst ermittelte Verkehrsdaten (von Live-Navis) sowie externe Datenquellen und ist daher nicht auf solche von TomTom angewiesen. Wie bei TomTom werden hier auch eigene Daten verarbeitet, welche von den Live-Navis der Navigon-Kunden anonymisiert an ein Rechenzentrum übermittelt werden. Andere Daten stammen ebenfalls von Zulieferern.


    Insofern ist Navigon zur Erzielung gleichwertiger Verkehrsmeldungen nicht auf Zulieferung von TomTom angewiesen. Sollte eine gegenseitige Kooperation den beiden Herstellern dennoch Vorteile bringen, so könnte ich mir auch hier, wie z.B. in unzähligen Beispielen der Automobilindustrie auch, vertraglich geregelte Nutzungsvereinbarungen vorstellen.


    Es gibt halt keinen anderen Anbieter, der solche Daten wie TT anbietet. Insofern wird es schwierig,einen gleichwertigen Anbieter zu finden.



    Etwas detaillierter:


    HD-Traffic von TomTom nutzt u.a. TMC- und TMC-Pro-Informationen und die Daten von Straßenmeistereien (also fremde Datenquellen).
    Da Traffic Live von Navigon z.B. aktuelle Durchschnittsfahrgeschwindigkeiten bei zähfließendem Verkehr einerseits dem Kunden mit hoher Genauigkeit zur Verfügung stellt und andererseits in die Routenkalkulation mit einfließen lässt, werden hier ebenfalls aktuelle Messdaten verarbeitet. Und die ebenfalls von TomTom verwendeten Sensordaten des TMC-Pro-Angebotes beliefern auch Navigon mit solchen Messergebnissen (z.B. von Mess-Sensoren an AB-Brücken und Sensorschleifen in der Fahrbahn).


    TT nutzt keine Daten von TMC, TMCpro. Wie der 3rd Party-Zulieferer der redaktionellen Daten zu seinen Daten kommt, weiss ich nicht. Aber das betrifft, wie schon geschrieben, ausschließlich die redaktionellen Daten.


    TT kauft die anomysierten Bewegungs-Rohdaten bei Mobilfunkprovidern ein. Im allgemeinen von Vodafone. Das sind Floating Phone Data (FPD). Daraus generiert TT Staumeldungen. Diese Technik hat TT mit Hilfe eines Startups, das sie irgendwann 2006 in GB gekauft haben, selbst entwickelt. Ergänzt werden diese Daten mit Floating Device Data (FDD) bzw. Floating Car Data (FCD). Also die Livegeräte bzw. die Flottenlösungen von TT (TT-Work).


    In der Zukunft gibt es einen einzigen Mitbewerber, der FPD nutzen wird, und das ist Navteq-Traffic. (ehemals TMCpro und nur die GSM-Version) FPD ist die Hauptquelle der Verzögerungsdaten.


    Aber das ist ja nicht das einzige. Ausschließlich TT nutzt für die Errechnung der Fahrzeit/Route die historischen Durchschnittsgeschwindigkeiten pro Uhrziet/Wochentag und Strassenabschnitt (also IQ-Route) und nur damit kann errechnet werden, ob ne Umfahrung lohnt. Insofern finde ich genaue Verzögerungszeiten wie bei HDT nur sinnvoll, wenn auch die Umfahrungsberechnung entsprechend genau ist.



    IQ-Route ist die Bezeichnung für ein von TomTom angebotenes Leistungsmerkmal.


    MyRoutes dagegen wird allein von Navigon angeboten. Es handelt sich dabei um ein z.T. von der Funktion her ähnliches Leistungsmerkmal. In einigen Punkten gibt es Parallelen zu IQ-Route von TomTom, andere Funktionen werden zusätzlich angeboten und bleiben ein Alleinstellungsmerkmal von Navigon.


    Nicht nur TomTom nutzt mit IQ-Routes das Wissen um alternative Routen. Bei Navigon werden ebenfalls neben den Verkehrsmeldungen für die relevante Strecke auch Tag und Uhrzeit in die Berechnung aufgenommen.


    MyRoute hat null, nichts mit IQ-Route zu tun.


    MyRoute:


    Es wird eine Route mit den Standart-Einstellungen und zwei Routen mit leicht veränderten Parameter berechnet. MyRoute empfielt dann die Route, die nach den gesammelten Durchschnittsgeschwindigkeiten (pro Strassenkategorie) die schnellste ist. Allerdings werden die Routen nicht nach der Zeit, sondern nach Richtung, Strassenkategorie und Wegstrecke berechnet. Ausserdem ist mit der Anpassung der Durchschnittsgeschwindigkeit pro Strassenkategorie höchstens eine Anpassung an die erwartete Ankunftszeit/Fahrzeit möglich. Das Routing selbst wird nicht beeinflusst. Wie auch, es wird ja nicht hinterlegt, wo es langsamer, und wo schneller geht.


    IQ-Route


    TT trackt die Routen seiner User (wenn ne Einwilligung vorliegt) seit Jahren und weiss daher, wann und wo wie schnell gefahren werden kann. Das unabhängig von der Strassenkategorie. Diese zeiten fliessen in das Routing ein, so das die tatsächlich schnellste Route errechnet werden kann. Zumindest soweit, wie sich die aktuelle Verkehrssituation in der Nähe der gemittelten Werte für diese Uhrzeit, dieses Strassenabschnittes an diesem Wochentag bewegt.


    Das sind völlig unterschiedliche Ansätze die zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen. Das ist nicht im entferntesten zu vergleichen.



    NAVIGON MyRoutes z.B. ist lernfähig und empfiehlt darüber hinaus die Route, welche am besten zu mir passt. Je nachdem, welcher Fahrertyp ich bin, empfiehlt NAVIGON MyRoutes mir die beste Route - zugeschnitten auf den eigenen persönlichen Fahrstil, den Wochentag und die Tageszeit.


    Das ist das, was Navigon schreibt. Es ist aber so, wie ich oben schrieb.


    TT ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, aber HDT ist nun mal im Moment und absehbar einzigartig, zumal in der Kombi mit IQ-Route und dem dynamischen Routing von TT.


    Franz

    3 Mal editiert, zuletzt von Franz Jaeger ()

  • Da Traffic Live von Navigon z.B. aktuelle Durchschnittsfahrgeschwindigkeiten bei zähfließendem Verkehr einerseits dem Kunden mit hoher Genauigkeit zur Verfügung stellt und andererseits in die Routenkalkulation mit einfließen lässt, werden hier ebenfalls aktuelle Messdaten verarbeitet.


    Das Navigon Traffic Live seine Daten mit hoher Genauigkeit bereitstellt,
    konnte ich im direkten Vergleich, parallel betriebener System noch nicht feststellen.


    Gerade was die Aktualität der Daten in Navigon Traffic Live angeht,
    ist dieses in der Regel sehr oft das traurige Schlusslicht
    (auch im Vergleich zu TMC-Pro)


    Veränderungen in der Länge, Lage und Verzögerungsdauer
    werden hier nur sehr schleppend aktualisiert.


    Zudem gab es immer wieder nicht unerhebliche Verzögerungsmeldungen in Baustellenbereichen,
    die oft über Wochen permanent angezeigt wurden, die mit der Realität nun aber
    auch überhaupt nichts zu tun hatten.



    Nun gut, angenommen du bekommst in deinem Navigon Live also die Meldung
    Stau mit xx Minuten und der Empfehlung von der BAB abzufahren.



    Woher weiß das Navigon/du das die Ausweichroute besser ist?


    Schliesslich macht es nicht immer Sinn, von der BAB herunter zu fahren.
    Eigentlich weißt du es gar nicht, da dir mit deinem Gerät die Entscheidungsbasis fehlt.



    Angenommen, Navigon Live zeigt die Störung auf der BAB richtig an.
    Dann weiß das Gerät nur das eine Alternativroute, theoretisch Y Minuten dauert.


    Es kennt weder zusätzliche Staus auf Landstrassen, noch im städtischen Bereich,
    die es evtl. zu berücksichtigen gilt (Kein HD-Traffic).


    Und selbst wenn es auf der umgehung keinen Stau gibt,
    kennt es die realen Fahrzeiten zu genau dem Wochentag und der Tagezeit
    wo du unterwegs bist, bestenfalls rundimentär. (Kein IQ-Routes)


    So wird die ganze Umfahrerei zu einer Art Lotteriespiel.




    Aber du hast ja MyRoutes an Board!
    Jetzt hast du 3 Routen zur Auswahl, angepasst an deinen persönlichen Fahrstil.


    Klasse, Feature dort wo ich mich auskenne.
    Jetzt kann ich selber entscheiden, was meiner Meinung mach die beste Route ist.
    Nur da wo ich mich auskenne, brauchts in der Regel kein Navi, also auch kein MyRoutes.


    Navis werden in der Regel dort gebraucht, wo man sich nicht auskennt.


    UNd was mache ich jetzt mit den Vorschlägen, dort wo ich keine Erfahrung habe!?
    Dort wo ich es eigentlich dringend brauche?


    Hier kann man nur nach groben allgemein Erfahrungen abschätzen,
    was wohl die beste der 3 Routen sein könnte, bzw. wie du es nennst nach Intuition.
    Sorry, aber das ist aus praktischen Erfahrungen oft lächerlich
    und hat mit intelligenter Routenführung nicht viel zu tun.
    Klar, irgendwie kommt man schon an...irgendwann.


    In einem fremden Gebiet, kann man nicht abschätzen ob
    z.B.eine unbekannte Ortsdurchfahrt am Freitagvormittag besser ist, als eine Ortsumfahrung.
    Das kann von Fall zu Fall deutlich unterschiedlich sein.


    IQ-Routes kann es und es funktioniert erstaunlich gut.


    PS:
    Es ist echt müßig, deinen ganzen Beitrag zu kommentieren.



    Grüße


    Stephan

  • @Hansa:
    FULL ACK zu Deinem Beitrag :)


    ich hab jetzt seit drei Wochen Navigon Traffic LIVE auf dem iPhone und nebenbei nen GO mit HD-Traffic und nen ONE XL IQ-Route mit dem TMC-Empfänger. Das was Navigon Traffic Live bietet ist ähnlich wie die Daten vom ONE - nur mit dem Unterschied, dass der ONE trotzdem noch bessere Routen findet aufgrund der IQ-Daten.


    cu Peter


    [size=5]Ich sag mir immer - jeder bekommt das was er verdient :D ... nein, stimmt net ganz ... gestern hat mich mein Schwiegervater gefragt ob er sich das Navigon 70 Premium oder den GO1000 LIVE kaufen soll ... ich hab ihm zu dem geraten, was er nicht verdient und er ist ganz stolz auf seinen GO 1000 :] [/size]


  • Irgendwie hast du den Post von Hansa nicht verstanden. Ich habe mal in die beiden Posts reingeschaut. Da ich mich in der auf den Screenshot abgebildeten Gegend nicht auskenne, kann ich Hansas Aussage nur bestätigen: Ich kann dort nicht erkennen, welche Route unsinnig ist und welche nicht. Das magst du als Ortskundiger ja noch hinbekommen. Aber jemand, der ein Navi benutzt wofür es da ist: Orientierung in unbekannten Gebieten, wird das nicht können. Aus 5 Jähriger Navigon und nun 2 Jähriger TomTom Erfahrung weiß ich allerdings, dass alle 3 Navigonrouten meistens unsinniger sind, als die 1 TomTom Route.


    Dann doch lieber 1 ordentliche Route, welche sich primär auf historische Daten zu Fahrzeiten stützt, als 3, die sich vorwiegend an Straßenklassen orientieren.


    Vor allem bei Rerouting wegen Verkehrsstörungen muss ich mich dann schon darauf verlassen können, dass das Navi weiß was es tut und nicht mir noch Gedanken machen, welche der 3 Routen nun sinnvoll ist. Beim Fahren gehören die Augen auf die Straße. Und gerade bei den Umfahrungsrouten war ich von den Ergebnissen von Navigons Software immer mehr als enttäuscht. Das klapp aus eigener Erfahrung mit meinem TomTom Go 940 um längen besser.

    4 Mal editiert, zuletzt von KarstenSchilder ()

  • Hallo Forum,


    möchte passend zum ursprünglichen Titel dieses Threads meine Eindrücke posten. Ich hoffe hier schaut auch mal der eine oder die andere EntwicklerIn vorbei, da ist Feedback vom Kunden u.U. hilfreich:


    1. mal vorab: ein ganz dickes Lob :thumbup: an TomTom, das Gerät rücke ich so schnell nicht wieder raus und mein TT730 (das aus meiner Sicht absolut immer noch ein Top Gerät ist) geht an gute Freunde oder eBay.



    2. Verbesserungen zum x30:


    Davon gibt es viele, kleine und größere. Mir am wichtigsten:


    a. Live Services - Störgeräusche?
    Ich hatte vor 2 Jahren bereits einen mutigen Selbstversuch mit einem x40 gemacht, das aber wg EMV-Problemen zurückgehen lassen. In meinem damaligen Auto (Peugeot 307SW) störte der GSM Sender für die Live Services das Autoradio. Heute: absolut nix!!! Liegt's an einer besseren Antenne/Abschirmung des TT 1000 oder einer besseren Abschirmung des Autos (BMW 1er)? Keine Ahnung, möglicherweise an beidem. So macht Live Service jedenfalls richtig Spaß - und ich hab das Gerät unten an der Scheibe direkt über dem Radio montiert!


    b. Live Services Qualität
    Einfach super, wie schnell jetzt die Verkehrsmeldungen kommen. Das Technologiezentrum Dortmund liegt direkt an einer Auffahrt zur A40/B1. Aus der Tiefgarage rausgefahren und noch vor der Abzweigung sagt mir das Navi, dass auf der B1 stadteinwärts ein Stau ist. Es gibt alternative Routen und der Stau geht nicht von meiner Freizeit ab.


    c. Akkubetrieb
    Live Services stehen auch im Akkubetrieb zur Verfügung, beim x30 war TMC/TMCPro leider weg, sobald das Gerät nicht an der Autosteckdose hing. Da ich im Stau etc. meist den Motor abstelle und das Navi so konfiguriert ist, dass es dann ausschalten will, eine echte Verbesserung. Überdies erscheint mir die Akkustandzeit verbessert. Bin gestern ca. 2,5 Stunden mit Akkunavi gefahren und der Akku ist noch nicht leer.


    d. Montage
    Ich war zuerst skeptisch, aber der neue Halter ist eine Wucht. Und wenn man nicht gerade Angst vor Erdstrahlen hat: der Magnet ist so stark, dass er das Navi sicher sicher hält - bis einem der Himmel auf den Kopf fällt. Dann lösen sich sicher auch andere Halterungen oder es bricht halt was...


    e. User Interface Design
    - Die Verlagerung des Abbiegepfeils in die Mitte hatte ich in der Theorie erst für eine Verschlechterung gehalten. Bauenregel ist ja, der Europäer orientiert sich von links nach rechts. Man braucht jetzt (auch gefühlt) einen Wimpernschlag länger zur Orientierung für die Abbiegeinformationen. Wenn die Abbiegeinformation zur Spuranzeige ausgeweitet wird, überlagert sie nicht mehr die gesamte Leiste, sondern nur noch die Info rechts. Die gegenüber dem x30 nach links gerückte aktuelle und erlaubte Geschwindigkeit wird nun *immer* angezeigt. Im Resultat halte ich das für eine Verbesserung. Bei Radarfallen im AK-Kreuz ergibt sich u.U. ein geldwerter Vorteil ;). Ich gestehe, ich vertraue dem GPS (und den Messgeräten der Polizei) mehr als meinem Tacho, denn letzterer ist per StVZO zur Fehlanzeige verpflichtet.
    - Beim Freisprechen ist die Taste zum Auflegen deutlich in die Mitte gerückt. Gefällt mir besser so.


    f. Automatische Lautstärkeanpassung
    Hurra, es gibt sie wieder. Beim x30 ursprünglich ebenfalls vorhanden, blieb sie beim letzten SW-Update irgendwie auf der Strecke...


    g. Lautsprecher
    Insgesamt erscheint mir das Gerät deutlich lauter, wenn auch nicht wohlklingender


    h. Routenberechnung - sauschnell



    3. Wo Licht ist ist auch Schatten: Verschlimmbesserungen


    a. User Interface Design:
    Die Anzeigen / Bedienelemente in der unteren Leiste mittels Farbverlauf als "3D" Knöpfe auszuprägen halte ich für Blödsinn (den TomTom gerne Navigon überlassen kann). Es fördert nicht die Ablesbarkeit und gehört deshalb nicht in's Auto. Punktum. Selbst Firmen wie Microsoft haben das inzwischen kapiert und beim brandneuen Windows Phone 7 genau was gemacht? Richtig: 2D Buttons. Da ich TomTom im Navi Markt für die einzige Marke halte, die sich wirklich auf das Thema Verkehrstelematik konzentriert: "Ihr habt das doch nicht nötig, bleibt authentisch und überlasst die "Spielereien" den Garmins und Navigons... (wenn dass jetzt keinen Aufschrei im Forum gibt... 8o )
    Dito: die transparente Verkehrsinfoleiste und das transparente Fahrzegsymbol. Transparenz bedeutet in der Praxis, man kann weder die Karte drunter, noch das transparente drauf richtig erkennen. So what???
    Vorschlag zur Güte an TomTom: ist doch eh Software, gebt Langweilern wie mir einfach die Möglichkeit das UI zu konfigurieren: Transparenz aus, 2D Knöpfe an und fertig :thumbup:


    b. Automatische Helligkeitsanpassung / Tag-Nacht-Umschaltung
    Ist ja schon beim x50 weggeflasht worden. Hatte beim x30 immer gut funktioniert, kostet aber Hardware und wenn's dann im Wettbewerb nicht weh tut wird halt der Rotstift gezückt...



    4. Unentschieden:
    a. Freisprechen:
    Das Telefonbuch wird jetzt jedes Mal automatisch geladen. Kann noch nicht sagen, ob ich das besser oder schlechter finde. Da ich meist mit 2 Handys unterwegs bin fand ich es beim x30 nicht übel, selbst ein kombiniertes Telefonbuch erstellen und abspeichern zu können. Das Laden des Telefonbuchs geht immerhin sehr schnell.
    b: Öko-Route:
    Prinzipiell lobenswert. Solange das TT nicht mit meinem Motormanagement kommuniziert bleiben Zweifel, woher das Navi wissen kann wieviel Kraftstoff ich auf welcher Strecke brauche. Garmin hatte da immerhin mal eine Konfigurationsmöglichkeit für den Durchschnittsverbrauch. Sowas habe ich beim TT noch nicht gefunden :S
    c: Google Suche:
    Schöne Idee, hält aber nicht was ich erwarte. Versuch mal einer die Packstation 106 in Dortmund zu finden. Im Internet kein Problem, im x30 mit entsprechenden POIs kein Problem. Gut dass ich noch die Straße wusste. Sind die Diskussionen berechtigt, dass man eine neue Suchmaschine jenseits Google und Bing braucht, weil letztere vor lauter Merchandizing keine (aus Usersicht) relevanten Trefferlisten schaffen?



    5. MyTomTom:
    Ich habe da ein gutes Gefühl, das wird schon werden. Immerhin kamen ja schon mal die Blitzerupdates, irgendwann kommt hoffentlich noch 'ne aktuelle Karte. Und ich würde gerne wieder ein 2 Jahres Abo auf Kartenupdates abschließen können oder wie bei Garmin gar ein lebenslanges... :D


    So, ich hoffe meine Erfahrung geben jetzt den Unentschlossenen ein paar Hinweise an die Hand. Vielleicht gibt's ja das Navi gerade/demnächst irgendwo zum Einkaufspreis? :D


    Grüße vom
    Wochenendpendler

  • Ich habe jetzt eine Antwort auf meine Anfrage erhalten:



    Die Antwort:



    Wußte gar nicht, dass die LIVE-Dienste in Luxemburg nicht funktionieren :)


    Macht ja auch nichts - die Beschwerde ist ja, dass sie in Deutschland nicht funktionieren :)


  • b: Öko-Route:
    Prinzipiell lobenswert. Solange das TT nicht mit meinem Motormanagement kommuniziert bleiben Zweifel, woher das Navi wissen kann wieviel Kraftstoff ich auf welcher Strecke brauche. Garmin hatte da immerhin mal eine Konfigurationsmöglichkeit für den Durchschnittsverbrauch. Sowas habe ich beim TT noch nicht gefunden :S


    Grüße vom
    Wochenendpendler

    Hallo,


    die Öko-Route berechnet sich nicht nach deinem Fahrzeug sondern nach der Strecke. Laut TomTom z.B. brauchst Du für eine Rechtskurve mehr Sprit als für eine Linkskurve.


    Liebe Grüße

  • Irgendwie hast du den Post von Hansa nicht verstanden. Ich habe mal in die beiden Posts reingeschaut. Da ich mich in der auf den Screenshot abgebildeten Gegend nicht auskenne, kann ich Hansas Aussage nur bestätigen: Ich kann dort nicht erkennen, welche Route unsinnig ist und welche nicht. Das magst du als Ortskundiger ja noch hinbekommen. Aber jemand, der ein Navi benutzt wofür es da ist: Orientierung in unbekannten Gebieten, wird das nicht können.


    Du hast meine Postings nicht verstanden oder gelesen, denn genau das habe ich dort zum Ausdruck gebracht.
    Im übrigen bin ich lange genug im Forum, um Postings zu verstehen und noch nicht lange genug, um sie nicht mehr zu verstehen.

    Gruß gs.arch

    Einmal editiert, zuletzt von gs.arch ()