WSG 1000 Einsteiger - erster Eindruck und zwei Fragen


  • Tageszeit wird im engl. Manual als Dayligth Time angegeben:


    Daylight Time: The time from
    today's sunrise to sunset.


    ist also die Lichtzeit, die Zeit der Tageshelligkeit.


    Sei doch froh, dass die barom. Höhe nur um 1-2 m schwankt. Ichhabe gestern wieder einen Absturz der GPS-Höhe um 50 m gesehen, gefolgt ca. 1/2 h mit einem steilen Anstieg um 30 m...

    Einmal editiert, zuletzt von karomue ()

  • Zitat

    Sei doch froh, dass die barom. Höhe nur um 1-2 m schwankt. Ichhabe gestern wieder einen Absturz der GPS-Höhe um 50 m gesehen, gefolgt ca. 1/2 h mit einem steilen Anstieg um 30 m...


    Also bei mir war die Höhenanzeige auch um 50m verstellt.
    Obwohl ich vor zwei Tagen kalibriet habe.
    Ist da normal ??
    Muss ich wohl dann oft selber nachstellen??

  • Zitat

    Obwohl ich vor zwei Tagen kalibriet habe.
    Ist da normal ??


    Ja das kann man als normal bezeichnen. Zurzeit zieht ein Tief heran, deswegen fällt der Luftdruck. Da muss man schon nachkalibrieren.


    Ich finde es nur seltsam, dass er bei mir fast im Sekundentakt um 1 bis 2 Meter in der Höhe schwankt.

  • Zitat

    Sekundentakt um 1 bis 2 Meter in der Höhe schwankt.


    Das ist mir noch nicht aufgefallen.
    Werd drauf achten und berichten.


    Zitat

    Zurzeit zieht ein Tief heran, deswegen fällt der Luftdruck


    Also immer schön Wetterbericht schaun.
    Und wenn ein Tief oder Hoch kommt die Gps Maus nach stellen. :D

  • Zitat

    Also immer schön Wetterbericht schaun.
    Und wenn ein Tief oder Hoch kommt die Gps Maus nach stellen.


    Du darfst aber oft nachkalibrieren. Heute Nachmittag waren es 944 hPa, abends waren es 953 hPa. Das ist ein Höhenunterschied von ca. 72 Metern (!) innerhalb weniger Stunden. Das ist der Grund, warum ich weniger von barometrischen Höhenmessern begeistert bin, sondern lieber die GPS-Höhe verwende.

  • Zitat

    Original von Leckeressen


    Du darfst aber oft nachkalibrieren. Heute Nachmittag waren es 944 hPa, abends waren es 953 hPa. Das ist ein Höhenunterschied von ca. 72 Metern (!) innerhalb weniger Stunden. Das ist der Grund, warum ich weniger von barometrischen Höhenmessern begeistert bin, sondern lieber die GPS-Höhe verwende.


    Na, na.


    Das merkt man eigentlich schon - irgendwie.


    Sonst haben wir es doch meist mit rel. stabilem Wetter zu tun, im Durchschnitt schwankt die barom. Höhe einfach weniger als die GPS-Höhe. Erfahrungswert.

  • Zitat

    Ichhabe gestern wieder einen Absturz der GPS-Höhe um 50 m gesehen, gefolgt ca. 1/2 h mit einem steilen Anstieg um 30 m...


    Ich erlebte heute einen Absturz um 80 Meter um sich dann wieder auf die in Etwa korrekte Höhe einzustellen. Der ganze Vorgang dauerte weniger als eine Minute. Das ganze passierte nach Abfahrt eines Berges mit ca. 10 % Steigung. Erklärungen?

  • Zitat

    Original von Leckeressen


    Ich erlebte heute einen Absturz um 80 Meter um sich dann wieder auf die in Etwa korrekte Höhe einzustellen. Der ganze Vorgang dauerte weniger als eine Minute. Das ganze passierte nach Abfahrt eines Berges mit ca. 10 % Steigung. Erklärungen?


    Nicht wirklich.


    Das hängt meist damit zusammen, dass die FW zu diesen Zeitpunkten die sat in use wechselt. Und Erklärungsversuche zu finden ist reichlich mühsam, gewissermaßen die "Nadel im Heuhaufen".


    Ich kann noch nicht mal sagen, ob das ein WSG1000, ein Wintec oder ein u-blox-Problem ist, oder ob dies GPS-symtomatisch ist, also auch bei anderen Chips vorkommt.


    Leider ist es auch so, dass man noch nicht einmal 2 Geräte nebeneinander untersuchen kann, den selbst bei 2 WSG1000 gleichzeitig betrieben sind die Ergebnisse unterschiedlich.


    Ein Grund mehr, für die Höhe die barom. zu nehmen. Denn dort sind diese schnellen Änderungen ausgeschlossen, es sei denn, man befindet sich u.U. in einer üblen Gewitterfront. Selbsr wenn der Startpunkt, der hier immer wieder neu kalibriert werden muss, nicht stimmen sollte (wirkliche Höhe am Startpunkt) handelt es sich bei der barom. Höhe immer nur um eine Parallelverschiebung, also einen konstanten Faktor. Die Änderungen auf Grund des sich ändernten Luftdrucks sind meist vernachlässigbar und i.d.R. kleiner als die GPS-Änderungen.


    Aber, es gilt natürlich auch hier, keine Regel ohne Ausnahme. Es gibt sie, die Zeiten, in denen die GPS-Höhe keine zig-m Sprünge macht.s

    Einmal editiert, zuletzt von karomue ()

  • Heute morgen, Südfenster, zwischen 9:47:30 und 10:33:30 GPS-Time.


    Immer noch abflauendes Sturmtief, deswegen leichter Trend der barom. Höhe, die am Anfang (steiler Anstieg) händisch kalibriert wurde. Höhendifferenz barom. Höhe (Anstieg wegen fallendem Luftdruck) 5 m.


    Alt MSL nach u-center:


    Index UTC Alt (MSL)
    Unit time date m
    Count 2762 2762
    Age 0 0
    Current 10:33:31.000 01/25/2009 271.40
    Minimum 09:47:30.000 ??/??/???? 226.75
    Maximum 10:33:31.000 01/25/2009 284.06
    Average 259.01
    Deviation 15.43


    Differenz min/max rund 58 m

  • Zitat

    Zitat:
    Sekundentakt um 1 bis 2 Meter in der Höhe schwankt.



    Das ist mir noch nicht aufgefallen.
    Werd drauf achten und berichten.


    Hält sich ganz gut +-1m




    Nach was geht denn die WSG1000 für die Höhe.
    Druck oder die GPS Daten??

  • Zitat

    Original von uzzoo
    Nach was geht denn die WSG1000 für die Höhe.
    Druck oder die GPS Daten??


    Je nachdem, wonach du kalibriert hast.


    Aber eigentlich diskutieren wir das hier schon die ganze Zeit ... ?(

  • Zitat

    Je nachdem, wonach du kalibriert hast. Aber eigentlich diskutieren wir das hier schon die ganze Zeit ...


    Also wenn ich das jetzt richtig verstehe
    Im Feld E4
    Kann ich einmal GpsHöhe
    und Manuell Kalibrieren.
    Wenn ich Manuell einstelle weiße ich den
    jetztigen Druck der Höhe zu.
    Bei GpsHöhe werden die Daten vom GpsSignal zugewiesen. ?(


  • Ja.


    Wobei es auch so geht:


    wenn man nicht weiß, auf welcher Höhe man sich befindet, kalibriert man zunächst nach GPS, merkt sich diese und kalibriert im 2.. Schritt manuell mit dieser Höhe nach.


    Vorteil: die aufgezeichnete Höhe ändert sich i.d.R. sehr langsam auf gleichrt Höhenlinie, wenn man sich nicht gerade in einer Gewitterzone o.ä. befindet. Die aufgezeichnete Höhe ist also ziemlich genau der ehten proportional


    Nachteil: man kann mit der Kalibrierung schon auch mehrere (zig) m danebenliegen. Das ist aber ein konstanter Versatz, der sich rausrechnen läßt.


    Fazit: die so gewonnene Höhemlinie ist eine Parallele zur tatsächlichen Höhenlinie, die unter normalen Bedingungen nur wenige m weglaufen sollte - wenn überhaupt.

  • Wenn ichs recht verstehe: ich nehm den GPS-Wert als grobe Schätzung der absoluten Höhe und für die Detail-Höhenunterschiede die barometrischen Werte.


    War ich noch gar nicht drauf gekommen - toller Tipp. :coolred

  • Zitat

    Original von pdaquäler
    Wenn ichs recht verstehe: ich nehm den GPS-Wert als grobe Schätzung der absoluten Höhe und für die Detail-Höhenunterschiede die barometrischen Werte.


    War ich noch gar nicht drauf gekommen - toller Tipp. :coolred


    Nu ja, manchmal stimmt die GPS-Höhe ja auch recht gut... :]