GPS-Maus für Geocaching

  • Hi, also vereinfacht handelt es sich bei PDOP/TDOP Mask um Schwellwerte unter denen die Koordinaten als "richtig" aufgefast werden und weitergegeben bzw. geloggt werden.
    du kannst mit einen niedrigeren wert vermeiden das du bei schlechten Empfang falsche werte bekommst... also ich bekomme lieber ein "no Fix" als eine Position die um 100m falsch liegt.


    was man natürlich auch sagen muss das soetwas beim wsg-1000 natürlich ja fast nie vorkommt, weil der empfang im normalfall immer HDOP/PDOP werte von 1 - 2,5 erreicht und somit der schwellwert beweiten unterschritten wird.


    wers genau wissen möchte:
    PDOP - Position Dilution of Precision - "Verdünnung" der Positionsgenauigkeit
    Eine einheitenlose Zahl, die den Zusammenhang zwischen den Fehlern der Empfängerposition und der Satellitenposition angibt. Dieser Fehler ist eine Funktion der Stellung der Satelliten zueinander deren Daten für die Bestimmung herangezogen werden. (siehe auch DOP). Geometrisch ist PDOP indirekt proportional zum Pyramidenvolumen, das sich dadurch ergibt, dass man Linien zwischen dem Empfänger und den vier beobachteten Satelliten zieht. Kleine Zahlenwerte wie "3" sind gute Werte für die Positionsgenauigkeit, während höhere Werte eine schlechtere Genauigkeit anzeigen. Kleine PDOP-Werte deuten darauf hin, dass die Satelliten weit voneinander entfernt stehen.


  • Zitat

    Original von Wunibald
    Hallo nochmal,
    das Kürzel war mir schon klar, aber was steckt hinter xDOP mask ?
    Gruß
    Wunibald


    Mal ganz einfach gesagt: die xDOP-Werte müssen kleiner sein als in Mask eingetragen, sonst gibt es keinen fix.


    Schau Dir dazu auch - nochmal gesagt!! - die Werte der Beispielparameter in TMX an, dann wird es etwas deutlicher. So sind die Werte bei optimaler Genauigkeit


    PDOP=8
    TDOP=10


    Das ist erheblich weniger und - verfolgt man mal den fix mit u-center - führt zu schmerzlich empfundener Verlängerung der Zeit bis zum fix.


    Und aktuelle xDOP-Werte von eben bei rel. guter Satstellung:

  • Hallo,
    vielen Dank für die Infos. Da die voreingestellten Werte so weit über den typisch erreichten liegen habe nicht vermutet, daß es sich um den selben Parameter handelt.
    Wieder was schlauer geworden.
    Mehr davon ;)
    Gruß
    Wunibald

  • Hallo,
    was ist eigentlich von der Funktionalität her der Unterschied zwischen "optimale Genauigkeit" und "optimale Positionierung"?


    Viele Grüße
    Kaputneca

    Einmal editiert, zuletzt von kaputneca ()

  • Zitat

    Original von kaputneca
    Hallo,
    was ist eigentlich von der Funktionalität her der Unterschied zwischen "optimale Genauigkeit" und "optimale Positionierung"?


    Viele Grüße
    Kaputneca



    Nochmal lesen: es heißt optimal Precision (1) und optimal Position Rate (7) (die beiden Extreme).


    Und wenn Du Dir dann noch die Parameter der Excel-Tab ansiehst, sollte es eigentlich klar werden.


    Beispiel:
    1: Initial Min SV = 4, 7: = 3.


    D.h., um überhaupt zu einem fix zu kommen müssen bei optimaler Präzision 4 sat in use sein, am "anderen Ende" reichen bereits 3. Das kann ein signifikanter Unterschied in bergigem Gelände sein.


    Weiter: der min Empfangspegel bei 1 mus >= 26 dBHz sein, an anderen Ende reichen schon 15.


    Sind die anderen Parameter damit klarer? Und Deine Frage beantwortet?


    Fazit wäre: bei (1) bekommst Du enen optimiert genauen Standort, den Du aber mit dem Nachteil erkaufen musst, dass Du eine gute Satsicht haben musst. Das gelingt im Gelände eben nicht immer.


    Am anderen Ende ist Deine Standortgenauigkeit u.U. schlechter, dafür erhälst Du auch in schwierigem Gelände meist einen fix.


    Die Zwischenwerte 2 - 6 liegen gleitend eben dazwischen.

    Einmal editiert, zuletzt von karomue ()

  • Hallo,


    die Genauigkeit ist nicht das Problem - die Handhabung ist unterschiedlich.
    Ich hab mir beide Geräte angeschaut und mich für den Locosys Genie GT-31 entschieden.
    Daher ist der Genie BGT-31 auch meine Empfehlung . . .


    Grüsse - Anton