Tourenplanung mit dem Rider2

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    ich bin neu in diesem Forumsteil und grüße zuerst mal alle Rider2-Besitzer. Kurz möchte ich mich auch vorstellen:


    Seit einigen Jahren navigierte ich auf dem Motorrad mit einem Medion-PDA. Die Schwächen hatte ich mit einigen billigen Bastelarbeiten gut ausgleichen können. So allmählich gibt aber der PDA seinen Geist auf. Er verliert immer wieder den Kontakt zum Ladestrom und das Display verliert zusehends an Helligkeit. Details meiner Motorradaktivitäten findet ihr auf meiner HP.


    http://www.home.foni.net/~lorenz-haupt/


    Ich bin also auf de Suche nach einem neuen Navi. Das Navi muss aber so einiges Können worauf ich Wert lege. Der Rider2 ist dabei in die engere Wahl gekommen. Ich bin dabei alles zu lesen über den Rider2 was ich finden kann. Es sind zwar immer nur Bruchstücke die man mitbekommt aber so allmählich ergibt sich ein rundes Bild der Fähigkeiten des Navis. Eine Sache stört mich aber sehr, die gegen den Rider2 spricht:


    Ich plane meine Touren vorher. Dabei zerlege ich sie in Tagesetappen, jede Tagesetappe ist ca. 400 Km lang und wird über ca. 40 Zwischenziele (Waypoints heißt das hier) angesteuert. Das Navi muss also viele Touren mit vielen Waypoints speichern können. Die Touren plane ich am PC und übertrage sie dann auf das Navi. Da werden die dann endgültig getestet.


    Und genau da ist das Problem. Ich fand dazu auf einer anderen HP folgendes:


    Will ich mir später diese Route noch einmal ansehen, geht das wie folgt: Unter dem Menüpunkt "Route anzeigen" erscheint z.B. Zeit, km seit Abfahrt usw. So ist man jederzeit vor Ort in der Lage, eine gespeicherte Routenplanung wieder aufzurufen (zu laden) und die Entfernung zu erkennen.


    Nachteil ist bisher, dass man dies -wieder zu Hause- nicht mehr ohne Probleme kann. Die Software geht immer von dem Punkt aus, wo man gerade ist oder zuletzt Satelitenempfang hatte und will dich deshalb zuerst an den Startpunkt der von dir geplanten Route bringen. Das heißt z.B. dass die für Korsika entwickelten Routen zwar gespeichert sind, sie sich aber zu Hause nicht ohne Anfahrtweg auf Karte abrufen lassen.


    Und einige Absätz weiter:


    Noch einmal zur Erinnerung: Gibt man diese Tour über die Reiseroutenplanung ein, startet die Software nicht am Startort (von Ghisonaccia nach Aleria), sondern von dort, wo der letzte Satelittenempfang war. Ich habe es aus Velbert (meiner Wahlheimat) ausprobiert mit "Autobahn vermeiden" - das Gerät braucht dann ca. 15 min Rechenzeit, liefert aber tatsächlich nach anklicken von "Details"unter "Tour auf Karte anzeigen" das gewünschte Ergebnis - allerdings mit Anfahrt- ab Velbert.


    Bei mir würde das dann so aussehen: Ich sitze zu Hause in Weding (bei Flensburg). Die Tagestour geht von Sachrang im Chiemgau nach Mitterbach am Erlaufsee (im Osten Österreichs). Ich möchte, dass das Navi nur diese Strecke berechnet, anzeigt und auswertet. Alles andere wäre ein Unnsinn und ich bin nicht bereit das so hinzunehmen. Ich bin nicht bereit jedesmal minutenlang zu warten bis das Navi die Strecke von Weding nach Sachrang berechnet hat. Es muss doch möglich sein so eine Tagestour zu testen ohne dass das Navi versucht Sateliten zu finden. Er soll nur die Strecke anhand der Waypoints und des eingegebenen Profils (ohne Autobahn) etc. anzuzeigen und die Streckenlänge und die Fahrzeit anzuzeigen.


    Mein alter PDA kann das doch auch. Kann das auch der Rider2??


    Vielen Dank für die Hilfe


    Lorenz

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    ich frage mal anders:


    Wie plant ihr denn euere Südfrankreich/Spanien-Touren? Mit dem MTP, dann wird die Tour auf den Rider übertragen - und ohne sie auf dem Rider zu testen fahrt ihr los mit dem Autoreisezug?


    Das kann ich nicht glauben!!


    Wenn der Rider zur Tourenplanung immer den aktuellen Standort braucht dann ist er zum Motorradtouren ungeeignet. Ich kann auch nicht glauben, dass die Softwareentwickler diesen schwerwigenden Mangel nicht erkennen.


    Sagt mir bitte dass ich mich irre.


    Lorenz

  • Hi,
    seit Navcore 7 ist das vergessen.
    Ich hoffe, dass das auch für den Rider gilt. Habe nur einen Go.


    Am Ende einer Reiseroutenplanung (ohne GPS Empfang zu hause) werde ich gefragt, wo ich meinen Startpunkt haben will. Voila
    Meine Routen plane ich aber immer mit Tyre.
    Geniales Tool, google mal danach.


    Gus

  • Zitat

    Original von Lorenz1
    Sagt mir bitte dass ich mich irre.


    Du irrst Dich. Ich habe zwar keinen Rider, aber üblicherweise fragt TomTom nach dem Fertigstellen der Route:
    "Sie haben keinen GPS-Empfang. Möchten Sie einen Ausgangspunkt festlegen, um Ihre Reiseroute betrachten zu können?"

    Gruß gs.arch

  • Zwei Dinge kann der Rider nicht. Routenneuberechnung abschaltbar machen .


    Das heisst die Mitbewerber auf diesem Sektor können das schon lange. WP


    die nicht genau angefahren werden warum auch immer müssen entweder


    als "besucht" markiert werden oder mit einem Tool übersprungen werden.


    Quereinsteigen in eine Route kann die Konkurenz auch besser. Egal wo


    du bist kannst du mitten in die Tour einsteigen ohne die vorher gehenden


    Punkte zu löschen oder zu skippen. Der TTR ist nur mit BT zu betreiben .


    Kabellösung zum Helm nicht vorgesehen. 48 WP ist das Maximum .Guter


    Routenplaner ist der MTR-Routenplaner ( wird leider eingestellt im nächsten Jahr)


    Das Kartenmaterial vm MRT-Planer ist vom NT. TT arbeitet mit TA-Karten.


    Kann du Abweichungen führen. TA Karten sind für kürzere Strecke nicht


    der Brüller wurde im TT-Forum öfters geschreiben das die neuen TA Karten


    immer wieder über Stock und Stein führen .Tyre ist nur online zu verwenden .


    Gruss

  • Oh Gott, wieso stellen die den MTR ein??? Hilfe!!!
    Woher hast Du das gehoert Tourenfahrer54.


    CU Nextgeneration

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    vielen Dank für die positiven Nachrichten. Damit rückt der TTR2 wieder ganz nach oben in meiner Wunschliste.


    Die Routenneuberechnung hatte ich auf meinemm PDA auch nicht abgeschaltet. Das werde ichauch in Zukunft nicht tun und auch nicht vermissen.


    Es kommt aber immer wieder vor, dass ein Wegpunkt - wegen einer Umleitung - nicht anfahrbar ist. Nach dem Anhalten war das Überspringen einzelner Punkte eine Sache von vielleicht 3 Sekunden. Ich hatte irgendwo mitbekommen man müsste den Rider aus der Halterung nehmen um Wegpunkte überspringen zu können. Gilt das immer noch? Das wäre eine Verschlechterung für mich.


    Das mit dem Quereinsteigen stelle ich mir dann so vor: Ich lade die Tagestour, lösche die ersten 10 Punkte und starte die Navigation. Die Tour beginnt dann mit dem ursprünglichen Punkt 11. Wenn das Punkte löschen nicht zu umständlich ist ist das o.k. für mich.


    Ich fahre nur nach Bildschirm (bis jetzt). Ob ich jemals BT nutzen werde weiß ich noch nicht. Ich weiß aber, dass ich mich nie mit der Maschine verkabeln werde.


    Mit 48 Wegpunkten bin ich bis jetzt ausgekommen. Die meisten meiner Tagestouren hatten so zwischen 30 und 40 Punkten. Das kommt aber auch darauf an welche Strecke die Navisoftware zwischen den Punkten vorschlägt. Evtl. muss ich einen Punkt mehr setzen um die gewünschte Strecke zu erzwingen.


    Den MRT-Planer hatte ich noch nie. Bei meinem PDA war ein Routenplaner mit dabei. Die Navi-Software auf dem PC ist identisch mit der Software auf dem PDA. Die Straßenkarten, Bildschirmfarben, Routenoptionen etc., alles stimmte überein. Das ist optimal und das werde ich vermissen. Wenn ich das beim neuen Navi machen könnte würde ich so einen Planer zukaufen.


    Tyre werde ich sicherlich testen. Sehr zufrieden bin ich mit der Routenplanung direkt in Google Maps. Zur Not könnte ich doch die Strecke dann direkt in den TTR2 eingeben. Ob die TA-Karten mich über Stock und Stein führen werden? - ich glaube eher nicht. Meine Tourenplanung runde ich immer ab über Papierkarten, Google Maps und Earth usw. Fast alle Fehlplanungen sind doch Fehler des Anwenders. Da kann das Navigerät nichts dafür. Ich habe auch gelernt wie man die Punkte 'richtig' setzt. Blos nicht mitten auf die Kreuzung oder dahin wo zwei Straßen ganz dicht beieinander sind. Auch im Wald kann es schon mal passieren dass ein Punkt nicht richtig erwischt wird. Wenn man das dann merkt muss man stehenbleiben und den Punkt überspringen. . . .


    Lorenz



  • Das ewige hinschauen auf den Bildschirm ist erstens lästig unf zweitens


    bei Sonne von hinten nix zu sehen ( egal welches Gerät)Gerade für die


    Nutzer vom TTR und sonstige Bikernavis ist der aktuelle MTR-Planer 2008/09


    schon fast ein Muss!!Und zu den Problemen das die TA-Karten die der


    Rider verwendet mehr über Feld Wald und Wiese routet gibt es in diversen


    Foren einige User die darüber klagen. Der TTR hatte NT-Karten bei der


    Europaversion. User sind dazu übergegangen diese Daten auf einer zweiten


    SD-Karte mit zu führen . Hier noch die passenden Beiträge:


    http://www.meintomtom.de/forum/index.php?showtopic=21562&hl=kürzere+Strecke


    Das Forum kennst du je selber ....


    Gruss


  • Und was machst du nach seiner Einstellung Ende des Jahres?


    Gus

  • Ich habe MS und M&G 2008 damit kann ich planen bis der Doc kommt.


    Den MTR nutze ich zum "spielen " und eventuell um Vergleiche an zu stellen.


    Selbst wenn er eingestellt wird, ein oder zwei Jahr komme ich damit noch klar.


    Was dann ist ... muss die Zeit bringen ..



    Gruss


  • Wieso ist er dann nach deinen Ausagen ein "Muß", wenn du nur damit spielst? ?( ?(


    Gus

  • Für User die kein MS haben oder einen TTR ihr Eigen nennen schon ...


    Meine Routen klicke ich dank dem Garminschen "Gummiband" so fix zusammen


    Das kann kein anderes Programm ..Sind halt andere Bedingungen die


    brauche . Die bunte Oberfläche vom MTR-Planer ist ganz nett. Aber auch sehr


    Speicher ,Festplatten und Rechen intensiv...


    Gruss