neuen Logger designen

  • Ich dachte jetzt erstmal an den Logger an sich, joa, da wäre das Telefon ohne SIM eine Möglichkeit, aber da gilt gleiches wie auch für das DSL-Modem/Router zu Hause: da könnte ich mir auch einen "richtigen" PC hinstellen und entsprechende Software laufen lassen, das hat aber nicht den Charm (und andere Vorteile) entsprechender Hardware! (-;

  • Grade die Diskussion mit Al, der hin und wieder mal sagt, dass er gerne noch viel einbauen würde in den WSG-1000, aber zT einfach nicht die Zeit dazu hat, weil sein Boss ihm sonst auf die Finger klopft, hat mich auch immer wieder an Open Source-Firmware denken lassen. Zumindest in Teilen Open Source, das, was die Firma partout nicht preisgeben will, könnte man ja als Binärmodul mitkompilieren.

  • 1. So ein Logger sollte auf jeden Fall eine SD-Karte aufnehmen können, idealerweise eine normale (keine mini- oder micro-Variante). So viel Platz ist in einem Logger! Und dann braucht man sich auch keine Gedanken um Datenformate und Komprimierung zu machen!!!


    2. Von der Grundfläche lieber etwas größer, damit
    a) die Antenne nicht zu klein und der Empfang einwandfrei ist
    b) das Display ablesbar ist
    Ich stelle mir da ein Gerät mit 50x100 mm Grundfläche vor und mit einem Display 30x40 mm; ein Gerät, das mit dem Spruch "kleinster Datalogger der Welt" beworben wird, würde ich nicht kaufen.


    3. Auf dem Display will ich die Koordinaten, Höhe, Geschwindigkeit und Anzahl der empfangenen Satelliten erkennen können.


    4. Betrieb mit 2 Mignon-Akkus wäre praktisch, Betriebszeit mind. 12 Stunden. Falls das mit Mignonzellen nicht geht, dann ein Li-Akku.


    5. Gerät soll dicht sein für Outdooreinsatz, bevor das aber hohe Zusatzkosten verursacht, stecke ich es lieber in eine wasserdichte Box.


    6. Auf die gespeicherten Daten der SD-Karte sollte man per USB wie bei einem USB-Stick zugreifen können, also bei Win2000, WinXP ohne Treiber-Installation.


    7. Bei Speicherung mit einem festen Zeitintervall sind mir 5 sec zu lang. Aufzeichnung in 1 sec-Abstand oder die Möglichkeit, z.B. immer 3 oder 5 Werte zu einem gemittelten zusammenfassen zu können.


    An meinem ProGIN T-386 stört mich derzeit eigentlich nur, dass er
    a) nach dem Einschalten sofort mittrackt
    b) alle Daten eines Tages in eine Datei geschrieben werden (bei einer Start/Stop-Möglichkeit sollten Dateien ddmmjjjj_n.nmea usw. angelegt werden)


    Schön wäre noch eine Rückweg-Funktion


    Gruß
    Jürgen

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  • Zitat

    Original von cyc_navi
    4. Betrieb mit 2 Mignon-Akkus wäre praktisch, Betriebszeit mind. 12 Stunden. Falls das mit Mignonzellen nicht geht, dann ein Li-Akku.


    12h wären mit zuwenig. Das sind 2 Mignons pro Tag. Wintec und Garmin haben gezeigt, dass 20h und mehr durchaus drin sind, der Locosys GT-31 hat sogar (laut Hersteller) 46h.

  • Was mir nach einer Woche Nutzung des WSG-1000 auffällt:


    - die Einstellung der Erfassung (User-Mode) sollte am Gerät erfolgen und nicht nur über TMX (wenn ein Interval z.B. zu kurz oder zu lang ist mal eben schnell verstellen)


    - ebenso die Empfindlichkeit (dB) der Satellitensignale. Falls man sich in einem so großen Loch befindet dass kein Fix erfolgt (mal schnell von mind. 26 auf mind. 18 dB runter stellen können)


    - auf jeden fall ein SD Slot für die Koordinaten!!


    - Anzeige der Zurückgelegten Strecke als Liniengrafik. Hierzu auch alle POIs welche sich in dem gezoomten Bereich befinden mit dem entsprechenden Icon anzeigen


    - IP 68 Gehäuse (Stecker/Buchsen!)


    - Vergabe einer Bezeichnung bei POI-Aufnahme. Hierfür evtl eine (ausfahrbare?) Ziffertastatur (Buchstabeneingabe wie am Handy) welche z.B. auch für direkte Koordinateneingabe oder sonstige Ziffer/Zahleneingaben benutzt werden könnte


    - Anschluss einer externen (aktiven) GPS-Antenne!! Vor allem im Auto noch ein großes Problem, falls der Empfänger nicht a) möglichst senkrecht steht b) nicht an bzw. bei der Frontscheibe liegt

    Einmal editiert, zuletzt von AlphaRay ()

  • Zitat

    Original von janjan7777


    12h wären mit zuwenig. Das sind 2 Mignons pro Tag. Wintec und Garmin haben gezeigt, dass 20h und mehr durchaus drin sind, der Locosys GT-31 hat sogar (laut Hersteller) 46h.


    Gegen eine längere Akkulaufzeit habe ich nichts, aber 12 Stunden ist für mich halt das Minimum.

  • Zitat

    Original von cyc_navi


    Gegen eine längere Akkulaufzeit habe ich nichts, aber 12 Stunden ist für mich halt das Minimum.


    Naja...gegen Mignons spricht das Gewicht. Nicht umsonst werden heute gerne LiOn Akkus genommen. Kompakter bei gleicher Kapazität und um einiges leichter. Zudem können diese glaube viel schneller geladen werden und haben eine viel geringere Selbstentladung.


    Man sollte auch realistisch bleiben...sich zu wünschen dass ein Gerät mit 2 Mignons 20 Stunden oder länger läuft ist so als ob man Notebookherstellern sagt dass deren Notebooks jetzt mit dem gleichen Akku nicht 3 sondern 10 Stunden laufen sollen...


    Der GPS-Empfänger, Microcontroller und Display haben schon einen Mindestverbrauch welcher auch durch Wünsche nicht gesenkt werden kann ;)


    Was ich mir eher vorstellen bzw. wünschen würde wäre eine Externe Schnittstelle für einen Akkupack...was nur bei Wanderungen und Joggen schwer bzw. garnicht zu realisieren wäre.



    Zitat: "12h wären mit zuwenig. Das sind 2 Mignons pro Tag."


    Ja und...? Wo ist das Problem? Wann ist man länger unterwegs? Und wenn man mehrere Tage irgendwo unterwegs ist wird man a) kein Problem mit haben 50 gramm an Ersatzakkus mit zu nehmen b) an eine Steckdose kommen um diese auf zu laden (Auto/Hotel/...)


    Es sei denn man ist auf einer einsamen Insel oder macht sonst was für einen Spezial-Urlaub..aber da wird es wohl kein Problem sein 10 Mignons mit zu nehmen ;)

  • Zitat

    Original von AlphaRay
    Naja...gegen Mignons spricht das Gewicht. Nicht umsonst werden heute gerne LiOn Akkus genommen. Kompakter bei gleicher Kapazität und um einiges leichter. Zudem können diese glaube viel schneller geladen werden und haben eine viel geringere Selbstentladung.


    Einverstanden, das mit den Mignons war nur ein Beispiel...

    Zitat


    Man sollte auch realistisch bleiben...sich zu wünschen dass ein Gerät mit 2 Mignons 20 Stunden oder länger läuft ist so als ob man Notebookherstellern sagt dass deren Notebooks jetzt mit dem gleichen Akku nicht 3 sondern 10 Stunden laufen sollen...


    Der GPS-Empfänger, Microcontroller und Display haben schon einen Mindestverbrauch welcher auch durch Wünsche nicht gesenkt werden kann ;)


    Das ist keine Utopie, von Garmin und Wintec und anderen gibt es Geräte, die deutlich über 20h liegen. Das Display muss ja nicht ständig an sein. Und warum sollten wir da wieder einen Schritt zurück machen?


    Zitat


    Zitat: "12h wären mit zuwenig. Das sind 2 Mignons pro Tag."


    Ja und...? Wo ist das Problem? Wann ist man länger unterwegs? Und wenn man mehrere Tage irgendwo unterwegs ist wird man a) kein Problem mit haben 50 gramm an Ersatzakkus mit zu nehmen b) an eine Steckdose kommen um diese auf zu laden (Auto/Hotel/...)


    Es sei denn man ist auf einer einsamen Insel oder macht sonst was für einen Spezial-Urlaub..aber da wird es wohl kein Problem sein 10 Mignons mit zu nehmen ;)


    Zeltplatz? Eine 14tägige Wanderung durch die Wildnis? Urlaub in einem Land, in dem die Steckdose im Hotel nicht selbstverständlich ist? Mir fällt da viel ein, wo man nicht 28 Batterien bzw. 14 Ersatzakkus mitschleppen will.

  • Zitat

    Original von janjan7777Zeltplatz? Eine 14tägige Wanderung durch die Wildnis? Urlaub in einem Land, in dem die Steckdose im Hotel nicht selbstverständlich ist? Mir fällt da viel ein, wo man nicht 28 Batterien bzw. 14 Ersatzakkus mitschleppen will.


    RISCHDISCH! (-:
    Der Akku meines Wintek hält z.B. 2,5 Tage Wanderung, das ist schon ganz nett!

  • Zitat

    Original von AlphaRay
    Was ich mir eher vorstellen bzw. wünschen würde wäre eine Externe Schnittstelle für einen Akkupack...was nur bei Wanderungen und Joggen schwer bzw. garnicht zu realisieren wäre.


    Wenn der interne Akku eines Logger über die USB-Buchse geladen wird, dann kann man dort auch ein Akkupack anschließen. Habe ich für meinen PDA und auch für den ProGIN T-386.


    Wie schnell man einen Li-Akkus aufladen kann, ist eigentlich wurscht. Unterwegs auf einer Wanderung habe ich i.a. keine Steckdose und im Hotel (sofern mit Steckdose) hat es über Nacht 8 Stunden Zeit.


    Wenn ein neuer Logger Li-Akkus hat, dann nach Möglichkeit eine Standardbauform, die man günstig von Hähnel oder ähnlichen Anbietern kaufen kann. Dann kann man davon 1 - 2 Ersatzexemplare kaufen, genauso wie Mignonzellen.

  • Es gibt (Globerotter) Acckupacks die als "Ausgang" einen ZigAnz-Buchse haben, darn kann man das gewöhnliche Kfz-Ladegerät anschließen.Dieses Dingens hat auch die Möglichkeit in Sandwich-Bauweise ein Solarpanel zu koppeln. Was will ein Fernwanderer der den ganzen Tag unterwegs ist also mehr???


  • Die USB Buchse eignet sich nicht wirklich um den Logger unterwegs mit Strom zu versorgen...wenn ich das Teil am Lenker habe bin ich nach der Fahrt die USB Buchse evtl. los... ;)
    Genau das gleiche wenn dieser z.B. am Gürtel befestigt ist...
    Zudem wäre dies nicht dicht. Bei dem leichtesten Regen würde man einen Kurzschluss am USB Port riskieren...ich dachte da an eine Anschlussmöglichkeit an der Rückseite des Gerätes wo der Stecker rein gedreht bzw. mit nem Hebel oder ähnlichem arretiert wird und staub-/wasserdicht ist.


    Ich habe ja grundsätzlich nichts gegen längere Akkuzeiten...nicht dass hier das jemand falsch verstanden hat...nur irgendwo gibt es auch Grenzen.
    Beim Radfahren schaue ich fast ständig auf das Display (Navigation) weshalb keine super Laufzeit gewährleistet ist..


    Und zum Standard-Akkus: der aktuelle Akku ist doch super..ich habe genau den gleichen bei meinem alten Nokia-Handy und BT GPS-Maus...scheint schon etwas verbreitet zu sein :)


    Der Anschluß einer externen Stromversorgung könnte auch genug werden um z.B. ein Solarpanel anzuschließen. Es gibt kleine, flexible welche man beim Wander am Rucksack befestigen könnte (kann genauso gut für das Handy benutzt werden) bzw. habe ich sogar schon Rucksäcke mit eingebauten Solarpanel gesehen...

    Einmal editiert, zuletzt von AlphaRay ()

  • Zitat

    Die USB Buchse eignet sich nicht wirklich um den Logger unterwegs mit Strom zu versorgen...wenn ich das Teil am Lenker habe bin ich nach der Fahrt die USB Buchse evtl. los... ;)


    Diese Aussage verstehe ich nicht so ganz ... bei den Akkuspacks, die ich habe befindet sich nach dem USB-Ministecker ein ca. 20 cm langes Kabelstück, dann kommt das Gehäuse für die 4 Mignonzellen. Das Gewicht des USB-Steckers wird bei Erschütterungen garantiert nicht die Buchse kaputt machen.


    Zitat

    Zudem wäre dies nicht dicht. Bei dem leichtesten Regen würde man einen Kurzschluss am USB Port riskieren...


    Es gibt Otterboxen usw. Das wäre mir lieber, als eine propietäre Lösung, die nur mit einem Zubehörteil, einer bestimmte Halterung etc. funktioniert.


    Zitat

    Und zum Standard-Akkus: der aktuelle Akku ist doch super..ich habe genau den gleichen bei meinem alten Nokia-Handy und BT GPS-Maus...scheint schon etwas verbreitet zu sein


    Klar kann man auch einige Li-Akkus in Reserve kaufen, aber das bedeutet doch unterwegs anzuhalten und zu wechseln. Also auch das Loggen zu unterbrechen. Dann werden manche Loger auf einen Werkszustand zurückgesetzt - bei dem WSG1000 kann man z.B. die 4Hz-Weitergabe der NMEA-Daten über Bluetooth doch auch nur temporär aktivieren, wie macht man das unterwegs ohen PC nach einem Akkutausch?


    Zitat

    Es gibt kleine, flexible welche man beim Wander am Rucksack befestigen könnte


    Habe ich im Internet gesehen - knapp 300 Dollar ist ein stolzer Preis! Dafür kann ich jede Menge Li-Reserveakkus kaufen. Und so ein Solarpanel funktioniert nur bei Sonnenschein, dann brauchst Du auch keine Angst zu haben, die Stromversorgung über die USB-Buchse durchzuführen.


    Grüße


  • Das stimmt so nicht. Zumindest wenn man mit u-center programmiert und anschließend die prog. Befehle permanent in den Flash schiebt. Dann bleiben auch die 4 Hz erhalten.


    Und programmieren unterwegs ist auch kein Problem: u-center mobile.

  • Zitat

    Original von karomue
    Das stimmt so nicht. Zumindest wenn man mit u-center programmiert und anschließend die prog. Befehle permanent in den Flash schiebt. Dann bleiben auch die 4 Hz erhalten.


    Und programmieren unterwegs ist auch kein Problem: u-center mobile.


    Danke für die Info - ich hatte Deinen Bericht gelesen, aber wohl nicht alle weiteren Beiträge. Dieses "erst temporär umstellen und dann fest in den Speicher" hatte ich zwar in Erinnerung, wußte aber nicht, dass dies auch für die 4 Hz gilt.


    Grüße