GPS-Portsplitter bei FuSi N500 Serie

  • Es gibt wohl einen grundsätzlichen Irrtum über die Funktion des Splitters
    bei den Fujitsu-Siemens N 5xx Geräten. Darum hier mal ein paar Gedanken
    dazu.
    1. Ein Splitter ist eine Software die eine Hardware (ein Gerät) simuliert.
    Es gibt einen Eingang/Ausgang - dann die Software (Gerät) - und den
    Ausgang/Eingang. Soweit ,so gut. Aber jetzt kommt`s.


    Man kann sowas verschieden umsetzen. Ich versuche das mal an ganz
    normalen Beispielen aus dem Haushalt zu beschreiben.


    2. Nehmen wir doch mal die übliche Verlängerungsschnur mit Mehrfach-
    Steckdose. Auch das ist ein Splitter,der das Signal (den Strom) aber auch
    die Störungen verteilt.Jeder Anschluß (= Com Port) ist mit jedem anderen
    Anschluß (=Com Port) an diesem Kabel (=Gerät) verbunden.
    So stellt man sich das wohl auch bei dem WindowsMobile 5.x Splitter
    vor. Aber das ist ein Irrtum. Die Wahrheit ist wie in Punkt 3.


    3. Stellen Sie sich vor,Sie haben 2 - 4 Computer. An einem können Sie
    aber immer nur arbeiten. So haben Sie auch nur 1 Tastatur, 1 Maus,und
    1 Monitor.Um aber abwechselnd mit allen Computern arbeiten zu können
    brauchen sie einen Umschalter. Auch das ist ein Splitter. So ein elektro-
    nischer Splitter merkt sich für jeden Computer die Einstellungen der
    Tastatur,und die Stellung des Mauspfeils gesondert.


    Wie das Beispiel unter Nr.3 funktioniert der Splitter von WM5.


    Das heist aber auch,gleichzeitig können nicht 2 ober mehr Programme
    den GPS Port benutzen,sondern nur abwechsend.Es können aber
    durchaus mehrere Programme die auf den Port Zugriff haben möchten
    gestartet sein.Zugriff hat immer nur das Programm das im Vordergrund
    ist.


    Die Folge ist: Wenn Sie beispielsweise mit MN/5 am navigieren sind,und
    dann noch ein 2 Programm starten, wird MN/5 zwar im Hintergrund weiter
    laufen,aber nicht mehr aktualisieren.


    Der WM5 Splitter ist also eigentlich ein Swich, ein Zwischenschalter,der
    zwischen mehreren Pogrammen hin und her schalten kann. Dazu soll
    auch der Haken beim GPS Einstellmenu dienen.Damit gibt Windows das
    GPS Signal auf das jeweils im Vordergrund laufende Programm.
    mfG
    Horst

    Einmal editiert, zuletzt von Urban148 ()


  • Sorry, aber das ist definitiv falsch! Ich nutzte den WM5-Comsplitter für eine zusätzliche Blitzerwarnsoftware in Zusammenarbeit mit iGO / TTN5 / TTN6. Und jeweils eine Navisoftware + der Blitzerwarner haben immer GLEICHZEITIG auf den WM5-Comsplitter und die NMEA-GPS-Daten zugegriffen und beide hatten GLEICHZEITIG aktuelle GPS-Positionen. DAS IST DER SINN DES COMSPLITTERS, nicht dein Beispiel Nr. 3. Manchmal habe ich sogar mit 2 Naviprogrammen + dem Blitzerwarner gleichzeitig gearbeitet.


    Achim

    Einmal editiert, zuletzt von Achim ()


  • Hallo Horst


    Herzlich willkommen im Forum.
    Also das wuerde ich an Deiner Stelle mal kontrollieren, denn die Ausage kann ich so nicht bestaetigen.


    Einfache Kontrolle:
    Starte ein Programm, wie z.B. VisualGPSce und nehme ein LogFile auf. Nachdem das LogFile gestartet ist, startest Du Glopus und startest dort ebenfalls ein LogFile. Da solltest Du aber beachten das Du den Zeitintervall auf "immer" stellst.


    Wenn Deine Theorie nun stimmt, dann duerfte das LogFile von VisualGPSce, das ja nach der Theorie keine Daten mehr erhaelt, keinen einheitlichen Zeitverlauf aufweisen. Mach es bitte mal und kontrolliere das

  • Zitat

    Original von Urban148
    Wie das Beispiel unter Nr.3 funktioniert der Splitter von WM5.

    Hallo Horst,


    deine Schlussfolgerungen/Beispiele sind nicht ganz richtig.


    Es ist wie 1 Tastatur und mehrere Monitore oder wie ein Netzwerk-Hub.


    Bei einem seriellen Splitter wird das Signal gleichzeitig an alle angeschlossenen Geräte ausgegeben - auch an virtuelle Anschlüsse.


    Grüsse - Anton

    Einmal editiert, zuletzt von macnetz ()

  • Nun gut,Ihr habt mich erwischt.Das Beispiel war nicht so ganz richtig.
    Aber ich wollte eigentlich auch nur darauf aufmerksam machen,das so
    ein Com-Port auch eine gute Komunikations-schnittstelle,zwischen
    unterschiedlichen Programmen unterschiedlicher Hersteller sein kann.
    Darauf komme ich aber gleich noch. Auslöser meines Beitrags war aber
    die Feststellung,daß keine Informationen über die richtige Einstellung
    dieser Schnittstelle in den Fujitsu-Siemens Unterlagen zu finden sind.
    Ich habe nur den n500 gekauft,da ich damit nur navigieren und Karten
    ansehen will,und keinen weitergehenden Bedarf habe.Dabei bin ich
    davon ausgegangen,das ein ein Gerät mit weniger Funktionen,auch
    eine schlankere Software hat.Aber das ist leider ein Irrtum.Obwohl man
    einen PDA ja nicht so wie einen PC nachträglich aufrüsten kann,ist doch
    die Software der höherwertigen Geräte enthalten.Und damit natürlich
    auch die Störstellen. Die meisten N5xx Geräte werden doch wohl als
    Bundle Geräte mit einer Navisoftware vertrieben,und dabei liegt die
    Einstellung dieser Software zum GPS Com-port durchgehend auf Com 8.
    Das ist aber der Hartware-port. Ein Splitter braucht aber noch einen
    virtuellen Port. Nur welchen Port sollte man am besten benutzen?Welcher
    ist auch bei den höherwertigen Geräten noch frei?Darauf muß man ja
    leider achten,weil das Betriebssystem gleich ist,und damit die möglichkeit
    etwaiger Störungen.Es gibt aber von Fu-Si keine Empfehlung dazu.Es
    herrscht dort eher ein Unverständnis darüber,warum man nicht den Com8
    nehmen will.Man könnte doch sowiso nicht mehr als ein Programm zur
    Zeit an einer Schnittstelle betreiben heist es. Das ärgert mich doch sehr.
    Ich suche nämlich nach einem Programm,das als Vermittler zwischen
    einer Navi-software und einem Rasterkartenprogramm auftritt.
    Denn dazu kann man doch eigentlich gut den virtuellen Port benutzen.
    Eine Navisoftware hat zwar ihre Vorteile bei der Navigation und ach beim
    anzeigen von Straßen,ist also auch als Stadtplan gut.Aber dann ist auch
    schon schluß. Ein Rasterkartenprogramm zeigt aber mehr die regionalen
    Zusammenhänge,ist besser bei einer Urlaubsplanung usw. Aber leider
    bringt so ein Rasterprogramm keine Ortsdatenbank mit.Es ist also sehr
    schwer,sich mit so einem Programm einen Ort anzusehen,dessen Lage
    man nicht kennt. Was fehlt,ist ein Programm das aus der Routenplanung
    eines Naviprogramms die GPS Daten für ein Rasterkartenprogramm
    übermittelt.Dazu würde sich sehr gut die virtuelle Schnittstelle eignen.
    Dann könnte man auch unterschiedliche Rasterprogramme einsetzen.
    So jedenfalls meine Wünsche.
    mfG
    Horst

  • Das willst, kann man nicht über einen virtuellen COM Port realisieren. Der virtuelle Port ermöglicht einen Datenaustausch zwischen GPS Empfänger und mehreren Programmen. Du willst darüber aber eine Kommunikation der Programme realisieren (quasi die an der Steckerleiste angesteckten Verbraucher schicken sich gegenseitig auch mal bisschen Strom.)


    Trotzdem gibt es Möglichkeiten Daten zwischen Raster- und Naviprogramm auszutauschen wenn beide Programme darauf vorbereitet sind. Das geht allerdings über andere Kommunikationskanäle.


    Glopus kann z.B. beliebige Koordinaten z.B. aus der Rasterkarte als Ziel für Navigon Produkte und einige TomTom Versionen übergeben. Anders herum gibt es auch die Möglichkeit einen Koordinate, welche man im Navigon Navi angeklickt hat, in die Glopus GoTo Seite zu übernehmen und damit auch wieder in die Rasterkarte zu bekommen.


    Für Navi Programme anderer Hersteller gibt es in Glopus keinen direkten Weg, allerdings kann man auch hier eine Koordinate von Glopus an ein anderes Programm übergeben, wenn man den Serilot Treiber nutzt. Diesem kann Glopus den Befehl geben eine bestimmte Koordinate zu simulieren (der Steckerleiste wird gesagt, dass bestimmter Strom kommen soll) und dann zeigen alle GPS Programme (Verbraucher) anstelle der aktuellen Position die Glopus Position.

  • Wenn das so funktioniert,daß ich bei MN/5 einen Ort eingeben kann,und
    die dabei ermittelten Koordinaten auf irgendeine Weise dann an das
    Rasterkartenprogramm gelangen,und dort der Ort auch angezeigt wird,
    ist das doch in Ordnung. Das wäre doch eine Funktion,die auch andere
    Rasterkarten Anwendungen (Anwender) gebrauchen könnten.
    Das müßte dann nur publiziert werden,und zu einer einfachen Anwendung
    ausgebaut werden. Viele Benutzer der TOP50 Karten,aber auch Mitarbeiter
    der Landesvermessungsämter ärgern sich,daß es schwierig ist,auf einer
    TOP50 Karte auf dem PPC einen Ort zu finden.


    mfG
    Horst

  • Zitat

    Original von Peter Kirst
    ... Für Navi Programme anderer Hersteller gibt es in Glopus keinen direkten Weg, allerdings kann man auch hier eine Koordinate von Glopus an ein anderes Programm übergeben, wenn man den Serilot Treiber nutzt. Diesem kann Glopus den Befehl geben eine bestimmte Koordinate zu simulieren (der Steckerleiste wird gesagt, dass bestimmter Strom kommen soll) und dann zeigen alle GPS Programme (Verbraucher) anstelle der aktuellen Position die Glopus Position.


    Hallo Peter,


    könnte man damit auch das Problem umgehen, dass in einigen Navi-Programmen keine Koordinateneingabe möglich ist (zB Route66 N7)?
    Dazu müsste ja praktisch via Splitter die (zuvor von Hand in Glopus eingegebene) Koordinate an R66 übermittelt werden, nach Übernahme (sofern möglich) der COM-Port umgestellt und dann die Navigation gestartet werden. Das wird aber daran scheitern, dass man bei R66 den COM-Port nicht frei wählen kann (außer über eine Art .ini-Datei, wenn ich mich recht erinnere - das zu verfolgen hat aber wohl auch keinen Sinn, weil diese im laufenden Betrieb ohnehin nicht gewechselt werden kann).
    Oder habe ich Dich jetzt falsch verstanden?


    Gruß!

  • Du hast mich schon richtig verstanden und genau dafür habe ich diese Funktion auch eingebaut:


    Glopus GoTo Seite aufrufen, Koordinate eingeben, "To Serilot" aktivieren, zum Navi wechseln, Koordinate anzeigen lassen und ggf. als Ziel markieren und in Glopus "to Serilot" wieder ausschalten. Los geht's. Ein Neustart ist in dem Fall nicht notwendig, dass kann Serilot "on the fly".


    Probleme wird es geben, wenn ein Kombinierter GPS/TMC Empfänger benutzt wird, also beide Signale über den gleichen COM Port kommen. Die Kommunikation zwischen Applikation und TMC Empfänger versucht Serilot nur ansatzweise nachzustellen und das funktioniert leider nicht immer.


    Dass man die Com Schnittstelle nicht in der Applikation einzustellen kann, ist in der Regel nicht so problematisch, da es trotzdem meist auch über irgendwelche Konfig-Dateien geht. Wenn man mutiger ist, kann man auch mit wenigen Registry Eingriffen den GPS Hardware Com Port auf einen anderen Port legen und Serilot an dieser Stelle konfigurieren. Da bekommt die Applikation gar nichts mit. :)

  • Hallo Peter!


    Also so langsam komme ich - glaube ich - nicht mehr darum herum, Glopus endlich mal zu registrieren ;D
    Die Funktion arbeitet so, wie Du es beschrieben hast! R66 braucht zwar etwas, um die GPS-Änderung mitzubekommen, merkt es aber irgendwann doch.
    Beim Umschalten auf "to serilot" kommt die Meldung, dass diese Funktion nur begrenzt in der freien Variante verfügbar wäre. Zum Übertragen der Position reichen aber doch die 20 Minuten aus - oder beendet sich Serilot dann auch, wenn "to serilot" wieder deaktiviert wurde? Ich will eigtl. nur Glopus registrieren, da mir ansonsten die freie Funktion von Serilot ausreicht.


    Gruß!


    Edit: grrr, die Frage hat sich erledigt - "the serilot driver will stop working now"...

    Einmal editiert, zuletzt von kleriba ()

  • Sorry, aber das ist ja gerade eines der Zusatzfeatures von Serilot.


    (Ich will ja keine Anti-Glopus-Registrierungs Stimmung generieren, aber wenn du nur diese Funktion nutzt reicht die Serilot Registrierung. Für die Zeit eine Koordinate einzugeben und an Serilot zu schicken funktioniert auch die Shareware Version.)

  • Hallo Peter,


    danke für den Hinweis, aber ausschließlich dafür werde ich Serilot nicht registrieren. Route66 ist zwar nicht gerade das schlechteste PDA-Navi-Programm, ich bin mir aber sicher, dass ich mir auch wieder mal ein anderes zulegen werde (welches dann auch die Möglichkeit der Koordinateneingabe bietet).


    Viele Grüße,
    kleriba


    EDIT: ich habe inzwischen eine Möglichkeit gefunden, Koordinaten in R66 einzugeben! Die POIs sind in folgendem Format gespeichert: °E, °N, "Name",0,0. Dort trage ich einfach die gewünschten Koordinaten ein, wähle den entsprechend benannten POI aus und los kann es gehen!

    Einmal editiert, zuletzt von kleriba ()